SEO Tipps 2016: Was du tun musst, um deine Webseite für Benutzer und Google attraktiv zu machen

15. Juni 2015 von Nico Puhlmann

seo-tipps

Stell dir vor, du hast eine Webseite und jeder liebt Sie. Freunde, Bekannte, Nutzer, Suchmaschinen, die Presse, fast das ganze Internet. Schöne Vorstellung oder? Das Ziel fast jeden Webseiten-Betreibers! Du meinst das geht nicht? Nicht machbar? Unmöglich ist es jedenfalls nicht und wenn du ein paar Sachen beachtest, ist die Sache mit den Nutzern und Suchmaschinen auch für dich absolut nicht unerreichbar! Ich möchte dir mit diesem SEO Guide die heutige Sicht auf die Suchmaschinenoptimierung näher bringen und dich mit jeder Menge praktischer Tipps bei der SEO-Optimierung deiner Webseite unterstützen!

Mach dir am besten sofort ein Lesezeichen, denn dieser Blog-Artikel unterscheidet sich von anderen nicht nur von der Länge. Es ist ein Tutorial entstanden, in dem ich dir das SEO-Know-How vermitteln möchte, mit dem du deine Webseite ab sofort erfolgreicher machen und anderen einen Schritt voraus sein kannst.

Inhalt

  1. Was bedeutet SEO im Jahr 2016?
  2. Qualitativ hochwertige Inhalte sind das A und O
  3. Optimiere Design und Struktur für den Nutzer
  4. Sprechende und verständliche URL-Struktur
  5. Title, H1 und Meta-Description
  6. Geschwindigkeit und Performance: Die Ladezeit deiner Webseite
  7. Mobil-freundlich: SEO für mobile Nutzer
  8. HTTPS für die ganze Domain nutzen
  9. Soziale Netzwerke nutzen
  10. Indexierbarkeit der Webseite beachten
  11. Optimierung von Bildern
  12. Interne Links
  13. Backlinks: Links von anderen Webseiten
  14. Erfolg überwachen
  15. Fazit

Was bedeutet SEO im Jahr 2016?

Eigentlich ist SEO der völlig falsche Begriff und gaukelt dir vor, dass du deine Webseite für Suchmaschinen optimieren musst. Doch obwohl es nur eine wirklich wichtige Suchmaschine gibt, die wir alle kennen, glauben viele Menschen heute noch, man müsse seine Webseite für diese Suchmaschine optimieren oder gar manipulieren, um in Google ganz nach vorne zu kommen. Leider bestimmt dies bis heute noch die Arbeit vieler SEO’s: Die Schwächen von Google auszunutzen, um im Ranking möglichst weit vorne zu stehen.

Eines kann ich dir aber mit Gewissheit sagen: Das macht absolut keinen Sinn!

Du denkst immer noch, dass du nur ein wenig Content und paar gute Backlinks benötigst und schon ist deine Seite auf Platz 1? Völlig falsch! Klar, das mag in einigen Fällen und Nischen heute noch funktionieren, aber glaube mir, in nicht all zu langer Zeit werden Backlinks immer mehr an Bedeutung verlieren, weil der grösste Teil der Links keine natürlichen Backlinks sind und dies so eine Manipulation von Google darstellt.

Logo_Google_2013_Official.svg

Überlege doch einmal: Damit Google die besten und wertvollsten Inhalte an vorderster Stelle präsentieren kann, arbeiten täglich hunderte der besten Entwickler und Spezialisten der Welt bei Google an der Optimierung und Verbesserung der Suchergebnisse und daran, eine Manipulation zu verhindern. Technisch gesehen steckt dahinter ein wahnsinnig komplizierter Algorithmus mit mehr als 200 Parametern und Faktoren, der die Reihenfolge der Suchergebnisse in Google bestimmt und pro Jahr über 500 Updates und Änderungen zur Verbesserung erhält. Schwer zu übertreffen oder?

Aber: Diese Faktoren gehören aber allesamt zu einer optimalen Webseite!

Warum das so ist? Nun, fragen wir uns doch, was Google eigentlich möchte! Google generiert ein Großteil seiner Einnahmen durch bezahlte Suchbegriffe und möchte nicht nur aus diesem Grund, dass die Internet-Nutzer Google und keine andere Suchmaschine nutzen. Und warum nutzen sie Google? Weil Google als Suchmaschine die besten Resultate liefert. Die besten Resultate sind die, die dir die relevantesten, besten und wertvollsten Inhalte zu deiner Suche bieten, in denen du letztendlich genau das findest, was du gesucht hast und vielleicht sogar noch mehr!
Was also gut für den Nutzer ist, ist auch gut für Google! Und was schließen wir daraus?

Optimiere Deine Webseite in erster Linie für den Nutzer!

Woran erkennt Google aber, das Nutzern die Webseite gefällt?

Unter den unzähligen Faktoren gibt es drei, die Google direkt in der Google-Suche messen und auswerten kann:

Die Klickrate sagt aus, wie oft ein Suchergebnis im Verhältnis zur Anzeige angeklickt wurde. Wird es zu wenig geklickt und die Klickrate ist zu gering, ist es wahrscheinlich nicht relevant genug und wird im Ranking herab gestuft. Die Auswertung der Klickrate kannst du in der Google Search Console für deine Webseite einsehen und kontrollieren.

Hat der Nutzer das Ergebnis in der Google-Suche geklickt und verlässt ohne eine Aktion innerhalb weniger Sekunden die Seite wieder, kann es sich hierbei nicht um einen Besucher handeln, der gefunden hat, was er sucht. Die Auswertung dieses Vorgangs ist mit der Absprungrate möglich. Google selbst kann natürlich nur diese Nutzer auswerten, die sofort wieder zur Google-Suche zurück kehren.

Der Zeitpunkt, zu dem der Nutzer zur Google-Suche zurück kehrt kann ebenso zur Auswertung der Aufenthaltsdauer oder auch Besuchsdauer genutzt werden. Diese misst die Zeit, wie lange der Nutzer auf einer Webseite verbracht hat und ist ein weiterer wichtiger Indikator für die Qualität einer Webseite. Je höher die Zeit, desto besser.

