stetic.com https://www.stetic.com/blog/ Sun, 23 Sep 2018 02:29:18 +0000 de-DE hourly 1 Der Aufbau eines perfekten Blogartikels (Infografik) https://www.stetic.com/blog/blogartikel-aufbau.html https://www.stetic.com/blog/blogartikel-aufbau.html#comments Tue, 23 Feb 2016 16:51:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/blogartikel-aufbau.html Weiterlesen

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Dein Blog ist fertig eingerichtet und du möchtest schreiben, schreiben, schreiben. So viele Ideen! Alles muss raus!

Doch bevor du den blauen Button zum Veröffentlichen anklickst, solltest du unbedingt noch ein paar Sachen beachten. Wie schon beim Konzept und Erstellen eines Blogs solltest du auch beim späteren Blogartikel schreiben nicht einfach planlos loslegen. Um dir den Einsteig in das professionelle Bloggen leichter zu machen, habe ich dir eine Infografik mit Beschreibung erstellt, die dir bei der Orientierung und bei dem Aufbau eines perfekten Blogartikels hilft.

Natürlich hat jeder Blogger seinen eigenen Schreibstil und somit auch seine eigene Vorstellung für den Aufbau eines optimalen Blogposts. Die Struktur des Textes und der Inhalte ist dabei immer abhängig vom Typ des Inhaltes. Es gibt aber 8 Elemente, die jeder gute Blogartikel immer als Basis haben sollte:

aufbau-blogartikel

Binde diese Infografik in deine Webseite ein:

Download als PDF     Download als PNG 2480×3508 Pixel

Natürlich möchte ich dich mit dieser Grafik nicht alleine lassen und auf die einzelnen Punkt etwas detaillierter eingehen.

1. Überschrift: 6 Wörter, die zählen

Für den Titel eines Blogartikels gibt es ein paar wenige Regeln, an die du dich halten musst. Das allererste Ziel sollte hierbei immer sein, das Interesse deiner Leser zu wecken. Dabei sollte die Überschrift nicht zu lang sein und das wiedergeben, was vom Inhalt erwartet werden kann.

Zu lange Überschriften werden vom Leser überflogen und hierbei meist nur die ersten und die letzten drei Wörter wahrgenommen. Also kann man sagen, das die perfekte Überschrift aus 6 Wörtern besteht.

Wenn du zudem noch bei Google auf den vordersten Plätzen ranken möchtest, sollte das wichtigste Keyword an erster Stelle stehen, da es der Suchmaschine so am wichtigsten erscheint.

Die perfekte Überschrift..

  • macht den Leser neugierig auf den Inhalt
  • fasst den Inhalt eines Artikels perfekt zusammen
  • besteht aus 6 wichtigen Wörtern
  • ist nicht länger als 60 Zeichen
  • nennt das wichtigste Suchwort am Anfang

Featured Artikelbild

Jeder Blog-Artikel sollte mindestens ein Bild haben, welches das Thema des Inhalts widerspiegelt und visuell ansprechend ist. Das Bild weckt nicht nur beim Leser deines Blogs das Interesse, auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter wird das Bild als Vorschau über oder unter der Überschrift angezeigt und sollte den Leser zum Klicken animieren.
Hierbei solltest du immer darauf achten, die richtige Bildgrösse für das Vorschaubild zu verwenden, da ansonsten wichtige Teile des Bildes abgeschnitten dargestellt werden könnten.

Das Bild solltest du, neben weiteren Infos wie der Überschrift und einer Textvorschau, in einer optimierten Bildgröße als Artikelbild für soziale Netzwerke kennzeichnen. Bei Facebook funktioniert dies über die Open Graph Tags, bei Twitter mit Hilfe von Tags für Twitter Cards. Diese Cards werden bei Twitter automatisch angezeigt, wenn eine URL getwittert wird, die diese Tags auf der Zielseite enthält.

Ein Beispiel eines Tweets mit einer Twitter Card:

twitter-card-stetic

Starte mit kurzen Absätzen

Lange Texte schrecken ab und wenn der erste Absatz zu lang ist, werden viele deiner Leser mit großer Wahrscheinlichkeit nicht weiter lesen.

Warum das so ist? Nun, wie überall zählt auch hier der erste Eindruck.

Je weniger Wörter ein Text hat, desto einfacher ist er zu begreifen und desto weniger komplex erscheint er.

Wenn du deine Leser also gleich am Anfang mit zu viel Text überforderst, wird dies auf den ganzen Artikel bezogen und schreckt eher ab, als das es zum Weiterlesen animiert.

-> Fange deinen Text also mit maximal zwei Sätzen an, die 2-3 Zeilen nicht überschreiten.

Storytelling: Erzähle eine Geschichte

Geschichten wecken Emotionen. Das ist zwar auch im Content-Marketing mittlerweile ein alter Hut, ist aber wirklich immer noch ein heisser Tipp und macht beim Lesen einfach mehr Spaß. Emotionen führen zudem zu mehr Aufmerksamkeit und Engagement, was du für deinen perfekten Blogartikel gut gebrauchen kannst.

Erzähle eine Geschichte aus deiner Vergangenheit, schildere Erfahrungen, die du gemacht hast oder lass dir eine Story einfallen, die gut zu dem Thema des Artikels passt. Du wirst merken, mit der Zeit passiert es automatisch, das dir eine passende Geschichte einfällt.

Wichtig ist: die Geschichte muss fesseln!

Du kannst diese Storys nicht nur gut am Anfang eines Blogartikels als Einleitung einbauen, gerade bei längeren Artikeln lohnt es sich, den Inhalt ab und zu mit einer Geschichte aufzulockern.

Zwischenüberschriften zum „Scannen“ des Textes

Im Internet wird nicht gelesen, es wird gescannt. Das liest – oder scannt – man immer wieder, ist aber leider so und trifft auf die Mehrheit der Leser zu. Aufgrund der Menge an Inhalten im Internet, wird zuerst der komplette Inhalt gescannt. Erst wenn er wichtig und wertvoll erscheint, wird er komplett gelesen.

Also musst du deinen Lesern eine Möglichkeit geben, sich zu orientieren. Dies erreichst du mit Zwischenüberschriften. Diese Untertitel kannst du je nach Typ des Inhaltes wiederum dazu nutzen, um mehr Lust auf den folgenden Text zu machen.

Dies erreichst du, in dem du die sie nur wage z.B. als Aufforderung, Frage oder „Wie du“-Überschrift formulierst und das Ergebnis des Textes nicht direkt in der Überschrift wiedergibst. Ansonsten machst du das Lesen unter Umständen überfüssig.

Also: Mach deine Leser neugierig und setze genug, sinnvolle und neugierig machende Zwischenüberschriften!

Inhalt und mindestens 1.600 Wörter

Auch das ist ein alter Hut, aber auch ich kann es nicht immer wieder oft genug erwähnen. Warum ausgerechnet 1.600? Das hat einen guten Grund, weil 1.600 näher an der 2.000 liegt und je mehr du zu einem Thema schreibst, desto besser ist es für dich und deinen Blog! Deine Mitbewerber schreiben 1.000 Wörter? Schreibe 2.000! Natürlich muss der Inhalt des Textes sinnvoll und für den Leser durchweg wertvoll sein.

Letzten Endes hängt es natürlich auch vom Thema und der Art des Inhaltes ab und je mehr sinnvollen Inhalt du schreiben kannst, desto besser. Selbst 6.000 Wörter sind bei einem Thema, zu dem es viel wertvolles zu schreiben gibt, absolut machbar.

Beschäftige dich einmal richtig mit einem Thema, über das du schreiben möchtest und du wirst schnell feststellen, dass 1.600 Wörter gar nicht so schwer zu erreichen sind.

Multimedia: Videos, Audio und Bilder

Wenn du deinen Lesern wertvolle und passende Screenshots, Infografiken, Videos oder sonstige Bilder anbietest, erhöhst du nicht nur die Qualität deines Inhaltes, du unterstützt und unterstreichst damit auch deine Aussagen. Zudem kannst du mit multimedialen Inhalten deine Texte etwas auflockern, um das Lesen zu vereinfachen. Gerade bei langen Texten ist dies von hoher Wichtigkeit, um der Monotonie zu entgehen.

Auch hier solltest du genau wie bei deinem Text darauf achten: Je einzigartiger der Inhalt ist, desto interessanter für deine Leser. Erstelle Bilder, Videos und Audiofiles also – soweit es geht – selbst. Wenn das nicht geht, recherchiere die besten Medieninhalte zu deinem Thema und präsentiere sie sinnvoll in deinem Artikel. Unter Umständen lassen sich einige Bilder noch erweitern oder ergänzen.

Wenn der Inhalt nicht zu 100% von dir ist, vergiss nicht, die Quelle inklusive der URL zu nennen, von der das Original stammt.

Kurze, sprechende URL (Permalink)

Eine kurze und sprechende URL ist wichtig, damit diese in Suchergebnissen und Timelines vom Leser wahrgenommen werden können. Ist sie zu lang, wird sie unter Umständen abgeschnitten.

url-permalink-google-laenge

Wie bei Überschriften auch, sollte das Hauptkeyword in der URL ganz am Anfang oder so weit vorne wie möglich stehen.
Dabei solltest du immer darauf achten, in einer URL nur Buchstaben (klein geschrieben) und Zahlen zu verwenden. Sonderzeichen sind hier – bis auf das Minus, welches als Ersatz für das Leerzeichen dient – tabu und gehören in keine URL.

Warum das so ist, kann ich dir schnell erklären. Schau dir die folgenden drei Beispiel-URL’s an.

Welcher davon würdest du mehr Vertrauen schenken?

1) https://www.stetic.com/blog/2016/02/19/Der%20Aufbau%20eines%20perfekten%20Blogartikels

2) https://www.stetic.com/blog/der-aufbau-eines-perfekten-blogartikels

3) https://www.stetic.com/blog/blogartikel-aufbau.html

Keine Frage, oder? Definitiv Nummer 3. Kurz, gut lesbar und auf den Punkt!

Ein Fazit

Ein Fazit mit abschliessenden und zusammenfassenden Worten solltest du in jedem Blogartikel mit einplanen, und wenn es nur dafür ist, den Leser nach seiner Meinung zu fragen oder auf weitere passende Inhalte hinzuweisen.


Am besten druckst du dir jetzt die oben stehende Infografik aus und hängst sie an die Wand direkt neben deinem Monitor. Die Übersicht bietet dir immer einen guten Überblick über den Aufbau eines Blogartikels und hilft dir dabei, dass du beim Schreiben nichts vergisst.

Denke aber immer daran: Das Wichtigste ist ind bleibt der Inhalt – auch wenn die Struktur noch so perfekt ist – der Inhalt muss wertvoll sein.

Welche Erfahrungen hast du mit der Struktur deiner Blogartikel bereits gemacht?

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Blog schreiben: Wie du in 13 Schritten einen Blogartikel schreibst, den deine Leser lieben https://www.stetic.com/blog/blog-schreiben.html https://www.stetic.com/blog/blog-schreiben.html#comments Sat, 13 Feb 2016 18:37:00 +0000 Stetic test https://www.stetic.com/blog/blog-schreiben.html Weiterlesen

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Ein Feuerwerk. Damit kann man einen optimalen Blogartikel wohl am besten vergleichen.

Am Anfang ist die Idee und man findet das perfekte Thema für einen Artikel. Dazu gesellen sich viele weitere gute Ideen und es will gar nicht mehr aufhören. Es kommt viel Material in Form von Text, Bildern, Videos, Screenshots und sonstigen Medien dazu.

Richtig formuliert und sortiert ergibt dies mit viel Leidenschaft und Energie den perfekten Blogartikel, der endlos in die Höhe steigt und ein wunderbares Bild ergibt.

Das klingt alles gut und schön, aber für jemanden, der noch nie einen Blogartikel geschrieben hat oder nur ein bisschen privat gebloggt hat, ist es oftmals schwer den Einstieg zum professionellen Bloggen zu finden. Gerade jetzt, da viele Unternehmen und noch mehr Agenturen auf den Zug des Content-Marketing’s aufgesprungen sind und das Netz mit Inhalten regelrecht überschwemmen, sind viele Anfänger eher eingeschüchtert als motiviert und fragen sich:

Wie soll ich das nur schaffen? Lohnt sich das?

Es lohnt sich und zu schaffen ist es auch! Es gibt trotz der Menge an Content immer noch viel zu wenig gute Blogs, gerade im deutschsprachigen Raum. Wenn du Leidenschaft für dein Thema mitbringst, genug Energie und Zeit aufbringen kannst und Durchhaltevermögen hast, dann schaffst du es zu 100% – garantiert!

Einen Blogartikel schreiben, der von guter Qualität und dazu noch erfolgreich ist, ist gar nicht so schwer. Wenn man einmal weiß, wie es geht, ist es im Prinzip ganz einfach und nur mit Fleiß verbunden. Du musst es einfach nur tun!

Noah Kagan hat es in seinem Artikel perfekt auf den Punkt gebracht.
Eine ganz einfache 3-Fach Formel für perfekte Blogartikel, an die du dich halten musst:

#1 Finde die besten Inhalte zu deinem Thema (In Form von Blogartikeln, Tutorials, Infografiken, Videos)
#2 Mach den gefunden Inhalt noch besser und so gut wie du kannst
#3 Promote deinen Inhalt direkt an Leute, die sich dafür interessieren könnten

Doch bevor du die besten Inhalte finden und noch besser machen kannst, benötigst du natürlich erst eine Idee. Solltest du diese bereits haben, kannst du den nächsten Abschnitt getrost überspringen.

Wie finde ich gute Ideen für Blogartikel?

Du sitzt vor dem Monitor und versucht krampfhaft eine Idee für einen neuen Blogartikel zu finden. Unzählige Webseiten hast du bereits abgegrast, ewig viele Suchwörter in Google eingegeben, etliche Blogs gelesen, deine Augen brennen und dein Kopf wird immer leerer. Schliesslich gibst du auf und verschiebst den Blogartikel auf morgen, oder übermorgen oder gar noch viel später ..

Im Ernst: Auf Krampf eine neue Idee zu finden, ist der schwierigste Weg und klappt nur ganz selten. Frage doch einmal Schriftsteller, Maler oder Künstler, ob sie so auf neue Ideen stossen. Wohl eher nicht. Wenn innerhalb der ersten 15 Minuten keine zündende Idee da ist, hat es meist keinen Sinn mehr.

Die besten Ideen für Blogartikel hat man, wenn man nicht danach sucht. Klick um zu Tweeten

Deshalb musst du dir einen anderen Weg suchen, Ideen für neue Artikel zu finden. Mein Tipp: Erstelle dir eine neue Notizliste in deinem Handy, denn das hast du immer und überall dabei. Aus Erfahrung kann ich dir nämlich verraten, dass die besten Ideen nicht vor dem Computer kommen, sondern an ganz anderen Orten. Unter der Dusche, beim Gassi gehen mit dem Hund oder kurz vor dem Einschlafen. Meist rechnet man überhaupt nicht damit und plötzlich hat man die beste Idee aller Zeiten (zumindest fühlt es sich oft so an).

Oft stösst man aber auch beim Surfen oder bei Facebook, Twitter und anderen Netzwerken auf Blogartikel und denkt sich: Guter Artikel, spitze Idee – das geht noch besser. Allerdings hat man dann nicht immer sofort Zeit und sollte sich die Idee für später merken.

Also erstelle dir jetzt eine neue Liste in einer Notiz-App, die du optimalerweisse noch auf all deinen Geräten synchron halten kannst. Dort notierst du dir den ersten Arbeitstitel und somit ersten Entwurf der Überschrift deines Blogartikels. Diese Überschrift sollte deine Idee komplett wiedergeben, damit du später genau weisst, um was es geht.

notiz-blogartikel-ideen

Natürlich geht das auch mit anderen Apps und Tools, eine Notizfunktion ist aber bei den meisten Geräten standardmässig dabei und schnell zur Hand. Dort kannst du dir auch schon Ideen für den Inhalt oder Links zu ähnlichen Artikeln merken, damit du beim Schreiben direkt schon Material zum Starten hast.

Und soll ich dir etwas verraten? Ich habe im Moment ca. 15 bis 20 Artikel in meinen Notizen gespeichert und ich komme überhaupt nicht hinterher, die Artikel zu schreiben. Teilweisse sind es so geniale Themen, dass ich am liebsten sofort los schreiben würde. Aktuell habe ich mir aber nur einen Tag in der Woche für’s Bloggen reserviert, weshalb ich die Themen nur nach und nach abarbeiten kann.

Alternativ kannst du auch in WordPress Entwürfe mit deinen Ideen im Titel und Inhalt anlegen, um diese später dann für das letztendlich Erstellen des Artikels zu nutzen.

Wenn es doch ganz schnell gehen soll und du unbedingt eine Idee benötigst, lies Blogs von Mitbewerbern und prüfe, welche Blogartikel dort erfolgreich sind und ob du diese besser oder anders machen kannst. Dazu benutzt du einfach die Google-Suche oder Seiten wie Buzzsumo. Setze dir aber unbedingt ein Timeout von 15, maximal 30 Minuten. Wenn du bis dahin kein Thema oder zumindest eine Richtung für einen neuen Blog-Artikel hast, mach eine Pause und versuche es später noch einmal.

So schreibst du den perfekten Blogartikel – Schritt für Schritt

Wenn du brennst, deine Ideen niederzuschreiben, geht das Erstellen eines Blogartikels wie von selbst. Damit du keine unnötige Zeit verlierst, hier eine Vorgehensweise, an die du dich halten kannst:

#1 Schreibe alles auf, was du im Kopf hast

Der optimale Start einen Blogartikel zu schreiben, ist erst einmal alles aufzuschreiben, was du im Kopf hast. Lege hierzu einen neuen Beitrag in WordPress an (oder der Blog-Software Deiner Wahl) und schreibe in die Überschrift den Arbeitstitel und als Text deine ersten Ideen auf. Lass einfach alles raus und achte dabei nicht auf Struktur oder Rechtschreibung. Dieser Prozess kann sich durchaus über mehrere Tage hinziehen, in denen du immer mehr und mehr Ideen, Material und Inhalt sammelst. Ob du hierbei nun stichpunktartig notierst, über welche Punkte du bloggen möchtest oder bereits erste vollständige Texte schreibst, spielt dabei keine Rolle und muss jeder für sich heraus finden. Ich mache es in den meisten Fällen z.B. so:

  1. Beitrag mit Arbeitstitel anlegen, erste Stichpunkte und Links
  2. Stichpunkte, Links und Ideen zur Struktur als Liste (Hierbei entstehen die ersten Untertitel)
  3. Erste Version des Intros
  4. Jetzt schreibe ich alles auf, was mir zu den einzelnen Punkten einfällst

Das Intro schreibe ich meistens als erstes, da ich zu diesem Zeitpunkt noch frisch bin und so eher den perfekten Einsteig in dieses Thema finden kann.

#2 Finde das beste Keyword

Um optimal mit dem Recherchieren und Schreiben beginnen zu können, solltest du dir erst ein Bild über die möglichen Keywords zu deinem Thema machen. Hierbei gilt es, das Suchwort zu finden, welches die meisten Suchanfragen in Google hat und somit den meisten Traffic bringt.

Hierzu verwendest du den Google Keyword Planner, bei dem du dich mit deinem Google-Account einloggen musst.
Jetzt wählst du den Punkt „Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen“.

google-keyword-planner

Es öffnet sich ein Suchformular, bei dem du das Land und die Sprache deiner Zielgruppe auswählen solltest und bei „Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung“ das Wort oder eine Wortgruppe für dein Thema eingibst. In unserem Fall wäre das „Blogartikel schreiben“.

keyword-planner-formular

Jetzt klickst du auf „Ideen abrufen“. In der Ergebnisliste klickst du auf den Kopf der Spalte „Durchschnittl. Suchanfragen pro Monat“, um sie nach den meisten Suchanfragen zu sortieren, die dann ganz oben stehen.

keyword-planner-keywordgruppen

Das erste Ergebnis sieht ganz ordentlich aus, entpuppt sich aber leider als Niete, da das eingegebene Suchwort nur 70 Suchanfragen im Monat hat und uns so eher weniger Traffic bescheren würde. Auch die anderen Keywords sind nicht wirklich passend.

gkp-zu-wenig

Also weiter zum nächsten Ergebnis. Hier ist leider auch kein passendes Suchwort dabei. Beim Dritten dagegen schon.

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gkp-bester-wert

Hier finden wir das passende Keyword „Blog schreiben“. Hier wird es zwar schwer einen passenden Titel und Text zu finden, da dies nicht wirklich Sinn macht, aber auch mit dem zuerst gewählten „Blogartikel schreiben“ wären wir gut bedient, da „Blog schreiben“ hierin enthalten ist.

#2 Recherchiere die besten Inhalte im Netz

Jetzt geht es darum, dein Wissen zu vertiefen oder fehlendes Wissen nachzuholen. Denn wie schon geschrieben, benötigst du die besten Inhalte für deinen Artikel. Tauche also tief in das Thema ab und recherchiere, um den bestmöglichen Inhalt zu deinem Thema zu finden.

Der einfachste Weg ist hierfür wie immer unsere geliebte Google-Suche. Du suchst hier nach dem vorher recherchierten Keyword oder Keywords und achtest dabei besonders auf die ersten Ergebnisse. Hier solltest du dir immer die 10-50 ersten Suchergebnisse vornehmen, die vordersten Plätze sind dabei aber in den meisten Fällen die wichtigsten. Was du also unter den ersten 10 Suchergebissen findest, kannst du getrost als wertvoll einstufen, da Google den besten Algorithmus hat, danach zu sortieren. Unseriöse Inhalte und Webseiten solltest du aber dennoch unbedingt heraus filtern. Wenn dir das am Anfang schwer fällt, sei unbesorgt: Mit der Zeit wird dir dies genauso wie die ganze Recherche immer einfacher fallen und du erkennst unseriöse Inhalte auf den ersten Blick. Bleib also einfach am Ball!

Des Weiteren macht es weit vor dem Schreiben deines Artikels immer Sinn, dir gute Blogs oder Blogartikel zu einem Thema zu merken, denn nicht alle finden sich in der Google-Suche und hier auf den vordersten Plätzen. Folge also passenden und erfolgreichen Blogs aus deinem Business, merke dir immer passende und gute Artikel oder suche in den Blogs direkt nach deinem aktuellen Thema.

Wenn du unseren Artikel zum Thema Blog erstellen gelesen hast, kennst du die folgende Methode zur Recherche sicher schon. Hierfür gibt es nämlich zahlreiche Tools, die dir die Suche nach wertvollen und erfolgreichen Inhalten erleichtern. Die Tools Buzzsumo und Feedly kann ich hierfür aus Erfahrung empfehlen. Du solltest sie dir also unbedingt einmal anschauen!

Merke und bookmarke dir die gefundenen URL’s zu den Blogartikeln oder Webseiten unbedingt und lasse Sie zusätzlich als Tabs in deinem Browser geöffnet. So kannst du immer schnell mal reinschauen und dir Ideen holen. Aber ganz wichtig: Kopiere niemals Inhalte und Texte und wenn doch, mache sie als Zitat ersichtlich und nenne die Quelle.

#3 Erstelle die Struktur des Artikels

Jetzt geht es darum, dem Blogartikel eine Struktur zu geben. Hierfür nutzt du das vorher recherchiere Wissen und erstellst für die einzelnen Kapitel, die du schreiben möchtest, eine Liste mit Zwischenüberschriften. Am besten schreibst du diese schon innerhalb eines h2 Tags in der richtigen Reihenfolge. Bei längeren Artikeln macht es durchaus Sinn, einzelne Kapitel nochmals in Unterkapitel zu unterteilen. Hier solltest du dann den h3 Tag für die Überschrift verwenden:

Zwischenüberschrift 1

Zwischenüberschrift 2

Zwischenüberschrift Unterkapitel 1

Zwischenüberschrift Unterkapitel 2

Zwischenüberschrift 3

Zwischenüberschrift Unterkapitel 1

Zwischenüberschrift Unterkapitel 2

Zwischenüberschrift Unterkapitel 3

Zwischenüberschrift 4

Zusammenfassung / Fazit

#3 Schreibe die Texte aller Kapitel

Nun geht es an’s Werk und daran, das erarbeitete Wissen auf den Bildschirm zu bringen. Fange mit dem Kapitel an, welches dir am leichtesten fällt und was du am besten komplett aus dem Kopf schreiben kannst. Je nach Typ des Inhaltes, z.B. wenn die einzelnen Kapitel aufeinander aufbauen, kann es natürlich auch erforderlich sein, dass du die Kapitel unter den vorher geschriebenen Zwischenüberschriften von oben nach unten abarbeiten musst.

Egal in welcher Reihenfolge du schreibst, achte darauf, das du nicht einfach nur stur herunter schreibst, was du weisst und zusammengetragen hast, du solltest dass geschriebene auch immer mit Beispielen, Zitaten und Zahlen belegen und untermalen.

Achte auch beim Schreiben gleich darauf, dass du den Leser immer direkt und in einer Anredeform ansprichst. Nur wenn du den Leser direkt ansprichst, kann sich eine Beziehung und Unterhaltung entwickeln. Entscheide ich also für das Du oder Sie und bleibe dabei.

Dein Ziel für diesen Schritt: Mindestens 1.600 Wörter wertvoller und einzigartiger Inhalt. Schreibe also solange weiter, bis du mindestens 1.600 Wörter geschrieben hast. Idealerweise schreibst du sogar noch mehr!

Auf die Geschwindigkeit kommt es an

Je schneller und fehlerfreier du beim Tippen des Textes bist, desto besser. Um deinen Artikel in einer angemessenen Zeit fertig stellen zu können, solltest du mindestens 60 Wörter pro Minute fehlerfrei tippen können. Wenn du das schaffst und eine Stunde ohne Pause tippen kannst, erreichst du 3.600 Wörter in der Stunde, also schon mehr als ein ganzer Blogartikel! Du merkst, es lohnt sich hier etwas Zeit zu investieren.

Deine Tippgeschwindigkeit kannst du mit Tools wie dem Typing Speedtest oder dem Typingtest von Keyhero heraus finden.

typing-speedtest

Wenn du zu langsam bist und gerne noch schneller tippen lernen möchtest, empfehle ich dir unbedingt das 10-Finger-System zu erlernen. Im Netz gibt es zahlreiche Seiten wie beispielsweisse die TippenAkademie oder Tipp10, bei denen du das 10-Finger-System schnell und einfach erlernen kannst.

Übe das Tippen mit 10 Fingern täglich und messe deine Tippgeschwindigkeit mindestens einmal die Woche, so lange bis du 60 oder noch mehr Wörter in einer Minute schaffst.

Sammle und erstelle jetzt schon passende Grafiken

Einige Blogger raten dir, das du erst nach dem Schreiben des Textes passende Bilder, Grafiken, Videos und sonstiges Medienmaterial erstellen sollst. Ich empfehle dir aber, dies direkt beim Schreiben des Artikels zu erledigen. Warum? Weil du genau zu diesem Zeitpunkt am tiefsten im Thema drin bist und am besten weisst, welche Bilder und Objekte zu deinem Text passen und diesen am besten untermalen.

Am besten erstellst du dir die Bilder schon jetzt mit einem Grafikprogramm, lädst sie in WordPress hoch und fügst sie in deinen Text ein. So ergibt sich auch schon das erste lockere Bild deines Textes und verschafft einem zusätzlich eine kleine Tipppause.

Letztendlich musst du selbst herausfinden, was das beste für dich ist. Natürlich kommt es auch auf die Geschwindigkeit an, in der du das Ganze erledigen kannst. Wenn du schneller bist und den ganzen Text zuerst herunter tippen, und dann die Bilder zügig erstellen kannst, so ist dies sicher der bessere Weg für dich. Probier es einfach mal aus und erstelle die Bilder einmal während des Tippens und beim nächsten Artikel danach.

#4 Erstelle und sammele passende Bilder, Videos, Infografiken

Einen langen Text ohne Bilder liest niemand gerne. Ein guter Blogartikel muss auch die visuelle Wahrnehmung unterstützen. In vielen Fällen sagt ein Bild in der Tat mehr als 1.000 Worte und kann den Inhalt und das Wissen deines Textes untermalen und perfekt bestätigen.

Allerdings liest auch niemand gerne Artikel mit der ixten Kopie oder Version eines Bildes. Besorge und erstelle dir also passendes und einzigartiges Material. Suche passende Bilder, Videos oder Audiodateien. Erstelle eigene Grafiken in Form von Screenshots, Infografiken oder eigenen Fotografien.

Je mehr und besser du eigenes Material erstellen kannst, desto öfters wird dein Blogartikel geteilt. Klick um zu Tweeten

Wenn du dich mit Grafik-Software noch nicht so auskennst, probiere es doch einfach mal aus. Es gibt zahlreiche kostenlose Grafikprogramme die wirklich einfach zu bedienen sind und dich hierbei unterstützen. Für Screenshots kannst du beispielsweisse die App Skitch nutzen, Videos oder animierte Screen-Recordings erstellt man schnell mit QuickTime, für Bilder mit Texten oder Zitaten kannst du Pablo von Buffer nutzen und sonstige Bilder oder Infografiken kannst du mit Bildprogrammen wie Photoshop, Gimp oder Pixlr erstellen.

Wenn du aber keine eigenen Grafiken erstellen kannst oder möchtest, musst du besser recherchieren und Material besorgen, welches alles andere toppt. Hier lohnt sich je nach Thema auch durchaus mal der Kauf einer Studie, von der man dann nicht nur Fakten und Zahlen zitieren, sondern in den meisten Fällen auch Bilder und Grafiken unter Quellenangabe verwenden darf. Eine gute Quelle hierfür ist z.B. Statista.

#5 Setze Links: extern und intern

Wenn du auf eine Webseite hinweist oder dem Nutzer ein Beispiel anhand eines Links zu einer anderen Webseite geben kannst, tu das unbedingt und scheue dich nicht ausgehende Links, auch auf Webseiten von Mitbewerbern, zu setzen. Man sagt, für jeden sinnvollen ausgehenden Link kommt irgendwann ein Link auf die eigene Webseite zurück. Es ist einfach eine Art geben und nehmen und das sollte jeder tun. Damit unterstützt du nicht nur deinen eigenen Artikel, weil es so mehr Sinn und Qualität für den Nutzer bedeutet, auch Google schätzt Links und kann hierüber Themenrelevanz und Qualität (auf der eigenen und fremden Seite) erkennen.

Wichtig ist auch, dass du die Quellen deiner Inhalte, sofern sie nicht von dir selbst stammen, nennst und verlinkst. Das ist super wichtig und sollte niemals vergessen werden. Gehe also deinen ganzen Text noch einmal durch und prüfe, welche Inhalte nicht von dir sind (Zitate, Bilder, Videos..) und setze darunter einen Link zur Quelle.

Interne Links sind für den Nutzer und auch für Suchmaschinen genauso, wenn nicht sogar noch wichtiger, als externe Links. Deshalb macht es Sinn, wenn im Text ein Link oder Hinweis auf einen andern Artikel passen würde, auf diesen anderen Blogartikel innerhalb deines Blogs zu verlinken. Achte hierbei auch auf den Ankertext, der das Keyword oder zumindest eine Variante des Keywords enthalten sollte.

Lies deinen gesamten Text also noch einmal durch und achte für Links auf folgendes:

  • Setze Links zu themenrelevanten Webseiten
  • Nenne Quellen deiner Inhalte und setze Links zu den Webseiten
  • Verlinke passende Blogartikel innerhalb deines Blogs

#6 Bringe den Artikel in Form

Eine gute und luftige Struktur deiner Inhalte fördert das flüssige Lesen. Soll bedeuten: je optimaler dein Text formatiert und strukturiert ist, desto besser lässt er sich lesen und verinnerlichen. Zu achten ist hierbei auf folgendes:

  • Achte auf genug Absätze. Pro Absatz sollte nur ein Gedankengang und maximal 6 Zeilen Text enthalten sein.
  • Formatiere deinen Text. Wichtige Dinge fett, Zitate kursiv
  • Checke die Überschriften. Stimmt die Struktur noch? h1 > h2 > h3 > h4
  • Lass genug Abstand zwischen Kapiteln, Bildmaterial und Text

#7 Kontrolliere Rechtschreibung, Grammatik und Lesefluss

Du solltest deinen Artikel unbedingt noch einmal komplett und in Ruhe durchlesen. Bevor du das tust, solltest du dir eine kurze Auszeit gönnen. Geh einen Kaffe trinken, eine Stunde spazieren oder sonst etwas, um etwas Abstand zu bekommen. Du kannst auch gut und gerne eine Nacht darüber schlafen, um dich neu zu sortieren und am anderen Tage eine neue und frische Sicht auf deinen Inhalt zu bekommen.

Lies dir danach den Artikel durch und prüfe ihn auf Lesefluss, Rechtschreibung und Grammatik. Lässt sich der Text flüssig lesen, wiederholen sich Wörter oder gar Absätze, macht die Formulierung und der Inhalt Sinn und versteht der Leser das geschriebene Wort?

Wenn du dir unsicher bist, lass jemand anderes den Artikel lesen oder nutze Textprogramme mit einer Rechtschreibprüfung.

#8 Erstelle eine kurze, sprechende URL (Permalink)

Eine kurze und sprechende URL ist sowohl für potenzielle Leser, als auch für Google sehr wichtig. Am besten nutzt du das Hauptkeyword als Permalink und ersetzt Leerzeichen mit einem Minus. Für diesen Artikel habe ich beispielsweisse den Permalink blogartikel-schreiben verwendet. Kurz, knackig, enthält das Keyword und sagt alles über den Inhalt aus.

#9 Erstelle das Artikelbild

Ein thematisch passendes Bild zu finden ist nicht einfach, macht aber eine Menge aus. Nicht nur, das das Beitragsbild das Erste oder nach der Überschrift das Zweite ist, was der Leser sieht, auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter wird das Bild beim Teilen des Artikels angezeigt. Hier solltest du also ein Bild wählen, welches Aufmerksamkeit und Neugier erregt und die Lust auf das Lesen des Artikels weckt.

Gute Quellen für kostenlose und lizenzfreie Bilder sind zum Beispiel UnSplash, welches ich mittlerweile fast ausschliesslich nutze, Gratisography, IM Free oder Picjumbo.

Such dir ein passendes Bild heraus, ändere bzw. reduziere die Bildgröße des Bildes mit einem Grafikprogramm wie Photoshop, Gimp oder Pixlr auf die komplette Breite deines Inhaltes und speichere es komprimiert, aber in einer guten Qualität ab. Wenn die Bilddatei immer noch zu groß ist, kannst du Tools wie TinyPNG nutzen, um die Dateigröße zu optimieren.

Vergiss nicht, das Bild als Beitragsbild festzulegen. Das funktioniert im WordPress-Editor rechts unten, unter dem Punkt „Beitragsbild > Beitragsbild festlegen“.

#10 Entwerfe die perfekte Überschrift

Es gibt Blogger, die der Meinung sind, dass man zuerst die Überschrift schreiben und dann den Artikel erstellen sollte. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, die perfekte Überschrift zu finden, wenn man den Blogartikel fertig oder zumindest so gut wie fertig hat. Denn erst dann kann man den gesamten Inhalt perfekt in einer guten Überschrift zusammen fassen.

Machmal klappt es natürlich auch, dass man bereits am Anfang den perfekten Arbeitstitel und somit auch die perfekte Überschrift findet. In den meisten Fällen ist dies aber nicht so und du solltest dir nicht schon am Anfang den Kopf über eine gute Überschrift zermartern und das Augenmerk zuerst auf den Inhalt legen.

Die Überschrift ist einer der wichtigsten Parts deines Artikels und das erste, was ein potenzieller Leser von deinem Artikel liest. Es ist also wichtig, dass die Überschrift so gut wie möglich gewählt wird und dem Leser zum Klicken und Weiterlesen animiert. Die perfekte Überschrift muss also das Interesse des Lesers wecken und sofort ersichtlich machen, welchen Nutzen das Lesen bzw. Klicken des Artikels für ihn hat.

Für Google ist es wiederum wichtig, dass dein Hauptkeyword in der Überschrift vorhanden ist. Je weiter vorne das Keyword steht, desto besser ist es. Für die Anzeige in den Google-Suchergebnissen sollte der Titel nicht länger als 60 Zeichen sein.

Schreibe also jetzt deine Überschrift und achte auf folgende Punkte:

  • Wecke das Interesse potenzieller Leser
  • Mach den Nutzen für den Leser klar ersichtlich
  • Das Keyword muss in der Überschrift enthalten sein, am besten ganz vorne
  • Die Überschrift sollte aus maximal 60 Zeichen bestehen

Wenn dir noch nicht ganz klar ist, wie du eine gute Überschrift schreibst, kann ich dir den Artikel „Wie Sie eine unwiderstehliche Überschrift schreiben“ von Hubspot und den Artikel „Wie du Überschriften schreibst, die funktionieren“ vom Affenblog an’s Herz legen.

#11 Feinschliff: SEO, soziale Netzwerke und die Kategorie

Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und du solltest prüfen, wie dein neuer Blogartikel in Google und sozialen Netzwerken dargestellt wird. Für Google kannst du folgendes Snippet benutzen, welches du dir als Lesezeichen in die Schnellstartleiste deines Browser legst. Kopiere folgenden Text in die URL des Lesezeichens:

javascript:(function()%20%7Bmc%20=%20function%20(s)%20%7Bm=document.getElementsByTagName('meta');for(var%20k=0;k%3Cm.length;k++)%20%7Bif%20(m%5Bk%5D.name.toLowerCase()==s%20&&%20m%5Bk%5D.content)%20return%20m%5Bk%5D.content;%7Dreturn%20false;%7D;c%20=%20function(s,l)%7Breturn%20(s.length%3El)%20?%20s.substr(0,l-1)+'%20%E2%80%A6'%20:%20s;%7D;d%20=%20mc('description')==false%20?%20'(Keine%20Description%20hinterlegt)':c(mc('description'),155);t%20=%20c(document.title,66)%20%7C%7C%20'(Kein%20Title%20hinterlegt.)';l%20=%20document.location;p%20=%20window.open('about:blank',%20'Preview',%20'width=530,height=120,menubar=no,location=no,toolbar=no,dependent=yes,status=no');p.document.writeln('%3Chtml%3E%3Chead%3E%3Ctitle%3Etrafficmaxx©%20SERP-Preview%3C/title%3E%3C/head%3E%3Cbody%20style=%5C'font-size:16px;font-family:Arial%5C'%3E%3Ca%20href=%5C'%23%5C'%3E'+t+'%3C/a%3E%3Cbr%3E%3Cspan%20style=%5C'font-size:13px;%5C'%3E'+d+'%3C/span%3E%3Cbr%3E%3Cspan%20style=%5C'font-size:13px;color:%23080%5C'%3E'+l+'%3C/span%3E%3C/body%3E%3C/html%3E');p.document.close();setTimeout('p.focus();',100);%7D)()

Quelle: trafficmaxx

Wenn du jetzt auf das Lesezeichen klickst, erhältst du eine Vorschau, wie die aktuell in deinem Browser geöffnete Seite in den Google-Suchergebnissen dargestellt wird.
Ist die Überschrift zu lang oder fehlt die Beschreibung bzw. Meta-Description, bearbeite und optimiere sie, bis es passt und gut aussieht. Achte auch hier drauf, das es den Leser zum Klicken animieren sollte. Gut ist, wenn auch hier die Keywords in der Meta-Description vorkommen.

