So erstellst du die perfekte Profilbeschreibung für deine Social Media Kanäle

13. April 2015 von Franziska Schneider

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Wenn es darum geht, sich selbst zu beschreiben, fällt uns dies meistens schwer. Man weiß teilweise nicht, was am wichtigsten ist, was uns genau ausmacht und ob wir uns überhaupt auf das Wesentliche konzentrieren. Dies gilt auch für diverse Profilbeschreibungen in den Social Media Kanälen. Dieser kleine Leitfaden soll dir nützliche Tipps und Tricks bieten, sodass du in jedem Netzwerk ein gutes Auftreten mit Hilfe deiner Profilbeschreibung hast.

Fünf Tipps, die dir definitiv bei deiner Beschreibung helfen werden

1. Sei einzigartig und heb dich von der Masse ab

Willst du gelten, mach dich selten – diesen Spruch kann mal wohl auch auf das Social Media Profil anwenden. Je mehr man sich vom Rest unterscheidet, umso besser sticht man heraus. Also lass langweilige 0815-Beschreibungen der Vergangenheit angehören und sei kreativ.

2. Was hast du getan? vs. Was tust du?

Erzähle nicht von Dingen, die du bisher schon gemacht hast. Nein – erzähle, was du jetzt machst und anbietest, was dich ausmacht und wer du bist. Referenzen und ähnliches haben ihren Platz auf deiner Website, aber nicht in einem Social Media Profil, das dich kurz, aber gut vorstellen soll.

3. Mach’s wie in einem Bewerbungsschreiben

Für Bewerbungsschreiben gilt: Erkläre, warum du etwas bestimmtes bist. Schreib also nicht, du bist kreativ oder teamfähig, sondern zeige konkret, wie es dazu kommt. Versuch dir also die Frage „Warum bin ich kreativ?“ zu beantworten und pack’ sie in deine Beschreibung.

4. Aktualisiere deine Daten ständig

Diesen Punkt kann man in ähnlichem Zusammenhang sehen, wie den zuvor: Deinen Lebenslauf hältst du bei Bewerbungen immer aktuell – dies sollte in jedem Fall auch auf deine Profile in sozialen Netzwerken zutreffen.

5. Humor hilft

Nimm dich selbst nicht zu ernst und lockere deine Biographie durch etwas Humorvolles auf. Durch nichts kann sich ein Profilbesucher nämlich mehr mit dir identifizieren, als wenn er sieht, dass du auch nur ein ganz normaler Mensch bist. Du bist verrückt nach etwas? Hast eine komische Angewohnheit? Erwähne eine kleine Anekdote aus deinem Leben und mach mehr aus einem langweiligen Profiltext.

Profilbeschreibungen: Auf was du achten solltest

Profiltexte haben meist eine begrenzte Zeichenzahl. Und diese Zeichen sollte man sich gut einteilen und nutzen. Zunächst einmal solltest du dir aber überlegen, für welchen Zweck du deinen Account nutzt und inwiefern du dies in deiner Beschreibung gut verpacken kannst. Handelt es sich um dich als Privatperson oder um dein Unternehmen?

Natürlich könntest du dann damit anfangen, deine komplette Lebens- oder Unternehmensgeschichte niederzuschreiben, weit wirst du damit aber nicht kommen und schnell feststellen, dass die maximale Zeichenzahl gar nicht so viel sind. Mit etwas Glück kann man hier wenn’s hochkommt zwei normale Sätze schreiben. Aber was sind schon zwei Sätze, wenn es Bücher gibt, in denen sich ein Satz über mehrere Seiten erstreckt. Also bleibe beim Wesentlichen:

Deine Profilbeschreibung als Privatnutzer

Wie so oft ist es schwierig konkret zu sagen, dass es die eine perfekte Beschreibung gibt, an deren Aufbau man sich halten sollte. Aber die ein oder anderen Sachen sind durchaus erwähnenswert. Am besten stellst du dir die Frage, was Andere wohl gerne über dich wissen wollen und/oder was sie erwartet, wenn sie dir folgen oder dich liken.

Wer bist du und was machst du? Womit verdienst du deine Brötchen? Was bietest du?

In einem kompletten Satz könnte das dann so aussehen: Mein Name ist Franziska, ich bin Studentin im Fach Onlinekommunikation und arbeite bei Stetic. Ich kenne mich mit den Grundlagen von Photoshop und HTML aus und möchte mich auf Online-Marketing spezialisieren.