Ich möchte dir hier zeigen, wie du diese Werte optimieren und aus deiner Webseite eine Gewinner-Webseite machen kannst. Diese wichtigen Regeln und Tipps solltest du alle anwenden und sofort umsetzen:

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Qualitativ hochwertige Inhalte sind das A und O

Wie bereits erwähnt, gehören die besten Inhalte zu den Gewinnern. Um die besten Inhalte zu liefern, solltest du zum Einen natürlich immer mehr und bessere Inhalte als deine Mitbewerber haben, zum Anderen musst du diese Informationen so verpacken, dass die Leser sie auch mitnehmen und anwenden können.

Die optimale Länge des Textes wird immer von der Möglichkeit bestimmt, wie viele wertvolle Inhalte im Text geschrieben werden können. Dies ist natürlich auch immer abhängig vom Thema. Ist es auf deiner bestehenden Webseite nicht möglich, längere Texte zu schreiben (was du aber unbedingt anstreben solltest), kannst du dir auch einen Blog erstellen und hier noch mehr Inhalte anbieten.

Die Goldene Regel: Schreibe so viel wertvollen Inhalt, wie nur möglich, mindestens jedoch 1200 Wörter pro Seite. Für einen Blogartikel spricht man aktuell sogar von einer optimalen Länge zwischen 1600 und 3000 Wörtern.

Der Text sollte zudem noch gut und sinnvoll strukturiert sein. Nutze genug Absätze und Zwischenüberschriften! Egal ob Blogartikel, Produktbeschreibung oder Dokumentation, der Inhalt muss wertvoll, gut strukturiert und fehlerfrei sein! Ein langer Text mit sinnlosen oder sich wiederholenden Informationen nutzt deinem Leser nichts und wird ihn zum Abbrechen oder zum Verlassen deiner Seite bewegen.

Zusammenfassend solltest du also folgendes beachten:

  • Schreibe mindestens 1200 Wörter, bei Blogartikeln zwischen 1600 und 3000 Wörtern
  • Achte auf Grammatik und Rechtschreibung, lasse mindestens einmal Korrektur lesen
  • Verfasse einen aussagekräftigen Titel, der klar macht, was dein Inhalt bietet
  • Nutze Zwischenüberschriften / Subheadlines: H2, H3, H4
  • Verwende ein Inhaltsverzeichnis mit Ankerlinks innerhalb der Seite
  • Achte auf die Lesbarkeit: Genug Absätze, Formatierungen (wenn es Sinn macht)
  • Bilder und Videos lockern den Inhalt auf und untermauern deine geschriebenen Informationen
  • Verlinke auf weiterführende Informationen innerhalb und außerhalb deiner Webseite

Wenn du alle diese Punkte beachtest und für jede deiner Unterseiten anwendest, hast du schon einen großen Schritt getan. Ich weiß, dass es bei einigen Themen und Inhalten schwierig ist, überhaupt genug Informationen zu beschaffen und viele Wörter zu schreiben. Denke dabei aber immer daran:

Deine Konkurrenz schläft nicht und könnte täglich bessere und längere Inhalte liefern. Sei also von Anfang an besser und versuche immer das Unmögliche!

Optimiere Design und Struktur für den Nutzer

Versuche das Design deiner Webseite immer komplett zu überdenken und auf das Nötigste zu reduzieren. Der Nutzer muss sich schell auf deiner Webseite zurecht finden und jederzeit wissen, was er tun soll. Tut er das nicht, läufst du Gefahr, den Nutzer zu verlieren.

landingpage-optimieren-beispiel
Die wichtigste Seite ist hierbei eine optimale Landingpage, also die Seite, auf der der Besucher als erstes landet. Hier musst du den ersten positiven Eindruck vermitteln!

Neben der Navigation, Farbe und Präsentation der Inhalte solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Webseite in allen Browsern, auf allen Betriebssystem und auf allen Geräten funktioniert. Um dies zu überprüfen, gibt es Tools wie Browserstack oder Sauce Labs, mit denen du deine Webseite in allen Varianten testen kannst. Achte beim Design deiner Seite also auf folgende Punkte:

Reduziert minimalistisches, aber anschauliches Webdesign

Je vollgepackter eine Webseite ist, desto schlechter finden sich die Nutzer zurecht. Versuche deine Webseite auf das Nötigste zu reduzieren und entferne unnötige oder doppelte Inhalte. Liefere aber natürlich immer die Informationen, die der Leser erwartet und stelle sie in einem anschaulichen Design dar. Über ein farblich hervorgehobenes Bedienelement, in der Fachsprache Call-To-Action (CTA) genannt, solltest du dem Nutzer immer zur Handlung auffordern, damit er weiss was zu tun ist.

Ein gutes Beispiel ist Google selbst. Alle Google-Tools und Anwendungen sind in einem minimalen Design auf des Wesentliche reduziert und auf die eigentliche Funktion ausgerichtet.

google-deutschland

Achte auf eine einfache und klare Navigation

Die Navigation oder auch das Menü einer Seite ist deshalb so wichtig, weil man hiermit dem Besucher helfen kann, dass zu finden, nachdem er sucht. Dies erreichst du mit einer klaren Struktur und auch hier mit der Minimierung auf des Wesentliche. Die Navigation sollte wie eine Baumstruktur aufgebaut sein, auf den ersten Blick aber nur die wichtigsten und maximal 5-10 verschiedene Punkte enthalten.

Beispiele gelungener Navigationen

Die klar strukturierte Navigation von Deichmann.com:
deichmann-navigation

Auch die Navigation von Zalando.de ist auf einer Ebene auf maximal 8 beschränkt:
zalando-navigation

Selbst bei Amazon.de hat die Hauptnavigation gerade einmal 5 Punkte
Amazon Navigation

Bread-Crumbs oder auch „Brotkrumen“ helfen dem Nutzer zusätzlich, sich in dieser Struktur zurecht zu finden:

Breadcrumbs

Und nicht nur der Nutzer nutzt die Navigation, auch der Googlebot erkennt hierüber die wichtigsten Links und Seiten deiner Webseite. Investiere hier also genug Zeit und mach dir entsprechend Gedanken über die Struktur deiner Navigation. Reduziert und wenig Punkte hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht. Du musst es auf den Punkt bringen!