Wenn du die passenden Plugins für die Bearbeitung der SEO Metatags, Twitter-Cards oder Facebook’s Open Graph Tags installiert hast, solltest du hier noch entsprechende Anpassungen vornehmen und die Darstellung auf die jeweilige Webseite anpassen.

Zum Schluss wählst du noch die passende Kategorie für deinen Artikel aus und vergibst, wenn Tags in deinem Blog angezeigt werden, die passenden Schlagwörter.

#12 Die letzte Kontrolle

Bevor dein Artikel nun das Licht der Welt erblicken und ein Publikum erreichen kann, solltest du deinen Blogartikel einer letzten Qualitätskontrolle unterziehen. Lies noch einmal alles komplett in Ruhe durch und prüfe den Lesefluss, auf mögliche Fehler im Text und den Funktionen. Achte auch auf Links, korrekt dargestellte Bilder, Videos und sonstige Inhalte.

Sei aber nicht zu streng oder gar perfektionistisch und korrigiere hier nur wirklich ersichtliche Fehler und auf keinen Fall komplette Textpassagen. Denke daran: du schreibst einen Blog-Artikel und kein Buch. Es muss also nicht immer alles zu 200% korrekt sein, auch wenn das natürlich das Ziel ist. Aber die Uhr tickt und du läufst unter Umständen sonst Gefahr, den Text am Ende wieder kaputt zu machen. Also stehe zu dem, was du geschrieben hast und achte bei deinem letzten Lesen nur auf grobe und ersichtliche Fehler.

#13 Blogartikel veröffentlichen

Jetzt ist die Arbeit getan und du bist fertig. Dein Herz klopft, der Schweiß steht dir auf der Stirn – du bist aufgeregt!

Aber keine Angst, gerade am Anfang ist das ganz normal und jetzt musst du dich nur noch trauen und deinen Artikel auf die Reise schicken.

Nimm allen Mut zusammen und klicke den blauen Button „Veröffentlichen“.

yeah

Glückwunsch! Du hast es geschafft und deinen Artikel veröffentlicht.

Fazit

Einen Blogartikel zu schreiben ist gar nicht so schwer, du musst es einfach nur machen. Wenn du dich an diesen 13-Punkte-Plan hältst, gelingt dir der Einsteig in die Welt des professionellen Bloggen’s einfacher und du lernst bei jedem neuen Artikel eigene Wege zur optimalen Erstellung deiner Artikel.

Und das Wichtigste: Finde deinen eigenen Stil, kopiere nicht einfach alles und filtere das heraus, was nicht zu deinem Stil und deinem Ziel passt.

Welche Erfahrungen hast du beim Schreiben deiner Blogartikel gemacht?

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Blog erstellen: Das komplette Tutorial zu Konzept, Installation, Einrichtung und erfolgreichen Start deines Blogs https://www.stetic.com/blog/blog-erstellen.html https://www.stetic.com/blog/blog-erstellen.html#comments Mon, 18 Jan 2016 10:49:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/blog-erstellen.html Weiterlesen

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Als ich vor fast 20 Jahren meinen ersten Blog betrieben habe, war das Design und die Beiträge mit heutigen Blogs wahrlich nicht zu vergleichen. Es handelte sich um eine News-Seite, auf der wir mehrmals wöchentlich Neuigkeiten und Berichte aus der deutschen Techno-Szene veröffentlichten. Fotos mit unterirdischer Auflösung und so viel wie möglich animierte GIF’s waren an der Tagesordnung und für damalige Verhältnisse das Non plus ultra. Die Bezeichnung Blog war noch nicht erfunden, die Seite selbst verfolgte aber schon zu dieser Zeit das gleiche Ziel wie jeder Blog: Die Besucher und Leser an sich zu binden.

Bis heute habe ich viele weitere Blogs betrieben oder betreut und bin der festen Überzeugung, dass ein Blog für Unternehmen, egal welcher Art, eines der wichtigsten Marketing-Instrumente dieser Zeit ist. Oft wird das Potenzial unterschätzt, denn richtig umgesetzt kann der eigene Blog zur riesigen Marketing-Maschine und zum Selbstläufer werden, mit dem man langfristig viele Neukunden gewinnen und die Kundenbindung immens steigern kann. Viele bekannte Beispiele zeigen, dass es sogar möglich ist, mit einem Blog selbst ein erfolgreiches Unternehmen mit vielen Mitarbeitern aufzubauen.

Einen Blog zu erstellen und zu betreiben kostet allerdings Zeit und, wenn man nicht auf bestehende Ressourcen zurückgreifen kann, auch ein gewisses Budget, welches je nach Auslagerung von Arbeiten unterschiedlich ausfallen kann. Mit großer Sicherheit hast du dich aber bereits dafür entschieden, deinen eigenen Blog zu starten und wer wie du einen neuen Blog erstellen möchte und noch keine Erfahrung damit gemacht hat, steht vor einem riesigen Berg mit Fragen und Rätseln. Ich möchte dir hier die Antworten auf diese Fragen geben und dir dabei helfen, mit nur wenigen Schritten deinen eigenen Blog erfolgreich aufzubauen.

Das Konzept für deinen Blog

Zu allererst benötigst du wie bei vielen anderen Sachen einen Plan in Form eines Konzeptes. Egal ob dein Blog nun privater Natur ist oder du einen Blog für dein Unternehmen erstellen möchtest, einfach drauf los bloggen solltest du auf keinen Fall. Bevor wir also mit der Praxis starten können, müssen ein paar Dinge geklärt werden. Notiere dir die folgenden Punkte und schreibe deine Konzeptionierung hinter jeden einzelnen Punkt. Je detaillierter, desto besser! Du solltest deine Entscheidungen auch später noch nachvollziehen können. Wer es einfach haben möchte, kann unsere Vorlage für ein Blog-Konzept nutzen: Blog-Konzept-Vorlage.pdf

Ziel deines Blogs

Als erstes solltest du das tatsächliche Ziel deines Blogs festlegen. Möchtest du den Verkauf deiner Produkte ankurbeln, deine Marke bekannter machen, mehr Traffic generieren, deine aktuellen Kunden besser an dein Unternehmen binden oder einfach ein großes Publikum für deinen Blog aufbauen? Natürlich kann dein Blog auch mehrere Ziele verfolgen. Egal, welche es sind: schreibe sie jetzt auf!

Denn nur, wer sein Ziel klar vor Augen hat, kann es auch erreichen.

Das Erreichen der Ziele solltest du regelmässig auswerten, um festzustellen, ob dein Blog erfolgreich ist und an welchen Stellen du optimieren solltest. Das Monitoring kann je nach Ziel mit der passenden Analytics-Software vorgenommen werden. Ist dein Ziel eine Steigerung deiner Verkäufe, solltest du die Conversion-Rate der Besucher deiner Webseite im Auge behalten, die über deinen Blog eingestiegen sind. Wenn dein Ziel mehr Newsletter-Abonnenten sind, solltest du ebenfalls feststellen können, wer sich über deinen Blog am Newsletter angemeldet hat. Egal welches Ziel es ist, stelle unbedingt sicher, dass du jedes Ziel auch getrennt für deinen Blog auswerten kannst.

Thema für deinen Blog

Ist das Ziel geklärt, musst du festlegen, zu welchen Themen du bloggen möchtest. Überlege dir pro festgelegten Ziel passende Zielgruppen. Hast du diese gefunden, überlege welches Thema diese Zielgruppe interessieren könnte. Den grössten Erfolg haben Blogs, die Ihren Lesern bei der Lösung eines Problems helfen. Tutorials, Erfahrungsberichte, Produkttests, Vorstellung und Vergleiche von Produkten könnten ein passendes Thema sein.

So findest du die passenden Themen

Wenn du dir unsicher bist, hole dir Ideen bei Mitbewerbern oder ähnlichen Unternehmen und schaue dir deren Blogs an.

Möchtest du zum Beispiel für deinen Socken-Shop einen neuen Blog erstellen, benutze die Google-Suche und suche nach „blog über socken“.

google-suche-blogs-socken

Ein gutes Thema zum Bloggen wäre hier sicherlich „Socken stricken“. Menschen, die nach diesem Thema suchen, werden nicht immer Zeit zum Stricken haben, aber durchaus auch mal Socken kaufen wollen. Machst du diese Zielgruppe auf dich aufmerksam und zum regelmässigen Leser, hast du hier sicher schon ein paar neue Kunden für deinen Shop gewonnen.

Eine weitere und für deine Zielgruppe, den Socken-Käufer, eine direktere Möglichkeit ist die Suche nach Tests und Erfahrungsberichten. Als Socken-Shop solltest du Socken vorrätig und demnach auch die Möglichkeit für einen ausführlichen Test haben. Für die Themensuche hierzu erweiterst du deine Suche einfach um das Wort „test“:

google-suche-blogs-socken-test

Lies dir die Seiten der Suchergebnisse durch und sammele Ideen and Anregungen für deinen eigenen Blog. Am besten notierst du dir diese wieder, setzt dir Lesezeichen oder merkst dir die Links mit Hilfe anderer Tools, wie beispielsweise Delicious.com, wo du deine eigenen Notizen zu jedem Link hinterlegen kannst.

Diese Methode zur Google-Suche funktioniert natürlich mit allen erdenklichen Themen. Findest du auf Anhieb keine passenden Blogs, versuche die Suchwörter zu variieren, nutze mehrere Suchwörter und schaue dir auch die zweite und dritte Seite der Google-Suchergebnisse an.

Ein gutes Beispiel für eher schwierig zu findende Blogs ist das Thema Handys und Smartphones. Da es hier sehr viele Mitbewerber gibt, müssen die Ergebnisse eingeschränkt werden. Hilfreich könnte hier die Suche nach „blog news mobile smartphones handys“ sein.

google-suche-handy-smartphone-blogs

Findest du immer noch keine passenden Blogs, schau dir die verwandten Suchanfragen an, die Google unten auf der ersten Seite jeder Suchanfrage anzeigt.

Bildschirmfoto 2016-01-08 um 15.14.17

Alternativ kannst du auch Dienste wie Feedly oder Buzzsumo nutzen, um Blogs zu deinem Thema zu finden. Suchst du beispielsweise nach „Handy“ bei Feedly, erhältst du als Ergebnis schon sehr brauchbare Blogs zu diesem Thema:

feedly-suche-handy

Hast du ein paar passende Themen gefunden, überlege dir, ob du mehr oder bessere Inhalte liefern kannst, wie die bereits vorhandenen Blogs. Nur wenn du das schaffen kannst, macht dieses soeben definierte Thema für deinen Blog wirklich Sinn. Dies ist nämlich ein sehr wichtiger Punkt, den viele Menschen, die mit dem Bloggen anfangen und Erfolg haben möchten, zu sehr unterschätzen:

Um einen erfolgreichen Blog aufzubauen, musst du bessere Inhalte liefern als deine Mitbewerber. Klick um zu Tweeten

Es reicht nicht, einfach nur einen Blog zu haben und ab und zu einmal ein paar Wörter zu schreiben. Wenn du einen Artikel schreibst, sollte dieser immer einen Mehrwert für den Leser haben und so gut recherchiert und ausführlich wie nur irgend möglich sein. Qualitative und bessere Inhalte erreichst du mit Wissen und Recherche zu dem jeweiligen Thema. Das kostet zwar Aufwand und viel Zeit, wird sich aber definitiv lohnen.

Technik: Blog-Software und Hosting

Die Suche nach der der passenden Technik lässt viele Blog-Neulinge verzweifeln. „Soll ich eine Blogging-Plattform nutzen oder mich selbst um die Software und das Hosting kümmern?“ ist die erste Frage, die den meisten zu diesem Thema einfällt. Dazu kann ich dir nur einen Rat geben: Nutze die Software deiner Wahl auf einem Webspace deines Vertrauens. Wenn du dies selbst oder innerhalb deines Unternehmens technisch nicht lösen kannst, beauftrage einen Dienstleister, der die Installation, Administration und Betreuung der Technik für dich erledigt oder nutze einen Webspace-Anbieter, der vorinstallierte Blog-Software bereits anbietet. Es lohnt sich!

Warum?

Bei Plattformen wie beispielsweisse blogger.com oder Tumblr bist du technisch meist sehr eingeschränkt und immer abhängig. Viele wichtige Features, die du später eventuell benötigst, sind bei den meisten Anbietern nicht möglich. Das fängt schon bei dem Einfügen eines simplen HTML-Snippets an. Mit der eigenen Software und Datenbank ist technisch alles realisierbar und du kannst jederzeit zu einem anderen Anbieter oder gar auf einen eigenen Server umziehen.

Ein sehr wichtiger Punkt für den Erfolg deines Blogs ist die Performance und Geschwindigkeit der Webseite. Wenn der Seitenaufbau immer schnell und performant ist, wird dies von deinen Lesern und auch von Google honoriert. Das schaffst du aber nur mit eigens installierter Software, da hier ein paar Punkte zu beachten und einige Feinjustierungen notwendig sind. Dazu später mehr.

Die richtige Software für deinen Blog

Software zum Bloggen gibt es viele, doch nur eine hat sich bis heute zum Standard für Blogs entwickelt: WordPress. Und genau diese Software empfehle ich dir für deinen neuen Blog. Es gibt zwar zahlreiche Alternativen wie zum Beispiel Ghost, Movable Type oder Serendipity, doch keine ist so qualitativ entwickelt und weit verbreitet wie WordPress.

blog-software

Über 25% aller existierenden Webseiten nutzt WordPress als CMS oder Blog-Software.[1] 59% aller Webseiten, die ein Content Management System (CMS) nutzen, setzen auf WordPress.[1] Diese beeindruckenden Zahlen haben viele Gründe: Keine andere Blog-Software wird so schnell und in solcher durchgängigen hohen Qualität auf dem neusten Stand gehalten wie WordPress. Es gibt endlos viele (genauer: um die 35.000) Plugins, mit denen die Software nach Belieben erweitert werden kann. Für jeden Einsatzzweck ist mindestens eines, meistens sogar mehrere Plugins verfügbar. WordPress ist kostenlos. WordPress wurde und wird von Bloggern für Blogger entwickelt. Es gibt eine riesige Community, etliche Seiten Dokumentation und tausende Blogs mit Tipps und Anleitungen zum Thema WordPress. Muss ich mehr sagen? Ich denke nicht, WordPress ist beim Bloggen unsere erste Wahl und der Tipp für deinen Blog.

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Google-Anfragen zu WordPress, Ghost Blog, Movable Type und Serendipity im Vergleich – Januar 2016

Blog-Hosting: Die Wahl des richtigen Hoster’s

Wenn du bereits einen Hoster deines Vertrauen hast und du bei diesem WordPress verwenden und performant genug betreiben kannst, solltest du dies in jedem Fall tun. Falls nicht, heisst es jetzt den richtigen Anbieter zu finden.

Je nach dem, wie deine technischen Möglichkeiten sind, kannst du dir einen Anbieter suchen, bei dem du WordPress selbst installieren kannst oder du suchst dir einen Webhoster, der bereits fertige WordPress-Installationen anbietet und sich auch um die Optimierung des Systems kümmert. Bekannte und empfehlenswerte Anbieter für dieses WordPress-Hosting sind Raidboxes oder Hosteurope. Für die Installation auf einem eigenen dedizierten oder virtuellen Server können wir den Anbieter Hetzner aus Erfahrung uneingeschränkt empfehlen.

Egal für welche Möglichkeit und welchen Anbieter du dich entscheidest, die folgende Dinge gilt es unbedingt zu beachten.

Suchst du einen passenden Webspace für eine eigene WordPress-Installation, achte auf die technischen Anforderungen für WordPress. PHP und MySQL (beides ab Version 5.6), Apache oder Nginx als Webserver und Linux als Betriebssystem sind die Mindestanforderungen für die Software. Arbeitsspeicher und Speicherplatz sollten ebenfalls genügend vorhanden sein, sind aber immer abhängig vom Inhalt (große Bilder, Videos etc.) und Traffic, den dein Blog erwartet. 1 GB sollte hier aber für Arbeitsspeicher und Speicherplatz für den Anfang ausreichen. Achte auch darauf, dass der Datentransfer (Traffic) inklusive ist. Dies ist bei den meisten Anbietern der Fall, sollte vorher aber dennoch zur Sicherheit geprüft werden.

Der zweite und sehr wichtige Punkt ist die Geschwindigkeit. Dies betrifft sowohl die Anbindung an das Internet, als auch die verwendete Hardware. Beides beeinflusst entscheidend die Geschwindigkeit und somit die Ladezeit deines Blogs.

Nicht zuletzt solltest du auch auf die Sicherheit und den Umfang des Supports achten. Die Möglichkeit zu einem täglichen Backup und kostenloser Support zu den Geschäftszeiten sollte mindestens gegeben sein. Achte unbedingt auch darauf, dass dein neuer Webspace über SSL genutzt werden kann, du also ein SSL-Zertifikat bestellen oder ein bestehendes bei Bedarf einbinden kannst. Das ist nicht nur für deine Sicherheit, sondern auch für SEO sehr wichtig, da Google seit 2014 HTTPS als positives Ranking-Signal nutzt. In unseren SEO Tipps findest du eine ausführliche Erklärung und weitere Tipps zu diesem und anderen wichtigen SEO-Themen. Du solltest SSL und https also für deine gesamte Domain und Webseite nutzen oder darauf umstellen.

Anbindung und Geschwindigkeit

Bei der Anbindung ist darauf zu achten, einen Anbieter zu wählen, der sein Rechenzentrum und die Server geographisch in der Nähe deiner Zielgruppe hostet. Wenn dein Publikum aus Deutschland kommt, sollten die Server auch in diesem Land stehen.
Die meisten Anbieter werben mit dem Standort auf Ihrer Webseite. Im Zweifelsfall kannst du mit dem Befehle „traceroute“ unter Mac OSX und Linux oder „tracert“ unter Windows die Herkunft herausfinden. Hier ein Beispiel für den Webhoster Hetzer aus Deutschland:

$ traceroute www.hetzner.de
1 router.local (192.168.1.1) 0.663 ms 0.831 ms 0.448 ms
2 217.0.119.30 (217.0.119.30) 18.069 ms 18.195 ms 19.956 ms
3 217.0.75.154 (217.0.75.154) 18.269 ms 18.671 ms 18.239 ms
4 217.239.48.250 (217.239.48.250) 19.412 ms 19.259 ms 19.403 ms
5 ae0-3320.fra10.core-backbone.com (87.190.233.2) 19.308 ms 19.317 ms 19.437 ms
6 ae3-2003.nbg40.core-backbone.com (80.255.15.21) 22.681 ms 22.470 ms 22.586 ms
7 core-backbone-100g-nbg.hetzner.de (81.95.15.6) 45.686 ms 45.631 ms 46.512 ms
8 core11.hetzner.de (213.239.203.137) 50.799 ms 42.969 ms 45.960 ms
9 core14.hetzner.de (213.239.203.210) 48.436 ms 51.908 ms 48.999 ms
10 ex9k2.rz1.hetzner.de (213.239.203.214) 42.824 ms 43.551 ms 43.127 ms
11 www.hetzner.de (78.46.133.14) 43.066 ms 42.911 ms 38.687 ms

In den meisten Hostnamen sind die Standorte der Router ausgewiesen, wie hier beim Punkt 5 „fra“ für Frankfurt und bei Punkt 6 und 7 „nbg“ für Nürnberg. Die Server stehen also in Nürnberg, Deutschland. Dies funktioniert nicht bei allen, aber bei sehr vielen Hosting-Anbietern. Neben dem Standort erhält man bei einem traceroute auch die Information zur Round Trip Time bzw. Paketumlaufzeit. Das ist bei einem Traceroute die Zeit, die das Datenpaket vom lokalen Rechner zum entfernten Server und wieder zurück benötigt. Schneller und direkt zum entfernten Server lässt sich dies mit einem Ping herausfinden:

$ ping -c 5 www.hetzner.de
PING www.hetzner.de (78.46.133.14): 56 data bytes
64 bytes from 78.46.133.14: icmp_seq=0 ttl=53 time=32.443 ms
64 bytes from 78.46.133.14: icmp_seq=1 ttl=53 time=32.080 ms
64 bytes from 78.46.133.14: icmp_seq=2 ttl=53 time=33.890 ms
64 bytes from 78.46.133.14: icmp_seq=3 ttl=53 time=35.233 ms
64 bytes from 78.46.133.14: icmp_seq=4 ttl=53 time=32.321 ms
 
--- www.hetzner.de ping statistics ---
5 packets transmitted, 5 packets received, 0.0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 32.080/33.193/35.233/1.201 ms

Eine durchschnittliche Paketumlaufzeit von 33 Millisekunden ist hier ein sehr guter Wert. Der Webhoster Hetzner kann also von der Geschwindigkeit her unbedingt empfohlen werden.

Hardware

Die Hardware sollte neben Zuverlässigkeit unbedingt SSD-Festplatten vorweisen können. So ist sichergestellt, dass dynamische Inhalte schnell genug aus der Datenbank gelesen werden können, ohne die Ladezeit deiner Webseite negativ zu beeinflussen.

Ist der Blog eine Erweiterung für deine bestehende Webseite, wie beispielsweisse ein Online-Shop, und enthält diese bereits sensible Daten, sollte der Blog bzw. der Webspace und Server auf dem die Software und Datenbank des Blogs liegt, physisch getrennt von der Webseite gehostet werden. Der Grund hierfür ist die Sicherheit, die bei einer Open-Source-Software wie WordPress nicht immer kontrollierbar ist und gewährleistet werden kann. Alleine durch Plugins, die mit wenigen Klicks installiert werden können, besteht selbst bei gewissenhafter Nutzung und Sorgfalt immer die Möglichkeit, schadhaften Code zu aktivieren. Durch die physische Trennung kannst du dieses Risiko minimieren.

Checkliste Blog-Hoster für WordPress

Hier deine Checkliste für die Suche nach deinem Blog-Hoster für WordPress:

1. Scriptsprache: PHP Version 5.6 oder grösser
2. Datenbank: MySQL Version 5.6 oder grösser
3. Webserver: Apache (mit mod_rewrite) oder Nginx
4. Betriebssystem: Linux
5. Geografische Nähe der Server zu deiner Zielgruppe
6. Gute und schnelle Anbindung
7. SSD-Festplatten
8. Zuverlässige Hardware
9. Speicherplatz: mindestens 1 GB (je nach Inhalt)
10. Arbeitsspeicher: mindestens 1 GB
11. Traffic (Datentransfer) inklusive
12. Möglichkeit zur physischen Trennung zur bestehenden Applikation (wenn vorhanden)

Domain, Subdomain oder Verzeichnis

Bei der Frage, ob du eine Domain, eine Subdomain oder ein Verzeichnis für deinen Blog nutzen solltest, gibt es ja nach Anwendungsgebiet eine klare Empfehlung:

Handelt es sich um einen alleinstehenden Blog, nutze eine eigene Domain.

Wenn der Blog eine Erweiterung für deine bestehende Webseite ist, nutze ein Verzeichnis. Der Grund hierfür ist die Autorität deiner Domain bei Google und anderen Suchmaschinen. Mehr Inhalte auf einer Domain, sowie eine optimale interne und externe Verlinkung sorgen für eine Stärkung der Autorität und somit für bessere Google-Rankings aller Seiten dieser Domain.

Auch wenn dein Blog physisch auf einem anderen Server liegt, kann ein Verzeichnis mit Hilfe eines Proxy’s relativ einfach und ohne große Geschwindigkeitseinbußen realisiert werden. Näheres hierzu erfährst du in unserem Artikel Subdomain oder Verzeichnis? Warum ein Verzeichnis für deinen Blog besser ist.

Content Erstellung

Ist das Thema und die Technik geklärt, musst du dir nun überlegen, wer die Inhalte für deinen Blog schreibt. Wie oben bereits geschrieben, reicht es nicht aus, ab und zu mal etwas zu bloggen. Sicher ist wenig besser als nichts, wenn du aber Erfolg haben und diesen noch relativ schnell erreichen möchtest, solltest du so viele Artikel veröffentlichen wie möglich. Ein Blog-Artikel pro Woche in hoher Qualität mit mindestens 1.600 Wörtern sollte es in jedem Fall sein.

Bei der Frage nach dem „Wer macht’s?“ gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Selbst bloggen
  • Mitarbeiter
  • Texter / Freelancer
  • Textagentur
  • Content-Plattform

Bloggen selbst gemacht: Learning by doing

Du fragst dich nun sicher, ob und wie du es schaffst, kontinuierlich so viele Blog-Artikel in guter Qualität zu erstellen?!
Es ist hier aber wie bei vielen anderen Sachen auch: je öfters man es macht, desto besser wird man. Wichtig ist natürlich, dass du das Wissen, welches du in deine Artikel einfliessen lassen möchtest, bereits hast oder dir zumindest aneignen kannst. Viele Sachen lernt man sogar noch besser und schneller, wenn man darüber bloggt und sich bei intensiver Recherche damit beschäftigt. Dies ist ein weiterer wertvoller Mehrwert des Bloggen’s für dich selbst!

Mein Tipp: Fange einfach an und schreibe deinen ersten Blog-Artikel. Da du ja bereits planst, einen Blog zu erstellen und das Thema auch geklärt ist, hast du sicher auch schon ein paar Ideen für einen Artikel. Selbst wenn du vor hast, einem Mitarbeiter oder externen Dienstleister das Bloggen zu überlassen, probier es einfach mal aus. Denn wenn man selbst einmal gebloggt hat, weiß man wovon man redet und eine Zusammenarbeit ist um einiges produktiver. Vielleicht entdeckst du ja so auch eine neues Talent in dir.

Content-Erstellung auslagern

Besteht keine Möglichkeit, dass der Inhalt für den Blog von dir oder einem deiner Mitarbeiter erstellt wird, kannst du diese Arbeit auch auslagern. Jedoch musst du hier unbedingt bedenken, dass dies nicht nur mit finanziellen Kosten verbunden ist, sondern auch sehr viel eigene Zeit kostet. Die Idee und das Konzept für den jeweiligen Artikel sollte von dir kommen und geprüft werden. Der Texter muss gebrieft werden und es muss ein Wissens-Transfer geschehen, damit das Ergebnis in Form eines qualitativen Artikels auch optimal erreicht werden kann. Ist der Text geschrieben, muss er geprüft und eventuelle Korrekturen wieder in Auftrag gegeben werden, wobei es meist nicht bei einem Korrektur-Durchlauf bleibt. Die Erstellung der Medieninhalte wie Bilder, Grafiken oder Videos muss ebenfalls vor der Veröffentlichung erledigt werden. Dein eigener Aufwand für jeden externen Auftrag in der Übersicht:

1. Idee
2. Konzept in Form einer ausführlichen Auftragsbeschreibung
3. Korrektur-Aufträge (u.U. mehrfach)
4. Erstellung der Medien-Inhalte (Bilder, Grafiken, Videos ..)
5. Eigene Korrekturen (Text, Titel, Links intern und extern)
6. Veröffentlichung im Blog
7. Teilen in sozialen Netzwerken
8. …

Wenn du mit einem festen Texter zusammen arbeitest, wird sich der Aufwand durch die längere Zusammenarbeit mit der Zeit minimieren. Am besten ist es, wenn die Erstellung des Contents gleich in WordPress geschieht. So können auch Medieninhalte und Links direkt mit in den Inhalt integriert werden.

Den passenden Anbieter finden

Vielleicht hat du ja bereits einen Texter oder eine Textagentur in deinem Netzwerk. Wenn nicht, können dir eine Google-Suche nach „Texter“ oder Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn dabei helfen, einen Texter zu finden. Schreibe den passenden Personen gleich eine Nachricht:

Hallo _________________,

ich plane aktuell die Erstellung eines Blogs für ____________________ und bin hierfür auf der Suche nach Textern für Blog-Artikel.

Bei den Artikeln wird es um die Themen __________________________________ gehen, pro Artikel sind mindestens 1.600 Wörter in hoher Qualität zu schreiben.

Wäre so eine Arbeit für Sie denkbar?

Falls Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

Vielen Dank und viele Grüße

_____________________________________

Eine einfachere Möglichkeit bieten Online-Plattformen, wie zum Beispiel Content.de oder Textbroker. Bei diesen Portalen kann man sich als Autor oder als Auftraggeber registrieren, Textaufträge also vergeben oder annehmen. Bei der Erstellung eines Auftrages kann man neben den Standardangaben wie Titel, Auftragsbeschreibung, Anzahl der Wörter und Kategorie, die Qualitätsstufe wählen, die auch über den Preis entscheidet, der pro geschriebenen Wort anfällt. Gibst du einen Text in Auftrag, der 1.600 Wörter beinhalten soll und kostet jedes geschriebene Wort 5 Cent, wird dich der Auftrag 80.- Euro kosten. Am besten probierst du es einfach mal aus und schaust, wie du damit zurecht kommst. Eine „Open Order“, bei der alle registrierten Texter der passenden Kategorie und Qualitätsstufe den Auftrag annehmen können, gibt es bei allen beiden genannten Anbietern. Hierbei kannst du das jeweilige System und die Texter selbst am besten kennen lernen.

Postfrequenz und Termine: Wie oft und wann wird gebloggt?

Dieser Punkt ist sehr wichtig und sollte als festes Ziel in deinem Konzept festgehalten werden. Ich habe es selbst schon erlebt. Man nimmt sich vor, einmal die Woche zu bloggen. Ohne einen festen Termin hierfür, schiebt man es aber immer vor sich her, da aktuelle Arbeiten, seien es Supportanfragen von Kunden, Verwaltungsarbeiten oder sonstiges, immer wichtiger erscheinen, als einen Blog-Artikel zu schreiben.

Doch das ist falsch!

Zeit zum Bloggen musst du dir fest einplanen! An diesem Termin sollte es nichts anderes geben, außer deinem Blog. Je nach dem, ob du alleine, mit Mitarbeitern oder Anbietern bloggst, erstelle dir einen Zeitplan, in dem du die Frequenz und einen festen wiederkehrenden Termin festlegst. Hier sollte der Artikel finalisiert und veröffentlicht werden. Beispielsweisse jeden Freitag von 10 bis 14 Uhr. Trage dir diesen Termin in dein Konzept und auch gleich in deinen Terminkalender ein!

kalender-blog-artikel-schreiben

Lässt du den Artikel extern erstellen, muss für die Erstellung des Inhaltes eine Vorlaufzeit von ca. ein bis zwei Wochen eingeplant werden. Die Idee und das Konzept sollten zu diesem Zeitpunkt schon feststehen. Setze dir auch hier für die Konzeptionierung und Auftragsvergabe unbedingt einen festen Termin in deinem Kalender!

Konzept-Vorlage für deinen Blog

Jetzt bist du an der Reihe! Lade dir unsere Vorlage für ein Blog-Konzept herunter und starte mit deinem eigenen Konzept.

Blog einrichten

Steht dein Konzept und sind alle Punkte geklärt, kann es nun endlich losgehen. Das erste Todo ist hierbei die Installation der Software. Falls du dich für ein Hosting mit vorinstallierten WordPress entschieden hast, kannst du den nächsten Punkt getrost überspringen und direkt mit der Einrichtung von WordPress beginnen.

WordPress installieren

Für die Installation brauchst du..

  • ca. 30 Minuten Zeit
  • Erfahrung bei der Installation von Webanwendungen
  • Webspace- oder Server (FTP, SSH) Zugangsdaten:
    • Hostname
    • Benutzername
    • Passwort
  • MySQL-Datenbank inkl. Zugangsdaten:
    • Hostname
    • Name der Datenbank
    • Benutzername
    • Passwort

Um WordPress installieren zu können, benötigen wir zuerst die aktuellste Version der Software, die wir uns auf der deutschen Version der WordPress-Seite https://de.wordpress.org herunterladen können. Klicke hierzu auf den blauen Button „WordPress [VERSION] herunterladen“, wobei anstelle von [VERSION] hier immer die aktuellste verfügbare Version ausgewiesen wird. Das heruntergeladene ZIP-Archiv muss anschliessend entpackt und die entpackten Dateien bwz. das entpackte Verzeichnis „wordpress“ mit einem Übertragungsprogramm (ftp, scp, rsync) deines Vertrauens auf deinen Webspace hochgeladen werden.

Wenn du einen SSH-Zugang für deinen Webspace oder Server besitzt, kannst du dir das lokale Herunterladen auch sparen und WordPress direkt auf dem entfernten Server laden und installieren. Logge dich hierfür mit einem SSH-Client (Terminal für Mac, Putty für Windows) per SSH auf deinem Server ein und wechsele in das Verzeichnis, in dem WordPress installiert werden soll. Die folgende Befehlsfolge lädt WordPress herunter und entpackt es in einem Unterverzeichnis namens „wordpress“.

wget https://de.wordpress.org/latest-de_DE.zip
unzip latest-de_DE.zip

Es sollte folgende oder eine ähnliche Ausgabe erfolgen:

Archive: latest-de_DE.zip
   creating: wordpress/
  inflating: wordpress/wp-mail.php
  inflating: wordpress/wp-cron.php
  inflating: wordpress/wp-trackback.php
  inflating: wordpress/wp-activate.php
  inflating: wordpress/xmlrpc.php
   creating: wordpress/wp-content/
   [...]

Ist unzip auf dem Server nicht vorhanden, muss es erst installiert werden:

Ubuntu & Debian:
sudo apt-get install unzip

Red Hat, Fedora & CentOS
sudo yum install unzip

Anschließend muss das Verzeichnis noch in den Verzeichnisnamen deines Blogs umbenannt werden, wenn du ein Unterverzeichnis nutzen möchtest:
mv wordpress blog

Möchtest du WordPress direkt im aktuellen Verzeichnis installieren, musst du alle Dateien rekursiv in dieses kopieren und kannst anschliessend das Verzeichnis „wordpress“ löschen:

mv wordpress/* . && rmdir wordpress

Jetzt rufst du die URL in deinem Browser auf, in der du die Dateien installiert hast, also z.B. www.meinedomain.de/blog/.
Nicht erschrecken, wenn eine Fehlermeldung wie folgende angezeigt wird, ist dennoch alles in Ordnung:

wordpress-installation-erster-aufruf

Klicke einfach auf den Button „Erstelle die Konfigurationsdatei“. Sollte danach die gleiche Seite wieder angezeigt werden, gibt es entweder Probleme mit den Rechten und WordPress kann die Datei nicht anlegen oder, was bei Nginx je nach Konfiguration öfters der Fall ist, der Link des Buttons wird durch WordPress falsch erstellt. Ist letzteres der Fall, kannst du einfach die URL /blog/wp-admin/setup-config.php aufrufen und schon ist das Problem gelöst.

Läuft alles gut, siehst du jetzt eine Seite, die mit dem Text „Willkommen bei WordPress.“ beginnt.

wordpress-installation-step-1

Lies alles aufmerksam durch und klicke nun auf „Los geht’s!“. Auf der folgenden Seite trägst du die Zugangsdaten deiner Mysql-Datenbank ein.

wordpress-installation-step-2

Sind die Daten korrekt und WordPress hat Zugriff auf die Datenbank, siehst du folgende Seite und die technischen Vorbereitungen sind abgeschlossen.

wordpress-installation-step-3

Mit einem Klick auf „Installation ausführen“ wird die Installation von WordPress gestartet. Hier werden wieder zunächst ein paar Informationen zu deinem Blog benötigt.

wordpress-installation-step-4

Gib jetzt einen Titel für deinen Blog und einen Benutzernamen sowie ein Passwort ein, mit dem du dich zukünftig in WordPress einloggen möchtest. Achte darauf, dass du eine gültige E-Mail-Adresse eingibst. Wenn du dein Passwort einmal vergessen hast, wird an diese Adresse ein neues gesendet. Die Sichtbarkeit für Suchmaschinen solltest du auf keinen Fall deaktivieren, die Checkbox also nicht anklicken!

Klicke jetzt auf „WordPress installieren“.

Hat alles geklappt, siehst du die Meldung „Installation erfolgreich!“. Jetzt kannst du dich über den Button „Anmelden“ und dem anschließenden Login das erste Mal in deinen Blog einloggen und siehst das Dashboard von WordPress.

wordpress-dashboard

Glückwunsch, dein neuer Blog ist nun fertig installiert! Jetzt kann es an’s Einrichten gehen.

WordPress einrichten: Einstellungen, Themes und Plugins

Im Prinzip kannst du jetzt schon mit dem Bloggen beginnen und deinen ersten Artikel schreiben. Vorher sollten aber noch ein paar Einstellungen justiert werden, damit dein Blog für die ersten Leser und SEO gut gewappnet ist.

Permalinks: Die URL deiner Blog-Artikel

Eine lesbare URL ist nicht nur für deine Leser gut, auch Google orientiert sich am Inhalt der URL. Ein zum Titel passender Dateiname unterstützt das Ranking deiner Seite bei Google in hohem Maße und gilt als wichtiger Rankingfaktor.

Damit die URL deiner Artikel für Menschen und Suchmaschinen gut lesbar ist, musst du das Format der Permalinks anpassen. Dazu gehst du im Hauptmenü von WordPress unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ auf „Permalinks“, wählst „Benutzerdefiniert“ aus und trägst in das Textfeld den Wert /%postname%.html ein und klicke auf „Änderungen übernehmen“.

wordpress-permalinks

%postname% wird bei jedem Artikel durch den Permalink ersetzt, der vom Titel deines Artikels durch WordPress automatisch generiert wird und den du jederzeit bearbeiten kannst. Die Endung .html ist zwar Geschmacksache, hat sich aber in der Vergangenheit bewährt. Man sagt, das auch dies im Ranking von Google positiv honoriert wird. Warum sollte man diesen Vorteil also nicht gleich mitnehmen.

Ansonsten sind keine weiteren Einstellungen notwendig, die vordefinierten Einstellungen von WordPress ergeben alle Sinn. Klicke dich ruhig mal durch die einzelnen Punkte durch, so lernst du auch die Möglichkeiten besser kennen.

WordPress Themes: Das Design deines Blogs

Für das Aussehen deines Blogs sind in WordPress sogenannte Themes zuständig. Diese können beliebig getauscht werden, ohne das sich dabei etwas vom Inhalt ändert. Das Theme bestimmt, wie deine Startseite und deine Blog-Artikel dargestellt werden und enthält die gesamte Funktionalität inklusive Layout, Stylesheets, Bildern und dem PHP-Code für die Ausgabe der Inhalte. Dabei bedient es sich aber zum Großteil aus bereits in WordPress vorhandenen Funktionen.

Wer schnell starten möchte, dem sollte das Standard-Design von WordPress ausreichen. Wenn du selbst an deinem Theme basteln möchtest, ein Tipp von mir: Kopiere dir das Standard-Theme „Twenty Sixteen“ in einen neuen Ordner und bearbeite es nach deinen Wünschen. cd wp-content/themes
cp -rp twentysixteen meintheme

Die wichtigsten Dateien in einem Theme-Ordner:

  • header.php – Kopf des Layouts, wird vor dem Inhalt auf jeder Seite angezeigt
  • footer.php – Fuß des Layouts, wird nach dem Inhalt auf jeder Seite angezeigt
  • index.php – Startseite
  • single.php – Einzelner Beitrag bzw. Blog-Artikel

Weitere Infos zu den Dateien und eine Möglichkeit, diese zu bearbeiten, findest du im Theme-Editor unter „Design > Editor“. Hilfe, Erklärungen und eine Beschreibung aller Dateien und Funktionen findest du in der WordPress-Dokumentation Theme Development.