209 Zeichen sind auf jeden Fall ein paar Zeichen zu viel, also versuchen wir mal die wichtigen Informationen aus unserer Botschaft herauszufiltern.

Mein Name ist Franziska, ich bin Studentin im Fach Onlinekommunikation und arbeite bei Stetic. Ich kenne mich mit den Grundlagen von Photoshop und HTML aus und möchte mich auf Online-Marketing spezialisieren.

Und mit 119 Zeichen könnte das Ergebnis so aussehen: Studentin Onlinekommunikation, arbeitet bei Stetic, hat Ahnung von Photoshop & HTML und Interesse an Online-Marketing.

Der Profiltext für dein Unternehmen

Gehen wir hier ähnlich vor: Stetic ist ein Tool für Web Analytics in Echtzeit. Durch eine einfache Bedienung kannst du verschiedene Werte messen und auswerten, also das Verhalten deiner Nutzer analysieren und im Anschluss Schritte einführen, um das Marketing deiner Website zu optimieren.

Daraus wird dann ein: Web Analytics in Echtzeit. Stetic ist die einfachste Art, das Verhalten deiner Nutzer zu analysieren, um das Marketing deiner Website zu optimieren.

Tipps und Tricks für Profilbeschreibungen bei Twitter, Facebook und Google+

Für unsere drei Lieblingsnetzwerke haben wir euch einige Informationen zusammen gesammelt, um die Profilbeschreibungen noch ein weiteres mal zu optimieren und so das beste herauszuholen.

Twitter

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Beim Minimalist Twitter hat man 160 Zeichen, die Möglichkeit zur Angabe eines Wohnorts sowie einer Website. Genau deswegen solltest du deine Herkunft nicht mit in die Beschreibung packen, sondern das dafür vorgesehene Feld verwenden – dasselbe gilt für den Link deiner Website. Bei Twitter besteht außerdem die Möglichkeit, Hashtags # und Mentions @ zu verwenden. Versetzt du wichtige Kriterien mit einem Hashtag, so kann dein Profil durch diesen Suchbegriff besser gefunden werden. Mentions sind nützlich, wenn man seine „Zugehörigkeit“ besser deutlich machen möchte oder aber auch konkret Werbung für ein anderes Twitterprofil machen möchte. So habe ich in meinem Profil auf @Stetic verlinkt, sodass meine Follower zum einen Wissen, bei wem oder was ich arbeite, sich zum anderen aber den Stetic-Account anschauen und bei Interesse diesem ebenfalls folgen.

Facebook

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Die kurze Beschreibung bei einer Facebook-Seite zu einer öffentlichen Person oder einem Unternehmen kann maximal 155 Zeichen beinhalten, also fast ähnlich wie dies bei Twitter der Fall ist. Allerdings besteht die Möglichkeit eine ausführliche Beschreibung anzufügen, die dann bei den Seiteninfos angezeigt wird. Ob es eine konkrete Zeichenbegrenzung gibt, wissen wir auch nicht. Aber bei einem Test mit 1.000 Wörtern hat Facebook nicht gemeckert. Bei diesen Infos lassen sich auch noch allerhand weitere Sachen angeben. So empfiehlt es sich auf jeden Fall die Seite zu kategorisieren und möglichst alle weiteren Informationen wie Kontaktdaten, Website, usw. anzugeben, um dem Profilbesucher möglichst viel preiszugeben.

Google+

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Was Google+ uns bietet ist deine „Geschichte“. Dort kannst du ein „Motto“ sowie ein „Über mich“ ausfüllen und so mehr über dich erzählen. Das Motto dient dabei als eine Art Überschrift und die Über mich Section kannst du dann mit ausführlichen Informationen auffüllen.

Tobe dich aus und finde den für dich perfekten Profiltext

Wir halten also fest: Wichtig ist, was du nach außen darstellen möchtest und, dass du Interesse bei deinen Profilklicks erweckst. Ein bisschen Spontanität und lustiges Zeug dürfen auf keinen Fall fehlen und du solltest unbedingt auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der einzelnen Netzwerke achten. Schaust du etwas auf diese einfachen Tipps, Tricks und Regeln, so fällt dir das mit der für dich perfekten Profilbeschreibung wahrscheinlich gleich ein bisschen leichter.

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