Call to action: Spanne einen „roten Faden“ durch deine Webseite

Der rote Faden führt den Besucher durch deine Webseite und zeigt ihm jederzeit den Weg zum nächsten Schritt. Mit sogenannten Call to Action (CTA) Buttons solltest du deine Besucher immer zur Handlung auffordern und auf das Ziel deiner Webseite ausrichten. So verhinderst du, dass der Besucher sich unter Umständen nicht mehr zurecht findet oder abgelenkt wird und deine Webseite wieder verlässt.

Diese CTA-Buttons gestaltest du in einer grellen Farbe, die sich vom Rest der Webseite abgrenzen. Als beste Farben hierfür haben sich blau, grün oder rot erwiesen. Diese Farbe solltest du auf allen Unterseiten gleich halten, um den roten Faden zu spannen und den Nutzer zu „führen“.

Mit dem Text forderst du den Nutzer klar zur Handlung auf: „Jetzt ansehen“, „Jetzt kostenlos testen“, „Jetzt Account erstellen“.

CTA Buttons - Call to action

Sprechende und verständliche URL-Struktur

Aussagekräftige URL’s und Dateinamen sind nicht nur für den Nutzer und dich selbst verständlicher und leichter zu merken, auch Suchmaschinen erkennen hierüber die Relevanz zum Inhalt einer Seite. Optimal ist es also, wenn die URL zur Struktur und zum Inhalt der Seite selbst passt. Auch in der Google-Suche werden in der URL enthaltene Keywords hervorgehoben und sorgen dafür, das ein Suchergebnis besser auffällt und wecken beim Nutzer ein größeres Vertrauen:

google-suche-outdoorbekleidung

Optimale URL’s enthalten in zweiter oder besser noch in erster Ebene den relevanten Text:

Gut:
http://www.meinedomain.xy/kategorie/mein-inhalt.htm

Besser:
http://www.meinedomain.xy/mein-inhalt.htm

Halten wir also fest: Gestalte deine URL’s so aussagekräftig und kurz wie nur möglich. Entferne unnötige Wörter und nutze zum Inhalt passende Keywords in der URL.
Technisch kann dies über sogenannte Rewrite-Rules im Webserver gelöst werden und sollte von der Software dementsprechend verarbeitet werden. Bekannte CMS-Systeme wie beispielsweisse WordPress unterstützen dies von Haus aus und ermöglichen eine entsprechende Konfiguration in den Einstellungen für die Permalinks:

wordpress-permalinks

Title, H1 und Meta-Description

Der Titel als Lockmittel

Das wichtigste einer Seite ist der Titel, denn dies ist der erste Text, den der Nutzer liest und entscheidet so darüber, ob er den Rest des Inhaltes liest oder nicht. Bei Produkten in einem Shop ist die Erstellung des Titels meist kein Problem und sollte den vollständigen Produktnamen enthalten. Bei einem Blogartikel oder redaktionellen Beitrag hingegen kann dies etwas komplizierter sein. Man sagt, die Idee und Erstellung eines guten Titels dauert fast genauso lange, wie der Artikel selbst. Bei längeren Titeln sind hier die ersten drei und die letzten drei Wörter entscheidend, die der Leser beim „Überfliegen“ der Google-Suche, seiner Twitter- oder Facebook-Timeline wahrnimmt. Optimaler weise sollten dann noch die relevanten Keywords möglichst weit vorne im Titel Platz finden. Sinn machen sollte der Titel natürlich auch noch. Also keine leichte, aber eine sehr wichtige Aufgabe!

Wichtig ist also, dass du einen kurzen aussagekräftigen Title verwendest, der den Inhalt der Seite genau beschreibt und für jede Seite deiner Webseite einzigartig ist.

Wenn der Titel festgelegt ist, sollte er in dem dafür vorgesehenen HTML-Tag, dem H1-Tag, in der Webseite stehen:

Wie du einen tollen Titel schreibst, der alles über deinen Inhalt aussagt

Zusätzlich sollte der Titel im Title-Tag deiner Webseite stehen. Das ist der Tag, der bestimmt was zum Einem im Titel des Browsers und zum Anderen in der Google-Suche als Titel und Link dargestellt wird. Für die Google-Suche ist darauf zu achten, das der Inhalt des Title-Tag’s nicht länger als 55 Zeichen ohne Leerzeichen ist, da er sonst abgeschnitten wird:

google-titel-abgeschnitten

Besser:

google-titel-besser

Meta-Description optimieren

Die Meta-Description ist der Text, der als Kurzbeschreibung in den Suchergebnissen bei Google angezeigt wird. Hier solltest du immer eine kurze Beschreibung, die nicht länger als 160 Zeichen sein sollte und relevante Keywords enthält, anfertigen. Es lohnt sich! Es werden in Google nicht nur die durch den Nutzer eingegeben Keywords in der Beschreibung fett dargestellt, auch der Inhalt spielt eine wichtige Rolle und kann darüber entscheiden, ob der der Nutzer klickt oder nicht.

Eine optimale Meta-Description und Anzeige in Google:
google-darmstadt-lilien-hr

Geschwindigkeit und Performance: Die Ladezeit deiner Webseite

Ein wichtiger Punkt bei der Optimierung der Webseite ist die Geschwindigkeit. Die Webseite sollte sowohl vom Server schnell generiert und heruntergeladen, als auch im Browser schnell dargestellt und gerendert werden können. Hier gilt: Je kleiner die Ladezeiten deiner Webseite, desto besser für den Besucher. Auch Google hat schon 2010 bekannt gegeben, dass die Geschwindigkeit der Webseite als Rankingfaktor für die Websuche genutzt wird.