Bist du mit dem Bearbeiten fertig, kannst du es unter „Design > Themes“ aktivieren. Vorher solltest du allerdings im Stylesheet bzw. der Datei style.css den Namen und die Details deines Themes im Kopf der Datei ändern und auf deine Bedürfnisse anpassen:

/*
Theme Name: Mein Theme
Theme URI: http://url/themes/theme
Author: Author Name
Author URI: http://url/
Description: This is my first theme.
Version: 1.0
*/

Wenn du das Theme nicht selbst erstellen und anpassen möchtest oder niemanden hast, der dies für dich erledigt, kannst du auch ein bereits bestehendes Theme für deinen Blog nutzen und herunterladen. Die meist kostenpflichtigen Themes können auf zahlreichen Plattformen und Webseiten wie beispielsweise Elmastudio (Empfehlung!), ThemeForest oder WooThemes erworben werden. Kostenlose WordPress Themes gibt es in WordPress selbst, wenn du auf den Menüpunkt „Design“ klickst. Hier findest du auch gleich die Möglichkeit, neue Themes zu installieren und anzupassen.

WordPress Plugins: Erweiterungen für deinen Blog

Mit Hilfe von Plugins kannst du WordPress beliebig erweitern und daraus sogar einen ganzen Online-Shop, eine Business-Webseite oder Community machen. Für unseren Blog reichen aber ein paar Plugins, damit wir die Performance sowohl auf technischer, als auch auf Marketingseite unterstützen können. Folgende Plugins empfehle ich dir für den Start deines Blogs:

  • All In One SEO Pack
    SEO-Plugin, welches deinen WordPress-Blog automatisch für Suchmaschinen wie Google optimiert. Hier kann alles, was für Suchmaschinen relevant ist, schnell und einfach konfiguriert und automatisiert werden.
  • Antispam Bee
    Plugin, welches Spam in Kommentaren automatisch und optimal erkennt und als solchen markiert. Datenschutzkonform ist es dazu auch noch.
  • JM Twitter Cards
    Wenn du deine Posts auf Twitter veröffentlichen möchtest, erstellt dir dieses Plugin den passenden HTML-Code für Twitter-Tags. Diese sorgen in Tweets mit der URL des jeweiligen Artikels für eine Vorschau mit Bild, Titel und Text.
  • W3 Total Cache
    Das beste Cache-Plugin für WordPress! Speichert dynamische Inhalte aus der Datenbank, PHP-Objekte und ganze HTML-Seiten in einem Cache wahlweisse auf der Festplatte oder im Arbeitsspeicher. Dies sorgt für rasend schnelle Reaktions- und Ladezeiten bei der Auslieferung der Blog-Artikel.
    Aktiviere nach der Installationen den Page Cache, Database Cache, Object Cache und wähle hierbei als Cache Method wenn möglich die Option Memcache oder APC aus.
  • WP Facebook Open Graph protocol
    Wenn du deine Posts auf Facebook veröffentlichen möchtest, erstellt dir dieses Plugin die passenden Open Graph Tags für Facebook. Diese sorgen in Facebook-Posts mit der URL des jeweiligen Artikels für eine Vorschau mit Bild, Titel und Text.
  • Die Installation des jeweiligen Plugins kannst du unter dem Menüpunkt „Plugins“ deiner WordPress-Installation vornehmen. Dort klickst du auf „Installieren“ und gibst im Suchfeld den Namen des Plugins ein.

    Direkt unter „Plugins“ und im Plugin-Verzeichnis von WordPress findest du auch viele weitere interessante Plugins. Achte vor der Installation immer auf die Bewertungen und Kompatibilität zu deiner WordPress-Version. Nach der Installation sollte jedes Plugin noch aktiviert und konfiguriert werden.

    yeah

    Gratulation! Bis hier hin war es schon eine Menge Arbeit und wenn man noch nie einen Blog erstellt und installiert hat, erst recht. Jetzt hast du es aber geschafft und es kann los gehen mit dem Erstellen deines ersten Blog-Artikels.

    Fazit

    Einen Blog zu erstellen ist gar nicht so schwer. Selbst wenn man technisch und redaktionell alles aus der Hand geben muss, ist ein Blog in kurzer Zeit erstellt und eingerichtet. Mit Hilfe eines Konzeptes, welches du vor dem Start erstellst, gelingt dir das auf jeden Fall ohne große Stolpersteine.

    Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel bei der Erstellung deines eigenen Blogs eine Unterstützung sein. Wenn du Fragen, Anregungen hast oder dir in diesem Tutorial etwas fehlt, freue ich mich über einen Kommentar auf dieser Seite.

    Wenn du im Anschluss erfahren möchtest, wie du einen perfekten blog-Artikel schreibst, abonniere doch unserer Newsletter und du erfährst als erstes, wann der Artikel zu diesem Thema erscheint.

    Jetzt wünsche ich dir aber erst einmal viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen Blog!

    Ausblick: Blogartikel schreiben und erstellen

    Vor jedem Blog-Artikel steht die Idee, doch diese zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Auch bei der Erstellung des Artikels gibt es viele Dinge zu beachten. Welche das sind und wie du einen optimalen und guten Blog-Artikel erstellst, erfährst du in unserem Artikel Blog schreiben: Wie du in 13 Schritten einen Blogartikel schreibst, den deine Leser lieben.


    Quellen:

    1. http://w3techs.com/technologies/details/cm-wordpress/all/all
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https://www.stetic.com/blog/blog-erstellen.html/feed/ 2
Conversion Optimierung mit Targeting und personalisierten Inhalten https://www.stetic.com/blog/conversion-optimierung-targeting.html https://www.stetic.com/blog/conversion-optimierung-targeting.html#comments Thu, 22 Oct 2015 20:51:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/conversion-optimierung-targeting.html Weiterlesen

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Wenn es um die Optimierung der Conversions auf deiner Webseite geht, denkst du bestimmt auch zuerst an mehr Traffic. Mehr Traffic bedeutet mehr Besucher und mehr Besucher erhöhen die Chance auf einen Verkauf deiner Produkte.

Doch was ist mit den Besuchern, die deine Webseite bereits besuchen? Ist die Conversion-Rate – also der Anteil deiner Besucher, die letztendlich auch kauft – optimal und im maximalen ausgereizten Bereich? Sicher nicht, denn hier liegt einer der größten Schätze vergraben, den viele Online-Unternehmen auf Ihrer Webseite nicht nutzen!

Besucher, die sich bereits auf deiner Seite befinden, zeigen bereits Interesse für dein Produkt! Nun musst du es nur noch schaffen, sie endgültig von deinem Produkt und einem Kauf zu überzeugen oder, wenn das noch nicht funktioniert, einen Weg finden, mit dem Interessenten zum Beispiel über einen Newsletter (E-Mail-Kontakt) oder soziale Netzwerke in Kontakt zu bleiben.

Genau hier kann Targeting und das Anzeigen personalisierter Inhalte auf deiner Webseite helfen.

Was ist Targeting?

Unter dem Begriff Targeting versteht man das zielgerichtete Einblenden von Werbung oder Elementen auf einer Webseite oder App. Zu Deutsch: Zielgruppenansprache. Anhand von Regeln wird eine Zielgruppe bestimmt, der dann auf diese Gruppe angepasste Werbung oder Inhalte angezeigt werden. Je genauer die Zielgruppendefinierung und Inhalte sind, desto höher die Chance auf Erfolg. Online-Targeting wird zum einen für externe Werbung und Anbieter genutzt, soll heissen: man schaltet zielgerichtete Werbung auf seiner Webseite für externe Anbieter und erhält je nach Vergütungsart für die Anzeige, den Klick oder erfolgreichen Verkauf eine Provision. Zum anderen wird Targeting immer häufiger zur Steigerung der Conversions und des Engagements auf der eigenen Webseite genutzt, was nichts anderes bedeutet als die Steigerung des Erfolges der eigenen Webseite durch das gezielte Einblenden personalisierter Inhalte. Und genau das möchten wir erreichen.

Wie funktioniert Targeting zur Steigerung deiner Conversions?

Technisch gesehen werden bei jedem Besuch und Seitenaufruf auf deiner Webseite Informationen über den Besucher und sein Verhalten gesammelt. Von welcher verweisenden Webseite kam der Besucher ursprünglich? Ist es sein erster oder ein wiederkehrender Besuch? Über welche Kampagne ist der Besucher auf die Webseite gekommen? Welche Seite besucht er gerade? Hat er den Inhalt gelesen und nach unten gescrollt? Ist er aktiv oder inaktiv auf der Seite oder besteht gar die Gefahr, das der Besucher abspringt und die Seite verlässt? Alle diese und weitere Informationen werden beim Targeting gesammelt, zum Teil in Cookies gespeichert und ausgewertet.

Diese Informationen nutzt man, um gewisse Regeln aufzustellen und dem Besucher bestimmte Inhalte auf der Webseite anzuzeigen, sobald diese Regeln zutreffen. Die angezeigten Inhalte sind so gestaltet, dass Sie eine klare Handlungsaufforderung zur direkten oder indirekten Konvertierung des Besuchers beinhalten, die ihm optimalerweisse keine andere Wahl lassen, als das Produkt zu kaufen.

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Warum du sofort mit Targeting starten solltest

Jeder Besucher deiner Webseite ist eine Chance, dein Produkt zu verkaufen. Je mehr Besucher du dazu bekommst, dein Produkt zu kaufen, desto besser – das ist logisch. Also gilt es die Besucher, die bereits Interesse an deinem Produkt zeigen, so gut und aktuell wie möglich zu informieren und sie bis zur letzten Sekunde davon zu überzeugen, warum sie sich genau für dein Produkt entscheiden sollten. Mit deiner Webseite und einer optimierten Landingpage hast du hier sicher schon alles dafür getan, um dein Produkt so gut wie möglich in Szene zu setzen. Warum jetzt also nicht noch einen Schritt weiter gehen und in Echtzeit auf das Verhalten deiner Besucher reagieren. So würdest du auch als Verkäufer in einem Ladengeschäft die Kunden, die sich noch nicht entschieden haben oder die ohne zu kaufen gehen möchten, versuchen zu einem Kauf oder zumindest für das Wiederkommen zu animieren. Genauso ist es auch auf deiner Webseite:

Deine Webseite reicht nicht! Du musst mit #Targeting auf das Verhalten deiner Besucher reagieren! Klick um zu Tweeten

Laut einer Studie von Adobe investierten im Jahr 2013 noch weit mehr als die Hälfte der Online-Unternehmen weniger als 5% ihres Marketing-Budgets in Maßnahmen zur Conversion-Optimierung. Nur ca. 3% der Unternehmen verwenden hierfür über die Hälfte Ihres Budgets. 2015 dürfte sich daran nicht all zu viel geändert haben. So ist es nicht verwunderlich, dass die durchschnittliche Conversion-Rate bei nur 2% bis 4% liegt. Jedes fünfte Unternehmen hat sogar nur eine Conversion-Rate von unter 0,5%. Die wenigen Unternehmen, die mehr als die Hälfte Ihres Budgets für Conversion-Optimierungsmaßnahmen verwenden, hatten jedoch eine Conversion-Rate von mindestens 5% vorzuweisen. Man sieht, hier liegt in vielen Unternehmen noch viel ungenutztes Potential, welches direkten und positiven Einfluss auf den Verkauf und die Umsätze eines Unternehmens hat.

Du solltest also sofort nach dem Lesen dieses Artikels Maßnahmen zur Steigerung deiner Conversions einleiten. Targeting mit der Nutzung personalisierter Inhalte ist ein wichtiger und unter Online-Marketing-Spezialisten eine bereits viel genutzte Möglichkeit hierfür.

Targeting-Beispiele aus der Praxis

Nichts erklärt eine Sache besser als Beispiele aus der Praxis. Ich habe für dich hier einige Beispiele, wovon eines oder mehrere sicher auch auf dein Business passen. So hast du hier schon einige Cases, mit denen du direkt loslegen kannst.

#1 Conversion Optimierung in Online-Shops durch Einblendung eines Gutscheins

Viele Kunden können sich nicht gleich entscheiden und zögern bei der Bestellung Ihres Warenkorbes. Hier gilt es einzugreifen und dem Besucher ein Angebot zu machen, welches er nicht ausschlagen kann. So könnte man dem Besucher im Warenkorb nach 20 Sekunden ein Overlay-Popup mit einem Gutschein-Code und einem CTA-Button, der direkt in die Bestellung verlinkt, anzeigen. Mit diesem Gutschein erhält er als einmaliges Angebot beispielsweise 10% Rabatt auf die komplette Bestellung. Damit Stammkunden dieses Popup nicht angezeigt bekommen, wird es nur neuen Besuchern angezeigt, die die Webseite vorher noch nicht besucht haben.

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#2 Conversion Optimierung für Abonnements mit kostenlosen Test

Die meisten Besucher verliert man auf der Seite mit den Preisen. Der Grund hierfür ist häufig, das sich die meisten Menschen unsicher sind, für etwas zu bezahlen, was sie noch nicht kennen. Hier lohnt es sich, dem Besucher einen Hinweis anzuzeigen, der ihn auf einen kostenlosen Test ohne Risiko hinweist und über eine klare Handlungsaufforderung in Form einer Call-to-Action zur Registrierung animiert.

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#3: Conversion Optimierung für Blogs durch Newsletter-Anmeldung

Ein Blog lebt von seinen Lesern. Um möglichst viele Leser für einen neuen Blog-Artikel zu bekommen, lohnt es sich, einen Newsletter anzubieten, der stets über die neusten Artikel informiert. So kannst du Leser, die deinen Blog bereits besucht und einen Artikel gelesen haben, schnell zu Stammlesern machen. Zahlreiche Plugins und Integrationsmöglichkeiten bieten die Möglichkeit zur schnellen Installation auf deinem Blog, sei es in der Sidebar oder unter jedem Blog-Artikel. Jedoch konvertieren statische Elemente mit dem Hinweis und der Möglichkeit zur Anmeldung für den Newsletter meist nicht sehr gut. Hier kann man Targeting nutzen, um dem Besucher nach dem Lesen des Blog-Artikels ein Element anzuzeigen, welches Ihn geschickt auf den Newsletter hinweist und natürlich eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt. Dieses Element kann ein Overlay-Popup, ein sliding Popup am unteren rechten Rand oder ein Vollbild-Popup sein.

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#4 Conversion Optimierung bei Absprunggefahr: Exit-Intend

Webseiten-Besucher entscheiden sich innerhalb von Sekunden, ob sie auf der Webseite bleiben oder sie wieder verlassen. Besucher, die Gefahr laufen, die Webseite zu verlassen sind aber keinesfalls verloren! Hier kann man mit gezielter Anzeige eines Popups den Besucher zum Bleiben überreden oder zumindest versuchen, mit ihm in Kontakt zu bleiben. Hierbei kann es sich inhaltlich um einen Gutschein, ein besonderes Angebot oder über die herausragendsten Features deines Produktes handeln. Über einen Call-To-Action Button hat der Besucher dann die Möglichkeit, sich von dem Angebot zu überzeugen, um letztendlich doch noch zu deinem Kunden zu werden. Eine gute Idee an dieser Stelle ist auch der Hinweis auf die eigene Facebook-Seite. So wirst du den Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit als Interessent behalten und hast einen Kanal, auf dem du ihn mit aktuellen Angeboten versorgen kannst.

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Diese Beispiele zeigen, an welchen Punkten man bei der Conversion-Optimierung ansetzen kann und welches Potenzial darin steckt. Wie man es auch macht und welche Strategie man mit Targeting bezweckt – die Umsetzung des Targeting’s auf der Webseite und die spätere Auswertung ist technisch immer mit sehr hohem Aufwand verbunden. Aus diesem Grund haben wir ein Targeting-Tool entwickelt, mit dem du sofort loslegen und deine Conversions optimieren kannst. So brauchst du dir um die Technik keine Sorgen zu machen.

Wie kann ich Stetic Targeting auf meiner Webseite einsetzen?

Da wir mit Stetic ein Web-Analyse-Tool anbieten, sind alle Daten, die für Targeting benötigt werden schon vorhanden. Alle Auswertungen und Analysen für die Conversion-Optimierung bieten wir seit langer Zeit bereits an. Nun war es für uns der nächste logische Schritt, dir die Möglichkeit zu geben, diese Daten zu nutzen und aktiv auf deiner Webseite für die Optimierung einzusetzen.

Mit Stetic Targeting kannst du mit nur wenigen Klicks ein Element auf deiner Webseite anzeigen, wenn von dir definierte Regeln zutreffen. Das Element, das Design und die Targeting-Regeln können mit Hilfe verschiedenster Möglichkeiten beliebig angepasst werden. Alle Elemente funktionieren auch auf mobilen Geräten, sind also responsive.

Design & Inhalte

Als Element kannst du wahlweise ein Popup (Mittig als Overlay oder als Slide-In an verschiedenen Positionen), ein Fullscreen (Vollbild-Element) oder eine Bar (Streifen oben oder unten) wählen. Hierbei lassen sich Größe, Design und Inhalt nach Belieben anpassen. Für den Inhalt kannst du zwischen vordefinierten Funktionen wie Call-to-Action (Headline, Text und Button), Newsletter (Newsletter-Anmeldung mit Mailchimp-Integration) oder einem Facebook-Like-Button wählen. Falls du eigene Inhalte einfügen möchtest, kannst du dies über die direkte Eingabe von HTML, CSS und Javascript umsetzen oder eine eigene URL angeben, die die Inhalte per iFrame in das Element integriert.

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Targeting

Die Regeln für das Targeting bestimmen wann und wie oft das Element angezeigt werden soll. So kannst du dort bestimmen, ob es nur für neue, wiederkehrende oder alle Besucher eingeblendet wird, wie oft es erscheint und wann das Element nicht mehr angezeigt werden soll. Über den Seitenpfad kannst du eingrenzen, auf welchen deiner Seiten die Einblendung geschieht. Das Herz dieses Tools sind jedoch die Targeting- und Traffic-Regeln, bei denen du folgende Werte einstellen kannst:

  1. Scrolltiefe

    Hier kannst du angeben, wie viel der Seite der Nutzer mindestens nach unten gescrollt haben muss, bis das Element angezeigt wird. Perfekt, um die Besucher anzusprechen, die sich aktiv mit dem Inhalt beschäftigt haben.

  2. Exit

    Aktivierst du diese Option, wird das Element bei Absprunggefahr angezeigt. Der Besucher ist also kurz davor deine Webseite zu verlassen. Perfekt für Angebote in der letzten Sekunde.

  3. Idle

    Wenn der Besucher auf deiner Webseite verweilt ohne die Maus oder Tastatur zu bedienen ist er inaktiv. Bei dieser Einstellung kannst du angeben, wie lange er inaktiv ist, bis dein Element angezeigt wird.

  4. Referer

    Gibst du hier eine oder mehrere Domains an, wird das Element nur eingeblendet, wenn der Besucher über eine dieser Domains auf deine Webseite gelangt ist.

  5. Kampagnen-Quellen

    Nutzt du unser Kampagnen-Tracking, so kannst du hier die Quellen bzw. Werte des Parameters „fs_source“ oder „um_source“ angeben, bei denen das Element angezeigt werden soll.

  6. Kampagnen

    Das gleiche gilt natürlich auch für einzelne Kampagnen.

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Du siehst, es gibt hier viele Möglichkeiten für unendlich viele Anwendungsgebiete. So eignet sich das Targeting nicht nur zur Steigerung von Conversions, sondern auch zur zielgerichteten Anzeige von Inhalten, wie zum Beispiel der Hinweis auf neue Blog-Artikel oder Neuigkeiten.

Analyse des Targetings

Natürlich darf die Auswertung deiner Targeting-Elemente nicht fehlen. Nur so kannst du den letztendlichen Erfolg auswerten und überwachen. Für jeden Aktion, die ein Targeting-Element auslöst wird ein Event in Stetic gemessen: View, Interaction, Conversion, Close. Diese Events kannst du wie alle anderen Events in Stetic auswerten. Wir analysieren die wichtigsten Werte für dich, welche du gleich in der Übersicht deiner Targeting-Elemente siehst: Besucher (wie viele Besucher haben das Element gesehen), Views (wie oft wird das Element eingeblendet), Conversions (wie viele Conversions wurden durch das Element erreicht) und Dismisses (wie oft wurde das Element geschlossen bzw. ausgeblendet).

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Fazit

Jede Webseite hat ein Ziel und um dieses Ziel in Form von Conversions schneller zu erreichen, reicht eine Webseite mit statischen Elementen heute nicht mehr aus. Targeting ist dein nächster logischer Schritt für die Optimierung deines Marketings und Online-Unternehmens.

Targeting ermöglicht dir die zielgerichtete Ansprache deiner Besucher durch die Anzeige personalisierter Inhalte auf deiner Webseite. Mit der Ansprache der richtigen Zielgruppe kannst du deine Besucher optimal von deinem Produkt überzeugen und zu einem Kauf bewegen. Das führt zu mehr Conversions und zu mehr Umsatz: näher an dein Ziel.

Mit Stetic Targeting bieten wir dir ein Tool, mit dem du genau das auch auf deiner Webseite umsetzen und mit nur wenigen Klicks einrichten kannst. So kannst du auch ohne Programmierkenntnisse sofort starten, deine Conversion-Rate aktiv und zielgerichteter zu erhöhen.

Starte jetzt mit Targeting auf deiner Webseite!

Du kannst alle Features von Stetic 14 Tage kostenfrei testen – ohne Verpflichtungen.

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https://www.stetic.com/blog/conversion-optimierung-targeting.html/feed/ 0
Die Auswertung deiner Google-Suchwörter mit echten Ranking-Daten: Stetic Search. https://www.stetic.com/blog/auswertung-google-suchwoerter.html https://www.stetic.com/blog/auswertung-google-suchwoerter.html#comments Fri, 25 Sep 2015 10:31:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/auswertung-google-suchwoerter.html Weiterlesen

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Was war das für ein Schock, als Google begann, die Suchwörter aus der Google Suche nicht mehr zu übermitteln. Seit 2012 stieg der Anteil der sogenannten „not provided keywords“ von 20% bis auf 90% Anfang 2015 an. Vorbei mit der Auswertung der Google Suchwörter in allen gängigen Analytics-Tools. Nur mit Hilfe von SEO-Tools oder der Google Search Console, die bis vor kurzem noch den Namen Webmaster Tools trug, war es möglich, die Suchwörter für die eigene Webseite auszuwerten.

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Da die Search Console von Google jedem Webmaster kostenfrei zur Verfügung gestellt wird und es sich, im Vergleich zu anderen SEO-Tools, bei den Auswertungen um echte und tagesgenaue Rankingdaten handelt (nur Google kann diese Daten so genau ermitteln), war es bisher die beste Wahl für viele Webseiten-Betreiber. Neben der Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis erhält man hier Werte, wie die Anzahl der Impressionen, der Klickrate und der Position in den Rankings, die so kein anderes Tool bieten kann. Zusätzlich versorgt einen Google hier mit Informationen über den Indexierungs-Status, mögliche Fehler und wertvolle Tipps zur Verbesserung der Rankings.

Die beste Auswertung der Google Suchwörter, seit es Stetic gibt

Seit August 2015 stellt Google nun eine API zur Verfügung, die es ermöglicht, diese Keyword-Daten aus der Search Console auszulesen und in externer Software zu integrieren. Als wir von dieser Möglichkeit erfuhren, haben wir kurzerhand mit der Entwicklung eines Tools begonnen, welches diese Daten in Stetic zur Verfügung stellt. Das Ergebnis ist eine Statistik, welche die Möglichkeiten des bisherigen Suchanalyse-Tools bei weitem übertrifft. Mit dem neuen Tool „Stetic Search“ hast du ab heute ein weiteres wichtiges Werkzeug für die Optimierung deiner Webseite in der Hand.

Die Auswertung enthält nun den kompletten Status der Performance deiner Webseite in Google. Neben den Suchwörtern erhältst du eine Übersicht aller gelisteten URL’s und erfährst außerdem, in welchen Ländern und auf welchen Geräten – also ob Desktop, Tablet oder Mobile – nach deiner Seite gesucht wird. Alle Auswertungen zu Keywords, Seiten, Ländern und Geräten enthalten pro Ergebnis folgende Werte:

  • Anzahl der Impressionen (Einblendungen)
  • Anzahl der Klicks
  • Klickrate (CTR, Verhältnis Impressionen und Klicks)
  • durchschnittliche Position in den Google-Rankings

clicks-impressions-pos-ctr

Diese 4 Zahlen sind sehr nützliche und für die Optimierung deiner Webseite unschlagbar hilfreiche Statistik-Werte. Über die Klickrate, die sogenannte CTR (Click-Through-Rate), kann der Erfolg des Suchergebnisses genau bestimmt werden. Je höher die CTR ist, desto besser. Bei zu geringer Klickrate sollte eine Optimierung der Anzeige in Google vorgenommen werden. Dies kann über die Anpassung des Titles, der Meta-Beschreibung oder der URL geschehen. So kann ein aussagekräftigerer Titel oder eine gezielte Textoptimierung und Nutzung von Keywords in der Beschreibung schon ein kleines Wunder bewirken. Mehr zum Thema SEO und Suchmaschinenoptimierung erfährst du in unseren SEO Tipps mit aktuellen Ratschlägen und Tricks für mehr Erfolg bei deinen Besuchern und in Google.

Auswertung pro Gerät und Land

Alle Ergebnisse lassen sich dazu noch nach Land und Gerät auswerten, um den Erfolg der Google-Suche nach Herkunftsland, Desktop-Rechner, Handy oder Tablet zu erfahren. Gerade seit dem bekannt wurde, dass Google mobilfreundliche Seiten bevorzugt, kommt man um die Auswertung für mobile Geräte keinesfalls herum. Natürlich sind all diese Auswertungen wie immer pro Tag verfügbar und können für gewählte Zeitperioden beliebig gefiltert werden.

stetic-search-filter

Vorteile gegenüber der Search Console

Jetzt stellst du dir sicher die Frage, warum du Stetic zur Auswertung deiner Keywords nutzen solltest. Dafür gibt es mehrere Gründe:

Stetic bietet dir als Web-Analytics-Tool die Analyse deines Traffics und Besucherströme an. So kannst du die Werte der Suchanalyse direkt mit deinen Besucherzahlen vergleichen und siehst, welche Auswirkungen die Google-Suche auf deinen Traffic hat.

Auf deinem Dashboard erhältst du einen ersten Überblick über die wichtigsten Kennzahlen und den zeitlichen Verlauf deiner gesamten Performance. So siehst du auf den ersten Blick, ob sich Erfolge einstellen und ob du sofort handeln musst. Mit den Top-Keywords, Top-Seiten und Top-Ländern kannst du zudem deine größten Erfolge schnell überwachen.

Die Auswertungen können mit nur wenigen Klicks nach vorgegebenen oder eigens definierten Zeiträumen, nach Keyword, URL, Gerät oder Land gefiltert werden. Zu jedem Ergebnis erhältst eine eigene Detailseite. So wird dir zum Beispiel beim Klick auf ein Keyword der zeitliche Verlauf und alle Seiten, die mit diesem Keyword gefunden wurden, angezeigt.

Alle Statistiken sind übersichtlich gehalten und jeweils mit nur wenigen Klicks erreichbar. Auch hier legen wir, wie bei allen anderen Auswertungen, großen Wert auf die Nutzerfreundlichkeit und Performance.

Die Vorteile im Überblick

  • Übersichtliches Dashboard mit allen wichtigen KPI’s
  • Filter nach Zeitraum, Keyword, URL, Gerät und Land
  • Detailauswertung zu jedem Ergebnis
  • Alle Auswertungen mit wenigen Klicks schnell erreichbar

Ok, überzeugt! Wie kann ich Stetic Search zur Analyse meiner Suchwörter nutzen?

Eigentlich ganz einfach: Unter dem Menüpunkt „Herkunft > Search“ findest du Stetic Search. Hier musst du dich einmalig mit deinem Google-Konto verbinden, deine Webseite auswählen oder in der Google Search Console anlegen (falls noch nicht vorhanden) und schon werden die Daten zur Auswertung in Stetic importiert. Nun kannst du mit der Analyse starten. Wir importieren dann jede Nacht erneut die Daten aus der Google API in deinen Stetic-Account.

Die Auswertungen im Detail

Wir arbeiten ständig an der Erweiterung der Funktionen und Möglichkeiten. Hier ein kurzer Überblick, welche Berichte und Funktionen aktuell, im September 2015, genutzt werden können:

Dashboard

Das Dashboard bietet dir einen Überblick über deine gesamte Performance. Hier siehst du den zeitlichen Verlauf aller Impressionen, Klicks und der durchschnittlichen Position in den Google-Rankings. Die Gesamtwerte für Anzahl der Rankings, Anzahl der Top-10-Platzierungen, Impressionen, Klicks und Position für deine gesamte Webseite sind zudem noch pro Gerät aufgeführt. Top-Keywords, Top-Seiten und Top-Länder geben dir eine schnelle und erste Möglichkeit zur Auswertung deiner Top-Erfolge. Alle Daten auf dem Dashboard lassen sich nach Zeitraum filtern.

stetic-search-dashboard

Keywords

Die Auswertung der Keywords ist das Herzstück von Stetic Search. Hier erhält du alle Suchwörter, die Erfolge in Form von Einblendungen (Impressionen) oder Klicks in der Google-Suche erzielt haben. Zu jedem Suchwort siehst du die Anzahl der Klicks, Impressionen, der durchschnittlichen Position und der Klickrate (CTR), nach denen sich die Auswertung ebenso sortieren lässt. Die Ergebnisse lassen sich nach Gerät, Land, Zeitraum oder Keyword per Volltextsuche filtern und eingrenzen. Mit Klick auf ein Keyword erfährst du weitere Details zur Performance des Keywords. Der Graph mit dem zeitlichen Verlauf für Impressionen, Klicks und Position zeigt dir die Veränderungen der Performance im gewählten Zeitraum und mit der Auswertung der Seiten siehst du, mit welchen Seiten bzw. URL’s dieses Keyword angezeigt und geklickt wird.

stetic-search-keywords

stetic-search-keywords-2

Seiten

Mit der Auswertung der Seiten bekommst du einen Überblick, welche Seiten die meisten Erfolge haben oder welche Seiten du weiter und stärker für Google optimieren solltest. Zu jeder Seite erhält du auch hier den zeitlichen Verlauf, sowie eine Auswertung der Keywords für diese Seite bzw. URL.

Länder und Geräte

Die Search-Statistik der Länder zeigt dir, in welchem Land deine Seite gefunden wird. Pro Land erhält du eine Aufstellung der Keywords und den zeitlichen Verlauf inkl. der gewohnten KPI’s. Die Geräte-Statistik zeigt dir den zeitlichen Verlauf für die Kategorien Desktop, Tablet und Mobile je nach gewählten Zeitraum an. Hier kannst du perfekt erkennen, ob mobile Zugriffe auf deiner Webseite mehr werden oder gleich bleiben.

stetic-search-devices

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Starte jetzt mit der Auswertung der Google-Suchwörter und Rankings für deine Webseite

Du siehst, die Auswertung der echten Ranking-Daten und Suchergebnisse mit Stetic Search bietet viele Möglichkeiten und ein Toolset, mit dem du die Optimierung deiner Webseite in Google starten oder weiter voran treiben kannst. Da die Google-Suche für fast alle Webseiten eine der wichtigsten Traffic-Quellen ist, muss dir klar sein, dass du hier alle Möglichkeiten nutzen und sofort mit der Auswertung und Optimierung starten solltest.

Natürlich werden wir die Daten der Search-Ergebnisse immer mehr in die andern Analysen integrieren und noch einige weitere interessante Tools in diesem Zusammenhang entwickeln. Es bleibt also interessant!

Was hältst du von den neuen Auswertungen der Google Suchwörter? Wir freuen uns sehr über deinen Kommentar hier auf dieser Seite!

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https://www.stetic.com/blog/auswertung-google-suchwoerter.html/feed/ 2
Subdomain oder Verzeichnis? Warum ein Verzeichnis für deinen Blog besser ist https://www.stetic.com/blog/subdomain-oder-verzeichnis.html https://www.stetic.com/blog/subdomain-oder-verzeichnis.html#comments Wed, 29 Jul 2015 19:45:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/subdomain-oder-verzeichnis.html Weiterlesen

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Du möchtest einen Blog starten und es kribbelt dir in den Fingern, weil du es kaum erwarten kannst, loszulegen und zu schreiben. Doch bevor du starten kannst, gibt es noch viele Dinge zu klären. Welche Software nutze ich dafür? Wie soll das Design des Blog’s aussehen? Wo wird der Blog gehostet? Nutze ich für meine bestehende Webseite eine eigene Subdomain blog.meinbusiness.xy oder lieber doch ein Verzeichnis meinbusiness.xy/blog? Genau bei dieser Frage ob Subdomain oder Verzeichnis herrscht bei vielen Webseiten-Betreibern nach wie vor Unsicherheit. Wenn das bei dir auch so ist oder du dir darüber noch keine Gedanken gemacht hast, lies unbedingt weiter, denn dieser Artikel wird die Zukunft deines Blogs und deiner Webseite verändern.

Ziel deines Blogs

Das Ziel deines Blogs ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, deinen Brand oder dein Unternehmen bei der Vermarktung und im Content-Marketing zu unterstützen. Durch Verfassen von Blog-Beiträgen, die zum Thema deiner Webseite passen, kann man durch wertvollen Inhalt zum einen die Qualität der ganzen Webseite aufwerten und zum anderen ein Publikum aufbauen, welches dir Traffic in Form von Besuchern und Interessenten für deine Produkte bringt. Vielleicht ist dein Blog aber auch das Hauptaugenmerk deiner Arbeit und du möchtest den Blog und dessen Content selbst so gut wie möglich vermarkten und verbreiten.
Egal welches Ziel du von den beiden genannten verfolgst, eine Sache benötigt jeder Blog, um Erfolg zu haben:

Dein Blog muss bei Google auf die vordersten Plätze!

Wie du das erreichen kannst und deine Webseite in Sachen SEO optimieren musst, haben wir dir bereits in unseren SEO Tipps verraten. Damit die Erfolge deines Blogs in Sachen SEO aber auch deinen anderen Inhalten oder deiner gesamten Webseite nutzen, kann es einen Unterscheid machen, ob dein Blog unter einer Subdomain oder in einem Verzeichnis unter deiner Hauptomain erreichbar ist.

Dein Blog auf einer Subdomain

Nehmen wir an, deine Webseite hat die Domain www.supershop.de und du möchtest einen neuen Blog starten. Das genutzte CMS oder die Software deiner Webseite ist eine ganz andere als deine gewünschte Blog-Software. Als Beispiel: Du möchtest deinen Blog mit WordPress aufbauen und dein Shop läuft mit Magento.

Jetzt wäre es technisch gesehen das einfachste, bei deinem Hoster oder auf deinem Server eine neue Subdomain – nennen wir sie mal blog.supershop.de – anzulegen und diese auf eine frische WordPress-Installation zeigen zu lassen. Schon ist der Blog online und das Bloggen kann los gehen. Technisch gesehen ist dies der schnellste und einfachste Weg.

Aber auch für die Sicherheit kann eine Subdomain auf den ersten Blick der optimalere Weg sein: Blog-Software wie WordPress ist Open-Source-Software und Open-Source-Software sollte man niemals auf dem gleichen Server installieren, auf dem auch die Webseite und sensible Daten wie zum Beispiel Kundendaten eines Shops vorhanden sind. Hier muss der Blog physisch getrennt werden und auf einem anderen Server, optimalerweisse sogar in einem anderen getrennten Netzwerk, gehostet werden. Auch dies spricht ganz klar für eine Subdomain.

Warum eine Subdomain für SEO schlecht ist

Ok, zurück zu deinem Weg zum Ziel. Du möchtest in Google auf den vordersten Plätzen gelistet sein und dein Blog soll deine bestehende Webseite bei der Vermarktung unterstützen. Du möchtest also eine Autorität aufbauen. Und genau das ist es, was Google für eine Domain neben anderen Faktoren sehr stark bewertet: Die Autorität.

Die Domain-Autorität ist vereinfacht gesagt die Wahrscheinlichkeit wie viel höher deine Webseite in Google gerankt wird als deine Mitbewerber. Je höher also die Autorität desto höher die Chancen in Google gut gerankt zu werden. Da sich die Autorität auf die komplette Domain bezieht, erhöht es also die Chancen für alle deiner Seiten unter dieser Domain. Dieses Potential solltest du auf keinen Fall verschenken und mit allen Inhalten die du produzierst deine Hauptomain unterstützen! Daraus lernen wir für die Zukunft:

Um die Autorität deiner Domain bei Google zu stärken, nutze für deinen Blog immer ein Verzeichnis! Klick um zu Tweeten

Google macht es vor: Verzeichnis statt Subdomain

Selbst Google macht es uns vor und nutzt für viele Dienste und Inhalte ein Verzeichnis, obwohl es sich technisch dabei um komplett andere Software handelt. Es ist niemals ein Fehler sich an Google zu orientieren und gerade bei solchen technischen und SEO-technischen Fragen von Vorteil Google als Beispiel und Vorbild zu nehmen:

  • Google Maps: https://www.google.de/maps/
  • Google Kalender: https://www.google.com/calendar/
  • Google Adwords: https://www.google.de/adwords/
  • Chrome Browser: https://www.google.de/chrome/

Die Liste könnte man viel weiter führen und auch einige gegenteilige Beispiele finden, aber ich denke die Richtung ist klar.

Wann eine Subdomain für SEO okay ist

Wenn du mit deiner Domain schon eine gewisse Stärke und Autorität in Google gewonnen hast und genügend Ressourcen in Form von Budget und Arbeitszeit zur Verfügung hast, macht es unter Umständen Sinn, einen zusätzlichen Blog auf einer neuen Subdomain oder gar einer eigenen Domain zu starten. Google begrenzt die Anzahl der Suchergebnisse von einer Domain pro Seite. Mit einer zusätzlichen Domain hast du also die Chance die anderen Plätze zu belegen und so deine Mitbewerber weiter zu verdrängen. Dies aber nur am Rande und als kleine Überlegung.

Dein Blog in einem Verzeichnis

Fein! Du hast dich also dazu entschieden, deinen neuen Blog in einem Verzeichnis unter deiner Hauptdomain – also zum Beispiel www.supershop.de/blog – online zu stellen. Doch jetzt gibt es ein Problem. Die Blog-Software deiner Wahl WordPress möchtest du sicherheitsbedingt und wie bereits geschrieben nicht auf dem gleichen Server hosten wie deinen Shop oder deine normale Webseite, da sich darauf sensible Daten deiner Kunden befinden.

Dieses Problem lässt sich allerdings mit einem Proxy leicht lösen. Ein Proxy ist eine Art Vermittler, der die Anfragen auf deiner Webseite entgegen nimmt, diese an einen anderen Server weiterleitet, das Ergebnis empfängt und an den ursprünglich Anfragenden ausliefert. Deine Besucher rufen also die Seite www.supershop.de/blog auf und erhalten aber eigentlich den Inhalt von supershop.bloghoster.de/blog :

Besucher <=> www.supershop.de/blog <=> supershop.bloghoster.de/blog

Um einen solchen Reverse Proxy zu realisieren benötigst du allerdings Zugriff auf die Konfiguration des Webservers oder die Möglichkeit, dass dein Webhoster diese Einstellungen und Konfiguration für dich vornimmt. Das sollte aber in den meisten Fällen kein Problem darstellen.