Natürlich ist eine schnelle Webseite auch für den Verkauf besser. Amazon stellte zum Beispiel bereits im Jahr 2006 fest, dass sie durch 100 Millisekunden längere Ladezeit ca. 1% des Umsatzes einbüssen. Walmart.com erreichte mit jeder Sekunde, die sie die Ladezeit ihrer Webseite optimierten, bis zu 2% mehr Conversions.

wallmart-conversions-pagespeed
Quelle: webperformancetoday.com

Geschwindigkeitsoptimierung auf Serverseite

Damit die Webseite beim Aufruf schnell vom Webserver generiert und heruntergeladen werden kann, ist es wichtig, dass in der Software und auf dem Server folgende Regeln Anwendung finden:

  1. Datenbank-Abfragen reduzieren

    Frage nicht bei jedem Aufruf einer Seite die Datenbank ab, nutze Caching im Arbeitsspeicher (Memcached, APC, Redis)

  2. HTML-Dokumente im Cache speichern

    Speichere HTML-Dokumente, die sich nicht für jeden Besucher ändern müssen ebenfalls in einem Cache im Arbeitsspeicher (Alternativ bei SSD-Festplatten auch auf Festplatte)

    Wenn sich die Seite für jeden Besucher ändert, speichere Segmente deiner Seite, die sich nicht für jeden Besucher ändern, in einem Cache

  3. HTML-Dokumente minimieren und komprimieren

    Über das Minimieren oder Minifying werden unnötige Zeichen und Zeilenumbrüche entfernt, was problemlos über Modifizierung des Outputs auf Seiten der Software erledigt werden kann. Die Komprimierung über Gzip ermöglicht eine Übertragung der Dokumente mit verringerter Dateigröße und ist für den Webserver Apache mit dem Modul mod_deflate einfach realisierbar.

  4. Server mit SSD-Festplatten

    Keine Festplattenbauart ist so schnell wie die SSD-Festplatte. Daher ist es wichtig, diesen Vorteil zu nutzen und beim Hosting nur auf Anbieter und Server zu setzen, die SSD-Festplatten nutzen.

  5. Server-Anbieter mit schneller Anbindung

    Bei der Wahl deines Webhosters und Server-Anbieters solltest du unbedingt auf die Geschwindigkeit der Anbindung zu allen wichtigen Internet-Providern deiner Zielgruppe achten. Es empfiehlt sich außerdem die geografische Nähe des Anbieter-Rechenzentrums zu deiner Zielgruppe.

  6. Caching- und Expires-Header richtig setzen

    Setze den Expires-Header, um dem Browser mitzuteilen, wie lange er die Datei im Cache speichern darf, ohne nachzufragen, ob sich die Datei geändert hat. Nutze Last-Modified und ETag, um dem Browser zu ermöglichen, Dokumente, die sich nicht geändert haben, zu erkennen.

Geschwindigkeitsoptimierung auf Clientseite

Damit deine Webseite auch in jedem Browser gut dargestellt wird, ist es wichtig, dass er sie gut und schnell darstellen kann. Dies erreichst du mit folgenden Tipps:

  1. Schreibe immer sauberen und fehlerfreien HTML-Code
  2. Reduziere die Anzahl der externen Dateien (CSS, JavaScript, Bilder)
  3. Verschiebe das Laden externer Javascript-Dateien an das Ende der Seite
  4. Komprimiere alle deine Bilder (Tipp für PNG’s und JPG’s: tinyPNG)
  5. Verzichte auf Videos oder starte diese erst nach dem kompletten Laden der Seite
  6. Verzichte in der ersten Ansicht, die ohne Scrollen sichtbar ist, komplett auf externe JavaScript- und CSS-Resourcen
  7. Optimiere die Geschwindigkeit deines JavaScript-Codes

Mobil-freundlich: SEO für mobile Nutzer

Spätestens seit dem Mobile-Friendly-Update von Google solltest du deine Webseite für mobile Nutzer optimiert haben. Ist dies nicht der Fall, beginne am besten sofort damit! Wenn du das nicht tust, stehen die Chancen schlecht für den Erfolg. Warum? Nun, weil die Nutzung des mobilen Internets rasant steigt: Im Jahr 2014 nutzten 69% aller Internetnutzer das Internet mobil, Tendenz weiter steigend.

Statistik: Anteil der Nutzer des mobilen Internets in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weit mehr als die Hälfte der Nutzer surft also mobil und genau diese Nutzer können deine Webseite dann nur schwer oder gar nicht nutzen. Das bedeutet: du verlierst Nutzer! Und das ist genau das, was du nicht möchtest. Aber das ist noch nicht alles! Seit dem Google-Update am 21. April 2015 werden mobil-freundliche Webseiten von Google bevorzugt. Für mobile Nutzer optimierte Webseiten haben also größere Chancen, in den Suchergebnissen weiter vorne zu stehen. Genau diesen Vorteil musst du unbedingt nutzen!

Was kannst du tun, um deine Webseite mobil fit zu machen?

Stelle deine Webseite auf responsive Webdesign um, in dem du für verschiedene Bildschirmgrössen unterschiedliche CSS-Regeln verwendest und optimiere unbedingt die Ladezeit deiner Seite. Wie du das tun kannst und was du sonst noch tun solltest, erklären wir dir in unserem Blog-Artikel zum Mobile-Friendly-Update. Lege also sofort los und mache deine Webseite fit für das mobile Internet!

HTTPS für die ganze Domain nutzen

Wenn du eine Webseite mit dem HTTPS Protokoll aufrufst (https://www.einedomain.de), werden alle Daten zwischen deinem Browser und dem Server, auf dem die aufgerufene Webseite liegt, verschlüsselt übertragen. Die Verschlüsselung geschieht per SSL bzw. TLS und basiert auf einer Technik, die bereits im Jahr 1994 von Netscape entwickelt und im gleichnamigen Browser veröffentlicht wurde.

Heute, mehr als 20 Jahre danach, avanciert SSL zum Standard für alle Webseiten. Wurden bisher nur einzelne Seiten, auf denen sensible Daten angezeigt oder empfangen werden, mit SSL geschützt, stellen heute viele Webseiten-Betreiber ihre komplette Webseite auf SSL bzw. HTTPS um. Der Grund dafür ist zum Einen der immer größer werdende Stellenwert des Datenschutzes und der Privatsphäre im Internet. Zum Anderen hat Google im August 2014 in seinem Blog-Artikel HTTPS as a ranking signal bekannt gegeben, das die Nutzung von HTTPS zum Ranking-Faktor wird. Das bedeutet, das Webseiten, die ausschließlich HTTPS nutzen, bevorzugt werden.

Bereits seit 2011 bis Mitte des Jahres 2014 hat die Nutzung von HTTPS bei deutschen Top-Webseiten drastisch zugenommen, wie folgende Grafik zeigt:

ssl-urls-de-sitrix
Quelle: Sistrix

Aber noch ein weiterer nicht zu vernachlässigender Grund im Bereich der Web Analyse spricht für die Verwendung von SSL: Wenn eine Webseite, die über https aufgerufen wird, auf eine Webseite mit http, also ohne SSL, verlinkt, wird der Referer (die verweisende Webseite) vom Browser nicht übermittelt. Das bedeutet, dass auch die Web Analytics Software den Referer des Browsers nicht auslesen und anzeigen kann. Findet die Verlinkung allerdings mit https und innerhalb der SSL-Verschlüsselung statt, wird der Referer übermittelt. Wenn deine Webseite also über https ausgeliefert wird, erhältst du mehr und bessere Referer-Statistiken, die dir bei der Optimierung helfen.

Stelle deine Webseite auf HTTPS um: So geht’s.

Die Umstellung deiner Webseite auf HTTPS ist im Prinzip schnell erledigt. Du musst nur – sofern noch nicht vorhanden – ein SSL-Zertifikat bestellen und einrichten, alle internen Links deiner Webseite, die direkt auf die Domain inklusive Protokoll verlinken, anpassen und eine Weiterleitung von http zu https einrichten.

1. SSL-Zertifikat bestellen und einrichten

Falls du noch kein SSL-Zertifikat für deine Domain hast, musst du ein solches zuerst bestellen und auf deinem Server einrichten. Ein normales Domain-SSL-Zertifikat reicht in den meisten Fällen aus und kostet um die 50,- Euro pro Jahr. Bei einem Domain-Zertifikat wird der Domaininhaber anhand der Whois-Daten der Domain und über eine E-Mail an eine vorgegebene Adresse innerhalb deiner Domain verifiziert. Dieser Vorgang geht meist recht schell und ist je nach Anbieter binnen weniger Stunden erledigt. Als Anbieter kann ich hier Hosteurope empfehlen, die dir auch das Erstellen eines Server-Keys und Zertifikat-Requests abnehmen und zudem vom Ablauf her vollautomatisiert und schnell sind.

Hast du das Zertifikat bestellt und erhalten, geht es jetzt an das Einrichten. Sofern du niemanden hast, der dies für dich erledigen kann, hast du je nach Art deines Webservers etwas Arbeit vor dir. Für die bekanntesten Webserver habe ich hier ein paar Links zu Anleitungen für das Einrichten des SSL-Zertifikates für dich (in englisch):

Apache SSL Certificate Installation
Nginx SSL Certificate Installation

2. Interne Links auf deiner Webseite anpassen

Prüfe zuerst, ob interne Links, eingebundene Bilder, CSS oder JS-Dateien innerhalb deiner Webseite deine Domain inklusive Protokoll enthalten: http://www.deinedomain.de. Ist dies der Fall, kannst du die URL’s über Suchen und Ersetzen hoffentlich schnell anpassen. Hier musst du einfach nur das http:// mit dem https:// ersetzen. Die Angabe der Domain stellt sicher, dass auch nur Verweise auf die eigene Domain geändert werden.

Suchen nach: http://www.deinedomain.de
Ersetzen mit: https://www.deinedomain.de

3. Weiterleitung von http zu https einrichten

Damit nun auch wirklich die komplette Domain ausschließlich über HTTPS erreichbar ist und alte Links korrekt umgeleitet werden, ist es notwendig eine 301 Weiterleitung von HTTP auf HTTPS einzurichten. Dies kannst du direkt in der Software oder im Webserver selbst erledigen. Darauf zu achten ist, dass die Weiterleitung serverseitig passiert. Eine Weiterleitung per Javascript oder Meta-Tags hat hier nichts verloren und schadet deinen Google-Rankings! Zusätzlich muss die Weiterleitung mit den HTTP-Code 301 versehen werden, der bedeutet das die Webseite permanent umgezogen ist und weitergeleitet wird:

HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Location: http://www.neue-url.de/pfad/zur/datei.htm

Mit PHP lässt sich dies wie folgt realisieren:

<?php
if(strtolower($_SERVER["HTTPS"]) != "on")
{
  header('HTTP/1.1 301 Moved Permanently', true);
  header('Location: https://' . $_SERVER['HTTP_HOST'] . $_SERVER['REQUEST_URI'], true);
}
?>

Solltest du dich für die Webserver-Variante entscheiden, klappt es mit Apache und Mod-Rewrite so:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Soziale Netzwerke nutzen

Seit einigen Jahren wird vermutet, dass Links, Likes, Tweets oder Shares aus den sozialen Netzwerken als "Social Signals" im Ranking einer Seite positiv gewertet werden. Bestätigt hat dies Google jedoch nicht direkt, wies aber darauf hin, dass dies jederzeit der Fall sein kann. Aktuell scheint es wohl noch an den technischen Möglichkeiten zu hängen.

Ungeachtet dessen hast du aber mit einer Facebook-Seite, einem Twitter-Profil, einer Google+-Seite und jeder anderen Netzwerkseite die Möglichkeit zum Einen auf einen kostenlosen Backlink, der auf deine Webseite verlinkt. Zum Anderen, und das ist viel wichtiger, kannst du dir so ein großes Publikum aufbauen. Natürlich musst du etwas Zeit investieren, das Design, den Text in Form einer guten Profilbeschreibung erstellen und die jeweilige Seite in regelmässigen Abständen mit aktuellen Beiträgen versorgen.