Blog im Verzeichnis mit einem Proxy

Jetzt, da wir wissen, mit welchen Mitteln wir das technische Verzeichnis-Problem lösen können, bleibt nur die Frage nach dem wie. Im Prinzip kannst du WordPress nun ganz normal auf einem anderen Server oder bei einem Webhoster deiner Wahl installieren und den Blog einrichten. Achte bei der Wahl des Servers darauf, dass die Verbindung zwischen beiden Servern, also dem deiner Webseite und dem deines Blogs, sehr schnell ist. Eine Ping-Zeit von unter 10 Millisekunden sollte es auf jeden Fall sein.

Der Server selbst sollte natürlich auch sehr performant sein und über genügend CPU-Leistung, RAM und eine schnelle Festplatte (SSD) verfügen. Die Geschwindigkeit ist deshalb so wichtig, da du durch den Proxy zusätzliche Verbindungen notwendig machst, die sich auf die Ladezeit deiner Webseite auswirken könnten und aus diesem Grund sehr kurz gehalten werden müssen. Des Weiteren installiere den Blog am besten im selben Unterverzeichnis, wie er später auch unter deiner Hauptomain erreichbar sein soll. Dies vereinfacht die Konfiguration des Proxys ungemein.

Um die Performance deines Blogs zusätzlich zu steigern, installierst und aktivierst du nach der erfolgreichen Proxy-Aktivierung noch ein Cache-Plugin in WordPress, wie zum Beispiel das Plugin W3 Total Cache. Hierdurch werden alle Seiten deines Blogs zwischengespeichert und es müssen nicht bei jedem Aufruf deines Blogs alle zeitaufwendigen Datenbank-Abfragen immer wieder ausgeführt werden. Dies spart wertvolle Zeit. Hier also deine Merkliste für die Installation des Blogs:

  1. Server mit schneller Anbindung zum Hauptserver
  2. Schneller Server mit genug CPU, RAM und SSD-Festplatte
  3. Blog im selben Unterverzeichnis installieren: /blog => /blog
  4. Cache-Plugin in WordPress installieren und nach Launch des Proxys aktivieren

Sind diese Punkte erledigt und der Blog fertig und erreichbar, kann es nun an die Konfiguration des Proxys gehen. Hier kommt es darauf an, welchen Webserver bzw. welche Webserver-Software du nutzt. Sicher wird es sich, wie bei einem Großteil der Webseiten, um den Apache handeln, der deiner Webseite ein zu Hause gibt.
Für den Apache benötigst du das Proxy-Modul bzw. besser gesagt drei Proxy-Module, die sich auf den meisten Linux-Distributionen mit folgendem Befehl installieren und aktivieren lassen:

sudo a2enmod proxy proxy_connect proxy_http

Jetzt kommt es zur eigentlichen Konfiguration. Hierfür öffnest du die Konfigurations-Datei des Apache mit dem Editor deiner Wahl (in meinem Fall vi) und fügst folgende Konfiguration innerhalb deines VirtualHosts für die Webseite ein:


 Order allow, deny
 Allow from all

 
RewriteEngine On
RewriteRule ^/blog(/.*)$ http://supershop.bloghoster.de/blog$1 [L,P]
ProxyPassReverse /blog/ http://supershop.bloghoster.de/blog/

Für alle, die den Webserver Nginx nutzen, hier noch eine Beispiel-Konfiguration für einen Reverse Proxy mit Nginx:

location /blog/ {
 proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
 proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;
 proxy_set_header Host $host;
 proxy_pass http://bloghost.superblog.de/blog/;
}

Danach sollte der Apache bzw. der Nginx neu gestartet werden. Im Prinzip sollte der Proxy nun schon funktionieren. Rufst du deinen Blog aber unter dem Verzeichnis /blog auf, wirst du eine Weiterleitung auf die Original-Domain des Blogs hinter dem Proxy bemerken. Das passiert deshalb, weil WordPress sich die Domain und das Verzeichnis gemerkt hat. Also ändern wir nun noch die Konfiguration von WordPress in der Datenbank. Verbinde dich zur MySQL-Datenbank des Blogs und gebe folgende angepasste Query ein:

UPDATE `wp_options` SET `option_value`='https://www.supershop.de/blog/' WHERE `option_name` = 'home';
UPDATE `wp_options` SET `option_value`='https://www.supershop.de/blog/' WHERE `option_name` = 'siteurl';

Nun sollte der Aufruf deines Blogs über das Verzeichnis /blog unter deiner Hauptdomain funktionieren und es kann an’s Bloggen gehen. Solltest du Probleme bei der Konfiguration haben, schreib einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Ich werde versuchen, dir so schnell wie möglich bei deinem Problem zu helfen.

Blog mit HTML-Dateien a.k.a. Flat File

Eine weitere Möglichkeit wäre es, deinen Blog komplett mit einer Software zu betreiben, die statische HTML-Dateien generiert. Dies hat den Vorteil, dass kein großer technischer Aufwand notwendig ist und die Dateien bei jeder Veröffentlichung eines neuen Blog-Artikels einfach nur auf den Webspace der Domain in das Verzeichnis des Blogs hochgeladen werden müssen. Diese sogenannten Flat File Systeme kommen ohne Datenbank und aufwendige Adminsysteme aus. Auch haben statische Daten natürlich den Vorteil, dass die Auslieferung durch den Webserver rasend schnell und viel schneller als im Vergleich zu einer per WordPress bzw. PHP generierten Seite geschieht. Hiermit hast du also den Pluspunkt für die schnelle Ladezeit deines Blogs schon in der Tasche!

Es gibt einige Systeme und CMS-Software die Flat Files generiert und bei den meisten ist die Handhabung ähnlich. Wenn du einen neuen Blog-Artikel schreiben möchtest, musst du einfach eine neue Textdatei anlegen und los schreiben. Bist du fertig, generierst du mit der Software die HTML-Dateien, die du dann auf deinen Webspace hochladen kannst.

Bekannte Flat File Blog und CMS Software

Nachfolgend eine Liste mit den bekanntesten Flat File CMS Systemen. Die Installation setzt natürlich meist ein technisches Verständnis voraus. Erst einmal installiert, macht aber auch hier das Bloggen unheimlichen Spaß. Einfach mal ausprobieren:

Ein Nachteil dieser Flat File Systeme ist aber, dass es nicht ganz so komfortabel ist, einen Blog-Artikel in einem Text- oder Code-Editor zu schreiben, anstatt in einem schönen Online-Editor mit WYSIWYG-Funktion. Die Formatierung wie zum Beispiel Überschriften, Fettschrift oder Kursiv muss hier über ein sogenanntes Markup vorgenommen werden. Bei Kirby, welches die Markdown-Syntax nutzt, wäre einer Überschrift zum Beispiel einfach eine Raute mit einem Leerzeichen voranzustellen:

# Headline 1

Fett wird mit zwei Sternchen vor und nach dem fett zu markierenden Text erreicht:

** ich bin fett **

Andere Formatierungen sind ähnlich einfach und auch Links oder Listen sind damit möglich. Hat man sich diese Zeichen einmal gemerkt, gehen die Formatierungen und das Bloggen damit wie von selbst.
Ob diese Methode des Bloggen für einen die richtige ist, sollte jeder für sich entscheiden und zumindest einmal ausprobiert haben.

Fazit: Nutze für einen neuen Blog immer ein Verzeichnis

Egal, welches CMS, welche Blog-Software oder welche Methode du auch nutzt: Nutze für einen neuen Blog immer ein Verzeichnis anstatt einer Subdomain. Damit stärkst du nicht nur die Qualität und die Autorität deiner Domain, sondern steigerst zugleich auch die Chancen besser in Google und anderen Suchmaschinen gefunden zu werden. Außerdem hat sich in Studien und Tests gezeigt, das die Mehrheit der Menschen mit einem Verzeichnis nach der Domain besser klar kommt und die Marke besser wahrnimmt als bei einer Subdomain, wo der Titel des Inhaltes vor der Domain und Marke steht.

Was meinst du? Hast du ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht? Läuft dein Blog in einem Verzeichnis oder einer Subdomain? Erzähl es uns! Wir freuen uns immer über deinen Kommentar hier nach diesem Artikel.

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Aufsetzen deines neuen Blogs und natürlich noch viel mehr Spaß und Erfolg beim Bloggen selbst!

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https://www.stetic.com/blog/subdomain-oder-verzeichnis.html/feed/ 4
Wie du A/B Tests zur Optimierung deiner Webseite bis hin zur besten Version nutzt https://www.stetic.com/blog/ab-test-optimierung-webseite.html https://www.stetic.com/blog/ab-test-optimierung-webseite.html#comments Thu, 23 Jul 2015 12:39:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/ab-test-optimierung-webseite.html Weiterlesen

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A/B Testing - Optimiere deine Webseite ganz nach oben

Sicher stellst du dir wie viele Webseiten-Betreiber auch oft die Frage: Warum habe ich bei so vielen Besuchern nur so wenig Anfragen, so wenig Bestellungen oder so wenig Registrierungen? Warum ist meine Absprungrate so hoch und wieso die Besuchsdauer so gering? Um diese Fragen zu beantworten bleibt nach dem technischen Optimieren und der Kontrolle meist nur das Ausprobieren einer anderen Darstellung oder anderer Inhalte.

Bei solchen Änderungen solltest du dich aber auf gar keinen Fall einfach nur auf dein Bauchgefühl verlassen und die Änderungen nicht sofort online stellen!

Auch wenn du der Meinung bist, dass die neue Variante besser ist, als die vorhergehende, so kann dies ein gewaltiger Irrtum sein. Warum? Nun, du als Betreiber siehst die eigene Webseite wohl am meisten. Mindestens einmal am Tag wird die Webseite von dir angeschaut, auf Fehler überprüft und über Verbesserungen nachgedacht. Doch je öfters man sich die eigene Webseite anschaut, desto gewohnter und langweiliger wird sie. Da kommt eine Änderung gerade recht und bringt frische Luft in die Seite. Deshalb erscheint eine Änderung, wenn man von ihr überzeugt ist, meist sofort als bessere Version im Vergleich zur Original-Version. Um genau diesen Effekt des Irrtums zu verhindern und zu messen, ob die neue oder die alte oder etwa doch eine dritte Variante die bessere ist, kannst du einen A/B Test durchführen, der es dir ermöglicht, pro Variante den Erfolg auszuwerten und einen Sieger zu bestimmen. Somit kannst du Entscheidungen treffen, die auf Daten basieren und ganz genau feststellen, ob deine gemachte Änderung erfolgreich war oder nicht.

Doch was genau ist ein A/B Test und was bedeutet das?

Mit einem A/B Test, der auch Split-Test oder Experiment genannt wird, kannst du wie bereits beschrieben verschiedene Varianten oder Versionen deiner Webseite testen, um heraus zu finden, welche Variante die bessere Leistung erzielt. Bei einem A/B Test wird der Erfolg in Form einer Conversion jeder Version gemessen und anschliessend miteinander verglichen. Die Version mit den besten eindeutigen Ergebnis geht als Gewinner hervor und sollte ab dann genutzt werden. Das Ziel jedes A/B Tests ist es also, die benutzerfreundlichste Version einer Webseite zu finden, die die meisten Konversionen verzeichnet.

Unterscheide zu anderen Testarten

Das A steht meist für die Original-Version und das B für die neue optimierte Version. Natürlich kann man auch mehr als zwei Varianten testen, also einen A/B/C/D Test durchführen. Zu viele Varianten und Versionen sollten es allerdings nicht sein und es sollte optimalerweisse immer nur ein Merkmal geändert werden, damit man später genau weiss, welche Änderung Einfluss auf das Ergebnis hatte. Möchte man mehrere Elemente und Merkmale auf einmal ändern und diese untereinander variieren, handelt es sich hierbei um einen Multivariaten-Test. Der Unterschied zwischen A/B Tests und Multivariaten-Tests ist nämlich der, dass bei einem A/B Test pro Variante immer die selben Merkmale und Elemente geändert werden. Bei einem Multivariaten-Test hingegen werden Elemente und Merkmale definiert und diese Änderungen in allen Variationen gegeneinander getestet. Die beste Kombination aller Elemente gewinnt. Allerdings ist für einen solchen Test aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten viel mehr Traffic notwendig, als bei einem A/B Test. Zurück zum A/B Testing:

Was sollte man testen?

Testen kann man mit einem A/B Test im Prinzip alles, was auf der Webseite vorhanden ist. Layout, Buttons, Farben, Formen, Formulare, Texte, Bilder und sogar verschiedene Versionen einer ganzen Webseite. Und nicht nur Webseiten lassen sich testen, auch E-Mails, Banner, Werbeanzeigen und andere Werbekampagnen können mit einem A/B Test getestet werden. Das macht absolut Sinn und je mehr du testest, desto mehr optimierst du auch! Steigen wir aber erstmal in das Thema Testing ein. Die Elemente, bei denen das Testen am meisten Sinn macht und bei der Mehrzahl von Webseiten zur direkten Steigerung des Erfolges beiträgt, sind folgende:

  • Call To Actions (Buttons): Text, Farbe, Größe, Design, Position
  • Formulare: Anordnung, Anzahl und Größe der Felder
  • Überschriften & Untertitel: Wording, Länge, Design
  • Texte und Produktbeschreibungen: Länge und Wording
  • Bilder, Grafiken und Icons
  • Layout: Design, Anzahl und Anordnung der Elemente
  • Preise und Angebote
  • Testimonials & Siegel

Generell solltest du dir aber immer die Frage stellen: „Welches Element, welches Merkmal kann einen direkten Einfluss auf den Erfolg haben?“. Es kann sich dabei durchaus auch um andere Elemente als die hier aufgeführten handeln, das ist letztendlich immer abhängig von der Art der Webseite. Bei einem Webshop gilt es andere Sachen zu optimieren wie in einem Blog oder einem Online-Spiel.

Wie funktioniert ein A/B Test?

Wenn ein A/B Test gestartet wird, werden für diesen Test mehrere Varianten, mindestens jedoch zwei, bestimmt und zur Verfügung gestellt. Kommt ein Besucher auf deine Webseite wird aus diesen Varianten per Zufall eine ausgewählt und dem Besucher visuell dargestellt. Zusätzlich wird diese Variante in einem Cookie gespeichert, um sicher zu stellen, dass diesem Besucher immer nur ein und die selbe Variante angezeigt wird.

Erreicht der Besucher dann das Ziel in Form eines Verkaufes, einer Registrierung, Spende oder einer anderen Konversion, wird die beim Test gewählte Variante im Tracking der Conversion mit übergeben und im Datensatz des Besuchers gespeichert.

Bei der späteren Auswertung werden alle Besucher in die Analyse einbezogen, die am Experiment teilgenommen haben. Von diesen Besuchern wird für jede einzelne Variante die Anzahl der Teilnehmer und die Anzahl der Conversions, also diejenigen die das Ziel erreicht haben, miteinander verglichen und ausgewertet.

A/B Test Ablauf

Ein Gewinner steht dann fest, wenn genug Zeit seit dem Start des A/B Tests vergangen ist, eine Variante eine höhere Conversion-Rate aufweist und das Ergebnis zu mehr als 95% signifikant ist. Ab diesem Zeitpunkt sollte die Gewinner-Version auf der Webseite verwendet werden. Danach ist es sinnvoll, einen weiteren Test zu starten, um die Optimierung noch weiter zu perfektionieren.

Was benötige ich für einen Test?

Für einen A/B Test benötigst du zu allererst einmal ein Ziel, welches du verfolgst. Möchtest du die Aufenthaltsdauer oder Aktivitätszeit deiner Besucher erhöhen, die Absprungrate verbessern oder die Anzahl deiner Verkäufe oder Registrierungen erhöhen? Steht das Ziel fest, suche dir ein Element deiner Webseite heraus und begebe dich auf die Suche nach einer Idee, was du optimieren könntest. Stell dir Fragen wie „Warum ist die Anzahl meiner Verkäufe bzw. meine Conversion-Rate niedriger als der Standardwert?“, „Was könnte Einfluss auf die Anzahl meiner Verkaufe haben?“ oder „Warum werden die Warenkorb-Buttons so wenig geklickt?“. Mach dich auf die Suche nach Informationen zu diesem Thema und wie du es erreichen könntest, näher an dein Ziel heran zu kommen. Literatur, eine Recherche im Internet oder unsere Landing Page Tipps können dir dabei behilflich sein. Hast du ein Element und eine Möglichkeit gefunden, stelle als nächstes eine Hypothese auf. „Wenn ich die Farbe des Buttons von grau zu grün ändere, erhalte ich mehr Klicks als vorher.“ oder „Wenn ich das Layout meiner Landing Page etwas reduzierter gestalte, verkaufe ich besser.“. Danach geht es an den Test selbst, für den allerdings noch gewisse Vorgaben und Richtlinien erfüllt sein müssen, damit der Test zu einem echten Ergebnis kommt. Denn nichts ist schlimmer, als ein Test bei dem das Ergebnis nicht möglich oder gar verfälscht ist. Folgende Vorgaben sollten für einen A/B Test erfüllt sein, bevor ein Ergebnis bestimmt wird:

  1. Der Test sollte mindestens für 2 Wochen laufen

    Ein Test sollte lange genug laufen, damit genug Daten zur Auswertung vorhanden und das Ergebnis so signifikant wie möglich ist.

  2. Am Test sollten mindestens 1.000 eindeutige Besucher teilnehmen

    Je mehr Besucher am Test teilnehmen, desto besser, denn bei zu wenig Besuchern kann kein eindeutiges Ergebnis bestimmt werden. Die 1.000 ist dabei nur ein Richtwert und kann je nach Ziel und Länge des Tests variieren.

  3. Teste wenn möglich nur mit neuen Besuchern

    Es hat sich gezeigt, dass es besser ist, wenn man nur mit Besuchern testet, die deine Webseite zuvor noch nicht besucht haben. Gerade wenn man die Änderung später wieder rückgängig macht, kommt es sonst zu Verwirrungen bei deinen Stammbesuchern, die du so nur unnötig verschreckst. Solltest du Elemente testen, bei denen sich deine Nutzer vorher einloggen müssen, ist das natürlich etwas anderes. Hier solltest du allerdings behutsamer mit Änderungen vorgehen.

  4. Teste alle Varianten gleichzeitig und nicht nacheinander

    Man könnte natürlich auf die Idee kommen, verschiedene Varianten hintereinander zu testen. Das ist eine schlechte Idee, denn es könnten sich neben der Zeit noch andere Faktoren auf das Ergebnis auswirken. Ob es das Wetter, eine andere Veränderung an der Webseite oder eine neue Werbekampagne ist. Eine Test aller Varianten zur gleichen Zeit ist immer genauer und aussagekräftiger!

  5. Das Ergebnis sollte nicht vom Zufall beeinflusst und statistisch signifikant sein

    Es kann vorkommen, das es nur so wirkt, als würde ein Gewinner feststehen, eine Variante hätte also z.B. eine höhere Conversion-Rate als die andere. In Wirklichkeit steht aber kein klarer Sieger fest, denn das Ergebnis hätte auch per Zufall zustande kommen können. Soll heissen, beim nächsten Test würde das Ergebnis mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anders aussehen. Dies kann man mit einem Test der statischen Signifikanz umgehen. Hierbei werden die Ergebnisse von zwei Varianten auf Signifikanz geprüft, die bei einem erfolgreichen A/B Test mit Gewinner immer höher als 95% sein sollte.

  6. Ein Besucher sollte auf der gesamten Webseite immer die selbe Version angezeigt bekommen

    Sollte der Besucher nach einigen Minuten, Stunden oder Tagen deine Webseite wieder besuchen, sollte ihm immer dieselbe Variante angezeigt werden. Dies ist sehr wichtig, da ansonsten die Ergebnisse verfälscht werden und wertlos sind. Wenn das zu testende Element auf mehreren Unterseiten vorkommt, sollte auch hier immer nur die Variante angezeigt werden, die für den aktuellen Besucher für den Test gewählt wurde.

Nun, da du weisst welche Vorgaben ein A/B Test erfüllen muss, geht es an den Test selbst.

So führst du einen A/B Test auf deiner Webseite mit Stetic durch

Sind die Änderungen und die Varianten bestimmt, kannst du mit dem Test starten. Hierbei muss auf deiner Webseite ein zusätzliches Javascript-Snippet integriert werden, der den Test aktiviert und durchführt. Wenn du die aktuellste Versions unseres Tracking-Codes nutzt, kannst du unser bereits in deine Seite integriertes Javascript nutzen. Hierbei rufst du einfach im Stetic-Objekt die Funktion „ab“ mit drei Parametern auf:

  • Name des Tests
  • Varianten des Tests als Array
  • Callback-Funktion für das Umsetzen der Änderung

Als Name wählst du eine aussagekräftige Beschreibung deines Tests, damit du ihn später bei der Auswertung eindeutig identifizieren kannst. Die einzelnen Varianten sind zum einen die Bezeichnung der jeweiligen Variante, zum anderen wird eine Variante später an die Callback-Funktion übergeben. In der Callback-Funktion führst du jetzt per Javascript die Änderungen an deiner Webseite für die gewählte Variante durch. Zur Veranschaulichung hier ein sehr einfaches Beispiel, realisiert mit der Javascript-Library jQuery:

Einfaches Beispiel eines A/B Tests für einen CTA-Button mit jQuery


Bei der Ausführung der Änderung sind gerade mit jQuery nahezu unendlich viele Möglichkeiten vorhanden. Wenn du deine Tests lieber serverseitig oder manuell realisieren möchtest, kannst du auch einfach nur ein Event mit dem Namen "experiment" und den entsprechenden Parametern tracken. Unsere Dokumentation zu A/B Tests zeigt dir wie du das realisieren kannst und bietet zudem weitere technische Informationen zur Umsetzung.

Die Auswertung des Tests kannst du jederzeit unter dem Punkt A/B Test einsehen. Bedenke, das der Test mindestens 14 Tage laufen muss, bevor ein echter Gewinner feststeht. Hier wählst du einfach das Experiment bzw. den A/B Test aus, wählst das Event der Conversion und klickst auf „Bericht anzeigen“. Schon erhältst du das Ergebnis deines Tests.

 A/B Test Bericht

Du kannst jederzeit ein anderes Conversion-Event wählen, da die Auswertung in Echtzeit und anhand der Rohdaten erfolgt. So kannst du die Auswirkung des Tests auf alle Aktionen und Events auf deiner Webseite auswerten und sehen, welche Variante bei welchem Event erfolgreicher war. Um die Übersicht bei mehreren Tests zu behalten, kannst du dir die gewählten Einstellungen mit dem Button „Bericht speichern“ für später merken.

A/B Test im Conversion Funnel

Natürlich wäre es jetzt noch schön, die Ergebnisse des Tests über den gesamten Conversion-Funnel, also die Schritte bis hin zur Conversion, des A/B Tests auswerten zu können. Stetic bietet dir in den Auswertungen des Conversion Funnels die Möglichkeit, die Ergebnisse pro Variante des Tests anzuzeigen. Wähle hierzu einfach im Funnel-Bericht links in der Mitte anstatt dem Datum das Experiment aus. Und schon wird dir der Verlauf und die Ergebnisse des Funnels pro Variante deines Tests angezeigt. Natürlich ist auch diese Auswertung in Echtzeit und wird anhand deiner getrackten Rohdaten live berechnet. Damit ergeben sich ganz neue Möglichkeiten zur Auswertung deines Conversion-Funnels.

Conversion Funnel A/B Test

Segmentierung des A/B Tests

Eine weitere und sehr nützliche Möglichkeit der Auswertung deines Split-Tests bietet dir die Segmentierung. Hierbei kannst du deine Besucher nach den verschiedenen Varianten deines Tests nach Segmenten auswerten und untersuchen. So kannst du zum Beispiel herausfinden, wie die Verteilung der Traffic-Herkunft (Referer) oder der genutzten Browser der Besucher pro Variante war. Hierzu musst du einfach nur ein Event auswählen und anschliessend die Eigenschaft des Events für das Experiement. Eigenschaften von Events erkennst du an einem Dollarzeichen am Anfang. Danach folgt die Bezeichnung der Eigenschaft. In unserem Beispiel aus dem Screenshot wäre das „$experiment.Split Test“. Damit alle Varianten zur Auswahl vorhanden sind, solltest du dir erst die Auswertung des Tests anzeigen lassen. Alternativ kannst du die gewünschte Variante natürlich auch eingeben. Du wählst also aus:

– Event – ist gleich – order (Anstatt „order“ dein Conversion- oder ein anderes Event)
– $experiment.Split Test

..und klickst auf Bericht anzeigen.

A/B Test Segmentierung

Danach kannst du eine Variante wählen und über folgende Einstellung die genutzten Browser der Besucher für diese Variante auswerten:

– Event – ist gleich – order
– $experiment.Split Test – ist gleich – A
– Browser

segmentierung-ab-test-browser

Somit ergeben sich mit Hilfe der Segmentierung unendlich viele Möglichkeiten zur Auswertung, die du zur Optimierung deiner Webseite verwendet kannst.

Starte jetzt deinen ersten A/B Test

Anstatt sich nur auf dein Gefühl zu verlassen und zu denken, das die neue optimierte Version die bessere ist, kannst du mit Hilfe eines A/B Tests und den darauf folgenden Daten mit Gewissheit einen Gewinner küren, den du in Zukunft verwendest. So kannst du deine Webseite bis hin zur optimalsten und benutzerfreundlichsten Version verbessern. Denn am Ende zählt nur eines: der Erfolg deiner Arbeit. Deine Zeit und deine Arbeit sind aber viel zu schade für Änderungen nach Bauchgefühl. Also starte jetzt mit deinem ersten A/B Test und optimiere deine Webseite. Los geht’s! Wenn du Fragen hast oder uns etwas mitteilen möchtest, freuen wir uns immer über eine Nachricht über die bekannten Kanäle.

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SEO Tipps 2016: Was du tun musst, um deine Webseite für Benutzer und Google attraktiv zu machen https://www.stetic.com/blog/seo-tipps-2015.html https://www.stetic.com/blog/seo-tipps-2015.html#comments Mon, 15 Jun 2015 18:29:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/seo-tipps-2015.html Weiterlesen

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seo-tipps

Stell dir vor, du hast eine Webseite und jeder liebt Sie. Freunde, Bekannte, Nutzer, Suchmaschinen, die Presse, fast das ganze Internet. Schöne Vorstellung oder? Das Ziel fast jeden Webseiten-Betreibers! Du meinst das geht nicht? Nicht machbar? Unmöglich ist es jedenfalls nicht und wenn du ein paar Sachen beachtest, ist die Sache mit den Nutzern und Suchmaschinen auch für dich absolut nicht unerreichbar! Ich möchte dir mit diesem SEO Guide die heutige Sicht auf die Suchmaschinenoptimierung näher bringen und dich mit jeder Menge praktischer Tipps bei der SEO-Optimierung deiner Webseite unterstützen!

Mach dir am besten sofort ein Lesezeichen, denn dieser Blog-Artikel unterscheidet sich von anderen nicht nur von der Länge. Es ist ein Tutorial entstanden, in dem ich dir das SEO-Know-How vermitteln möchte, mit dem du deine Webseite ab sofort erfolgreicher machen und anderen einen Schritt voraus sein kannst.

Was bedeutet SEO im Jahr 2016?

Eigentlich ist SEO der völlig falsche Begriff und gaukelt dir vor, dass du deine Webseite für Suchmaschinen optimieren musst. Doch obwohl es nur eine wirklich wichtige Suchmaschine gibt, die wir alle kennen, glauben viele Menschen heute noch, man müsse seine Webseite für diese Suchmaschine optimieren oder gar manipulieren, um in Google ganz nach vorne zu kommen. Leider bestimmt dies bis heute noch die Arbeit vieler SEO’s: Die Schwächen von Google auszunutzen, um im Ranking möglichst weit vorne zu stehen.

Eines kann ich dir aber mit Gewissheit sagen: Das macht absolut keinen Sinn!

Du denkst immer noch, dass du nur ein wenig Content und paar gute Backlinks benötigst und schon ist deine Seite auf Platz 1? Völlig falsch! Klar, das mag in einigen Fällen und Nischen heute noch funktionieren, aber glaube mir, in nicht all zu langer Zeit werden Backlinks immer mehr an Bedeutung verlieren, weil der grösste Teil der Links keine natürlichen Backlinks sind und dies so eine Manipulation von Google darstellt.

Logo_Google_2013_Official.svg

Überlege doch einmal: Damit Google die besten und wertvollsten Inhalte an vorderster Stelle präsentieren kann, arbeiten täglich hunderte der besten Entwickler und Spezialisten der Welt bei Google an der Optimierung und Verbesserung der Suchergebnisse und daran, eine Manipulation zu verhindern. Technisch gesehen steckt dahinter ein wahnsinnig komplizierter Algorithmus mit mehr als 200 Parametern und Faktoren, der die Reihenfolge der Suchergebnisse in Google bestimmt und pro Jahr über 500 Updates und Änderungen zur Verbesserung erhält. Schwer zu übertreffen oder?

Aber: Diese Faktoren gehören aber allesamt zu einer optimalen Webseite!

Warum das so ist? Nun, fragen wir uns doch, was Google eigentlich möchte! Google generiert ein Großteil seiner Einnahmen durch bezahlte Suchbegriffe und möchte nicht nur aus diesem Grund, dass die Internet-Nutzer Google und keine andere Suchmaschine nutzen. Und warum nutzen sie Google? Weil Google als Suchmaschine die besten Resultate liefert. Die besten Resultate sind die, die dir die relevantesten, besten und wertvollsten Inhalte zu deiner Suche bieten, in denen du letztendlich genau das findest, was du gesucht hast und vielleicht sogar noch mehr!
Was also gut für den Nutzer ist, ist auch gut für Google! Und was schließen wir daraus?

Optimiere Deine Webseite in erster Linie für den Nutzer!

Woran erkennt Google aber, das Nutzern die Webseite gefällt?

Unter den unzähligen Faktoren gibt es drei, die Google direkt in der Google-Suche messen und auswerten kann:

Die Klickrate sagt aus, wie oft ein Suchergebnis im Verhältnis zur Anzeige angeklickt wurde. Wird es zu wenig geklickt und die Klickrate ist zu gering, ist es wahrscheinlich nicht relevant genug und wird im Ranking herab gestuft. Die Auswertung der Klickrate kannst du in der Google Search Console für deine Webseite einsehen und kontrollieren.

Hat der Nutzer das Ergebnis in der Google-Suche geklickt und verlässt ohne eine Aktion innerhalb weniger Sekunden die Seite wieder, kann es sich hierbei nicht um einen Besucher handeln, der gefunden hat, was er sucht. Die Auswertung dieses Vorgangs ist mit der Absprungrate möglich. Google selbst kann natürlich nur diese Nutzer auswerten, die sofort wieder zur Google-Suche zurück kehren.

Der Zeitpunkt, zu dem der Nutzer zur Google-Suche zurück kehrt kann ebenso zur Auswertung der Aufenthaltsdauer oder auch Besuchsdauer genutzt werden. Diese misst die Zeit, wie lange der Nutzer auf einer Webseite verbracht hat und ist ein weiterer wichtiger Indikator für die Qualität einer Webseite. Je höher die Zeit, desto besser.

Ich möchte dir hier zeigen, wie du diese Werte optimieren und aus deiner Webseite eine Gewinner-Webseite machen kannst. Diese wichtigen Regeln und Tipps solltest du alle anwenden und sofort umsetzen:

qualitaet

Qualitativ hochwertige Inhalte sind das A und O

Wie bereits erwähnt, gehören die besten Inhalte zu den Gewinnern. Um die besten Inhalte zu liefern, solltest du zum Einen natürlich immer mehr und bessere Inhalte als deine Mitbewerber haben, zum Anderen musst du diese Informationen so verpacken, dass die Leser sie auch mitnehmen und anwenden können.

Die optimale Länge des Textes wird immer von der Möglichkeit bestimmt, wie viele wertvolle Inhalte im Text geschrieben werden können. Dies ist natürlich auch immer abhängig vom Thema. Ist es auf deiner bestehenden Webseite nicht möglich, längere Texte zu schreiben (was du aber unbedingt anstreben solltest), kannst du dir auch einen Blog erstellen und hier noch mehr Inhalte anbieten.

Die Goldene Regel: Schreibe so viel wertvollen Inhalt, wie nur möglich, mindestens jedoch 1200 Wörter pro Seite. Für einen Blogartikel spricht man aktuell sogar von einer optimalen Länge zwischen 1600 und 3000 Wörtern.

Der Text sollte zudem noch gut und sinnvoll strukturiert sein. Nutze genug Absätze und Zwischenüberschriften! Egal ob Blogartikel, Produktbeschreibung oder Dokumentation, der Inhalt muss wertvoll, gut strukturiert und fehlerfrei sein! Ein langer Text mit sinnlosen oder sich wiederholenden Informationen nutzt deinem Leser nichts und wird ihn zum Abbrechen oder zum Verlassen deiner Seite bewegen.

Zusammenfassend solltest du also folgendes beachten:

  • Schreibe mindestens 1200 Wörter, bei Blogartikeln zwischen 1600 und 3000 Wörtern
  • Achte auf Grammatik und Rechtschreibung, lasse mindestens einmal Korrektur lesen
  • Verfasse einen aussagekräftigen Titel, der klar macht, was dein Inhalt bietet
  • Nutze Zwischenüberschriften / Subheadlines: H2, H3, H4
  • Verwende ein Inhaltsverzeichnis mit Ankerlinks innerhalb der Seite
  • Achte auf die Lesbarkeit: Genug Absätze, Formatierungen (wenn es Sinn macht)
  • Bilder und Videos lockern den Inhalt auf und untermauern deine geschriebenen Informationen
  • Verlinke auf weiterführende Informationen innerhalb und außerhalb deiner Webseite

Wenn du alle diese Punkte beachtest und für jede deiner Unterseiten anwendest, hast du schon einen großen Schritt getan. Ich weiß, dass es bei einigen Themen und Inhalten schwierig ist, überhaupt genug Informationen zu beschaffen und viele Wörter zu schreiben. Denke dabei aber immer daran:

Deine Konkurrenz schläft nicht und könnte täglich bessere und längere Inhalte liefern. Sei also von Anfang an besser und versuche immer das Unmögliche!

Optimiere Design und Struktur für den Nutzer

Versuche das Design deiner Webseite immer komplett zu überdenken und auf das Nötigste zu reduzieren. Der Nutzer muss sich schell auf deiner Webseite zurecht finden und jederzeit wissen, was er tun soll. Tut er das nicht, läufst du Gefahr, den Nutzer zu verlieren.

landingpage-optimieren-beispiel
Die wichtigste Seite ist hierbei eine optimale Landingpage, also die Seite, auf der der Besucher als erstes landet. Hier musst du den ersten positiven Eindruck vermitteln!

Neben der Navigation, Farbe und Präsentation der Inhalte solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Webseite in allen Browsern, auf allen Betriebssystem und auf allen Geräten funktioniert. Um dies zu überprüfen, gibt es Tools wie Browserstack oder Sauce Labs, mit denen du deine Webseite in allen Varianten testen kannst. Achte beim Design deiner Seite also auf folgende Punkte:

Reduziert minimalistisches, aber anschauliches Webdesign

Je vollgepackter eine Webseite ist, desto schlechter finden sich die Nutzer zurecht. Versuche deine Webseite auf das Nötigste zu reduzieren und entferne unnötige oder doppelte Inhalte. Liefere aber natürlich immer die Informationen, die der Leser erwartet und stelle sie in einem anschaulichen Design dar. Über ein farblich hervorgehobenes Bedienelement, in der Fachsprache Call-To-Action (CTA) genannt, solltest du dem Nutzer immer zur Handlung auffordern, damit er weiss was zu tun ist.

Ein gutes Beispiel ist Google selbst. Alle Google-Tools und Anwendungen sind in einem minimalen Design auf des Wesentliche reduziert und auf die eigentliche Funktion ausgerichtet.

google-deutschland

Achte auf eine einfache und klare Navigation

Die Navigation oder auch das Menü einer Seite ist deshalb so wichtig, weil man hiermit dem Besucher helfen kann, dass zu finden, nachdem er sucht. Dies erreichst du mit einer klaren Struktur und auch hier mit der Minimierung auf des Wesentliche. Die Navigation sollte wie eine Baumstruktur aufgebaut sein, auf den ersten Blick aber nur die wichtigsten und maximal 5-10 verschiedene Punkte enthalten.

Beispiele gelungener Navigationen

Die klar strukturierte Navigation von Deichmann.com:
deichmann-navigation

Auch die Navigation von Zalando.de ist auf einer Ebene auf maximal 8 beschränkt:
zalando-navigation

Selbst bei Amazon.de hat die Hauptnavigation gerade einmal 5 Punkte
Amazon Navigation

Bread-Crumbs oder auch „Brotkrumen“ helfen dem Nutzer zusätzlich, sich in dieser Struktur zurecht zu finden:

Breadcrumbs

Und nicht nur der Nutzer nutzt die Navigation, auch der Googlebot erkennt hierüber die wichtigsten Links und Seiten deiner Webseite. Investiere hier also genug Zeit und mach dir entsprechend Gedanken über die Struktur deiner Navigation. Reduziert und wenig Punkte hört sich zwar einfach an, ist es aber nicht. Du musst es auf den Punkt bringen!

Call to action: Spanne einen „roten Faden“ durch deine Webseite

Der rote Faden führt den Besucher durch deine Webseite und zeigt ihm jederzeit den Weg zum nächsten Schritt. Mit sogenannten Call to Action (CTA) Buttons solltest du deine Besucher immer zur Handlung auffordern und auf das Ziel deiner Webseite ausrichten. So verhinderst du, dass der Besucher sich unter Umständen nicht mehr zurecht findet oder abgelenkt wird und deine Webseite wieder verlässt.

Diese CTA-Buttons gestaltest du in einer grellen Farbe, die sich vom Rest der Webseite abgrenzen. Als beste Farben hierfür haben sich blau, grün oder rot erwiesen. Diese Farbe solltest du auf allen Unterseiten gleich halten, um den roten Faden zu spannen und den Nutzer zu „führen“.

Mit dem Text forderst du den Nutzer klar zur Handlung auf: „Jetzt ansehen“, „Jetzt kostenlos testen“, „Jetzt Account erstellen“.

CTA Buttons - Call to action

Sprechende und verständliche URL-Struktur

Aussagekräftige URL’s und Dateinamen sind nicht nur für den Nutzer und dich selbst verständlicher und leichter zu merken, auch Suchmaschinen erkennen hierüber die Relevanz zum Inhalt einer Seite. Optimal ist es also, wenn die URL zur Struktur und zum Inhalt der Seite selbst passt. Auch in der Google-Suche werden in der URL enthaltene Keywords hervorgehoben und sorgen dafür, das ein Suchergebnis besser auffällt und wecken beim Nutzer ein größeres Vertrauen:

google-suche-outdoorbekleidung

Optimale URL’s enthalten in zweiter oder besser noch in erster Ebene den relevanten Text:

Gut:
http://www.meinedomain.xy/kategorie/mein-inhalt.htm

Besser:
http://www.meinedomain.xy/mein-inhalt.htm

Halten wir also fest: Gestalte deine URL’s so aussagekräftig und kurz wie nur möglich. Entferne unnötige Wörter und nutze zum Inhalt passende Keywords in der URL.
Technisch kann dies über sogenannte Rewrite-Rules im Webserver gelöst werden und sollte von der Software dementsprechend verarbeitet werden. Bekannte CMS-Systeme wie beispielsweisse WordPress unterstützen dies von Haus aus und ermöglichen eine entsprechende Konfiguration in den Einstellungen für die Permalinks:

wordpress-permalinks

Title, H1 und Meta-Description

Der Titel als Lockmittel

Das wichtigste einer Seite ist der Titel, denn dies ist der erste Text, den der Nutzer liest und entscheidet so darüber, ob er den Rest des Inhaltes liest oder nicht. Bei Produkten in einem Shop ist die Erstellung des Titels meist kein Problem und sollte den vollständigen Produktnamen enthalten. Bei einem Blogartikel oder redaktionellen Beitrag hingegen kann dies etwas komplizierter sein. Man sagt, die Idee und Erstellung eines guten Titels dauert fast genauso lange, wie der Artikel selbst. Bei längeren Titeln sind hier die ersten drei und die letzten drei Wörter entscheidend, die der Leser beim „Überfliegen“ der Google-Suche, seiner Twitter- oder Facebook-Timeline wahrnimmt. Optimaler weise sollten dann noch die relevanten Keywords möglichst weit vorne im Titel Platz finden. Sinn machen sollte der Titel natürlich auch noch. Also keine leichte, aber eine sehr wichtige Aufgabe!