Wenn du dir hier viel Mühe gibst und es schaffst, dass viele Menschen dir folgen, hast du nicht nur eine Platform, auf der du dich austauschen und Meinungen zu Deiner Webseite einholen kannst. Durch die Möglichkeit, deine Inhalte einem großen Publikum zu präsentieren, erhöhen sich zeitgleich auch die Chancen, dass deine Inhalt auf anderen Webseiten geteilt und verlinkt werden, sprich: du erhältst Backlinks. Diese Chancen solltest du dir nicht entgehen lassen!

social-networks

Soziale Netzwerke gehören heute in jeden gesunden Marketing-Mix. Wenn du es nicht schon getan hast, starte gleich nach dem Lesen dieses Artikels mit der Erstellung deiner Profile und Seiten in Facebook, Twitter und Google+. Auch andere Netzwerke wie Pinterest oder Instagram können sich, je nach dem welche Zielgruppe du hast, auf jeden Fall lohnen!

Indexierbarkeit der Webseite beachten

Damit deine Webseite in Google und anderen Suchmaschinen auch gefunden wird, ist es wichtig das sie indexierter ist, also in den Index aufgenommen werden kann. Dies hängt von vielen Faktoren ab, ist aber nicht weiter schwierig festzustellen und umzusetzen. Du kannst den Crawlen der Suchmaschine mit einigen Mitteln unter die Arme greifen, damit deine Webseite so schnell und gut wie möglich in den Index kommt:

1. Robots.txt nutzen

Die Datei „robots.txt“ ist bereits seit langer Zeit ein Standard im Web und wird von den meisten Crawlen genutzt, um festzustellen, welche Inhalte der Webseite für das Indexieren und Aufrufen durch den Crawler freigegeben sind. Es können damit auch einzelne oder alle Crawler "ausgeperrt" werden. Die Datei ist also in den meisten Fällen die Datei, die als erstes vom Crawler aufgerufen wird.

Sofern noch nicht vorhanden, lege im Hauptverzeichnis deiner Domain eine Datei mit dem Namen „robots.txt“ und folgenden Inhalt an:

# https://www.deinedomain.de/robots.txt
User-agent: *
Disallow: /cgi-bin

Wenn du weitere Verzeichnisse unter deiner Domain hast, die Suchmaschinen nicht in den Index aufnehmen sollten, kopiere die letzte Zeile und passe das Verzeichnis an.

2. Achte auf sauberen Code und interne Verlinkung

Suchmaschinen nutzen genau wie der Browser die Struktur der Webseite in Form des HTML-Codes, um sich einen Überblick über die Webseite zum machen und sich dort zurecht zu finden. Hast du hier gravierende Fehler gemacht und der Code kann unter Umständen nicht fehlerfrei gelesen oder falsch interpretiert werden, so kann es passieren, das deine Webseite gar nicht oder nur schlecht indexiert wird. Achte also auf sauberen und fehlerfreien Code und überprüfe deine Webseite regelmässig mit dem W3C Markup Validator.

Zusätzlich sollte deine Webseite intern gut verlinkt sein, damit der Crawler und auch der Nutzer einfach durch deine Webseite navigieren kann. Benenne sowohl die Linktexte, als auch deine URL’s so, das ein Bezug zum Inhalt hergestellt werden kann.

3. Optimiere die Ladezeit deiner Webseite

Man kann es nicht oft genug sagen, aber auch für die Indexierung deiner Webseite ist die Ladezeit von hoher Bedeutung. Sollte deine Webseite nämlich zu langsam laden und dieser Zustand von Dauer sein, so wird deine Webseite unter Umständen nicht so häufig vom Googlbot und anderen Bots besucht und die Indexierung deiner Webseite dauert dementsprechend natürlich auch lange. Die Ladezeit und die Häufigkeit des Crawlen kannst du für Google in den Webmaster Tools bzw. der Search Console unter "Crawling-Statistiken" einsehen.

4. Erstelle eine Sitemap

Mit einer Sitemap kannst du Google in Form eine XML-Datei einen Überblick über die unter deiner Domain vorhandenen Unterseiten geben und erreichst so, das Google sich nicht erst durch deine Seite hangeln muss, um alle Unterseiten aufzustöbern. Wie du eine solche Sitemap erstellst, erfährst du beispielsweisse in dem Artikel von Sistrix Wie erstelle ich eine Sitemap meiner Website?.

Auch eine HTML-Datei, die von der Startseite erreichbar ist, kann hierfür nützlich sein. Hier kannst du nicht nur für Suchmaschinen sondern auch für deine Nutzer eine Übersicht über die vorhandenen Seiten geben. Jeder sollte allerdings
für sich entscheiden, ob und wie diese Seite in das Konzept der eigenen Webseite passt.

Optimierung von Bildern

Bilder sind wichtig, und nicht nur für Google – keine Frage! Auch deine Leser erhalten durch Bilder visuelle Informationen, die deinen Inhalt und dessen Qualität untermauern. Aus diesem Grund ist es wichtig, das du zu jedem geschriebenen Text perfekt passende Bilder, Grafiken, Charts oder Videos lieferst. Wenn du dann noch Glück hast und alles richtig machst, kannst du durch die Google-Bildersuche zusätzlichen Traffic für deine Webseite generieren. Hierbei gibt es wie immer einige Dinge zu beachten, die ich dir hier kurz zeigen möchte:

1. Optimale Qualität und Ladezeit: Dateigröße beachten

Je mehr Qualität deine Bilder haben, desto besser ist es. Doch solltest du hier unbedingt auf die Dateigröße achten, damit die Ladezeit der Bilder nicht zu hoch ist und dies somit deine ganze Webseite verlangsamt.

Bilder mit mehreren hundert Kilobyte oder gar Megabyte haben auf einer Webseite nichts verloren!

Mit Tools wie TinyPNG oder anderen gängigen Grafikprogrammen solltest du die Bilder immer für das Web optimiert speichern. Folgende Dateigrößen sollten dabei nicht überschritten werden:

Hochauflösende Bilder, in voller Größe: 80Kb – 120Kb
Grafiken und Bilder in halber Größe: 20Kb – 50Kb

dateigroesse-bilder-beachten

Goldene Regeln für Adobe Photoshop:

  1. Alle Bilder mit Datei > „Für Web speichern“
  2. Hochauflösende Fotos als JPEG, 60% Qualität und Optimiert wählen
  3. Fotos oder Grafiken mit Schrift und Transparenz, als PNG-24
  4. Bilder mit wenig Farben oder „nur Schrift“ ohne Verläufe, als GIF-128 oder GIF-64
  5. PNG’s und JPEG’s mit TinyPNG.com optimieren

photoshop-fuer-web-speichern

2. Bilder richtig benennen: der optimale Dateiname

Die einzige Textinformation die ein rohes Bild bietet, ist der Dateiname. Deshalb sollte dieser genau beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist und mindestens ein starkes Keywords enthalten, welches möglichst weit vorne steht. Daran können Suchmaschinen den Inhalt auf dem Bild zuordnen und ermöglichen der Webseite, die dieses Bild als Original eingebunden hat, nicht nur ein gutes Ranking in der Bildersuche, sondern untermauen insgesamt die gute Struktur der Webseite.

Schlecht: IA000000237.JPEG

Gut: Urlaub-mit-Tina-2015-Kreta-019.jpg

Besser: kreta-griechenland-urlaub-2015-019.jpg

Regeln für gute Bild-Dateinamen

1. Der Dateiname eines Bildes enthält nur Buchstaben ohne Sonderzeichen und Umlaute.
2. Als Leerzeichen wird ein Minus verwendet. (Kein Unterstrich!)
3. Die Länge des Dateinamens sollte 64 Zeichen nicht überschreiten.
4. Alle Buchstaben werden klein geschrieben
5. Beschreibender Dateiname, mindestens ein Keywords, soweit vorne wie möglich

3. Verwende das ALT-Attribut

Mit dem Alt-Attribut können bei der Einbindung eines Bildes in die Webseite mit dem IMG-Tag ein alternativer Text vergeben werden, der das Bild beschreibt. Hier hast du die Chance weiteren relevanten Text einzufügen, der ähnlich wie der Dateiname optimiert, aber natürlich als Text geschrieben werden sollte. Zudem kannst du hier etwas ausführlicher beschreiben, solltest aber auch hier wie in allen Dingen nicht überoptimieren.

<img src="/pfad/zum/bild.jpg" alt="Am Strand im Urlaub auf Kreta / Griechenland mit Tina 2015">

4. Niemals Bilder ohne Erlaubnis kopieren ohne Quellen zu nennen

Nicht nur der Anstand verbietet das unerlaubte Kopieren von Bildern, auch rechtlich könnte dies zu jeder Menge Problemen führen. Zudem wissen und erkennen Suchmaschinen wie Google ganz genau, welche Webseite das Bild als Erstes und somit das Original eingebunden hat. Am besten verwendest du eigene Bilder und wenn du fremde mit Erlaubnis verwenden darfst, dann versuche sie in irgendeiner Art und Weisse zu modifizieren, in dem du die Größe anpasst, etwas Text hinzufügst oder dem Bild deine eigene Note verleihst. Hierbei geht es wie bei allen um eigene kreative und wertvolle Inhalte!

Interne Links

Dieser Punkt wieder immer wieder gerne vernachlässigt, ist aber so wichtig. Links, die du innerhalb deiner Webseite setzt, zeigen Suchmaschinen zum Einen weiterführende Informationen zu relevanten Inhalten, zum Anderen kannst du deine Leser darüber auch auf die anderen Inhalte aufmerksam machen. Denn wer einen Blog-Artikel liest und für wertvoll erachtet, wird sicher auch den anderen Artikel bei Interesse lesen oder zumindest ein Lesezeichen setzen. Achte bei dem Setzen von internen Links auf Klasse, anstatt Masse. Als Linktext verwendet du zur Zielseite passende Wörter und Wortpassagen, der am besten das Keyword so weit vorne wie nur möglich enthält.

... ich betreibe auch <a href="/katzen-marketing.htm">Marketing für Katzen</a> und liebe ...

Verlinkst du eine Seite von mehreren Seiten, also öfters, dann variiere die Linktexte, behalte aber immer die Relevanz und das Keyword bei. Und natürlich ganz wichtig: Verlinke aus einem Fliesstext so, das es im Lesefluss Sinn ergibt und der Nutzer weiß, dass er hinter dem Link weiterführende Informationen zum Thema findet. Wenn du diese Punkte beachtest und dir dann noch Gedanken machst, wie du es selbst gerne in einem Text lesen und anklicken würdest, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Backlinks: Links von anderen Webseiten

Ich hatte Anfangs schon erwähnt, das Backlinks zwar wichtig für eine Webseite sind, du aber nicht zu viel Energie in diese Sache stecken solltest. Backlinks haben zur Zeit noch einen hohen Einfluss auf das Ranking deiner Webseite und können dir, wenn der Link auf einer angesehenen Webseite platziert ist, zu einer guten Positionierung in Suchmaschinen verhelfen.

Allerdings wird es immer schwerer an gute Links zu kommen: Entweder hat die Konkurrenz sich schon breit gemacht oder die Links sind einfach zu teuer. Dieses Geld, die Energie und die Zeit solltest du lieber in die Inhalte deiner Webseite stecken, anstatt irgend welchen guten Links hinterher zu jagen. Vergiss nicht: Künstlich generierte Backlinks sind Manipulation, gegen die nicht nur Google sondern auch die Nutzer am Ende etwas haben! Wenn du von einem Bekannten oder bekannten Unternehmen einen Link bekommen kannst, dann nimm ihn auf jeden Fall mit, wenn es sich bei der Seite um eine themenrelevante handelt. Ansonsten lass es lieber und setze dich stattdessen an den nächsten Seiteninhalt oder Blog-Artikel. Denn damit erhältst du gute Backlinks auch von alleine, wenn deine Inhalte gut und wertvoll sind. Es dauert zwar etwas, bis deine Webseite bekannt wird und sich die ersten Erfolge in Form von Links einstellen. Hälst du aber durch und bleibst am Ball, wirst du sehen, dass es sich gelohnt hat, weil viele dich aufgrund deiner wertvollen Inhalte freiwillig verlinken.