Wichtig ist also, dass du einen kurzen aussagekräftigen Title verwendest, der den Inhalt der Seite genau beschreibt und für jede Seite deiner Webseite einzigartig ist.

Wenn der Titel festgelegt ist, sollte er in dem dafür vorgesehenen HTML-Tag, dem H1-Tag, in der Webseite stehen:

Wie du einen tollen Titel schreibst, der alles über deinen Inhalt aussagt

Zusätzlich sollte der Titel im Title-Tag deiner Webseite stehen. Das ist der Tag, der bestimmt was zum Einem im Titel des Browsers und zum Anderen in der Google-Suche als Titel und Link dargestellt wird. Für die Google-Suche ist darauf zu achten, das der Inhalt des Title-Tag’s nicht länger als 55 Zeichen ohne Leerzeichen ist, da er sonst abgeschnitten wird:

google-titel-abgeschnitten

Besser:

google-titel-besser

Meta-Description optimieren

Die Meta-Description ist der Text, der als Kurzbeschreibung in den Suchergebnissen bei Google angezeigt wird. Hier solltest du immer eine kurze Beschreibung, die nicht länger als 160 Zeichen sein sollte und relevante Keywords enthält, anfertigen. Es lohnt sich! Es werden in Google nicht nur die durch den Nutzer eingegeben Keywords in der Beschreibung fett dargestellt, auch der Inhalt spielt eine wichtige Rolle und kann darüber entscheiden, ob der der Nutzer klickt oder nicht.

Eine optimale Meta-Description und Anzeige in Google:
google-darmstadt-lilien-hr

Geschwindigkeit und Performance: Die Ladezeit deiner Webseite

Ein wichtiger Punkt bei der Optimierung der Webseite ist die Geschwindigkeit. Die Webseite sollte sowohl vom Server schnell generiert und heruntergeladen, als auch im Browser schnell dargestellt und gerendert werden können. Hier gilt: Je kleiner die Ladezeiten deiner Webseite, desto besser für den Besucher. Auch Google hat schon 2010 bekannt gegeben, dass die Geschwindigkeit der Webseite als Rankingfaktor für die Websuche genutzt wird.

Natürlich ist eine schnelle Webseite auch für den Verkauf besser. Amazon stellte zum Beispiel bereits im Jahr 2006 fest, dass sie durch 100 Millisekunden längere Ladezeit ca. 1% des Umsatzes einbüssen. Walmart.com erreichte mit jeder Sekunde, die sie die Ladezeit ihrer Webseite optimierten, bis zu 2% mehr Conversions.

wallmart-conversions-pagespeed
Quelle: webperformancetoday.com

Geschwindigkeitsoptimierung auf Serverseite

Damit die Webseite beim Aufruf schnell vom Webserver generiert und heruntergeladen werden kann, ist es wichtig, dass in der Software und auf dem Server folgende Regeln Anwendung finden:

  1. Datenbank-Abfragen reduzieren

    Frage nicht bei jedem Aufruf einer Seite die Datenbank ab, nutze Caching im Arbeitsspeicher (Memcached, APC, Redis)

  2. HTML-Dokumente im Cache speichern

    Speichere HTML-Dokumente, die sich nicht für jeden Besucher ändern müssen ebenfalls in einem Cache im Arbeitsspeicher (Alternativ bei SSD-Festplatten auch auf Festplatte)

    Wenn sich die Seite für jeden Besucher ändert, speichere Segmente deiner Seite, die sich nicht für jeden Besucher ändern, in einem Cache

  3. HTML-Dokumente minimieren und komprimieren

    Über das Minimieren oder Minifying werden unnötige Zeichen und Zeilenumbrüche entfernt, was problemlos über Modifizierung des Outputs auf Seiten der Software erledigt werden kann. Die Komprimierung über Gzip ermöglicht eine Übertragung der Dokumente mit verringerter Dateigröße und ist für den Webserver Apache mit dem Modul mod_deflate einfach realisierbar.

  4. Server mit SSD-Festplatten

    Keine Festplattenbauart ist so schnell wie die SSD-Festplatte. Daher ist es wichtig, diesen Vorteil zu nutzen und beim Hosting nur auf Anbieter und Server zu setzen, die SSD-Festplatten nutzen.

  5. Server-Anbieter mit schneller Anbindung

    Bei der Wahl deines Webhosters und Server-Anbieters solltest du unbedingt auf die Geschwindigkeit der Anbindung zu allen wichtigen Internet-Providern deiner Zielgruppe achten. Es empfiehlt sich außerdem die geografische Nähe des Anbieter-Rechenzentrums zu deiner Zielgruppe.

  6. Caching- und Expires-Header richtig setzen

    Setze den Expires-Header, um dem Browser mitzuteilen, wie lange er die Datei im Cache speichern darf, ohne nachzufragen, ob sich die Datei geändert hat. Nutze Last-Modified und ETag, um dem Browser zu ermöglichen, Dokumente, die sich nicht geändert haben, zu erkennen.

Geschwindigkeitsoptimierung auf Clientseite

Damit deine Webseite auch in jedem Browser gut dargestellt wird, ist es wichtig, dass er sie gut und schnell darstellen kann. Dies erreichst du mit folgenden Tipps:

  1. Schreibe immer sauberen und fehlerfreien HTML-Code
  2. Reduziere die Anzahl der externen Dateien (CSS, JavaScript, Bilder)
  3. Verschiebe das Laden externer Javascript-Dateien an das Ende der Seite
  4. Komprimiere alle deine Bilder (Tipp für PNG’s und JPG’s: tinyPNG)
  5. Verzichte auf Videos oder starte diese erst nach dem kompletten Laden der Seite
  6. Verzichte in der ersten Ansicht, die ohne Scrollen sichtbar ist, komplett auf externe JavaScript- und CSS-Resourcen
  7. Optimiere die Geschwindigkeit deines JavaScript-Codes

Mobil-freundlich: SEO für mobile Nutzer

Spätestens seit dem Mobile-Friendly-Update von Google solltest du deine Webseite für mobile Nutzer optimiert haben. Ist dies nicht der Fall, beginne am besten sofort damit! Wenn du das nicht tust, stehen die Chancen schlecht für den Erfolg. Warum? Nun, weil die Nutzung des mobilen Internets rasant steigt: Im Jahr 2014 nutzten 69% aller Internetnutzer das Internet mobil, Tendenz weiter steigend.

Statistik: Anteil der Nutzer des mobilen Internets in Deutschland in den Jahren 2012 bis 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Weit mehr als die Hälfte der Nutzer surft also mobil und genau diese Nutzer können deine Webseite dann nur schwer oder gar nicht nutzen. Das bedeutet: du verlierst Nutzer! Und das ist genau das, was du nicht möchtest. Aber das ist noch nicht alles! Seit dem Google-Update am 21. April 2015 werden mobil-freundliche Webseiten von Google bevorzugt. Für mobile Nutzer optimierte Webseiten haben also größere Chancen, in den Suchergebnissen weiter vorne zu stehen. Genau diesen Vorteil musst du unbedingt nutzen!

Was kannst du tun, um deine Webseite mobil fit zu machen?

Stelle deine Webseite auf responsive Webdesign um, in dem du für verschiedene Bildschirmgrössen unterschiedliche CSS-Regeln verwendest und optimiere unbedingt die Ladezeit deiner Seite. Wie du das tun kannst und was du sonst noch tun solltest, erklären wir dir in unserem Blog-Artikel zum Mobile-Friendly-Update. Lege also sofort los und mache deine Webseite fit für das mobile Internet!

HTTPS für die ganze Domain nutzen

Wenn du eine Webseite mit dem HTTPS Protokoll aufrufst (https://www.einedomain.de), werden alle Daten zwischen deinem Browser und dem Server, auf dem die aufgerufene Webseite liegt, verschlüsselt übertragen. Die Verschlüsselung geschieht per SSL bzw. TLS und basiert auf einer Technik, die bereits im Jahr 1994 von Netscape entwickelt und im gleichnamigen Browser veröffentlicht wurde.

Heute, mehr als 20 Jahre danach, avanciert SSL zum Standard für alle Webseiten. Wurden bisher nur einzelne Seiten, auf denen sensible Daten angezeigt oder empfangen werden, mit SSL geschützt, stellen heute viele Webseiten-Betreiber ihre komplette Webseite auf SSL bzw. HTTPS um. Der Grund dafür ist zum Einen der immer größer werdende Stellenwert des Datenschutzes und der Privatsphäre im Internet. Zum Anderen hat Google im August 2014 in seinem Blog-Artikel HTTPS as a ranking signal bekannt gegeben, das die Nutzung von HTTPS zum Ranking-Faktor wird. Das bedeutet, das Webseiten, die ausschließlich HTTPS nutzen, bevorzugt werden.

Bereits seit 2011 bis Mitte des Jahres 2014 hat die Nutzung von HTTPS bei deutschen Top-Webseiten drastisch zugenommen, wie folgende Grafik zeigt:

ssl-urls-de-sitrix
Quelle: Sistrix

Aber noch ein weiterer nicht zu vernachlässigender Grund im Bereich der Web Analyse spricht für die Verwendung von SSL: Wenn eine Webseite, die über https aufgerufen wird, auf eine Webseite mit http, also ohne SSL, verlinkt, wird der Referer (die verweisende Webseite) vom Browser nicht übermittelt. Das bedeutet, dass auch die Web Analytics Software den Referer des Browsers nicht auslesen und anzeigen kann. Findet die Verlinkung allerdings mit https und innerhalb der SSL-Verschlüsselung statt, wird der Referer übermittelt. Wenn deine Webseite also über https ausgeliefert wird, erhältst du mehr und bessere Referer-Statistiken, die dir bei der Optimierung helfen.

Stelle deine Webseite auf HTTPS um: So geht’s.

Die Umstellung deiner Webseite auf HTTPS ist im Prinzip schnell erledigt. Du musst nur – sofern noch nicht vorhanden – ein SSL-Zertifikat bestellen und einrichten, alle internen Links deiner Webseite, die direkt auf die Domain inklusive Protokoll verlinken, anpassen und eine Weiterleitung von http zu https einrichten.

1. SSL-Zertifikat bestellen und einrichten

Falls du noch kein SSL-Zertifikat für deine Domain hast, musst du ein solches zuerst bestellen und auf deinem Server einrichten. Ein normales Domain-SSL-Zertifikat reicht in den meisten Fällen aus und kostet um die 50,- Euro pro Jahr. Bei einem Domain-Zertifikat wird der Domaininhaber anhand der Whois-Daten der Domain und über eine E-Mail an eine vorgegebene Adresse innerhalb deiner Domain verifiziert. Dieser Vorgang geht meist recht schell und ist je nach Anbieter binnen weniger Stunden erledigt. Als Anbieter kann ich hier Hosteurope empfehlen, die dir auch das Erstellen eines Server-Keys und Zertifikat-Requests abnehmen und zudem vom Ablauf her vollautomatisiert und schnell sind.

Hast du das Zertifikat bestellt und erhalten, geht es jetzt an das Einrichten. Sofern du niemanden hast, der dies für dich erledigen kann, hast du je nach Art deines Webservers etwas Arbeit vor dir. Für die bekanntesten Webserver habe ich hier ein paar Links zu Anleitungen für das Einrichten des SSL-Zertifikates für dich (in englisch):

Apache SSL Certificate Installation
Nginx SSL Certificate Installation

2. Interne Links auf deiner Webseite anpassen

Prüfe zuerst, ob interne Links, eingebundene Bilder, CSS oder JS-Dateien innerhalb deiner Webseite deine Domain inklusive Protokoll enthalten: http://www.deinedomain.de. Ist dies der Fall, kannst du die URL’s über Suchen und Ersetzen hoffentlich schnell anpassen. Hier musst du einfach nur das http:// mit dem https:// ersetzen. Die Angabe der Domain stellt sicher, dass auch nur Verweise auf die eigene Domain geändert werden.

Suchen nach: http://www.deinedomain.de
Ersetzen mit: https://www.deinedomain.de

3. Weiterleitung von http zu https einrichten

Damit nun auch wirklich die komplette Domain ausschließlich über HTTPS erreichbar ist und alte Links korrekt umgeleitet werden, ist es notwendig eine 301 Weiterleitung von HTTP auf HTTPS einzurichten. Dies kannst du direkt in der Software oder im Webserver selbst erledigen. Darauf zu achten ist, dass die Weiterleitung serverseitig passiert. Eine Weiterleitung per Javascript oder Meta-Tags hat hier nichts verloren und schadet deinen Google-Rankings! Zusätzlich muss die Weiterleitung mit den HTTP-Code 301 versehen werden, der bedeutet das die Webseite permanent umgezogen ist und weitergeleitet wird:

HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Location: http://www.neue-url.de/pfad/zur/datei.htm

Mit PHP lässt sich dies wie folgt realisieren:

<?php
if(strtolower($_SERVER["HTTPS"]) != "on")
{
  header('HTTP/1.1 301 Moved Permanently', true);
  header('Location: https://' . $_SERVER['HTTP_HOST'] . $_SERVER['REQUEST_URI'], true);
}
?>

Solltest du dich für die Webserver-Variante entscheiden, klappt es mit Apache und Mod-Rewrite so:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Soziale Netzwerke nutzen

Seit einigen Jahren wird vermutet, dass Links, Likes, Tweets oder Shares aus den sozialen Netzwerken als "Social Signals" im Ranking einer Seite positiv gewertet werden. Bestätigt hat dies Google jedoch nicht direkt, wies aber darauf hin, dass dies jederzeit der Fall sein kann. Aktuell scheint es wohl noch an den technischen Möglichkeiten zu hängen.

Ungeachtet dessen hast du aber mit einer Facebook-Seite, einem Twitter-Profil, einer Google+-Seite und jeder anderen Netzwerkseite die Möglichkeit zum Einen auf einen kostenlosen Backlink, der auf deine Webseite verlinkt. Zum Anderen, und das ist viel wichtiger, kannst du dir so ein großes Publikum aufbauen. Natürlich musst du etwas Zeit investieren, das Design, den Text in Form einer guten Profilbeschreibung erstellen und die jeweilige Seite in regelmässigen Abständen mit aktuellen Beiträgen versorgen.

Wenn du dir hier viel Mühe gibst und es schaffst, dass viele Menschen dir folgen, hast du nicht nur eine Platform, auf der du dich austauschen und Meinungen zu Deiner Webseite einholen kannst. Durch die Möglichkeit, deine Inhalte einem großen Publikum zu präsentieren, erhöhen sich zeitgleich auch die Chancen, dass deine Inhalt auf anderen Webseiten geteilt und verlinkt werden, sprich: du erhältst Backlinks. Diese Chancen solltest du dir nicht entgehen lassen!

social-networks

Soziale Netzwerke gehören heute in jeden gesunden Marketing-Mix. Wenn du es nicht schon getan hast, starte gleich nach dem Lesen dieses Artikels mit der Erstellung deiner Profile und Seiten in Facebook, Twitter und Google+. Auch andere Netzwerke wie Pinterest oder Instagram können sich, je nach dem welche Zielgruppe du hast, auf jeden Fall lohnen!

Indexierbarkeit der Webseite beachten

Damit deine Webseite in Google und anderen Suchmaschinen auch gefunden wird, ist es wichtig das sie indexierter ist, also in den Index aufgenommen werden kann. Dies hängt von vielen Faktoren ab, ist aber nicht weiter schwierig festzustellen und umzusetzen. Du kannst den Crawlen der Suchmaschine mit einigen Mitteln unter die Arme greifen, damit deine Webseite so schnell und gut wie möglich in den Index kommt:

1. Robots.txt nutzen

Die Datei „robots.txt“ ist bereits seit langer Zeit ein Standard im Web und wird von den meisten Crawlen genutzt, um festzustellen, welche Inhalte der Webseite für das Indexieren und Aufrufen durch den Crawler freigegeben sind. Es können damit auch einzelne oder alle Crawler "ausgeperrt" werden. Die Datei ist also in den meisten Fällen die Datei, die als erstes vom Crawler aufgerufen wird.

Sofern noch nicht vorhanden, lege im Hauptverzeichnis deiner Domain eine Datei mit dem Namen „robots.txt“ und folgenden Inhalt an:

# https://www.deinedomain.de/robots.txt
User-agent: *
Disallow: /cgi-bin

Wenn du weitere Verzeichnisse unter deiner Domain hast, die Suchmaschinen nicht in den Index aufnehmen sollten, kopiere die letzte Zeile und passe das Verzeichnis an.

2. Achte auf sauberen Code und interne Verlinkung

Suchmaschinen nutzen genau wie der Browser die Struktur der Webseite in Form des HTML-Codes, um sich einen Überblick über die Webseite zum machen und sich dort zurecht zu finden. Hast du hier gravierende Fehler gemacht und der Code kann unter Umständen nicht fehlerfrei gelesen oder falsch interpretiert werden, so kann es passieren, das deine Webseite gar nicht oder nur schlecht indexiert wird. Achte also auf sauberen und fehlerfreien Code und überprüfe deine Webseite regelmässig mit dem W3C Markup Validator.

Zusätzlich sollte deine Webseite intern gut verlinkt sein, damit der Crawler und auch der Nutzer einfach durch deine Webseite navigieren kann. Benenne sowohl die Linktexte, als auch deine URL’s so, das ein Bezug zum Inhalt hergestellt werden kann.

3. Optimiere die Ladezeit deiner Webseite

Man kann es nicht oft genug sagen, aber auch für die Indexierung deiner Webseite ist die Ladezeit von hoher Bedeutung. Sollte deine Webseite nämlich zu langsam laden und dieser Zustand von Dauer sein, so wird deine Webseite unter Umständen nicht so häufig vom Googlbot und anderen Bots besucht und die Indexierung deiner Webseite dauert dementsprechend natürlich auch lange. Die Ladezeit und die Häufigkeit des Crawlen kannst du für Google in den Webmaster Tools bzw. der Search Console unter "Crawling-Statistiken" einsehen.

4. Erstelle eine Sitemap

Mit einer Sitemap kannst du Google in Form eine XML-Datei einen Überblick über die unter deiner Domain vorhandenen Unterseiten geben und erreichst so, das Google sich nicht erst durch deine Seite hangeln muss, um alle Unterseiten aufzustöbern. Wie du eine solche Sitemap erstellst, erfährst du beispielsweisse in dem Artikel von Sistrix Wie erstelle ich eine Sitemap meiner Website?.

Auch eine HTML-Datei, die von der Startseite erreichbar ist, kann hierfür nützlich sein. Hier kannst du nicht nur für Suchmaschinen sondern auch für deine Nutzer eine Übersicht über die vorhandenen Seiten geben. Jeder sollte allerdings
für sich entscheiden, ob und wie diese Seite in das Konzept der eigenen Webseite passt.

Optimierung von Bildern

Bilder sind wichtig, und nicht nur für Google – keine Frage! Auch deine Leser erhalten durch Bilder visuelle Informationen, die deinen Inhalt und dessen Qualität untermauern. Aus diesem Grund ist es wichtig, das du zu jedem geschriebenen Text perfekt passende Bilder, Grafiken, Charts oder Videos lieferst. Wenn du dann noch Glück hast und alles richtig machst, kannst du durch die Google-Bildersuche zusätzlichen Traffic für deine Webseite generieren. Hierbei gibt es wie immer einige Dinge zu beachten, die ich dir hier kurz zeigen möchte:

1. Optimale Qualität und Ladezeit: Dateigröße beachten

Je mehr Qualität deine Bilder haben, desto besser ist es. Doch solltest du hier unbedingt auf die Dateigröße achten, damit die Ladezeit der Bilder nicht zu hoch ist und dies somit deine ganze Webseite verlangsamt.

Bilder mit mehreren hundert Kilobyte oder gar Megabyte haben auf einer Webseite nichts verloren!

Mit Tools wie TinyPNG oder anderen gängigen Grafikprogrammen solltest du die Bilder immer für das Web optimiert speichern. Folgende Dateigrößen sollten dabei nicht überschritten werden:

Hochauflösende Bilder, in voller Größe: 80Kb – 120Kb
Grafiken und Bilder in halber Größe: 20Kb – 50Kb

dateigroesse-bilder-beachten

Goldene Regeln für Adobe Photoshop:

  1. Alle Bilder mit Datei > „Für Web speichern“
  2. Hochauflösende Fotos als JPEG, 60% Qualität und Optimiert wählen
  3. Fotos oder Grafiken mit Schrift und Transparenz, als PNG-24
  4. Bilder mit wenig Farben oder „nur Schrift“ ohne Verläufe, als GIF-128 oder GIF-64
  5. PNG’s und JPEG’s mit TinyPNG.com optimieren

photoshop-fuer-web-speichern

2. Bilder richtig benennen: der optimale Dateiname

Die einzige Textinformation die ein rohes Bild bietet, ist der Dateiname. Deshalb sollte dieser genau beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist und mindestens ein starkes Keywords enthalten, welches möglichst weit vorne steht. Daran können Suchmaschinen den Inhalt auf dem Bild zuordnen und ermöglichen der Webseite, die dieses Bild als Original eingebunden hat, nicht nur ein gutes Ranking in der Bildersuche, sondern untermauen insgesamt die gute Struktur der Webseite.

Schlecht: IA000000237.JPEG

Gut: Urlaub-mit-Tina-2015-Kreta-019.jpg

Besser: kreta-griechenland-urlaub-2015-019.jpg

Regeln für gute Bild-Dateinamen

1. Der Dateiname eines Bildes enthält nur Buchstaben ohne Sonderzeichen und Umlaute.
2. Als Leerzeichen wird ein Minus verwendet. (Kein Unterstrich!)
3. Die Länge des Dateinamens sollte 64 Zeichen nicht überschreiten.
4. Alle Buchstaben werden klein geschrieben
5. Beschreibender Dateiname, mindestens ein Keywords, soweit vorne wie möglich

3. Verwende das ALT-Attribut

Mit dem Alt-Attribut können bei der Einbindung eines Bildes in die Webseite mit dem IMG-Tag ein alternativer Text vergeben werden, der das Bild beschreibt. Hier hast du die Chance weiteren relevanten Text einzufügen, der ähnlich wie der Dateiname optimiert, aber natürlich als Text geschrieben werden sollte. Zudem kannst du hier etwas ausführlicher beschreiben, solltest aber auch hier wie in allen Dingen nicht überoptimieren.

<img src="/pfad/zum/bild.jpg" alt="Am Strand im Urlaub auf Kreta / Griechenland mit Tina 2015">

4. Niemals Bilder ohne Erlaubnis kopieren ohne Quellen zu nennen

Nicht nur der Anstand verbietet das unerlaubte Kopieren von Bildern, auch rechtlich könnte dies zu jeder Menge Problemen führen. Zudem wissen und erkennen Suchmaschinen wie Google ganz genau, welche Webseite das Bild als Erstes und somit das Original eingebunden hat. Am besten verwendest du eigene Bilder und wenn du fremde mit Erlaubnis verwenden darfst, dann versuche sie in irgendeiner Art und Weisse zu modifizieren, in dem du die Größe anpasst, etwas Text hinzufügst oder dem Bild deine eigene Note verleihst. Hierbei geht es wie bei allen um eigene kreative und wertvolle Inhalte!

Interne Links

Dieser Punkt wieder immer wieder gerne vernachlässigt, ist aber so wichtig. Links, die du innerhalb deiner Webseite setzt, zeigen Suchmaschinen zum Einen weiterführende Informationen zu relevanten Inhalten, zum Anderen kannst du deine Leser darüber auch auf die anderen Inhalte aufmerksam machen. Denn wer einen Blog-Artikel liest und für wertvoll erachtet, wird sicher auch den anderen Artikel bei Interesse lesen oder zumindest ein Lesezeichen setzen. Achte bei dem Setzen von internen Links auf Klasse, anstatt Masse. Als Linktext verwendet du zur Zielseite passende Wörter und Wortpassagen, der am besten das Keyword so weit vorne wie nur möglich enthält.

... ich betreibe auch <a href="/katzen-marketing.htm">Marketing für Katzen</a> und liebe ...

Verlinkst du eine Seite von mehreren Seiten, also öfters, dann variiere die Linktexte, behalte aber immer die Relevanz und das Keyword bei. Und natürlich ganz wichtig: Verlinke aus einem Fliesstext so, das es im Lesefluss Sinn ergibt und der Nutzer weiß, dass er hinter dem Link weiterführende Informationen zum Thema findet. Wenn du diese Punkte beachtest und dir dann noch Gedanken machst, wie du es selbst gerne in einem Text lesen und anklicken würdest, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Backlinks: Links von anderen Webseiten

Ich hatte Anfangs schon erwähnt, das Backlinks zwar wichtig für eine Webseite sind, du aber nicht zu viel Energie in diese Sache stecken solltest. Backlinks haben zur Zeit noch einen hohen Einfluss auf das Ranking deiner Webseite und können dir, wenn der Link auf einer angesehenen Webseite platziert ist, zu einer guten Positionierung in Suchmaschinen verhelfen.

Allerdings wird es immer schwerer an gute Links zu kommen: Entweder hat die Konkurrenz sich schon breit gemacht oder die Links sind einfach zu teuer. Dieses Geld, die Energie und die Zeit solltest du lieber in die Inhalte deiner Webseite stecken, anstatt irgend welchen guten Links hinterher zu jagen. Vergiss nicht: Künstlich generierte Backlinks sind Manipulation, gegen die nicht nur Google sondern auch die Nutzer am Ende etwas haben! Wenn du von einem Bekannten oder bekannten Unternehmen einen Link bekommen kannst, dann nimm ihn auf jeden Fall mit, wenn es sich bei der Seite um eine themenrelevante handelt. Ansonsten lass es lieber und setze dich stattdessen an den nächsten Seiteninhalt oder Blog-Artikel. Denn damit erhältst du gute Backlinks auch von alleine, wenn deine Inhalte gut und wertvoll sind. Es dauert zwar etwas, bis deine Webseite bekannt wird und sich die ersten Erfolge in Form von Links einstellen. Hälst du aber durch und bleibst am Ball, wirst du sehen, dass es sich gelohnt hat, weil viele dich aufgrund deiner wertvollen Inhalte freiwillig verlinken.

Moz.com hat im Jahr 2011 den eigenen Blog untersucht und herausgefunden, das Posts mit längeren Inhalten auch dementsprechend mehr Links erhalten. Die folgende Grafik visualisiert dies knallhart:
wordcount-vs-links
Quelle: Moz.com

Erfolg überwachen

Und das Wichtigste: Überprüfe den Erfolg deiner Inhalte! Neben der Anzahl der Besucher und Seitenaufrufe, die auf den ersten Blick natürlich das Hauptkriterium für den Erfolg darstellen, gibt es aber noch viel wichtigere Indizien für den Erfolg:

Die Absprungrate sollte möglichst gering sein und sagt aus, wie viel Prozent der Besucher innerhalb von 20 Sekunden abspringen, die Seite also in dieser Zeit wieder verlassen haben, ohne eine zweite Seite deiner Webseite zu besuchen. In Stetic bieten wir dir die Auswertung der Absprungrate sowohl für deine komplette Webseite, als auch für jede einzelne Seite an.

besuchsdauer-aktivitaetszeit-absprungrate

Die Besuchsdauer sagt dir, wie lange die Besucher im Durchschnitt deine Webseite besucht haben. Je höher sie natürlich ist, desto länger haben sich die Besucher mit deiner Webseite befasst. Hier ist es schwer, einen optimalen Wert zu bestimmen, da sich dies je ach Typ der Webseite unterscheidet. Wir haben hier bei Stetic zum Beispiel teilweise eine durchschnittliche Besuchsdauer von einer Stunde, da sich viele unserer Kunden einloggen und sich lange mit unseren Auswertungen und dem Tool beschäftigen. Für eine normale Webseite oder einen Blog ist aber eine Besuchszeit von 3 bis 5 Minuten sehr optimal.

Viel interessanter als die Besuchsdauer, ist die Aktivitätszeit, die dir sagt, wie lange die Besucher auf deiner Webseite tatsächlich aktiv waren. Aktiv bedeutet hier Scrollen, Tippen oder Klicken, also Lesen oder Schreiben. Dieser Wert ist so viel genauer, weil bei der Besuchsdauer auch dann gemessen wird, wenn die Webseite nur im Hintergrund geöffnet ist oder der Besucher gar nicht aktiv vor dem Bildschirm ist. Mit der Aktivitätszeit hast du also den konkreten Wert, wie lange deine Nutzer mit deiner Webseite interagieren. Je höher dieser Wert, desto besser natürlich für dich und deine Qualität.
Diese Auswertung bietet Stetic für die komplette Webseite gesamt, für jede Unterseite und für jeden einzelnen Besucher an.

In Kombination damit ist die Scrolltiefe ein wichtiges Instrument, um den Erfolg zu messen. Der Wert sagt in Prozent aus, wie weit die Nutzer auf einer bestimmten Seite nach unten scrollen. Je mehr sie nach unten scrollen, desto mehr haben sie auch vom Inhalt gesehen. Ein Nutzer, der einen Blog-Artikel zu 100% in 5 Minuten nach unten gescrollt hat, wird diesen mit höchster Wahrscheinlichkeit auch vollständige durchgelesen haben. Diese Auswertung bieten wir sowohl in der Seitenstatistik, als auch für jeden einzelnen Besucher in unserem Besucher-Log an.

seo-scrolltiefe

Und jetzt bist du an der Reihe

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, deine Webseite für Google und für den Nutzer zu optimieren, da sich beide Aufgaben fast gar nicht unterscheiden. Google möchte so viele Nutzer wie nur möglich gewinnen und behalten. Und das tun sie, weil sie die besten Suchergebnisse haben, die dir die meisten Inhalte in bester Qualität bieten. Mach es ab sofort genauso und biete deinen Nutzern nur das Beste! Dann verspreche ich dir, wenn du das durchhältst, und dieser Punkt ist einer der wichtigsten und schwierigsten an der ganzen Aufgabe, dann wird sich der Erfolg bei dir einstellen und deine Webseite wird auch in Google ganz oben mit dabei stehen! Auf was wartest du also? Lege gleich los und wenn du eine Frage hast, schreib uns eine Nachricht hier auf der Seite, per E-Mail oder in sozialen Netzwerken. Ich wünsche dir viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du diesen Artikel kräftig weiterempfiehlst und teilst. Ich danke dir 😉

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Wie Hashtags sich im Social Media durchsetzen: Das solltest du wissen! https://www.stetic.com/blog/hashtags-im-social-media.html https://www.stetic.com/blog/hashtags-im-social-media.html#comments Tue, 02 Jun 2015 17:38:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/hashtags-im-social-media.html Weiterlesen

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Doppelkreuze, diese viereckigen Dinger, die man wahrscheinlich aus dem Musikunterricht von früher kennt und nun seit einigen Jahren im Internet boomen. Doch was wollen diese Kästchen von uns und wieso erobern sie quasi im Schnelldurchlauf die Online-Welt?

Was sind Hashtags?

Das Wort Hashtag setzt sich aus hash, dem englischen Wort für das Doppelkreuz #, und tag, zu Deutsch „markieren“, zusammen. Im Grunde verbirgt sich hinter der Übersetzung auch schon die Erklärung: Bestimmte Wörter werden mit einem Doppelkreuz markiert und somit als Hashtag gesehen. Diese Zusammensetzung dient dann als Meta Tag. Meta Tags geben Informationen weiter und werden vor allem durch Suchmaschinen aufgegriffen und ausgewertet. Wann auch immer wir also Hashtags nutzen, wird dieser direkt vom Social Media Kanal aufgegriffen und kann von anderen Nutzern gefunden werden. Wenn viele über ein bestimmtes Thema schreiben und den gleichen Hashtag verwenden, wird dieser Tag zum Trend. Dadurch werden automatisch noch mehr User auf das Thema aufmerksam und die Reichweite erhöht sich drastisch.

Woher kommen Hashtags?

Angefangen hat die ganze Sache bei Twitter. Chris Messina schlug 2007 vor, Hashtags als eine Art Gruppeneinteilung zu nutzen – es dauerte ein bisschen, setzte sich dann aber wie ein rollender Schneeball rasant durch.

Mittlerweile verwendet man sie allerdings auch in so allerhand anderen Social Media Kanälen. Nachfolgend haben wir eine Übersicht zu den gängigen Networks zusammengestellt, die Hashtags nutzen und erklären dir dabei, auf was du achten solltest.

Netzwerke, in denen du Hashtags verwenden kannst

Die meisten Social Media Kanäle verwenden Hashtags aus ein und dem selben Grund: um Daten zu organisieren und sie zu bündeln. Dadurch können sie den Usern eine nutzerfreundliche und passende Oberfläche bieten. Ein paar Unterschiede hier und da gibt es dennoch:

Twitter

hashtags-twitter

Fangen wir mit der Geburts-Seite des Hashtags an. Durch das Verwenden kommt man zu mehr Klicks, Retweets, Favoriten und Antworten – zweimal so viel als wenn du keine Hashtags nutzt. Dabei wird empfohlen pro Tweet nicht mehr als zwei bis drei Hashtags zu verwenden. Mit Hashtags versehene Wörter werden mehr gewertet und können so bei einer direkten Suche bei Twitter besser gefunden werden.

Instagram

hashtag-flower

Je mehr umso besser – bei Instagram solltest du tatsächlich so viele Hashtags wie nur möglich benutzen. Bei mehr als elf Tags zeigen sich die meisten Interaktionen. Bei Instagram werden sie überwiegend dazu verwendet, wenn man sich ähnliche Bilder zu den eigenen anzeigen lassen möchte.

Facebook

hashtags-facebook

Nachdem Hashtags auf vielen Plattformen Erfolg brachten, stieg auch Facebook mit der Verwendung von ihnen ein. Dort hatten ursprünglich das Ziel, dass Nutzer sich schneller in ein Themengebiet einlesen konnten. Durch einen Klick auf das Wort hinter dem Doppelkreuz landest du auf einer Art Übersicht mit Posts, die denselben Hashtag verwenden. Zu Beginn erntete Facebook ziemlich viel Kritik, weil Hashtags auf einer solchen Plattform total sinnlos sei. Mittlerweile hat sich diese Sache allerdings wieder gelegt. Privatpersonen nutzen die Hashtags selten bis gar nicht; im öffentlichen Bereich hingegen kann man Hashtags hier und da finden. Generell sollte man bei Facebook auf nicht mehr als ein bis zwei Hashtags zurückgreifen.

Google+

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Hashtags funktionieren bei Google+ ähnlich wie bei den bisher vorgestellten Social Media Netzwerken. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Findet Google+ bestimmte Wörter aus deinem Beitrag relevant, so werden diese automatisch hinzugefügt. Hashtags können hierbei auch in Kommentaren verwendet werden.

Andere Netzwerke, die Hashtags verwenden

Die Nutzung und Verwendung von Hashtags verläuft fast überall gleich. Zu den eben vorgestellten Netzwerken gehören noch einige weitere, die Hashtags unterstützen. Darunter sind zum Beispiel Tumblr, Pinterest, Flickr und YouTube.

Wie kann man Hashtags sinnvoll verwenden?

Zum einen besteht die Möglichkeit, Hashtags direkt in den fließenden Satz einzubauen. Das bringt äußere Schönheit bei deinen Posts zum Vorschein. So könnte das beispielsweise aussehen:

Was ist #GrowthHacking? Unser ultimative #Leitfaden, wie du zum Growth Hacker wirst. http://bit.ly/1bD0C8v 

Zum anderen kann man seine Hashtags aber auch einfach im Anschluss seines Posts anhängen – vorausgesetzt man hat genügend Platz und bei Twitter mit deren Zeichenbeschränkung von 140 Zeichen kann das schon ein kleines Problem werden. Hier wieder ein Beispiel:

Was ist Growth Hacking? Unser ultimative Leitfaden, wie du zum Growth Hacker wirst. http://bit.ly/1bD0C8v #growthhacking #leitfaden

Wenn man Hashtags sinnvoll nutzen kann, dann kann man wohl auch das Gegenteil machen. Du solltest unbedingt darauf achten, nie zu viele Hashtags zu verwenden. Ebenso sind viele zusammenhängende Worte unübersichtlich und bieten schlecht eine Möglichkeit sich zu etablieren. Was jedoch von Privatpersonen gern gemacht wird, sind Gedanken durch eben solche längeren Hashtags auszudrücken:

Bin heute viel zu müde … #WoistmeinBett?

Zu welchen Zwecken kannst du Hashtags verwenden?

Wie jetzt schon mehrfach erwähnt, nutzt man Hashtags, um Nutzern das Interagieren mit dem Social Media Kanal zu vereinfachen. Das bezieht sich vor allem auf die Suche bzw. auf das Finden ähnlicher Themen und Beiträge durch das Benutzen von Hashtags.

Was vor allem Medien, Fernsehsender, einzelne TV-Shows oder Persönlichkeiten neuerdings auch in Deutschland versuchen durchzusetzen, ist die Verwendung von Hashtags im Bezug auf bestimmte Themen. Dazu werden die sozialen Medien als öffentliches Forum gesehen, bei welchen man sich über diese relevanten Themen unterhalten kann. Durch die Verwendung des Hashtags kann man schnell andere Beiträge finden und sich mit diesen Nutzern unterhalten. Natürlich gilt dies auch zu Zwecken des Feedbacks – so können die Medien prüfen, wie etwas beim breiten Publikum ankommt.

Fazit

Hashtags kannst du also nutzen, um deine Beiträge in sozialen Netzwerken noch interessanter zu machen und eine größere Aufmerksamkeit zu erregen. Probiere es doch gleich mal aus und teile diesen Artikel in Twitter:

Wie funktionieren eigentlich #Hashtags? Dieser #Blogpost erklärt's! Klick um zu Tweeten ]]>
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Google Search Console: So bekommst du Statistiken für deine Suchwörter bei Google https://www.stetic.com/blog/google-search-console.html https://www.stetic.com/blog/google-search-console.html#comments Fri, 22 May 2015 17:42:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/google-search-console.html Weiterlesen

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Google Suchwörter Suchbegriff Analyse

Die Sichtbarkeit im Netz und in Suchmaschinen ist das wichtigste Kriterium dafür, dass du viele Besucher auf deine Webseite bringen und dadurch so viel Traffic generieren kannst, um deine Seite für Werbekunden attraktiv zu machen oder selbst erfolgreich Produkte im eigenen Shop verkaufen zu können. Allerdings ist für dich nicht immer offensichtlich, ob und wie viele Suchanfragen tatsächlich zu deiner Seite führen. Bei der Web-Analyse deiner Webseite ist es so, dass ein Großteil des Suchverkehrs, der über Google kommt, als „not provided“ gewertet oder gar nicht erst angezeigt wird und sich die Suchanfragen so nicht zuverlässig auswerten lassen.

Das betrifft insbesondere die Reportings über Suchbegriffe der organischen Suchergebnisse und hat seinen Grund in der abgeänderten Vorgehensweise, mit der Google Daten in seiner URL als Referrer an die jeweilige Zielseite übergibt. Klickte ein Nutzer in der Google-Suche den Link eines Suchergebnisses an, so wurde das aktuelle Suchwort, welches sich auch in der URL der Ergebnisseite befand, im Referer an die gewählte Seite übermittelt. Dies ist leider bei den meisten Referern, die von Google kommen, heute nicht mehr der Fall. Diese Änderungen wurden im Oktober 2011 von Google eingeführt und haben das Ziel, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen. Anfangs betraf dies ausschliesslich Nutzer, die bei Google eingeloggt ware, wurde aber nach und nach für alle Nutzer eingeführt.

Für dich stellt diese Tatsache leider ein Problem dar, weil du den Erfolg deiner SEO-Maßnahmen so nicht mehr analysieren kannst. Es gibt aber Möglichkeiten, wie du dennoch ganz einfach an die Statistik der Suchanfragen für deine Webseite kommst.

Welche Möglichkeiten zur Auswertung gibt es?

SEO-Tools zur Auswertung der Suchbegriffe

Weil die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO für search engine optimization, eine immer wichtigere Rolle für den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite spielt, gibt es inzwischen eine ganze Reihe von professionellen SEO-Tools, mit denen du die Keywords bei Google gründlich analysieren kannst. Beispiele hierfür sind Sistrix, Xovi oder Searchmetrics. Die meisten dieser Tools sind speziell auf die Bedürfnisse von professionellen Suchmaschinenoptimierern zugeschnitten und bieten eine Vielzahl von nützlichen Funktionen an. Sie haben deshalb den Nachteil, dass sie meist sehr teuer sind und sich eher für SEO-Profis oder Agenturen lohnen.

Bessere Alternative: Google Search Console & Webmaster Tools

Hier stellt die Google Search Console, die bis vor Kurzem noch Google Webmaster Tools hieß, eine bessere Alternative dar. Diese wird von Google kostenlos angeboten und du kannst hier unter anderem erkennen, welche Suchbegriffe wie oft und auf welcher Position angeklickt werden, von welchen Webseiten aus auf deine verlinkt wird oder ob es zu Problemen beim Crawling gekommen ist. Zusätzlich findet hier eine Kommunikation zwischen Google und dem Webmaster statt. Beispielsweise wirst du als Webmaster von Google darüber informiert, wie du deine Suchpräsenz erhöhen kannst. Du erhältst hierfür wertvolle Tipps, die du direkt umsetzen solltest. Allein dafür lohnt sich die Nutzung der Webmaster Tools schon. Zusätzlich bekommst du eine Nachricht, wenn es Probleme mit deiner Webseite gibt, sie zum Beispiel mit Schadsoftware infiziert ist oder es Probleme bei der Indizierung gibt.

Wenn du die hier bereit gestellten Informationen regelmäßig auswertest, kannst du eine Vielzahl von Problemen auf deiner Webseite erkennen, bevor sie zu einem ernsthaften Hindernis werden und auch kurzfristig darauf reagieren. Solltest du vielleicht zögern, die Webmaster Tools zu verwenden, weil du der Suchmaschine keine weiteren Einblicke in deine Webseite geben möchtest, brauchst du keine Angst zu haben. Denn die Daten, die du hier abrufen kannst, werden von Google sowieso erhoben. Du erhältst mit den Tools also nur einen Einblick über die Daten, die Google sowieso schon sammelt, unabhängig davon, ob du die Tools nutzt oder nicht.

Auswertung der Keywords mit der Google Search Console

Um die Search Console nutzen zu können, benötigst du lediglich ein Google-Konto, mit dem du auch andere Google-Dienste wie Gmail oder AdWords nutzen kannst.

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Solltest du noch kein Konto bei Google haben, musst du dir zunächst ein neues Konto einrichten. Ist das getan, gibst du einfach die Domain deiner Webseite an, für die du Suchanfragen auswerten möchtest.

google-webmaster-tools-hinzufuegen

Anschließend musst du über einen Code nachweisen, dass du berechtigt bist, die Google Search Console für diese Domain verwenden zu können. Dafür kannst du entweder eine bereitgestellte HTML-Datei mit diesem Code auf den Webspace deiner Domain hochladen oder einen Meta-Tag in den HTML-Code deiner Webseite integrieren. Dieser Aufwand ist notwendig, damit Google sicherstellen kann, dass kein Unbefugter Zugriff auf diese nicht öffentlich zugänglichen Informationen und Daten erhält.

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Auf der Startseite, dem Dashboard, erhält du den ersten Überblick über die Performance.
Gleich als erstes unter „Neu und wichtig“ bekommst du aktuelle Mitteilungen von Google angezeigt. Darunter kannst du eventuelle Crawling-Fehler hier ebenso auf den ersten Blick erkennen, wie die Gesamtanzahl der Klicks, die Google dir in den letzten Tagen über die Suche weitergeleitet hat oder den Status deiner Sitemaps, sofern du welche eingereicht hast.

Suchanalyse: Auswertung der Suchwörter deiner Webseite

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Über den Bereich Suchanfragen im linken Menü oder über das Dashboard kommst du direkt in den Bericht der Suchanalyse. Gleich mit dem wichtigsten Bericht, den Suchanfragen startet die Analyse und zeigt dir in einer Grafik den Verlauf der Gesamtklicks für alle Suchwörter an. Darunter siehst du nun die interessante Tabelle, die alle einzelnen Keywords und die darüber generierten Klicks beinhaltet. Neben den Klicks kannst du in der oberen grauen Filterbox noch weitere Informationen für die Keywords aktivieren. Darunter Impressionen in der Google-Suche, die Klickrate und die durchschnittliche Position in der Google-Suche. Zusätzlich kannst du über die Filter nach bestimmten Suchwörtern suchen oder zwei Keywords miteinander vergleichen. Unter dem Filter „Zeiträume“ kannst du den Zeitraum einstellen, für den du das jeweilige Ergebnis auswerten möchtest.

Neben den Suchanfragen kannst du dir hier auch noch die Seiten deiner Webseite, Länder, Geräte, Suchtyp oder Geräte anzeigen lassen. Alle Auswertungen inklusive der Klicks, Impressionen, Klickrate und Position für jedes einzelne Ergebnis. Alles in allem ein sehr wertvoller Bericht, der dir aufzeigt, wie du in Google aufgestellt bist und was du noch verbessern kannst. Fehlen hier Keywords oder Seiten oder hast du bei einigen mehr Klicks erwartet, dann solltest du hier nacharbeiten und passende SEO-Maßnahmen ergreifen, um die Ergebnisse zu verbessern. Auf jeden Falls solltest du die Auswertungen immer im Blick haben und mindestens einmal im Monat zu einem Monitoring heranziehen. Übrigens kannst du alle dargestellten Berichte auch als CSV oder in Google Docs exportieren, um sie für weitere Analysen zu verwenden.

Auswertung deiner Google-Suchwörter in Stetic

Wer es noch einfacher und eine Analyse jenseits des 90-Tage-Limits von Google haben möchte, kann die Auswertung der Google Suchwörter nun auch direkt in Stetic vornehmen. Hierzu muss Stetic einfach mit dem eigenen Google-Account verbunden werden und die Daten für die Auswertung werden direkt und täglich von Google eingelesen.

Analyse der Linkstruktur deiner Webseite

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Im nächsten Schritt kannst du nun noch die Verlinkungsstruktur untersuchen und hier nicht nur die externe Verlinkung von anderen Seiten zu deiner unter die Lupe nehmen, sondern auch die interne Verlinkung innerhalb deiner Seite. Wenn du dir bei der Analyse die externe Verlinkung näher ansehen möchtest, gehst du unter dem Menüpunkt „Suchanfragen“ einfach auf den Punkt „Links zu Ihrer Webseite“. Allerdings kannst du nicht alle Links einsehen, die von anderen Seiten zu dir verlinken. Diese Möglichkeit ist insofern beschränkt, als Google nur Verlinkungen von den 1.000 „beliebtesten Domains“ anzeigt. In diesem Zusammenhang kannst du dir auch die Linkziele auf deiner Seite oder die zugehörigen Ankertexten näher ansehen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass möglichst viele themenrelevanten Seiten zu dir verlinken. Ist das nicht der Fall, hast du möglicherweise Probleme bei den Backlinks und solltest diese näher untersuchen und gegebenenfalls in diesem Bereich gegensteuern.
Die internen Links kannst du unter dem Menüpunkt „Interne Links“ untersuchen. Dieser Aspekt ist zwar für die Auswertung aller Suchwörter auf den ersten Blick unwichtig, jedoch kann sich die Linkstruktur deiner Seite sehr wohl darauf auswirken, wie gut deine Webseite in Google gefunden wird.

Fazit

Die Webmaster Tools oder auch Search Console ist ein wundervolles Tool, mit dem du wertvolle Auswertungen über deine Suchbegriffe und deine Performance in der Google-Suche, sowie zur Linkstruktur deiner Webseite einfach und bequem abrufen kannst. Aktuelle Nachrichten von Google machen diesen kostenlosen Service zum Pflicht-Tool eines jeden Menschen, der sich mit Webseiten beschäftigt.

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Wie du eine Landing Page erstellst, die garantiert erfolgreich ist https://www.stetic.com/blog/erfolgreiche-landing-page.html https://www.stetic.com/blog/erfolgreiche-landing-page.html#comments Tue, 19 May 2015 14:52:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/erfolgreiche-landing-page.html Weiterlesen

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Landing Page? Denkst du dabei auch an ein Flugzeug? Dann liegst du damit gar nicht mal so verkehrt! Wer ein bisschen des Englisch mächtig ist, würde das wohl mit Landeseite übersetzen. Und so gesehen ist es das auch. Als Landing Page wird die Seite bezeichnet, auf der man als erstes landet. Dort fängt quasi der Besuch der Website an und entscheidet oftmals, wie lange der Besucher sich auf ihr aufhalten oder wie schnell er ihr den Rücken zukehren wird. Denn das kennst du bestimmt auch: Du suchst nach etwas bei Google und findest einige relevante Webseiten. Saubere und aufgeräumte Seiten, die dir vermitteln, wonach du suchst, schaust du dir gern länger und ausführlicher an. Aber sobald die Seite unübersichtlich wirkt, du dich nicht auskennst oder dich alles verwirrt, verlässt du sie augenblicklich und klickst den nächsten Link der Suchergebnisse an.

Die Landing Page als Marketing Objekt

Knapp die Hälfte aller Marketer erstellen für jede neue Marketing Kampagne eine neue Landing Page, sodass diese perfekt auf das Produkt zugeschnitten ist und dieses optimal repräsentiert. Das Ziel einer jeden Landing Page ist nämlich, angebotene Artikel, Tools, Programme, oder ähnliches möglichst gut an den Mann (oder die Frau) zu bringen. Deswegen wird sie im Online Marketing vielfach als eigenes Marketing Mittel betitelt. Zum Einsatz kommt sie somit, wenn ein besonderes Produkt gut angepriesen werden muss, sodass viele neue Kunden aufspringen und es sich kaufen. Natürlich muss es sich dabei nicht unbedingt um kostenpflichtige Produkte handeln; diese können auch kostenfrei oder zum kostenlosen Testen angeboten werden.

Egal wie man nun auf die Webseite gelangt – sei es über eine Suche, einen Social Media Kanal, Empfehlungen von Freunden und Verwandten, Werbung auf anderen Webseiten oder was auch immer – die Landing Page sollte so konzipiert sein, dass sie auf den ersten Blick überzeugt und dazu anregt, sich länger mit der Seite und dem Produkt zu befassen, mit dem letzten Ziel, einen Kauf zu tätigen.

So tickt dein Kunde

Hast du erst einmal Kunden auf deiner Landing Page, dann fragen sie sich automatisch Sachen wie:

Ist das das, wonach ich gesucht habe?
Wie komme ich an mehr Informationen?
Kann ich dem Anbieter vertrauen?

Bei einer gut aufgebauten Landing Page kann man diese Fragen binnen von Sekunden schon wieder vergessen, weil sie sich selbst durch den Auftritt beantworten. Die Frage ist nun allerdings nur noch, wie du zu so einer Landing Page kommst, die dein angepriesenes Produkt optimal darstellt und den Kunden zum Kauf animiert.

Und so tickt deine Landing Page

Damit deine Landing Page für die künftigen Kunden interessant ist, solltest du dir vorher Gedanken machen, welche Zielgruppe du ansprichst, wie die User auf deine Seite gekommen sein können und welches Versprechen ihnen beim ersten Kontakt mit deinem Produkt gegeben wurde. Dann ist es wichtig, dass du diese Informationen nutzt, um die Seite so zu gestalten, dass User bleiben, sich durchklicken und dein Produkt kaufen oder testen. Die Landing Page ist also ein wichtiges Mittel, das zur Steigerung deiner Conversionrate beisteuert.

10 wichtige Elemente für deine Landing Page

Es ist wohl schwierig zu sagen, so und so sieht eine perfekte Landing Page aus, und vor allem wird es immer Pages geben, die sich total vom Rest unterscheiden und trotzdem erfolgreich sind. Allerdings gibt es zehn Elemente, die du auf jeden Fall auf deiner Landing Page haben solltest, um das beste aus ihr heraus zu holen.

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1. Logo

Das Logo dient sofort als erstes Erkennungsmerkmal der Seite und hilft dem Kunden aufgrund eventuell früherer Kontakte mit dem Unternehmen schnell zu entscheiden, ob er dieses für gut oder eher schlecht empfindet. Hinzu kommt, dass er das Logo vielleicht von einer Werbung oder ähnlichem kennt und es damit verknüpfen kann. Ebenso dient es als gutes Wiedererkennungsmerkmal und Kunden können es direkt deinem Produkt zuordnen.

2. Headline

Die Überschrift soll zum einen Interesse wecken, zum anderen aber auch bestätigen, dass der User gefunden hat, wonach er sucht. Gestalte sie effizient, indem du verrätst, um was für ein Produkt es sich handelt, halte es aber dennoch spannend für den Kunden, damit er sich mehr durchliest.

3. Einleitung

Gehe nun auf die Headline ein und erzähle kurz und knapp, was dein Produkt ist, wofür man es nutzt und was es kann. Die Einleitung dient wie in den meisten Fällen dazu, um auf das Produkt einzustimmen und erste konkrete Informationen zu bieten. Sollte die Einleitung nicht versprechen, was der Kunde sich von deinem Produkt erhofft hat, so verlässt er sie spätestens an diesem Punkt – alles andere wäre für ihn Zeitvertreib.

4. Produktbild

Setze, was du bewirbst, gut in Szene und zeige es von der bestmöglichen Seite. Gefällt dem User, was er sieht, wird er sich noch länger auf deiner Landing Page aufhalten. Wenn du konkret Gegenstände verkaufst, so sind hochwertige Fotos sehr wichtig. Bei Tools und Programmen für den Computer empfehlen sich natürlich am besten aussagekräftige Screenshots.

5. USPs

Was kann dein Produkt (besser) im Gegensatz zu anderen, ähnlichen Programmen? Warum also sollte sich ein Kunde für dein Produkt entscheiden? Hier kommen die sogenannten Unique Selling Points (Alleinstellungsmerkmale) zum Einsatz. Schreibe, was dich von der Masse abhebt und mache es so für den Kunden einfacher, sich für dich statt für die Konkurrenz zu entscheiden.

6. Preis

Der Preis deines Produkts sollte in jedem Fall auf der Landing Page zu sehen sein und nicht erst durch mühevolles Suchen auffindbar sein. Muss dein Kunde nämlich erst danach suchen, verliert er eventuell schon das Interesse. Es gibt sehr selten Menschen, die ein Produkt kaufen, ohne vorher den Preis zu wissen.

7. Call-to-Action

Nachdem du das wichtigste von deinem Produkt vorgestellt hast, solltest du nun deinen Kunden zum Handeln auffordern. Das geschieht am besten über einen Call-to-Action (zum Handeln auffordern) Button. Dieser unterscheidet sich im Optimalfall farblich zum Rest der Webseite und sticht so dem Besucher direkt ins Auge. Der Text eines CtA könnte beispielsweise „Hol dir …“ oder „Kostenlos starten“ lauten. Im Anschluss an die drei noch folgenden Elemente ist es empfehlenswert einen zweiten CtA einzubauen.

8. Ausführliche Details

Möchte sich dein Kunde allerdings noch mehr Informationen zu deinem Programm holen, so solltest du darauf vorbereitet sein und unterhalb der bisherigen Elemente unbedingt noch eine detailreiche Beschreibung anfügen. Gegebenenfalls verlinkst du noch auf weitere Unterseiten deiner gesamten Webseite, die bestimmte Produktinformationen zusätzlich erläutern.

9. Kundenmeinungen

Hast du schon Kunden, die dein Produkt mit Zufriedenheit nutzen, so kannst du positives Feedback mit deren Absprache auf deiner Landing Page veröffentlichen. Dadurch sehen potenzielle Kunden, dass das Produkt gut bei seinen Nutzern ankommt und schafft bei neuen Käufern automatisch ein gutes Gefühl.

10. Trust

Vertrauen ist beim Kauf immer mit eins der wichtigsten Dinge. Vertraut dir ein Kunde nicht, so wird er sicherlich kein Geld in dein Produkt investieren. Natürlich soll der komplette Auftritt deiner Landing Page Vertrauen erwecken, jedoch kannst du dies auch noch durch Trustsymbole stärken. Beispiele hierfür sind Trusted Shops und der TÜV SÜD. Allerdings kannst du dir auch durch andere Dinge wie die Aufführung deiner gepflegten Social Media Kanäle mehr Vertrauen schaffen.

Damit die Landing Page perfekt ist

Hast du deine Landing Page nun fertig entwickelt, so haben wir noch einige wertvolle Tipps und Tricks, auf die du achten solltest, damit auch wirklich alles sitzt.

1. Halte deine Landing Page aktuell

Ändert sich der Preis? Gibt es neue Alleinstellungsmerkmale, die du erwähnen solltest? Halte in jedem Fall deine Landing Page aktuell und vollständig, sodass Kunden den Kauf am Ende nicht enttäuscht abbrechen, weil der Preis doch anders als zuerst versprochen ist.

2. Rechtschreibung und Kommasetzung

Leider sieht man es viel zu oft, dass Texte nicht in ordentlichem Deutsch geschrieben wurden. Dies schreckt deine Kunden ab und stuft das Vertrauen erheblich ab. Achte also stets darauf, dass deine Texte in einwandfreiem Deutsch oder auch weiteren Sprachen vorliegen. Möchtest du ein breiteres Publikum ansprechen und übersetzt deine Texte beispielsweise ins Englische, so empfiehlt sich, diese überprüfen zu lassen, sofern du selbst nicht ein einwandfreies Englisch beherrschst.

3. Teste deine Landing Page

Nur durch ausgewertete Tests lässt sich herausfinden, ob deine Landing Page schon in einer optimalen Form ist oder ob noch etwas zu ändern ist. Ändere also Elemente und vergleiche verschiedene Versionen deiner Landing Page. So kannst merken, was gut bei deiner Zielgruppe ankommt und kannst die Page optimal anpassen.

4. Vermeide ausgehende Links auf deiner Landing Page

Sobald der Besucher deine Seite verlässt, siehst du ihn vermutlich so schnell nicht wieder. Deshalb solltest du auf jeden Fall vermeiden, dass auf deiner Landing Page irgendwelche ausgehende Links vorkommen. Eine kleine Ausnahme kann man hier bei Kundenmeinungen machen.

5. „Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?“

Wer kennt das nicht: du kaufst dir etwas und bist dir im Nachhinein über deine Entscheidung nicht mehr wirklich sicher. Deswegen ist es wichtig, dem neuen Kunden zu zeigen, dass er bei seinem Kauf definitiv die richtige Entscheidung getroffen hat. Hilfreich kann hier eine Onboarding Mail sein, die den Kunden begrüßt und durch welche du dich bei ihm bedankst.

6. First View

Das erste, was Besucher beim „Landen“ auf deiner Webseite sehen, sollte so gestaltet sein, dass mindestens die Headline, der kurze Einleitungssatz sowie das Produktbild, der Preis und ein Call-to-Action Button zu sehen ist. Dadurch hat dein künftiger Kunde sofort alles auf einem Blick und kann somit schneller eine Entscheidung fällen. Optional können auch noch die Alleinstellungsmerkmale im First View zu sehen sein.

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7. Vermeide zu viel Text

Was absolut nicht zum Mehrwert einer Landing Page beiträgt, ist zu viel Text. Wichtig ist, alles kurz und knapp zu halten. Die Landing Page soll immerhin so schnell wie möglich zur „Action“ animieren. Schafft du das nicht mit kurzen, aussagekräftigen Sätzen, dann solltest du deine Page noch einmal gründlich überarbeiten.

Beispiele für gute Landing Pages

Landing Pages gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Manche sind eher schlicht gehalten, andere hingegen aufwendig gestaltet. Wichtig ist, dass das Produkt sich mit der Seite identifizieren kann. Hier haben wir einige Beispiele herausgesucht, die wir als besonders gut empfinden:

1. CleanMyMac

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2. Skype

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3. Spotify

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Landing Page erstellen per Drag’n’Drop

Zum Schluss habe ich noch einen Tipp für dich, falls du nicht allzu viele Erfahrungen mit dem Erstellen von Webseiten haben solltest. So kannst du auf das „Seiten erstellen Tool“ von Atipso zurückgreifen. Dieses Tool bietet dir die Möglichkeit, per Drag und Drop Seitenelemente an der gewünschten Stelle zu platzieren und somit kinderleicht eine für dich passende Landing Page zu erstellen. Dabei kannst du auf einfachstem Weg den CtA oder auch einen Facebook-Button einbauen. Und wenn wir schon bei Facebook sind: Die erstellte Page lässt sich auch dort gut einbauen. Die Landing Page von Atipso selbst finden wir übrigens auch ziemlich gut strukturiert und aufgebaut:

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Fazit

Lasse deine Kunden künftig richtig landen! Schaffen kannst du das, wenn du unsere Tipps gut umsetzt und anhand dieser eine gute Landing Page erstellst. Achte dabei darauf, dass für den Besucher deiner Webseite keine Fragen offen bleiben, dein Produkt gut dargestellt wird und du auf die vorgestellten Elemente achtest. Diese sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Um deine Landing Page dann noch zu perfektionieren, solltest du auf unsere Tipps achten – dann kann wirklich nichts mehr schief gehen!

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Social Media Analytics: So misst du den Erfolg deiner Kampagnen in Facebook und Twitter https://www.stetic.com/blog/social-media-analytics.html https://www.stetic.com/blog/social-media-analytics.html#comments Wed, 13 May 2015 13:33:00 +0000 Stetic Kampagnen-Tracking Key Performance Indicators KPI Social Media Analyse Social Media Marketing Social Media Monitoring https://www.stetic.com/blog/social-media-analytics.html Weiterlesen

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Das Social Media Marketing ist ein Bereich aus dem Online Marketing und hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil dessen etabliert. Mit Hilfe dieser Werbeform können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben, neue Kunden gewinnen und sogar Services wie direkten Kunden-Support bieten. Doch wie lässt sich der Erfolg einer Social Media Kampagne messen und bewerten? Ist es überhaupt möglich anhand von „Gefällt mir“-Angaben, Kommentaren etc. Aufschluss über eine Kampagne zu geben? Dieser Frage sind wir einmal näher auf den Grund gegangen.

Doch bevor wir uns investigativ auf die Reise nach den richtigen Antworten stürzen, machen wir einen kleinen Exkurs zum klassichen Performance Marketing. Dort ist es möglich, die Daten nahezu perfekt zu messen und auszuwerten. Beispiel Display Advertising: die Zahl der Klicks und Besuche lässt auf den Erfolg bzw. Missererfolg einer Kampagne schließen.

Lege die Ziele deiner Social Media Kampagne fest

Als ersten Schritt solltest du dir überlegen, welche Ziele du mit deiner Kampagne verfolgst. Mehr Reichweite? Mehr Follower? Mehr Interaktivität? Diese müssen im Vorfeld klar formuliert werden, um am Ende eine präzise Auswertung zu ermöglichen. Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir mögliche Ziele, die mit Hilfe von Social Media Kampagnen erreicht werden können:

  • Ansehen: Social Media, um ein positives Marken-Image zu entwickeln.
  • Bekanntheit: Bekanntheitsgrad der Produkte durch den Kommunikationskanal Social Media steigern.
  • Neukunden: Interesse bei potentiellen Kunden für die Produkte/Dienstleistungen wecken.
  • Traffic: Social Media, um mehr Traffic für die eigenen Angebote zu erreichen.
  • Kundenbeziehung: Dialog mit den Kunden. Neben einem Support-Service für Kunden kann zeitnah auf Kritik eingegangen werden und Produkte/Dienstleistungen demenetsprechend verbessert werden.
  • Empfehlungen: Soziales Netzwerk zufriedener Kunden nutzen, um Weiterempfehlungen zu generieren.
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Bildquelle: www.brandwatch.com

Definiere Key Performance Indicators (KPIs) und segmentiere sie

Hast du dir klare Ziele gesetzt ist es nun notwendig weitere Parameter für eine detaillierte Analyse und Interpretation zu bestimmen. Stichwort: Key Perfomance Indicators (KPI). Das sind ins Deutsche übersetzt Schlüsselkennzahlen, die Aufschluss über die unternehmerische Leistung geben. Mit diesen Kennzahlen lassen sich so Prozesse bewerten, kontrollieren und gegebenenfalls in einem weiteren Schritt regulieren oder optimieren.

Die Schlüsselkennzahlen lassen sich gut in unterschiedliche Segmente einteilen, damit sich noch eindeutigere Aussagen über die Performance einer Kampagne treffen lassen.

1. Reichweite
Zeigt die Zahl der Fans, Follower, Subscriber, als auch die Views bei Videos.

2. Interaktivität
Das ist der Anteil von Fans, die sich direkt im Social Media beteiligen, beispielsweise durch Retweets, Kommentare, Verlinkungen. Diese wird auch als Engagement Rate bezeichnet.

3. Websitetraffic
Das ist der Traffic, der durch- Social Media auf der eigenen Website erzeugt wurde. Hierunter fallen die Zahl der Besuche, die Verweildauer und die Views.

4. SEO-Optimierungen
Die Social Signals spielen für die Suchergebnisse bei Google eine immer wichtigerer Rolle und gehören deshalb auch zu den KPIs.

5. Sentiment
Die Sentiment-Analysen versuchen, die Stimmungslage eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produkts im Social Media zu erfassen. Beispielsweise wird dabei die Wortwahl der Nutzer untersucht.

6. Konversionsrate
Die Konversionrate gibt an wie viel Prozent der Nutzer letztlich eine Tätigkeit ausgeführt haben und von einem Nutzer zu einem potentiellen Kunden „konvertiert“ sind. Dazu gehört ein abgeschlossener Kauf, eine Newsletter-Anmeldung etc.

Sind die KPIs festgelegt spielt auch die Langfristigkeit der Ziele eine wesentliche Rolle. Handelt es sich um kurzfristige-, mittelfristige- oder langfristige Ziele, die erreicht werden sollen? Hast du diesen Zeitrahmen festgelegt, kannst du noch genauere Messungen und Auswertungen durchführen.
Kurzfristige Ziele sind beispielsweise eine Rabattaktion von einem Online-Shop zu der Weihnachtszeit, um möglichst großen Gewinn in kurzer Zeit zu erwirtschaften. Auf lange Sicht gesehen ist das Ziel der meisten Unternehemen ein strategischer Markenaufbau und positives Markenimage.

Social Media Analyse

Um vorab eine passende Marketingstrategie zu entwickeln ist es notwendig herauszufinden wie das allgemeine Ansehen deines Unternehmens im Netz ist. Das heißt, was sagt deine Zielgruppe über deine Produkte und Dienstleistungen. Durchsuche Foren, Blogs und Bewertungsportale, um einen Überblick zu erhalten. Analysiere außerdem wer von deinen potentiellen Kunden bereits das Internet nutzt ist und vor allem auf welchen Social Media Kanälen sie am aktivsten sind.

Was interessiert deine Zielgruppe? Worüber schreiben sie und warum? Wie hoch ist die Interaktivität? Beantworte bei der Analyse diese Fragen! Zu guter Letzt nimm deine Website genauer unter die Lupe und schaue nach weiteren Social Media Potentialen, wie zum Beispiel Kommentarfelder oder „Gefällt mir“-Einbindungen.
Auf die gleiche Weise lässt sich die Konkurrenz analysieren. Die Beobachtung der Wettbewerber kann dir Rückschlüsse auf Optimierungsmöglichkeiten bei deinen eigenen Kampagnen geben. Möglicherweise lassen sich aus den Fehlern der Wettbewerber Vorteile gewinnen.

Die Social Media Analyse ist quasi eine Momentaufnahme, um ein Stimmungsbild zu erhalten und dient letztlich auch als entscheidender Fakor dafür, wie hoch der Anteil des Werbebudgets für das Social Media Marketing sein wird oder ob andere Werbeformen effektiver sind. Um Veränderungen nicht zu verpassen, solltest du in regelmäßigen Abständen eine Analyse in Form des Monitorings durchführen:

Social Media Monitoring

Eine wesentliche Aufgabe ist es die Schlüsselkennzahlen langfristig und fortdauernd in regelmäßigen Abständen zu beobachten. Diese Daten sollten dann dementsprechend immer akribisch analysiert, ausgewertet und am Ende interpretiert werden. Im besten Fall lassen sich schon früh positive als auch negative Entwicklungen erkennen.

Des Weiteren gilt beim Monitoring immer die KPIs und Ziele im Auge zu behalten. Mit Hilfe der ausgewerteten Messdaten können diese auch während der Kampagne angepasst werden, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Das Social Media Monitoring kann dir dabei helfen, um herauszufinden, ob du es geschafft hast mit deinen Social Media Aktivitäten die gewünschten Reaktionen wie Klicks, Conversions oder einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht hast. Sollte dies nicht der Fall sein, musst du sofort gegensteuern und Maßnahmen ergreifen. Hierbei können dir beispielsweisse unsere Tipps für mehr Klicks bei Facebook und Twitter oder für eine perfekte Profilbeschreibung hilfreich sein. Auch die richtige Anrede in sozialen Netzwerken kann entscheidend sein.

Um unsere Kampagnen auszuwerten nutzen wir folgende Tools:

Social Media Monitoring und Analyse Tools für Facebook und Twitter

Ein äußerst nützliches Tool für die Analyse und das Monitoring ist Fanpage Karma. Dieses Tool gibt dir enorm viel Auskunft darüber, wie deine Social Media Accounts „performen“.
Du hast die Möglichkeit Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und noch weitere Kanäle zu verwalten, beobachten und zu analysieren.

Auf dem Dashboard siehst du auf einem Blick die relevantesten Zahlen. Diese sind optisch einfach und selbsterklärend dargestellt.

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Beispielsweise kannst du in der „Post Historie“ einfach und schnell die Gesamt-Reaktionen auf deine Beiträge in einem bestimmten Zeitraum sehen. Die unterschiedlichen Farben kennzeichnen die verwendeten Medien (Status, Bild, Video).

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Die gesammelten Daten kannst du entweder als Excel-Report oder PowerPoint-Report herunterladen und weiterverarbeiten und dabei exakt filtern, welche Zahlen du auslesen möchtest.Screenshot-Fanpage-Karma-Stetic-04Preislich bietet Fanpage Karma unterschiedliche Pakete (Pro, Premium, Business, Enterprise, Suite) mit jeweils mehr Funktionsmöglichkeiten nach oben. Das Tool lässt sich im vollem Funktionsumfang 14 Tage kostenlos testen.

Social Media Monitoring und Analyse Tool für Facebook

Um die Aktivitäten auf deiner Facebook-Fanseite zu beobachten, kannst du das hauseigene Facebook-Tool „Facebook Insights“ nutzen.

Mit Hilfe von diesem Tool hast du zum Beispiel einen Überblick über die Entwicklung der“Gefällt-mir“-Angaben, siehst wie groß die Reichweite deiner Beiträge ist und welche davon am erfolgreichsten waren. Die wichtigsten Daten bezüglich deiner Facebook-Fanseite werden aufgelistet und optisch ansprechend dargestellt. Des weiteren kannst du eine Liste zur Beobachtung anderer konkurrierender Seiten erstellen. Das Tool ist intuitiv und selbsterklärend.

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Klickst du dann auf einen der Beiträge erhältst du noch detailliertere Informationen über deinen Beitrag. Angezeigt wird zum Beispiel die Anzahl der erreichten Personen, „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare und geteilte Inhalte, als auch negatives Feedback. Beispielsweise wie viele Personen deinen Beitrag als störend empfunden haben und ihn in ihrem News-Feed verbergen.

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Die Entwicklung der „Gefällt mir“-Angaben werden in einem ausgewähltem Zeitraum grafisch dargestellt.

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Social Media Monitoring und Analyse für Twitter

Ein praktisches Analyse und Monitoring Tool für Twitter ist Twitter-Analytics. Ebenso wie Facebook-Insights ist Twitter-Analytics ein intern geführtes Tool. Auf dem Dashboard findest du an erster Stelle die relevantesten Zahlen rund um deinen Twitter-Account in einer 28-tägigen Zusammenfassung.

Twitter Analytics

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Ähnlich wie bei Facebook Insights hast du bei Twitter Analytics die Möglichkeit bei Klick auf die „Tweetdetails“ eine Reihe wichtiger Informationen über deine gesendeten Tweets zu erhalten. Sehr Interessant an dieser Stelle die Impressionsübersicht. Diese zeigt dir an, zu welcher Tageszeit dein Tweet am häufigsten von anderen Twitter-Nutzern gesehen wurde. Alle weiteren Daten helfen dir die Aktivitäten, die dein Tweet ausgelöst hat, herauszufinden. Dies benötigst du, um das letztendliche Ergebnis auswerten und den perfekten Tweet ausfindig zu machen.

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Ein weiteres Tool für die Twitter ist mentionmapp. Hier hast du die Möglichkeit deine Twitter-Verbindungen zu sehen und zeigt dir an, wie oft du einen bestimmten Twitter-Account erwähnt hast und welche Hashtags gemeinsam verwendet wurden. mentionapp eignet sich gut, um dir einen kurzen Überblick über Twitter-Verbindungen zu schaffen.

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Buffer: Dieses Tool ist einfach und übersichtlich aufgebaut und bieten dir in der kostenlosen Basis-Version einige Möglichkeiten deine Social Media Aktivitäten zu verwalten.

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Im Bereich „Analytics“ hast du einen Überblick über die Zahl der Kommentare, Likes, Klicks, Reichweite und Shares, die dein Posting generiert hat. Solltest du nicht genau wissen, wann der richtige Zeitpunkt für deine Postings sind, schlägt dir Buffer genaue Zeiten vor, die ihrer Meinung nach die meisten Nutzer anspricht und letztendlich für den meisten Erfolg sorgen.

Kampagnen-Tracking mit Stetic

Mit unserem Stetic Kampagnen-Tracking kannst du die Klicks und die folgenden Besucher und deren Verhalten auswerten. Hierbei werden an die Ziel-URL verschiedene Parameter angehängt, mit denen eine genaue Zuordnung der Herkunft, des Kanals und auf Wunsch sogar des Werbemittels möglich ist.

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Du hast die Möglichkeit Messwerte wie die Anzahl der Besucher, Seitenaufrufe und Besuchdauer in einem gewählten Zeitraum für deine Website auszulesen. Des Weiteren siehst du anhand der Quellen, über welchen Social Media Kanal aus deine Nutzer auf deine Website gelangt sind. Mit Hilfe vom Kampagnen-Traffic kannst du das Verhalten und deren Aktivitäten noch spezifischer analysieren und zeitnah darauf eingehen und Optimierungen veranlassen.

Des Weiteren siehst du anhand der Conversion Rate, wie viele deiner Besucher letzten Endes zu Kunden „konvertiert“ sind. Eine Conversion Rate ist eine weitere wichtige Messzahl und  kann beispielsweise eine Newsletter-Registrierung oder ein Einkauf im Online-Shop sein.

Möchtest du noch etwas tiefer graben, kannst du mit dem Besucher-Log noch weitere Informationen zu deinen Beiträgen erhalten. Mit Hilfe der verschiedenen Suchfilter kannst du deine Suche bis in das kleinste Detail verfeinern und wesentlich spezifischer suchen. Darüber hinaus nützliche Informationen von jedem einzelnen Besucher. Dazu gehören die Besuchsdauer, das Land in dem sich der Besucher aufhält, das Betriebssystem, der Internet-Browser, mobil oder Desktop-PC und ganz wichtig über welchen Socia Media Kanal er auf deine Website gekommen ist.

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Mit der Funktion Segmentierung kannst du deine Kampagnen auf unterschiedlichen Kanälen und die daraus resultierenden unterschiedlichen Kampagnen-Quellen auswerten und vergleichen. Dabei kannst du entweder einen Social Media Kanal mit einer beliebigen Werbeform vergleichen oder einen Vergleich zwischen den verschiedenen Social Media Kanälen ziehen. Beispiel: Facebook, Twitter und Google+.

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Fazit

Die bereits genannten Punkte, Social Media Analyse und Social Media Monitoring, sind wie du siehst ein essentieller Bestandteil, um eine zum Unternehmen passende Marketingstrategie zu entwicklen und erfolgreich durchzuführen. Das regelmäßige Monitoring deckt Stärken und Schwächen auf, zeigt Optimierungsmöglichkeiten und gibt einen Überblick über das Stimmungsbild deiner Nutzer.
Wie immer gilt: Lerne deine Nutzer kennen, richte deine Strategie basierend auf deine Zielgruppe aus und dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege!

 

 

 

 

 

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Was ist Growth Hacking? Der ultimative Leitfaden, wie du zum Growth Hacker wirst https://www.stetic.com/blog/growth-hacking-leitfaden.html https://www.stetic.com/blog/growth-hacking-leitfaden.html#comments Wed, 29 Apr 2015 13:39:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/growth-hacking-leitfaden.html Weiterlesen

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A growth hacker is a person whose true north is growth.” Zu deutsch ist ein Growth Hacker also eine Person, dessen wahres Ziel der Wachstum ist. So prägte Sean Ellis, Mitverantwortlicher im Marketing von Startups wie Dropbox, Eventbrite oder WordPress, 2010 diesen Begriff. Aber das ist noch nicht alles. Growth Hacker kommen überwiegend dann ins Spiel, wenn ein Startup nicht genügend Geld für Marketing-Ausgaben zur Verfügung hat und deswegen eher auf kostenlose „Hacks“ zurückgreifen muss. Statt quasi Geld in kostspielige Werbekampagnen zu stecken, kann man sich eigene Wege überlegen, um sein neu gegründetes Projekt unter die Leute zu bringen. Entsprechend dem Startup gilt es dann, eine gute Strategie zu entwickeln, welche – wie im ersten Satz erwähnt – als Ziel das Wachstum hat.