Moz.com hat im Jahr 2011 den eigenen Blog untersucht und herausgefunden, das Posts mit längeren Inhalten auch dementsprechend mehr Links erhalten. Die folgende Grafik visualisiert dies knallhart:
wordcount-vs-links
Quelle: Moz.com

Erfolg überwachen

Und das Wichtigste: Überprüfe den Erfolg deiner Inhalte! Neben der Anzahl der Besucher und Seitenaufrufe, die auf den ersten Blick natürlich das Hauptkriterium für den Erfolg darstellen, gibt es aber noch viel wichtigere Indizien für den Erfolg:

Die Absprungrate sollte möglichst gering sein und sagt aus, wie viel Prozent der Besucher innerhalb von 20 Sekunden abspringen, die Seite also in dieser Zeit wieder verlassen haben, ohne eine zweite Seite deiner Webseite zu besuchen. In Stetic bieten wir dir die Auswertung der Absprungrate sowohl für deine komplette Webseite, als auch für jede einzelne Seite an.

besuchsdauer-aktivitaetszeit-absprungrate

Die Besuchsdauer sagt dir, wie lange die Besucher im Durchschnitt deine Webseite besucht haben. Je höher sie natürlich ist, desto länger haben sich die Besucher mit deiner Webseite befasst. Hier ist es schwer, einen optimalen Wert zu bestimmen, da sich dies je ach Typ der Webseite unterscheidet. Wir haben hier bei Stetic zum Beispiel teilweise eine durchschnittliche Besuchsdauer von einer Stunde, da sich viele unserer Kunden einloggen und sich lange mit unseren Auswertungen und dem Tool beschäftigen. Für eine normale Webseite oder einen Blog ist aber eine Besuchszeit von 3 bis 5 Minuten sehr optimal.

Viel interessanter als die Besuchsdauer, ist die Aktivitätszeit, die dir sagt, wie lange die Besucher auf deiner Webseite tatsächlich aktiv waren. Aktiv bedeutet hier Scrollen, Tippen oder Klicken, also Lesen oder Schreiben. Dieser Wert ist so viel genauer, weil bei der Besuchsdauer auch dann gemessen wird, wenn die Webseite nur im Hintergrund geöffnet ist oder der Besucher gar nicht aktiv vor dem Bildschirm ist. Mit der Aktivitätszeit hast du also den konkreten Wert, wie lange deine Nutzer mit deiner Webseite interagieren. Je höher dieser Wert, desto besser natürlich für dich und deine Qualität.
Diese Auswertung bietet Stetic für die komplette Webseite gesamt, für jede Unterseite und für jeden einzelnen Besucher an.

In Kombination damit ist die Scrolltiefe ein wichtiges Instrument, um den Erfolg zu messen. Der Wert sagt in Prozent aus, wie weit die Nutzer auf einer bestimmten Seite nach unten scrollen. Je mehr sie nach unten scrollen, desto mehr haben sie auch vom Inhalt gesehen. Ein Nutzer, der einen Blog-Artikel zu 100% in 5 Minuten nach unten gescrollt hat, wird diesen mit höchster Wahrscheinlichkeit auch vollständige durchgelesen haben. Diese Auswertung bieten wir sowohl in der Seitenstatistik, als auch für jeden einzelnen Besucher in unserem Besucher-Log an.

seo-scrolltiefe

Und jetzt bist du an der Reihe

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, deine Webseite für Google und für den Nutzer zu optimieren, da sich beide Aufgaben fast gar nicht unterscheiden. Google möchte so viele Nutzer wie nur möglich gewinnen und behalten. Und das tun sie, weil sie die besten Suchergebnisse haben, die dir die meisten Inhalte in bester Qualität bieten. Mach es ab sofort genauso und biete deinen Nutzern nur das Beste! Dann verspreche ich dir, wenn du das durchhältst, und dieser Punkt ist einer der wichtigsten und schwierigsten an der ganzen Aufgabe, dann wird sich der Erfolg bei dir einstellen und deine Webseite wird auch in Google ganz oben mit dabei stehen! Auf was wartest du also? Lege gleich los und wenn du eine Frage hast, schreib uns eine Nachricht hier auf der Seite, per E-Mail oder in sozialen Netzwerken. Ich wünsche dir viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du diesen Artikel kräftig weiterempfiehlst und teilst. Ich danke dir 😉

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2 Kommentare

  • Hallo Nico,

    vielen Dank für diesen ausführlichen und interessanten Artikel.
    Ich habe nur eine Anmerkung zur Textlänge: Ich finde die Zahl 1200 bzw. 1600 -3000 Wörter deutlich zu groß. Auch die Aussagen, dass ein Blogger aufpassen soll, dass kein anderer Autor plötzlich einen längeren Text hat, finde ich irreführend. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mit meinem Blog ein ganz anderes Konzept verfolge, finde ich diese Aussage für den Großteil an Websites eher falsch. Denn meine Erfahrung ist, dass viele Leser eher keine Lust haben, so lange Texte zu lesen.

    Beste Grüße
    Peter
  • Hallo Peter,

    sehr gerne.

    Es kommt natürlich immer auf das Ziel des Blogs und das Thema an, ob man Texte in dieser Länge und in hoher Qualität schreiben kann und möchte. Wenn möglich, sollte man es aber auf jeden Fall tun.

    Wenn man mit seinem Blog Wissen vermitteln möchte, Berichte oder Erfahrungen teilt, sollte das aber kein Problem sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Menschen dann gern längere Texte lesen oder eben die Abschnitte, die sie interessieren.

    Wenn ein Mitbewerber bessere, längere und mehr Inhalte liefert, wird er über kurz oder lang bei Google und den Lesern besser ankommen. Wichtig ist hierbei natürlich auch die Frequenz.

    Viele Grüße
    Nico

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