Wie läuft Growth Hacking ab?

Wachstum bezogen auf dein Unternehmen würde also eine stetige Kundengewinnung bedeuten. Dies erreicht man in vier Schritten, die vielleicht leicht aussehen, aber einen langwierigen Prozess mit sich bringen:

  1. Besucher auf deine Webseite aufmerksam machen
  2. Besucher zu Kunden machen
  3. Kunden halten
  4. Kunden zur Weiterempfehlung animieren

In diesen 4 Bereichen versucht ein Growth Hacker also mit Hilfe von Tricks und Hacks das Beste für das Unternehmen herauszuholen, damit ein Wachstum ohne größeren Kostenaufwand möglich wird. Wie das im Detail funktioniert und wie du dies auf dein eigenes Unternehmen oder deine eigene Webseite anwenden kannst, möchte ich dir hier erklären:

1. Besucher auf deine Webseite aufmerksam machen

Jedes Startup und Internet-Unternehmen hat das Ziel, mehr Traffic auf seiner Seite zu bringen. Doch wie kommst du dazu – vor allem dann, wenn du nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hast? Growth Hacker bedienen sich dabei an allen bereits vorhandenen Mitteln, optimieren diese und holen meist noch weitere dazu. Hierfür haben wir dir einige Möglichkeiten zusammengesammelt, wie du mehr Besucher auf deine Webseite aufmerksam machen kannst:

SEO: Webseite für Suchmaschinen optimieren

Egal, was deine Webseite oder dein darauf vermarktetes Produkt anbietet: Deine Webseite muss so konzipiert sein, dass Google und andere Suchmaschinen sie ranken können und, dass Menschen, die nach Produkten und Inhalten aus deinem Geschäftsfeld suchen, deine Webseite auch finden.

Ein Teil der Suchmaschinenoptimierung bei dem kein oder zumindest nur sehr geringes Budget notwendig ist, ist der Onpage-Bereich – also der Bereich, der auf deiner Webseite passiert. Somit kannst du hier vieles selbst oder innerhalb deines Unternehmens machen. Hierbei sollte man sich zuerst Gedanken über passende Keywords machen, die zu deinen Produkten und deinem Unternehmen passen. Dabei sollten immer Keywords gewählt und bevorzugt werden, die ein hohes Suchvolumen haben. Anregungen, Ideen und Statistiken über das Suchvolumen von Suchwörtern erhältst du im Keyword-Planner von Google Adwords kostenlos.

Danach heißt es, passend zum Suchwort Texte und Inhalte in hoher Qualität zu erstellen. Bei unseren Prüfungen haben wir festgestellt, dass auf den ersten Plätzen der Google-Suchergebnisse nur Webseiten gelistet sind, die mindestens 900 Wörter mit relevanten, gut strukturierten und qualitativen Inhalten auf der Landingpage haben, die optimal auf die jeweiligen Suchwörter abgestimmt sind. Zusätzlich beinhalten die Seiten wertvolles Material zur Veranschaulichung in Form von Bildern, Videos, Slideshows sowie zum Inhalt passende interne und externe Links. Diese Fakten musst du dir zu Nutze machen und auf deine eigene Webseite anwenden! Zwei weitere wichtige Punkte sind der Titel und die URL deiner Landingpage. Für beide gilt: Je aussagekräftiger und kürzer, desto besser. Außerdem sollte das Haupt-Keyword der Seite und soweit vorne wie möglich enthalten sein.

Zusammenfassend musst du also im SEO-Onpage-Bereich folgendes tun:

Schnapp dir am besten eines deiner Produkte oder besser noch, ein Feature eines Produktes, erstelle – falls noch nicht vorhanden – eine passende Unterseite dafür und arbeite folgende Punkte ab:

  1. Suchwörter bestimmen (Keyword Planner)
  2. Relevanten Text in hoher Qualität erstellen (>900 Wörter!)
  3. Bilder, Videos und sonstiges Material erstellen
  4. Text strukturieren (Überschriften Absätze, H1, H2, H3)
  5. Interne Links setzen (nicht mehr als 3-4)
  6. Perfekten Titel schreiben (Max. 55 Zeichen ohne Leerzeichen)
  7. URL bzw. Permalink bestimmen und optimieren

Das Ganze solltest du so gewissenhaft wie nur irgend möglich und für jede Seite deiner Webseite machen. Auch schon vorhandene sollten optimiert und neue Seiten erstellt werden. Achte aber darauf nicht zum gleichen Thema oder Keyword zwei verschiedene Seiten zu machen, denn auch Google könnte sich so schwerer für eine Seite entscheiden.
Noch mehr Informationen, detailliertere Anleitungen und zahlreiche praktische Tipps und Tricks zu diesem Thema erhältst du in unserem SEO Tutorial, mit dem du dir den Erfolg bei Google und bei deinen Nutzern sichern kannst.

Social Media: Möglichkeiten zum Teilen schaffen und selbst gute Inhalte teilen

Facebook-Seite, Twitter-Account und andere Social Media Profile sind schnell, mit einer optimalen Profilbeschreibung und ohne Kosten erstellt. Diese Seiten kann man nicht nur wunderbar dazu nutzen, um sein eigenes Wissen zu erweitern, auch der Aufbau eines Publikums für die eigenen Inhalte und die Steigerung der Aufmerksamkeit für eigene Produkte bringt ein gut gepflegter Social Media Account mit sich. Zu Beginn mag es auch hier schwierig für dich sein, den Ball ins Rollen zu bringen, aber mit Fleiß und Geduld schaffst du es, dir eine Grundbasis in Form einer Community aufzubauen und der Rest geschieht dann wie von selbst.

In diesem Zusammenhang sollte der Besucher deiner Webseite immer und überall die Möglichkeit haben, die Inhalte deiner Webseite auf sozialen Plattformen zu teilen. Liest der Besucher etwas interessantes und für ihn wertvolles, so ist die Chance groß, dass er den Inhalt mit seinen Freuden und Bekannten teilen möchte.

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Jedes soziale Netzwerk bietet zu diesem Zweck Buttons an, mit denen die Inhalte der aktuellen Seite schnell und einfach geteilt werden können. Bei Facebook ist dies beispielsweisse der Share-Button, bei Twitter der Tweet-Button. Dazu musst du jeweils einfach nur ein Stück HTML-Code in deine Webseite einbinden und schon erscheint der Button auf deiner Webseite, der das sofortige Teilen ermöglicht. Achte jedoch darauf, nicht zu viele Buttons in deine Webseite zu integrieren, da dies den Besucher überfordern oder abschrecken könnte. 3-5 Buttons, jedoch maximal 5 Buttons haben sich als optimale Anzahl für Sharing-Buttons erwiesen.

Der Besucher deiner Webseite sollte immer die Möglichkeit haben, deine Inhalte zu teilen. Klick um zu Tweeten

Des Weiteren ist es ein gute Strategie durch das Teilen in sozialen Netzwerken mehr Fans und Follower zu erhalten. Mehr Fans und Follower bedeuten ein großes Publikum für deine Inhalte und letztendlich natürlich auch für dein Produkt. Teile die besten, aktuellsten und wertvollsten Themen aus deinem Bereich und erarbeite dir mit perfekten Tweets und Posts einen Experten-Status. Auch wenn du Anfangs keine oder nur wenig Follower hast, kannst du damit Erfolg haben und die Anzahl deiner Fans steigern: Viele Nutzer benutzen die Suche um Inhalte zu finden oder entdecken deine Posts durch eine Erwähnung ihres Benutzernamens. Verrate immer deine Quellen, sei offen für neue Trends und achte immer darauf, was die Masse in deinem oder verwandten Bereichen bewegt. Optimalerweise bist du hier sogar einen Schritt voraus.

Content Marketing

Mit Hilfe von Content Marketing kannst du mit wertvollen, beratenden und unterhaltenden Inhalten genau deine passende Zielgruppe ansprechen und sie so von deinem Wissen, Know-How und deiner Marke überzeugen, um sie so anschließend als Kunden zu gewinnen. Doch bis es soweit ist, musst du dir unbedingt eine Strategie für f Marketing überlegen. Diese beinhaltet neben der Zielgruppe, der Art des Inhaltes und dem Umfang auch die Quellen für neue Themen und Ideen.

Mit Sicherheit bietet es sich auch in deinem Themenfeld an, über interessante Dinge zu schreiben und Blogposts zu verfassen. Wissenswertes und wertvolle Inhalte sind es immer wert, darüber zu berichten und es in Form deiner Webseite mit deinen Besuchern und Lesern zu teilen. Du hast ein neues Produkt oder eine neues Feature? Erstelle eine neue Unterseite und gleich danach einen Blog-Artikel. Du hast etwas neues gelernt? Schreibe einen neuen Blog-Artikel. Du hast eine neue Idee, aber keine Ahnung wie es ankommt? Schreibe einen Blog-Artikel und integriere eine Umfrage. Diese und andere Situationen sollten dir immer im Kopf bleiben und helfen dir dabei, Themen für Inhalte auf deiner Webseite zu finden.

Die Qualität und die richtige Menge deines Inhaltes ist ebenso von großer Bedeutung. Ausführliche und gut verstehbare Produkt- und Informationstexte sind wichtig – und denke daran: je mehr und wertvoller, desto besser für dich und deine Kunden. Wie oben bereits erwähnt sollten alle Seiten ein Minimum von 900 Wörtern aufweisen und wenn du mehr schreiben kannst, ist das natürlich umso besser!

Mit jedem neuen Inhalt hast du dann sogleich automatisch eigene Inhalte für deine Social Media Kanäle, die dir ein wirksames Teilen deiner Inhalte ermöglichen. Sind die Inhalte interessant, ziehen sie Leser an und diese können somit automatisch zu künftigen Kunden werden.

2. Aus Besuchern Kunden machen

Schaffst du es, genügend Menschen auf seine Webseite und dein Produkt aufmerksam zu machen, so gilt es dann, diese zum Kauf oder zur Nutzung zu animieren.
Dabei muss es sich nicht immer sofort automatisch um ein kostenpflichtiges Produkt handeln. Beispiele sind Dropbox oder Spotify, dessen Grundfunktionen von jedem kostenfrei genutzt werden können. Möchte man allerdings mehr Speicherplatz, werbefreie Musik und das Streaming auf mobilen Geräten, so kann man dies nur durch ein kostenpflichtiges Abonnement erhalten. Diese Unternehmen nutzen mit dem sogenannten Freemium-Modell also Ihr eigenes Produkt, um Ihre Nutzer zu einem Kauf und zur Nutzung kostenpflichtiger Dienste anzuregen.

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Des Weiteren gibt es die Möglichkeit vorab eine voll ausgestattete kostenlose Testversion anzubieten, die erst nach Ablauf einer gewissen Zeit kostenpflichtig wird. So kann der Kunde das Produkt im vollen Umfang nutzen, testen und sich anschliessend für einen Kauf entscheiden.

Je nachdem, ob du eines der genannten beiden Beispiele verwendest oder deine Besucher sofort zu einem Kauf anregen möchtest, gibt es mehrere Anwendungsgebiete, um die sich ein Growth Hacker kümmern muss, um die Besucher der Webseite in Kunden umzuwandeln oder auch zu „konvertieren“, wie man im Online Marketing sagt.

Landing Page und Webseite optimieren

Um Kunden zu gewinnen, solltest du unbedingt auf eine optimierte Landing Page achten. Das heißt, die Seite, auf der deine künftigen Nutzer landen, sollte so gestaltet und strukturiert sein, dass auf den ersten Blick erkennbar ist, welche Inhalte vermittelt und welche Möglichkeiten geboten werden. Ein wichtiger Punkt hierbei ist, dass die Landing Page einen Call-To-Action Button enthält, der klar erkennbar ist und den Benutzer zum Handeln animiert. Dies erreichst du mit sich abgrenzenden Farben des Buttons und klaren Aufforderungen wie „Jetzt bestellen“ oder „Jetzt kostenlos testen“.

Wenn du dir bei der Gestaltung oder den Texten unsicher bist und mehrere Varianten zur Auswahl hast, lohnt es sich bei einer Landing Page immer einen A/B Test zu machen. Mit einem A/B Test, auch Split Test genannt, kannst du mehrere Varianten einer Seite testen und die Conversions mit Hilfe eines Tracking-Tools pro Variante auswerten. Dies hilft dir dabei, die beste Möglichkeit der Gestaltung für deine Page zu finden.

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Bessere Kommunikation mit Onboarding E-Mails

Gerade wenn es um die ersten Kontakte zwischen Produkt und Kunde kommt, sollte der Kunde merken, dass du dich über sein Interesse freust und du dich um ihn kümmerst. Dabei können On-boarding Mails von Vorteil sein: Zeige durch ein paar Zeilen, dass du den neuen Kunden herzlich willkommen heißt und biete ihm die Möglichkeit, sich an dich zu wenden, falls er Fragen hat. So versenden wir bei Stetic zum Beispiel nach 7 Tagen folgende E-Mail, um den Kunden willkommen zu heissen:

Hallo {Name},

ich freue mich, dass Sie vor einigen Tagen einen Stetic Account erstellt haben.
Jetzt nach ein paar Tagen sollten bereits viele Daten für erste Auswertungen vorhanden sein.

Mein Name ist Nico Puhlmann und ich bin Gründer und Geschäftsführer von Stetic.
Falls ich Sie bei etwas unterstützen kann oder Sie Hilfe benötigen, können Sie mich jederzeit kontaktieren. Antworten Sie hierzu einfach auf diese E-Mail.

Läuft bisher alles zu Ihrer Zufriedenheit?

Nachfolgend habe ich ein paar hilfreiche Links für Sie zusammengestellt, die Sie beim Start mit Stetic unterstützen können:

Dokumentation zum Tracking:
https://www.stetic.com/help/docs/

Kontakt & Support-Formular:
https://www.stetic.com/contact/
Alternativ: support@stetic.com

Account-Login
https://www.stetic.com/user/login/

Lassen Sie mich bitte wissen, wenn ich Ihnen behilflich sein kann.
Das gesamte Stetic Team ist jederzeit gerne für Sie da!

Weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben!

Viele Grüße
Nico Puhlmann

Dabei testen wir auch hier verschiedene Varianten des perfekten Zeitpunktes oder Textes und nutzen noch einige andere Anlässe, um mit dem Nutzer in Kontakt zu bleiben und ihm den bestmöglichen Support zu geben.

Conversion Rate im Blick behalten und optimieren

Die Conversion Rate beschreibt die Anzahl der Besucher, die letztendlich zu Kunden werden. Mit geeigneten Tracking-Tools solltest du als Growth Hacker diese Conversion Rate immer im Blick behalten, um bei einer negativen oder positiven Veränderung sofort reagieren zu können. Wichtig hierbei ist nicht nur die Auswertung der lenzendlichen Conversion Rate von allen Besuchern, sondern umso mehr die Auswertung von verschiedenen Segmenten. So ist eine Auswertung der Besuchergruppen nach Traffic-Quelle (Referer) zum Beispiel sehr wichtig, um heraus zu finden, welche Quelle die meisten Conversions erzielt. Optimal sind hier Tools, die eine Analyse in Echtzeit zur Verfügung stellen und das Tracking des kompletten Conversion Funnels inkl. A/B Tests ermöglichen. Du solltest täglich, mindestens jedoch wöchentlich diese Auswertungen machen und die passenden Schlüsse daraus ziehen.

3. Kunden halten

Ein umgangssprachliches Sprichwort sagt „Kunden gewinnen ist nicht schwer, Kunden halten dagegen sehr.“. Einen Kunden von seinem Produkt zu überzeugen ist mit all den Marketing-Techniken unter Umständen leichter zu bewältigen, als mit seinem Produkt wirklich jeden einzelnen Kunden auf lange Sicht zufrieden zu stellen. Doch das sollte immer das Ziel sein und genau hier kommt der Growth Hacker ins Spiel. Hierbei geht es nicht nur um die ständige Optimierung und Verbesserung des eigenen Produktes, auch die Kundenpflege und der Ausbau der Beziehung zum Kunden steht an erster Stelle. Eine wichtige Kennzahl, die du immer im Blick behalten solltest, ist die Abwanderungsrate – auch Churn-Rate genannt. Sie wird aus den Kunden berechnet, die das Produkt nicht mehr nutzen, geteilt durch die Gesamtanzahl der Kunden. Der so errechnete Wert ergibt einen guten Überblick über das Wachstum des Unternehmens und hilft bei der Bestimmung des Handlungsbedarfes.
Doch was kann man tun, um die Churn-Rate zu senken? An erster Stelle steht immer die Kommunikation: Biete deinen Kunden Hilfe an, biete ihnen die Möglichkeit, Feedback zu hinterlassen, welches du dann natürlich je nach Einzelfall auch umsetzen solltest.

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Verwende Analytics-Tools, um die Aktivität deiner Benutzer zu messen. Durch dieses Monitoring kannst du im Vorfeld meist schon gut erkennen, welche Kunden kein Interesse mehr zeigen oder kurz vor einer Kündigung stehen. Frage dann unbedingt freundlich nach, warum sie deinen Service nicht so oft oder nicht mehr nutzen wollen, biete deine Hilfe an und bemühe dich, Negativ-Punkte so schnell wie möglich aus dem Weg zu schaffen.

Direkte Kommunikation ist wichtig und auch der Support sollte dabei schnell und einfach funktionieren, damit eindeutig die Kundenorientierung im Vordergrund steht. Je schneller du auf Support-Anfragen reagierst, desto besser kommt dies bei deinen Kunden an, schafft Vertrauen und fördert die Kundenbindung.

Kunden gewinnen ist nicht schwer, Kunden halten dagegen sehr. Klick um zu Tweeten

4. Kunden zur Weiterempfehlung animieren

Wäre es nicht schön, wenn Kunden und Nutzer dir helfen könnten, dein Produkt oder deine Marke bekannter machen? Genau das ist so gesehen ein wesentlicher Bestandteil von Growth Hacking, da man hier vorhandene Möglichkeiten nutzen und optimieren kann. Hier unterscheidet man in zwei Teilbereiche:

Kunden werben bewusst für Kunden

Sobald Kunden von deinem Produkt überzeugt sind, es für nützlich halten und glauben, anderen könnte es ebenso gefallen, werden sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ihren Freunden und Bekannten weiter empfehlen. Deswegen solltest du beständig darauf achten, dass dein Produkt in einem fehlerlosen Zustand ist und stetig zum noch Besseren hin optimiert wird.

Hier kannst du jetzt noch einen Schritt weiter gehen und deine Kunden durch einen Anreiz zu einer Weiterempfehlung animieren. Das Prinzip kennen wir zum Beispiel aus dem Hause Tupperware: Veranstaltet man bei sich zu Hause eine Tupperparty, bei der von Tupperware-Verkäufern Produkte vorgestellt und angeboten werden, so bekommt man als derjenige, der die Wohnung für die Veranstaltung bereitstellt eine Vergütung in Form von Gratisprodukten, Vergünstigungen oder Bonuspunkten. An derselben Stelle hat Tupperware durch diese Veranstaltung nun die Möglichkeit, seine Produkte den Gästen vorzustellen und diese als Kunden zu gewinnen. Im optimalen Fall können Sie die neuen Kunden wiederum dazu gewinnen, selbst eine Tupperparty bei sich zu Hause zu veranstalten.

Ähnlich funktioniert das Ganze online: Bietest du für Weiterempfehlungen Gutscheine, Gratisnutzung oder zusätzliche Funktionen an, so hat der Kunde etwas Positives davon und ist gern zur Weiterempfehlung bereit. Im Optimalfall erhält auch der Beworbene solch eine Vergünstigung – so steigt auch für ihn automatisch das Interesse am Produkt.

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Kunden werben unbewusst für Kunden

Des Weiteren kann man vorhandene Kommunikationswege, Tools und Features dazu nutzen, die Verbreitung der eigenen Marke zu unterstützen. Bereits in der E-Mail-Kommunikation bietet sich hier eine gute Möglichkeit: die Signatur. Durch die Signatur, die mindestens den Namen deines Unternehmens und die URL deiner Webseite beinhalten sollte, erhöhst du die Möglichkeit der Verbreitung. Dieses kleine Beispiel kannst du auf viele Bereiche anwenden. Hierfür gibt es in der Vergangenheit viele gelungene Growth Hacks, die das verdeutlichen.

Beispiele für gelungene Growth Hacks

Einige Beispiele habe ich bereits im Verlauf des Artikels angesprochen, aber jetzt werde ich noch genauer auf diese eingehen und sie erläutern:

Dropbox

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Hinter dem Growth Hacking des Filesharing-Abieters Dropbox steht ein ausgeklügeltes System: Möchtest du keinen Cent zahlen und den Dienst kostenlos nutzen, so hast du zu Beginn bei der Registrierung 2GB kostenlosen Speicherplatz. Im Anschluss bietet Dropbox dir die Möglichkeit, die „Ersten Schritte“ durchzugehen und nach ein paar Infos und Mausklicks hast du als Belohnung gleich 250MB mehr. Lädst du dir dann noch die Eigenprodukte Carousel und Mailbox auf’s Smartphone, gibt’s nochmal 4GB extra dazu. Und wo versteckt sich der werbende Teil? Ganz einfach: Sobald du deine Freunde zur Verwendung von Dropbox einlädst, bekommst du selbst und der Eingeladene 500MB geschenkt – und das kannst du bis zu 32 Mal machen und somit 16GB extra herausholen. Das bedeutet allerdings auch, du schenkst Dropbox 32 neue Kunden – also genau das, was jeder Growth Hacker und das Unternehmen möchte.

Spotify

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Durch die einfache Verknüpfung des Musikdienstes Spotify mit Facebook oder wahrscheinlich auch dadurch, dass man sich schnell und kinderleicht mit Facebook bei Spotify registrieren kann, anstatt ein extra Nutzerkonto zu erstellen, teilt man im sozialen Netzwerk gerne mit anderen, was man gerade so für Musik hört. Andere werden darauf aufmerksam und im Nu hat Spotify neue Interessenten für seinen Service. Einfach perfekt für Nutzer und das Unternehmen!

Hotmail

Zum Start von Hotmail fügte das Mailprogramm bei jeder abgeschickten Email folgende Signatur hinzu:

PS: I Love You. Get Your Free Email at Hotmail.

Dies ist ein gutes Beispiel für unbewusst werbende Kunden. Da es zu der damaligen Zeit kaum kostenfreie Emails gab und sich alles noch in der Entwicklung befand, wechselten viele User von kostenpflichtigen Anbietern zu Hotmail und automatisch hatte das Unternehmen mehr Kunden.

Instagram

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Der nächste Hack kommt von der Foto-App Instagram, die von Beginn an auf die Möglichkeit hinwies, mit der Community geteilte Bilder auch automatisch auf Facebook und Twitter zu posten. Mittlerweile ist dies auch für Tumblr, Flickr und foursquare möglich. Dadurch hat der Nutzer einerseits den Vorteil, ein Foto für verschiedene Soziale Netze nur einmal posten zu müssen, Instagram hingegen den Vorteil, dass sie durch verschiedene Kanäle auch direkt dort Werbung machen, weil der Link bekanntlich zurück zu Instagram führt oder sogar erwähnt wird, dass das Foto ursprünglich dort gepostet wurde.

Paypal

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1999 startete ein Unternehmen namens Paypal, welches bis zum Jahr 2003 einen simplen Weg nutzte, um neue Kunden zu gewinnen: Warb ein Nutzer einen anderen an, so bekam er selbst als auch der künftige Nutzer eine Prämie von 10 Dollar. Und wer sagt schon nein, wenn er für eine einfache Registrierung automatisch Geld geschenkt bekommt? Ein guter Anreiz also für bestehende und zukünftige Kunden.

Der Unterschied zum Online Marketing

Eigentlich könnte man jetzt doch einfach sagen, Growth Hacking wäre (Online) Marketing. Man überlegt sich schließlich eine Strategie, ein Produkt an die Menschen zu bringen. Allerdings, und damit kommen wir zurück zum Anfang, liegt das einzige Ziel eines Growth Hackers darin, das Produkt an möglichst viele Leute zu bringen. Dabei wird wenig Wert darauf gelegt, wie es passiert. Im Marketing an sich spielen allerdings viel mehr Faktoren eine Rolle. So ist ein wichtiger Punkt zum Beispiel die Reputation des Unternehmens. Growth Hacking mag also einige Marketing-Aspekte aufzeigen, ist im Grunde aber nur ein Mittel zum Zweck: dem Wachstum.

Und jetzt: Hack your growth!

Dieser Artikel ist ein Versuch, dir das Growth Hacking etwas näher zu bringen und ich hoffe, wir konnten dir mit diesem Artikel viele neue Ideen und Anregungen für dein Unternehmen und dessen Wachstum geben. Hast du schon Erfahrungen im Growth Hacking gemacht? Hast du noch mehr Tipps zu diesem Thema? Wir und unsere Leser würden uns sehr über deinen Kommentar auf dieser Seite, bei Facebook oder Twitter freuen.

Vielen Dank an unsere Franziska Schneider, die einen großen Anteil an der Produktion dieses Artikels hat. Franzi studiert Onlinekommunikation an der Hochschule Darmstadt und unterstützt Stetic nebenbei tatkräftig in allen Bereichen des Online Marketings.

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5 Tipps für den perfekten Tweet https://www.stetic.com/blog/5-tipps-fuer-den-perfekten-tweet.html https://www.stetic.com/blog/5-tipps-fuer-den-perfekten-tweet.html#comments Fri, 17 Apr 2015 17:36:00 +0000 Stetic Content Marketing Follower Online-Marketing retweeten Retweets Social Media soziale Medien soziale Netzwerke Tweets Twitter https://www.stetic.com/blog/5-tipps-fuer-den-perfekten-tweet.html Weiterlesen

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Header-Twitter-Tipps

Hast du dich auch schon einmal gefragt, welche Zutaten benötigt werden, um einen perfekten Tweet anzurichten? Ob Kommunikation über ein Telegramm oder Morsezeichen, die Nachricht muss sitzen. So auch beim „Zwitschern“.
Nicht umsonst gibt es hier eine Brücke zum Tierreich. In der Frühlingszeit hören wir Vögel singen bzw. zwitschern. Das tun die männlichen Vögel, um auf sich aufmerksam zu machen und letztendlich ein Weibchen anzulocken. Außerdem markieren sie ihr Revier und stehen im Kampf mit konkurrierenden Männchen, um die begehrten Weibchen und die Nahrung. In gewisser Weise lässt sich die Prozedur auch auf das soziale Netzwerk übertragen. Du twitterst, um auf dich aufmerksam zu machen, deine Inhalte zu bewerben und Follower für dich zu gewinnen. Du willst deinen Bekanntheitsgrad im Twitter-Universum steigern und dich auf langfristige Sicht als ernstzunehmender Twitter-Nutzer etablieren. So weit so gut. Jetzt geht’s ans Eingemachte: den Tipps.

1. Schreibe deine Tweets präzise und eindringlich

Der Text bzw. die Message muss sitzen. Formuliere präzise Aussagen, damit deine Follower auf Anhieb wissen, worum es sich thematisch handelt. Dazu passend ein tolles Sprichwort aus der japanischen Geschichte, das immer wieder daran erinnert wie essentiell es ist, das passende Kommunikationsmedium zu wählen und präzise Aussagen zu formulieren.

„Wegen dem verloren gegangenem Hufen, ist das Pferd verloren gegangen.
Wegen dem verloren gegangenem Pferd, ist der Reiter verloren gegangen.
Wegen dem verloren gegangenem Reiter, ist die Nachricht nicht überbracht worden.
Wegen der nicht überbrachten Nachricht ist der Krieg verloren worden.“

Ob Kommunikation über ein Telegramm oder Morsezeichen, die Nachricht muss sitzen. Klick um zu Tweeten

Dass du wegen einem fehlerhaften Tweet einen Krieg verlieren wirst ist mit Sicherheit unwahrscheinlich, jedoch soll das Sprichwort veranschaulichen, dass es um Qualität und Genauigkeit beim twittern geht.
Des Weiteren solltest du der richtigen Rechtschreibung und Grammatik besondere Aufmerksamkeit schenken. Kontrolliere diese vor dem tweeten akribisch. Fehler lassen dich womöglich als weniger gebildet oder nachlässig aussehen. Das beinhaltet auch deine verwendete Sprache und Tonalität. Diese sollte immer an deine Zielgruppe angepasst werden, um Authenzität  und Vertrauenswürdigkeit zu wahren.

Ein weiterer Tipp, um deine Tweets zu perfektionieren, sind sogenannte „Call to Action“-Sätze. Das sind Handlungsaufforderungen, die deinem Nutzer zu einer Aktion anregen sollen. Beispielsweise um auf einen Link zu verweisen, der weiterführende Informationen auf deiner Website enthält. Es mag ein wenig komisch klingen, aber mit Handlungsaufforderungen gibst du deinen Nutzern eine konkrete Richtung vor, der sie folgen können, wenn du im Vorfeld genügend Interesse erzeugt hast.

Zu guter Letzt lasse einen „Blank Space“ bei deinem Text. Das heißt etwa 20 bis 30 Zeichen am Ende deines Tweets. Diesen Platz können dann andere Retweeter für Kommentare oder Verlinkungen verwenden.

 

2. Verwende Bilder und Videos im Beitrag

Bilder und Videos  in einem Tweet können das Engagement deiner Follower enorm steigern. Diese sorgen für Aufmerksamkeit und geben den Nutzern einen ersten Einblick in den Inhalt. Dabei spielt die optimale Bildgröße eine wesentliche Rolle. Hierzu haben wir in einem ausführlichen Beitrag die optimale Bildgröße für Twitter festgelegt. Des Weiteren solltest du darauf achten, hochauflösende Bilder zu verwenden. Nichts ist für das Auge anstrengender als verpixelte Retrobilder. Es sei denn, es passt zu deinem Inhalt. Beim Bild selbst sollten auch zum Inhalt passende Farben verwendet werden. Wirf dabei ein Blick auf die Farben und ihre emotionalen Wirkung. Die passende Farbe kann bestimmte Emotionen hervorrufen und weitere Aufmerksamkeit auf deine Postings ziehen.

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Ebenso wirkungsvoll sind eingebettete Videos. Mit Hilfe von Videos lassen sich Kampagnen oder komplizierte Themen einfach erklären. Die audiovisuelle Wahrnehmung wird angeregt und kann den Nutzer unterbewusst auffordern den Beitrag anzuklicken.

3. Verwende relevante Hashtags und passende Keywords

Ein bis zwei gesetzte Hashtags gelten als optimal. Dabei sollten sie in den Text integriert werden und nicht am Ende lose stehen. Ganz wichtig sind relevante Hashtags, die mit deinem Inhalt kongruieren. Nichts ist unschöner als wahllos gesetzte Tags, um mehr Follower bzw. Views zu generieren. Eine Ausnahme gilt bei Unterenehmens- bzw. Kampagnenslogans. Diese  können am Ende des Tweets stehen.

adidasfootball mit dem Slogan #therewillbehaters. Der Slogan unterstützt eine Kampagne mit neuen Fußballschuhen.

Benutze maximal zwei pro Tweet, um die Reichweite deines Tweets zu erhöhen und im besten Fall neue Follower zu gewinnen. Vermeide mehr als zwei Hashtags, damit dein Post nicht zu Spam wird.

Tweet mit mehr als zwei Hashtags. #TagsForLikes ist dabei ein oft verwendetes Keyword, um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

Damit deine Texte besser gefunden werden und in den Suchmaschinen möglichst hoch gelistet werden, solltest du passende Keywords verwenden. Oftmals stoßen dann interessierte Leser eines bestimmten Themas mit Hilfe von Keywords auf deinen Tweet und folgen dir im besten Fall dann anschließend.

4. Finde den richtigen Zeitpunkt zum tweeten

Poste deine Tweets zu einem Zeitpunkt an dem viele potentielle Leser aktiv sind, um möglichst viele Reaktionen zu erhalten. Als günstige Zeiten gelten morgens zwischen 9 und 10 Uhr, mittags gegen 13 Uhr und abends zwischen 20 und 21 Uhr.

Beste Zeit für deine Postings

5. Verwende Short-Link Generatoren

Die erlaubten 160 Zeichen sind relativ schnell verbraucht. Hast du jedoch einen Link, der beispielsweise zu deiner Website führt und weiterführende Informationen bietet, solltest du diesen mit Hilfe eines Link-Shorteners kürzen. Die gekürzte URL ist übersichtlicher und aus ihr lassen sich einige Informationen auslesen. Zum Beispiel wie oft dein Link von den Nutzern angeklickt wurde.

Programme mit denen du deine Links kürzen kannst sind:

Bitly – www.bitly.com
TinyURL – www.tinyurl.com
Google URL shortener – https://goo.gl/

Ein kleiner Exkurs

Ein Beispiel für einen Tweet, der über 10.000 mal retweetet und über 18.000 favorisiert worden ist, stammt von der Twitter-Nutzerin @nainablabla.

Screenshot-Twitter

Dieser löste eine riesige Bildungsdebatte in Deutschland aus. Wie du siehst wurden hierbei keine essentiellen Tipps und Tricks verwendet. Lediglich das aufgegriffene Thema berührte die Twitter-Gemeinschaft. Unter den Massen an Reaktionen gab es auch jede Menge Beleidigungen und Beschimpfungen, sodass die Twitter-Nutzerin mittlerweile ihren Account stillgelegt hat. Ist dir eigentlich aufgefallen, dass neben dem scheinbar sensiblem Thema sich noch ein kleiner Rechtschreibfehler eingeschlichen hat? Es handelt sich nämlich um eine Gedichtanalyse, nicht „Gedichtsanalyse“.

Fazit

In der Regel ist es gar nicht so schwer einen qualitativ hochwertigen Tweet zu verfassen. Wenn du das nächste Mal tweetest und unsere Tipps anwendest, kannst du durchaus mehr Aufmerksamkeit in Form von Likes und Retweets erhalten. Dass du dabei immer auf Qualität und Präzision Wert legen solltest steht an oberster Stelle. In diesem Sinne: Viele Freude beim zwitschern, es ist schließlich Frühling.

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Bildquelle: www.marketingthink.com

 

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HTML Tutorial und Grundlagen für Blogger https://www.stetic.com/blog/html-tutorial-blogger.html https://www.stetic.com/blog/html-tutorial-blogger.html#comments Fri, 17 Apr 2015 16:30:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/html-tutorial-blogger.html Weiterlesen

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HTML Tutorial für Blogger

Steigt man in das Blogger Business ein, so benötigt man einige wenige Kenntnisse im Bereich des HTML. Natürlich gibt es verschiedenste Content Management Systeme, die mit visuellen Editoren arbeiten, quasi so wie man es aus Word und Co. kennt – der Text wird markiert und die Auswahl „fett“, „kursiv“, etc. wird gedrückt – und aus Zauberhand sind die gewünschten Wörter dann auch fett oder kursiv. Aber wäre es an einigen Stellen nicht auch interessant, zu wissen, was sich hinter HTML-Befehlen verbirgt und wie man diese sinnvoll einsetzt oder sogar mehr aus ihnen herausholt? Wir haben uns hierbei einige wichtige Punkte herausgesucht, die für einen optimal geschriebenen Blogpost von Relevanz sein können.

Was ist HTML überhaupt?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, HTML sei eine Programmiersprache, so handelt es sich dabei eigentlich „nur“ um eine Strukturierungssprache. HTML macht nämlich nichts anderes als Inhalte, die man im Browser anzeigen lassen möchte, zu strukturieren. Nicht mehr und nicht weniger. Aber was anderes brauchen wir an dieser Stelle nicht einmal.

 
  Das ist der Seitentitel
 
 
   Hier kann Text eingesetzt werden, der anschließend über HTML-Tags 
   strukturiert werden kann.
 

„Aber ich dachte, das Design ist vom HTML-Code abhängig?“

Das ist nicht wirklich richtig, aber auch nicht wirklich falsch. Früher hat man versucht, das Design direkt über den HTML-Code zu definieren. Heute gehört das allerdings der Vergangenheit an und man verwendet dafür zusätzlich ein extra Stylesheet (CSS). Auch damit werden wir uns hier ein wenig beschäftigen, sodass du deine HTML-Tags gegebenenfalls deinen Bedürfnissen (oder die deines Blogs) anpassen kannst.

Was sind eigentlich HTML-Tags?

Übersetzen lässt sich das Wort Tag ins Deutsche mit „Befehl“ und das ist eigentlich auch schon alles, was man wissen muss: HTML-Befehle werden genutzt, um einem bestimmten Wort, Abschnitt oder ähnlichem zu sagen „Hey du, erscheine kursiv!“. Und weil dieser Tag etwas befohlen hat, wird dies dann auch im Text umgesetzt. Einen geöffneten Tag muss man im Anschluss immer auch wieder schließen. Der Befehl ummantelt also den Bereich, dem er etwas befiehlt.

mit mir passiert etwas

Hierbei gibt es allerdings auch einige Ausnahmen, wie es zum Beispiel beim Einfügen eines Bildes der Fall ist: Der Befehl bei einem Bild liegt hierbei darin, dass es aus einer bestimmten Quelle eingefügt werden soll. Da es aber keinen konkreten Text oder Abschnitt gibt, den man umformt, bedarf das eingefügte Bild keinen End-Tag.

Fünf Bereiche, für die du HTML-Tags verwenden kannst

Damit dein Blogpost ein optischer Blickfang ist – was durchaus wichtig ist, um Leser davon zu überzeugen, deinen Post zu lesen – solltest du auf jeden Fall auf eine gute Strukturierung deines Textes achten. Dabei kann man verschiedenste HTML-Tags grob in fünf Teilbereiche eingliedern, die wie folgt aussehen:

1. So strukturierst du deinen Text optimal

Absätze

Das kennt man wohl schon aus den Schulzeiten: Die Lehrer haben einen doch schon immer gebeten, bei Aufsätzen Absätze zu verwenden, damit sie dann einen übersichtlichen Text vor sich liegen haben. Viel geändert hat sich dabei nicht. Absätze sind wichtig für das Auge, aber auch für das Verständnis. Auch wir bei Stetic benutzen genau aus diesem Grund Absätze. So verwendest du Absätze in deinem Text:

Ich bin ein Absatz.

Ich bin ein längerer Absatz.

Überschriften

Um diese einzelnen Absätze besser darzustellen, empfiehlt sich die Verwendung von einigen der sechs vorhandenen Headlines. Dadurch kann ein Absatz direkt betitelt werden. Es empfiehlt sich, nicht zu viele verschiedene Headlines zu verwenden, da somit eine gewonnene Struktur auch schnell wieder kaputt gehen kann. Wir bei Stetic verwenden zum Beispiel nur zwei verschiedene. Die verwendeten Tags sehen dabei so aus:

Headline 1

Headline 2

Headline 3

Headline 4

Headline 5
Headline 6

Überschrift 1 ist dabei am größten und Überschrift 6 am kleinsten.

überschriften-html

Listen

Möchtest du in deinem Text Aufzählungen verwenden, so hast du die Möglichkeit zwischen geordneten (1.; 2.; 3.; …) und ungeordneten Listen zu wählen. Mit

    beginnt man eine

    ordered list

    (=geordnete Liste) und verwendet dann für für jedes

    list item

    (=Listenitem; Listeneintrag) ein

  1. . Dabei darf man natürlich nicht vergessen, die zuvor geöffneten Tags am Ende wieder zu schließen. Auf dieselbe Art und Weise geht man mit

      vor. Wie man bei diesen Listen Spielereien betreiben kann, findest du übrigens auf

      SELFHTML

      .

      1. Hund
      2. Katze
      3. Maus
      • Tiger
      • Puma
      • Jaguar

      aufzählungen-html

      Zitate

      Bei Verwendung des Zitat-Befehls wird dein Text eingerückt dargestellt. Dadurch hebt er sich vom normalen Textfluss ab und ist ein guter Eyecatcher.

      Ich bin ein normaler Text.

      Ich bin ein Zitat und werde im Gegensatz zum normalen Text eingerückt dargestellt.

      zitate-html

      2. Mit diesen HTML-Tags zeichnest du deinen Text aus

      Da es viele verschiedene HTML-Befehle gibt, die bestimmte Auswirkungen auf deinen Text haben können, haben wir hier eine kleine Liste mit den Wichtigsten erstellt. Wie mittlerweile mehrmals erwähnt, umschließen Anfang- und End-Tag immer das Zeichen, die Wörter oder Sätze, die in dem Stil erscheinen sollen.

      HTML-Tag
      Was er bezweckt
      fett
      fett
      kursiv
      kursiv
      unterstrichen
      unterstrichen
      tief gestellt
      tief gestellt
      hoch gestellt
      hoch gestellt
      kleiner
      kleiner
      größer
      größer

      3. So verlinkst du eigene oder fremde Inhalte

      „Geh zuerst auf die Startseite von Stetic, klicke dann oben links auf „Blog“ und suche dann den Blogeintrag mit dem Thema ‚Du oder Sie? Wie du garantiert die richtige Anrede für soziale Netzwerke findest‘.“ – So umständlich muss es doch gar nicht sein, wenn wir in unsere Texte Links einfügen können. Da ein einfach eingefügter Link wie https://www.stetic.com/blog/12-tipps-fuer-mehr-klicks-facebook-twitter.html aber nicht so toll aussieht, nutzen wir einfach den -Tag. So kann man den Link dann direkt auf ein Wort, Satz oder Bild legen. Funktionieren tut das ganze so:

      Das ist der verlinkte Text.
      

      Im vorhergehendem Beispiel öffnet sich der Link im selben Fenster. Möchtest du allerdings, dass er sich in einem neuen Tab öffnet, so muss der HTML-Code durch ein target="blank" erweitert werden.

      Das ist der verlinkte Text.
      

      Was sich bei Verweisen ebenso als nützlich gestaltet, ist die „Weiterleitung“ auf eine Email-Adresse. Verwendet man also Outlook oder ein anderes Mail-Programm, so öffnet sich bei einem Klick auf die Mail-Adresse direkt ein Fenster zum Schreiben einer Mail. Aussehen muss der HTML-Text dann folgendermaßen:

      hello@stetic.com

      4. Auch Tabellen lassen sich kinderleicht durch HTML einfügen

      Wenn du viele Daten oder Vergleiche in einem Post einbringen möchtest, kannst du dafür Tabellen verwenden. Zunächst einmal leitest du dabei mit 

      ein, dass nachfolgend eine Tabelle kommt. Durch

      (=table row) wird die erste Tabellenzeile begonnen. Dann kann man entscheiden, ob man

      (=table header), also einer Überschrift startet oder einen Datensatz durch

      (=table data) einfügt. Eine Tabellenzeile kann so viele Datensätze wie gewünscht enthalten. Möchte man in seiner Tabelle eine Lücke, so verwendet man die Tags ohne Inhalt. Wichtig ist zum Schluss auch hier wieder, alle Tags ordentlich zu schließen.

      Land Hauptstadt
      Deutschland Berlin
      Frankreich Paris

      tabelle html

      5. Last but not least: Grafiken und Multimedia einbinden

      Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und das ist ein guter Grund auch in seinem Blogpost viele Bilder zu benutzen. Dafür wird der -Tag genutzt. Das Mindeste, was man dabei angeben muss, ist die Bild-URL und das sieht dann folgendermaßen aus:

      Und weil das Internet so viel mehr bietet als nur Bilder, sondern auch Audio und Video, kann man auch ganz bequem diese Daten einfügen. Einfache Beispiele hierfür sind Soundcloud und Youtube, bei welchen man den vorgegebenen Code einfach kopiert und einfügt.

      soundcloud-embed-code

      youtube-embed-code

      Und falls du deine Tags noch einmal extra definieren möchtest …

      Mit dem bereits zu Beginn erwähntem Stylesheet (CSS) kannst du einzelne Tags noch mal genauer definieren. So kannst du zum Beispiel einstellen, dass ein fetter Text sich in der Textfarbe zum normalen Text unterscheidet. Oder auch, dass du sobald du einen kursiven Text verwendest, dieser im Verhältnis kleiner oder größer dargestellt wird.

      Minimalistisch ist wie folgt definiert:

      strong {font-weight: bold;}

      Möchte man aber zum Beispiel, dass fett abgebildete Textteile immer in blau dargestellt werden, so kann man folgendermaßen vorgehen:

      strong {font-weight: bold; 
              color: blue;}

      Bildschirmfoto 2015-04-17 um 13.47.05

      Dabei gibt es noch viele, viele weitere Attribute, die man für seinen Text verwenden kann. An dieser Stelle möchte ich einfach noch einmal auf das SELFHTML und deren CSS-Dokumentation verweisen. Dort kannst du dir alle denkbaren Möglichkeiten anschauen.

      Summa summarum:

      Es ist wichtig, dass du deine Texte möglichst gut strukturierst. Unübersichtliche Texte werden oftmals nicht gelesen; genauso, wenn diese schlecht lesbar sind oder durch zu viele verschieden genutzte Textstile schon fast in den Augen schmerzen. Natürlich kann es auch sein, dass sich ein kompletter Text „ohne Punkt und Komma“ – oder halt in unserem Fall ohne Zwischenüberschriften und Absätzen – nur mühevoll lesen lässt. Man muss also das richtige Mittelmaß finden und jetzt, da du weißt, wie man HTML-Befehle sinnvoll nutzt, kannst du diese für deine künftigen Blogposts benutzen.

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      https://www.stetic.com/blog/html-tutorial-blogger.html/feed/ 0
      12 Tipps, wie du sofort mehr Klicks bei Facebook und Twitter bekommst https://www.stetic.com/blog/12-tipps-fuer-mehr-klicks-facebook-twitter.html https://www.stetic.com/blog/12-tipps-fuer-mehr-klicks-facebook-twitter.html#comments Mon, 13 Apr 2015 20:13:34 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/12-tipps-fuer-mehr-klicks-facebook-twitter.html Weiterlesen

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      12 Tipps für mehr Klicks bei Facebook und Twitter

      Soziale Netzwerke sind heute schon das wichtigste Marketinginstrument für zahlreiche Unternehmen, vor allem wenn sie ihre Geschäfte hauptsächlich über das Internet abwickeln. Schließlich halten sich durch Marketingmaßnahmen auf Plattformen wie Facebook und Twitter die Kosten in einem überschaubaren Rahmen. Der Grund: Die Unternehmen können darauf verzichten, zigtausende von Prospekten oder Flyern zu drucken und zu verteilen – in der Hoffnung darauf, dass sie den einen oder anderen Interessenten auf sich und ihr Angebot aufmerksam machen. Denn über soziale Netzwerke erreichen die Werbetreibenden ihre Zielgruppe direkt. Sofern dann auch interessante Inhalte veröffentlicht werden, fungieren die eigenen Kunden als Multiplikatoren, weil sie diese weiter verbreiten, wodurch deren Freunde auf die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen aufmerksam werden. Von den Marketing-Tricks der Profis kannst aber auch du profitieren, wenn du mit einer eigenen Webseite durchstarten oder einfach nur ausprobieren möchtest, wie das Marketing der Zukunft funktioniert.

      Soziale Netzwerke sind heute schon das wichtigste Marketinginstrument für zahlreiche Unternehmen. Klick um zu Tweeten

      Wenn du folgende Tipps nutzt und beherzigst, kannst du deine Klicks in sozialen Netzwerken schnell und effektiv steigern.

      1. Spreche den Leser direkt an

      Die direkte Anrede ist in sozialen Medien fast Pflicht, wenn du regelmäßig postest, um auf dich, deine Seite, deine Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam zu machen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen stellst du durch die direkte Anrede einen unmittelbaren Draht zum Leser her und sorgst damit zumindest bis zu einem gewissen Grad für eine emotionale Bindung. Zum anderen herrscht in sozialen Medien ohnehin eher ein etwas lockerer Ton im Miteinander. Das liegt zumindest auch teilweise daran, dass Twitter und Facebook in den USA entwickelt wurden, wo es keine Unterschiede zwischen dem Du und dem Sie gibt. Wenn du den Leser dazu animieren möchtest, einen Beitrag zu liken, dir zu folgen oder sich eine neue Seite anzusehen, kannst du ihn jederzeit direkt dazu auffordern. Du brauchst keine Angst davor zu haben, damit User oder Follower zu verschrecken. Denn viele lesen die Beiträge auf ihrer Timeline nur flüchtig und bekommen deshalb besondere Aktionen nur mit, wenn sie direkt darauf hingewiesen werden.

      2. Gib dem Leser einen Grund zum Klicken

      Die Aufforderung zum Klicken solltest du nur dann aussprechen, wenn es für den Leser des Social-Media-Betrages auch einen guten Grund gibt, dem angegebenen Link zu folgen. Denn wenn der Leser feststellt, dass es sich dabei um einen für ihn uninteressanten Inhalt handelt, wird er dir vielleicht ein- oder zweimal folgen, doch irgendwann wirst du ihn für immer verlieren und auch mit größten Mühen nicht mehr zurückbekommen, weil er sich nach einer Alternative für dein Angebot umsieht. Worum es sich bei diesem Grund handelt, ist abhängig davon, was du mit deinem Auftritt in sozialen Medien bezweckst. Führst du einen Blog, kannst du auf neue Berichte hinweisen, während sich der Verweis auf Shops vor allem dann lohnt, wenn du lohnenswerte Angebote hast. Steht hingegen keine eigene Seite hinter deinen Postings, kannst du auch auf interessante Inhalte von anderen Seiten verlinken. Bestenfalls kannst du dir auf diese Weise sogar einen Ruf als Experte in einem bestimmten Bereich aufbauen.

      3. Nutze die richtigen Keywords

      In deinen Postings solltest du immer die passenden Keywords verwenden, damit deine Posts in der Suche des jeweiligen sozialen Netzwerkes auch gefunden werden. Die meisten Nutzer sind immer auf der Suche nach guten Inhalten und wenn sie in ihrer Timeline keine Posts finden, die sie interessieren, tippen sie die gewünschten Suchwörter in die Suche, um dort die aktuellsten Beiträge oder Tweets zu diesem Thema zu finden.

      facebook-suche

      twitter-suche

      Wenn du also möchtest, das deine Beiträge bei dieser Suche gefunden werden, musst du dir richtigen Wörter verwenden, nach denen die Nutzer suchen. Gute Klickraten und Conversions erreichst du zum Beispiel mit den Keywords „Tipps“ oder „Tutorial“. Um die richtigen Wörter für dich zu finden, kannst du auch hier, wie für die Anzeigenplanung und Suchmaschinenoptimierung, das Keyword-Tool von Google nutzen, um Ideen dafür zu bekommen, nach was die Menschen suchen. Zur Recherche und Ideenfindung eignet sich dieses Tool immer!

      4. Verwende Hashtags, aber behutsam

      Selbst in kurzen Beiträgen auf Facebook und den noch kürzeren Tweets bieten die passenden Keywords dem Leser Service in Form von Mehrwert. Denn er erhält eine Anregung dafür, nach welchen Begriffen er suchen sollte, wenn er sich näher für das Thema interessiert.
      Noch bequemer ist es für den Leser, wenn du Hashtags verwendest. Schließlich wird der Leser dadurch auf weitere relevante Inhalte des jeweiligen Mediums geleitet. Während du Keywörter – bei passender Gelegenheit – durchaus großzügiger einbauen kannst, solltest du dich mit Hashtags etwas zurückhalten. Ein oder zwei Hashtags werden vom Leser noch gut akzeptiert, verwendest du mehr, geht das massiv auf Kosten der Lesefreundlichkeit, was den Leser möglicherweise abschrecken könnte.

      5. Nutze Bilder und Videos in deinen Beiträgen

      Nach Möglichkeit solltest du mit jedem Beitrag Bilder oder Videos verwenden. Diese erfüllen in deinen Beiträgen zwei wichtige Funktionen: Bilder machen den Leser aufmerksam und führen ihn direkt auf den Inhalt des Beitrages hin. Hier unterscheiden sich die neuen Medien also nicht allzu sehr von klassischen Medien wie Zeitungen oder Magazinen. Bilder, aber vor allem Videos erfüllen darüber hinaus einen praktischen Nutzen. Komplizierte Sachverhalte sind für den Leser leichter nachvollziehbar, wenn er sie anschaulich gesehen hat. Mit dem richtigen Bild oder Video kannst du also einiges mehr an Aufmerksamkeit und Nutzen für deine Posts erreichen.
      Neben der visuellen Darstellung ist bei Bildern die richtige Bildgrösse sehr wichtig, die sich je nach Netzwerk unterscheidet. Beachtest du diese nicht, kann es dazu kommen, dass die Bilder abgeschnitten oder falsch dargestellt werden. Unser Tipp: Erstelle für deine Posts auf Twitter und Facebook am besten verschiedene Bilder. Die jeweiligen Größen kannst du in unserem Beitrag zu den optimalen Bildgrößen für Posts in sozialen Netzwerken finden. Zwar hast du hier etwas Mehraufwand, der wird sich aber in jedem Fall lohnen!

      facebook-average-organic-search
      Quelle

      Videos erreichten auf Facebook in den letzten Monaten laut neusten Erkenntnissen zudem die meiste Aufmerksamkeit, nämlich mehr als das Doppelte im Vergleich zu Postings mit Bildern. Postest du Links auf Facebook, solltest du hier kein Bild hinzufügen, sondern ein passendes hierfür auf der verlinkten Webseite bereitstellen, welches dann automatisch von Facebook übernommen wird.

      Videos erreichen auf Facebook die meiste Aufmerksamkeit. Mehr als das Doppelte im Vergleich zu Bildern. Klick um zu Tweeten

      Bei Twitter solltest du darauf achten, dass Bilder mit einer aussagekräftigen Headline oder einem kurzen Text eingestellt werden.

      pablo-screenshot

      Damit erreichst du noch mehr Aufmerksamkeit und somit auch mehr Klicks. Du kannst dir diese Arbeit mit dem Tool Pablo von Buffer erleichtern, mit dem du sehr ansprechende Bilder für deine Social Media Posts erstellen kannst.

      6. Poste nur die besten Inhalte mit hoher Qualität

      Bei deinem Engagement in sozialen Medien solltest du darauf achten, nicht nur um des Postens Willen zu posten. In einer breiten Öffentlichkeit solltest du nur die besten Inhalte auswählen, die für den Leser eine hohe Qualität garantieren. Dadurch kannst du unter Umständen eine peinliche Negativwerbung verhindern. Denn jeder, der deinem Beitrag folgt, kann diesen kommentieren und weiter teilen. Deshalb solltest du gut überlegen, was du postest und wie du es formulierst. Denn sobald dein Posting erst einmal den Kreis der direkten Follower und Fans verlässt, hat schon so manche missverständliche Formulierung zu einem regelrechten Shitstorm geführt. Nicht zuletzt kannst du durch zu geringe Qualität auch Fans und Follower verlieren. Überlege vor dem Veröffentlichen deiner Posts immer, ob du diesen Beitrag selbst gerne in deiner Timeline lesen und für wertvoll erachten würdest. Nur dann solltest du auf „Posten“ oder „Twittern“ klicken.

      7. Schreibe Tweets mit einer Länge zwischen 120 und 130 Zeichen

      Hilfreich kann es sein, wenn du die Postings einige Zeit vor der Veröffentlichung vorbereitest und anschließend vor der Veröffentlichung noch einen kritischen Blick darauf wirfst.

      tweets-between-120-and-130-characters
      Quelle

      Sofern du Twitter nutzt, solltest du darauf achten, dass ein einzelner Tweet zwischen 120 und 130 Zeichen enthält. Dieser Richtwert gilt im Netz als optimaler Wert für eine Headline, den du je nach Möglichkeit auf diesem Medium nicht überschreiten solltest.

      8. Poste zur richtigen Zeit, wenn die meisten Leute online sind

      Die besten Chancen für viele Reaktionen auf deine Postings und Tweets hast du, wenn du diese zu einem Zeitpunkt veröffentlichst, an dem viele potenzielle Leser online sind.
      Als gute Posting-Zeiten hat sich vormittags die Zeit zwischen 9 und 10 Uhr, mittags gegen 13 Uhr und abends zwischen 20 und 21 Uhr erwiesen.

      Beste Zeit für deine Postings

      Um den richtigen Zeitpunkt für deine Posts auch sicher zu erwischen, kannst du Tools wie Buffer.com nutzen, welche die vorbereiteten Posts automatisch online stellen. Die genannten Zeiten sind allerdings nur grobe Richtwerte, wann sich das Posten am besten lohnt. Wenn du genügend Likes und Follower hast, kannst du den optimalen Zeitpunkt selbst mit Tracking-Tools wie Stetic oder Buffer ermitteln. Denn wenn du zum falschen Zeitpunkt postest, besteht die Gefahr, dass dein Beitrag in der Timeline von möglicherweise interessierten Lesern untergeht, weil er zu lange zurückliegt.

      Mit Tools wie @buffer erwischst du sicher den richtigen Zeitpunkt für deine Social Media Posts. Klick um zu Tweeten

      9. Spamme Deine Nutzer nicht, schreibe nicht zu viel und zu oft

      Auch der interessierteste Leser springt irgendwann ab, wenn er mit Informationen regelrecht zugebombt wird. Du solltest also nicht zu viel, aber auch nicht zu oft posten. Als Faustregel kannst du beachten: Auf Facebook reicht ein Posting pro Tag, auf Twitter dürfen es ruhig von drei bis fünf sein.

      Optimale Anzahl von Beiträgen pro Tag

      Allerdings solltest du maximal einmal pro Stunde einen neuen Tweet erstellen. Auch dafür kann dir eine gute Vorbereitung helfen. So kannst du etwa mit einer Liste arbeiten, auf der du die unterschiedlichen Themen mit verschiedenen Prioritäten versiehst. Das Wichtigste sollte zur besten Tageszeit und zuerst gepostet werden, alles weitere erst in weiteren Tweets und Postings. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich der Leser von dir zugespammt fühlt. Wenn du es übertreibst, verlierst du also vermutlich mehr Leser als du durch exzessives Veröffentlichen hinzugewinnst.

      10. Teile nicht nur eigene Inhalte

      Soziale Medien leben in erster Linie von der gemeinsamen Interaktion aller Beteiligten. Das bedeutet: du solltest nicht nur eigene Inhalte, sondern auch diejenigen von anderen Nutzern teilen. Zumindest dann, wenn sie eine ähnliche Thematik behandeln und du sie für qualitativ hochwertig erachtest. Auch damit kannst du deine eigene Reichweite effektiv erhöhen, weil du davon ausgehen kannst, dass deine Inhalte im Gegenzug ebenfalls geteilt werden. Zudem entsteht beim Leser nicht der Eindruck, dass du dich oder deine Produkte und Dienstleistungen nur selbst vermarkten möchtest. Das wiederum führt dazu, dass du als seriöser und somit glaubwürdiger eingestuft wirst als jemand, der nur seine eigenen Beiträge publik machen will. Langfristig gesehen kannst du dadurch nicht nur deine eigene Reichweite erhöhen, sondern ein kleines Netzwerk aufbauen, dessen Protagonisten dieselben Interessen verfolgen. Als Faustregel gilt, dass du zwischen 75 und 80 Prozent fremder Beiträge teilen solltest und nur 20 bis 25 Prozent eigene.

      Anteil eigene und fremde Inhalte in sozialen Netzwerken

      Genau aus diesem Grund ist es auch von Vorteil, wenn du andere Nutzer namentlich erwähnst, sofern sie für deinen Beitrag relevant sind. Die Erwähnung kann sowohl im Beitrag selbst als auch in der sich möglicherweise anschließenden Diskussion erfolgen. Bei Facebook reicht es aus, den jeweiligen Profilnamen auszuschreiben, während bei Twitter ein @ vorangestellt werden muss.

      11. Optimiere Deine Landingpage

      Das beste Networking und Marketing in sozialen Medien nutzt jedoch nichts, wenn der Background nicht mit deinen Aktivitäten Schritt hält. Das bedeutet: du musst auch die Landingpage, auf die du aufmerksam machen möchtest, konsequent optimieren. Nur dadurch kannst du die Besucher, die du über Facebook und Twitter gewinnst, auch dorthin führen und zu regelmäßigen Seitenbesuchern machen. Deshalb ist es beispielsweise wichtig, dass du in deinen Beiträgen die Keywörter verwendest, auf die deine Seite optimiert ist. Schließlich willst du die Beiträge in sozialen Medien ja nutzen, um deine eigene Internetpräsenz besser bekannt zu machen.
      Auch sollten die Inhalte der verlinkten Seite, also deiner Landingpage, zu den geposteten Inhalten in den sozialen Netzwerken passen. Der Leser sollte das, was er erwartet auch auf der Seite vorfinden. Optimiere die Seite so gut wie du kannst und achte dabei auf die Auswertung der Absprungrate, Besuchsdauer und Aktivitätszeit deiner Besucher. Die Absprungrate sollte dabei möglichst gering sein und die Besuchsdauer wie auch die Aktivitätszeit so hoch wie möglich. Das bedeutet, dass der Besucher sich mit deiner Seite beschäftigt und erhöht die Chancen auf eine Conversion.

      Skizze einer Landingpage als Beispiel zur Optimierung

      Nutze auf deiner Landingpage unbedingt eine sich abhebende Call-To-Action, also einen Button oder einen Link, der den Benutzer zum Handeln auffordert. Dieser sollte sich von allen anderen Elementen visuell abheben und auffallen. Des weiteren sollte deine Landingpage nicht zu voll mit Inhalten, sondern eher auf das Wichtigste reduziert sein. Der Besucher muss sich ab der ersten Sekunde zurecht finden, die Infos finden, die er sucht und sofort erkennen, was als Nächstes zu tun ist.
      Eine optimierte Landingpage ist ein wichtiger Baustein dafür, dass dein Beitrag von Lesern geteilt wird. Dies wiederum sorgt für jede Menge Aufmerksamkeit und weitere Klicks für deine Posts.

      Eine optimierte Landingpage ist ein wichtiger Baustein dafür, dass dein Beitrag von Lesern geteilt wird. Klick um zu Tweeten

      12. Verwende immer ein Tracking-Tool zur Auswertung

      Nicht zuletzt solltest du den Erfolg deiner Maßnahmen verfolgen, weil du dann rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergreifen kannst. Die Klicks kannst du mit verschiedenen Tracking-Systemen, etwa von Buffer oder Stetic, messen.

      Buffer bietet dir die Auswertung von Retweets, Favorites, Mentions und Klicks für jeden einzelnen Tweet und für Facebook die Anzahl der Kommentare, Likes, Klicks, Empfehlungen und erreichte Nutzer deiner Posts.

      Mit Stetic kannst du über das Kampagnen-Tracking nicht nur die Anzahl der Klicks und Besucher auswerten, sondern mit der Auswertung des kompletten Nutzerverhaltens auf deiner Webseite auch das letztendliche Engagement und die Conversions auswerten. So bietet Stetic zum Beisiel als einziger Anbieter die Messung der Aktivitätszeit an. Dieser Wert sagt dir, wie lange der Besucher auf deiner Seite aktiv ist, sprich wie lange er liest, scrollt oder klickt. Im Gegensatz zur Besuchsdauer, die lediglich die Zeit vom ersten bis zu letzten Seitenaufruf wiedergibt, ist die Aktivitätszeit also viel aussagekräftiger und kann dir bei der Optimierung noch mehr helfen.

      Fazit:

      Wenn du die oben genannten 12 Tipps bei deinem Engagement in sozialen Medien beachtest und gewissenhaft umsetzt, kannst du schon innerhalb der nächsten 24 Stunden mehr Klicks auf deine Beiträge erhalten. Wenn du nach einer gewissen Zeit keine Verbesserung feststellen kannst, solltest du dir diese Tipps noch einmal durchlesen und Schritt für Schritt durchgehen und abhaken.
      Natürlich spielt immer auch die Anzahl deiner Follower oder Likes eine wichtige Rolle. Aber während deine ergriffenen Maßnahmen zur Steigerung deiner Follower oder Likes greifen, kannst du mit den hier genannten Maßnahmen deine Klickrate sofort steigern und dich somit auf ein noch größeres Publikum vorbereiten. Warte nicht länger und lege sofort los!

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      https://www.stetic.com/blog/12-tipps-fuer-mehr-klicks-facebook-twitter.html/feed/ 0
      So erstellst du die perfekte Profilbeschreibung für deine Social Media Kanäle https://www.stetic.com/blog/social-media-profilbeschreibung.html https://www.stetic.com/blog/social-media-profilbeschreibung.html#comments Mon, 13 Apr 2015 15:29:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/social-media-profilbeschreibung.html Weiterlesen

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      optimale-bildgroesse

      Wenn es darum geht, sich selbst zu beschreiben, fällt uns dies meistens schwer. Man weiß teilweise nicht, was am wichtigsten ist, was uns genau ausmacht und ob wir uns überhaupt auf das Wesentliche konzentrieren. Dies gilt auch für diverse Profilbeschreibungen in den Social Media Kanälen. Dieser kleine Leitfaden soll dir nützliche Tipps und Tricks bieten, sodass du in jedem Netzwerk ein gutes Auftreten mit Hilfe deiner Profilbeschreibung hast.

      Fünf Tipps, die dir definitiv bei deiner Beschreibung helfen werden

      1. Sei einzigartig und heb dich von der Masse ab

      Willst du gelten, mach dich selten – diesen Spruch kann mal wohl auch auf das Social Media Profil anwenden. Je mehr man sich vom Rest unterscheidet, umso besser sticht man heraus. Also lass langweilige 0815-Beschreibungen der Vergangenheit angehören und sei kreativ.

      2. Was hast du getan? vs. Was tust du?

      Erzähle nicht von Dingen, die du bisher schon gemacht hast. Nein – erzähle, was du jetzt machst und anbietest, was dich ausmacht und wer du bist. Referenzen und ähnliches haben ihren Platz auf deiner Website, aber nicht in einem Social Media Profil, das dich kurz, aber gut vorstellen soll.

      3. Mach’s wie in einem Bewerbungsschreiben

      Für Bewerbungsschreiben gilt: Erkläre, warum du etwas bestimmtes bist. Schreib also nicht, du bist kreativ oder teamfähig, sondern zeige konkret, wie es dazu kommt. Versuch dir also die Frage „Warum bin ich kreativ?“ zu beantworten und pack’ sie in deine Beschreibung.

      4. Aktualisiere deine Daten ständig

      Diesen Punkt kann man in ähnlichem Zusammenhang sehen, wie den zuvor: Deinen Lebenslauf hältst du bei Bewerbungen immer aktuell – dies sollte in jedem Fall auch auf deine Profile in sozialen Netzwerken zutreffen.

      5. Humor hilft

      Nimm dich selbst nicht zu ernst und lockere deine Biographie durch etwas Humorvolles auf. Durch nichts kann sich ein Profilbesucher nämlich mehr mit dir identifizieren, als wenn er sieht, dass du auch nur ein ganz normaler Mensch bist. Du bist verrückt nach etwas? Hast eine komische Angewohnheit? Erwähne eine kleine Anekdote aus deinem Leben und mach mehr aus einem langweiligen Profiltext.

      Profilbeschreibungen: Auf was du achten solltest

      Profiltexte haben meist eine begrenzte Zeichenzahl. Und diese Zeichen sollte man sich gut einteilen und nutzen. Zunächst einmal solltest du dir aber überlegen, für welchen Zweck du deinen Account nutzt und inwiefern du dies in deiner Beschreibung gut verpacken kannst. Handelt es sich um dich als Privatperson oder um dein Unternehmen?

      Natürlich könntest du dann damit anfangen, deine komplette Lebens- oder Unternehmensgeschichte niederzuschreiben, weit wirst du damit aber nicht kommen und schnell feststellen, dass die maximale Zeichenzahl gar nicht so viel sind. Mit etwas Glück kann man hier wenn’s hochkommt zwei normale Sätze schreiben. Aber was sind schon zwei Sätze, wenn es Bücher gibt, in denen sich ein Satz über mehrere Seiten erstreckt. Also bleibe beim Wesentlichen:

      Deine Profilbeschreibung als Privatnutzer

      Wie so oft ist es schwierig konkret zu sagen, dass es die eine perfekte Beschreibung gibt, an deren Aufbau man sich halten sollte. Aber die ein oder anderen Sachen sind durchaus erwähnenswert. Am besten stellst du dir die Frage, was Andere wohl gerne über dich wissen wollen und/oder was sie erwartet, wenn sie dir folgen oder dich liken.

      Wer bist du und was machst du? Womit verdienst du deine Brötchen? Was bietest du?

      In einem kompletten Satz könnte das dann so aussehen: Mein Name ist Franziska, ich bin Studentin im Fach Onlinekommunikation und arbeite bei Stetic. Ich kenne mich mit den Grundlagen von Photoshop und HTML aus und möchte mich auf Online-Marketing spezialisieren.

      209 Zeichen sind auf jeden Fall ein paar Zeichen zu viel, also versuchen wir mal die wichtigen Informationen aus unserer Botschaft herauszufiltern.

      Mein Name ist Franziska, ich bin Studentin im Fach Onlinekommunikation und arbeite bei Stetic. Ich kenne mich mit den Grundlagen von Photoshop und HTML aus und möchte mich auf Online-Marketing spezialisieren.

      Und mit 119 Zeichen könnte das Ergebnis so aussehen: Studentin Onlinekommunikation, arbeitet bei Stetic, hat Ahnung von Photoshop & HTML und Interesse an Online-Marketing.

      Der Profiltext für dein Unternehmen

      Gehen wir hier ähnlich vor: Stetic ist ein Tool für Web Analytics in Echtzeit. Durch eine einfache Bedienung kannst du verschiedene Werte messen und auswerten, also das Verhalten deiner Nutzer analysieren und im Anschluss Schritte einführen, um das Marketing deiner Website zu optimieren.

      Daraus wird dann ein: Web Analytics in Echtzeit. Stetic ist die einfachste Art, das Verhalten deiner Nutzer zu analysieren, um das Marketing deiner Website zu optimieren.

      Tipps und Tricks für Profilbeschreibungen bei Twitter, Facebook und Google+

      Für unsere drei Lieblingsnetzwerke haben wir euch einige Informationen zusammen gesammelt, um die Profilbeschreibungen noch ein weiteres mal zu optimieren und so das beste herauszuholen.

      Twitter

      profilbeschreibung-twitter

      Beim Minimalist Twitter hat man 160 Zeichen, die Möglichkeit zur Angabe eines Wohnorts sowie einer Website. Genau deswegen solltest du deine Herkunft nicht mit in die Beschreibung packen, sondern das dafür vorgesehene Feld verwenden – dasselbe gilt für den Link deiner Website. Bei Twitter besteht außerdem die Möglichkeit, Hashtags # und Mentions @ zu verwenden. Versetzt du wichtige Kriterien mit einem Hashtag, so kann dein Profil durch diesen Suchbegriff besser gefunden werden. Mentions sind nützlich, wenn man seine „Zugehörigkeit“ besser deutlich machen möchte oder aber auch konkret Werbung für ein anderes Twitterprofil machen möchte. So habe ich in meinem Profil auf @Stetic verlinkt, sodass meine Follower zum einen Wissen, bei wem oder was ich arbeite, sich zum anderen aber den Stetic-Account anschauen und bei Interesse diesem ebenfalls folgen.

      Facebook

      profilbeschreibung-facebook

      Die kurze Beschreibung bei einer Facebook-Seite zu einer öffentlichen Person oder einem Unternehmen kann maximal 155 Zeichen beinhalten, also fast ähnlich wie dies bei Twitter der Fall ist. Allerdings besteht die Möglichkeit eine ausführliche Beschreibung anzufügen, die dann bei den Seiteninfos angezeigt wird. Ob es eine konkrete Zeichenbegrenzung gibt, wissen wir auch nicht. Aber bei einem Test mit 1.000 Wörtern hat Facebook nicht gemeckert. Bei diesen Infos lassen sich auch noch allerhand weitere Sachen angeben. So empfiehlt es sich auf jeden Fall die Seite zu kategorisieren und möglichst alle weiteren Informationen wie Kontaktdaten, Website, usw. anzugeben, um dem Profilbesucher möglichst viel preiszugeben.

      Google+

      profilbeschreibung-google

      Was Google+ uns bietet ist deine „Geschichte“. Dort kannst du ein „Motto“ sowie ein „Über mich“ ausfüllen und so mehr über dich erzählen. Das Motto dient dabei als eine Art Überschrift und die Über mich Section kannst du dann mit ausführlichen Informationen auffüllen.

      Tobe dich aus und finde den für dich perfekten Profiltext

      Wir halten also fest: Wichtig ist, was du nach außen darstellen möchtest und, dass du Interesse bei deinen Profilklicks erweckst. Ein bisschen Spontanität und lustiges Zeug dürfen auf keinen Fall fehlen und du solltest unbedingt auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der einzelnen Netzwerke achten. Schaust du etwas auf diese einfachen Tipps, Tricks und Regeln, so fällt dir das mit der für dich perfekten Profilbeschreibung wahrscheinlich gleich ein bisschen leichter.

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      https://www.stetic.com/blog/social-media-profilbeschreibung.html/feed/ 1
      Du oder Sie? Wie du garantiert die richtige Anrede für soziale Netzwerke findest. https://www.stetic.com/blog/du-oder-sie-richtige-anrede.html https://www.stetic.com/blog/du-oder-sie-richtige-anrede.html#comments Thu, 09 Apr 2015 12:34:00 +0000 Stetic Conten-Marketing Conversion Rate Social Media Social Media Marketing soziale Medien soziale Netzwerke https://www.stetic.com/blog/du-oder-sie-richtige-anrede.html Weiterlesen

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      du-oder-sie-1

      „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.“ Mit diesen Worten setzte sich einst Hamlet aus der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare auseinander. Nicht ganz so dramatisch, aber ebenso spannend, sind wir der Frage nach der passenden Anredeform für Unternehmen in sozialen Netzwerken nachgegangen: „Du“ oder „Sie“?

      Doch bevor wir richtig loslegen, schauen wir uns kurz den Begriff Social Media (auch soziale Medien) etwas genauer an. Hierbei handelt es sich um Netzwerke, Services und Webseiten, in denen die Nutzer in einer Online-Community eigene Inhalte erstellen, gemeinsame Interessen teilen und miteinander interagieren. Das bedeutet, ein informeller Kommunikationsstil ist durchaus angebracht. Im Gegensatz zu den klassischen Medien (Radio, TV) findet eine beidseitige Kommunikation auf digitaler Ebene statt. Des Weiteren erreichen soziale Medien einen wesentlich größeren Kreis an Personen und ermöglichen einen einfachen Eintritt in die Netzwerke. Jeder Nutzer hat sowohl die Möglichkeit sich aktiv zu beteiligen oder nur als stiller Mitleser zu agieren.
      Um auf unsere Frage am Anfang zurückzukommen, wie Unternehmen ihre Nutzer ansprechen sollen haben wir im folgenden Teil einige Pro und Contra Argumente für das „Du“ bzw. „Sie“ zusammengetragen.

      Unternehmen, die das „Du“ nutzen

      Diese Unternehmen haben meist eine jüngere Zielgruppe und eine darauf spezialisierte Unternehmensausrichtung.
      Beispiel ist die Running-Sektion beim deutschen Lifestyle-Unternehmen adidas. In den sozialen Medien sprechen sie ihre Nutzer mit einem persönlichen „Du“ an. Warum? Ein „Du“ wirkt in diesem Fall einfach authentischer und schafft Nähe. Es sollen nicht nur Produkte abgesetzt werden, sondern viel mehr noch Gefühle und Emotionen vermittelt werden, die den Nutzer das Gefühl geben Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, um ihn so langfristig an das Unternehmen zu binden. Ziel ist es letzlich, den Kunden so oft wie möglich zu einem Kauf zu animieren.

      Auch Media Markt Deutschland duzt ihre Nutzer.

      Vodafone Deutschland bevorzugt ebenfalls das „Du“.

       

      Doch dabei entsteht die Frage warum online anders als offline kommunizieren? Für manch einen ist es möglicherweise ein befremdliches Gefühl im Netz mit einem kumpelhaften „Du“ angesprochen zu werden, um dann später im Geschäft mit einem freundlichen „Sie“ begrüßt zu werden. Die Frage, ob es Sinn macht den Nutzer bzw. Kunden auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen anders zu behandeln, ist an dieser Stelle jedenfalls berechtigt. Spulen wir ein wenig in der Zeit zurück. Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook, entwickelte während seiner Zeit als Student eine Plattform mit der Idee soziale Kontakte zu knüpfen und sich untereinander auszutauschen. Warum also nicht diesen Grundgedanken weiterführen und sich dementsprechend verhalten? Ein Grund ist die Entwicklung von Facebook. Das soziale Netzwerk ist „erwachsener“ geworden und mittlerweile auch repräsentativ für „seriöse“ Unternehmen. Das Argument, dass die Fanpage ein Abbild des Unternehmens in der Realität ist sollte in Betracht gezogen werden. Wir kommen an einen Punkt an dem wir merken, dass es überaus kompliziert ist eine geeignete Antwort auf unsere Frage zu geben. Machen wir weiter im Text mit den Unternehmen die das „Sie“ nutzen.

      Unternehmen, die das „Sie“ nutzen

      Gerade traditionsreiche Unternehmen, die Dienstleistungen und Produkte anbieten und damit eine breitere Zielgruppe in allen Altersklassen ansprechen, nutzen vorwiegend das „Sie“. Beispiel ist die Sparkasse. Ein Unternehmen, dass Produkte absetzt, die intensiven Beratungen bedürfen. Die Vertrauenswürdigkeit und Integrität haben eine hohe Priorität und könnten beim duzen etwas abschwächen. Das muss aber nicht automatisch heißen, dass Banken jetzt generell ins Fettnäpfchen treten, sobald sie ihre Nutzer duzen. Es muss eben authentisch und glaubwürdig vermarktet werden. Mit einem „Sie“ bewahrt man einen professionellen Abstand und läuft nicht Gefahr unhöflich oder respektlos zu kommunizieren. Das spiegelt sich auch auf den beruflichen Netzwerken Xing und LinkedIn wieder. Dort knüpfen die Nutzer zwar auch Kontakte und teilen gemeinsame Interessen, jedoch auf einer professionellen und seriösen Ebene. Dass sich dort vorrangig gesiezt wird ist daher naheliegend. Das Duzen wäre hier beispielsweise bei einem ersten Kontakt nicht angebracht. Einer Thematik, mit der sich Unternehmen im englischsprachigen Raum kaum auseinandersetzen müssen, da das „You“ gleichermaßen als „Du“ bzw. „Sie“ fungiert. Lediglich ergänzende Phrasen wie „best regards“ oder eben Umgangssprache lässt auf einen formellen bzw. informellen Kommunikationsstil schließen. Generell galt das Internet seit seiner Entstehung als offener Kommunikationsraum mit lockeren Umgangston. Gerade in sozialen Medien, Chats oder Foren wird im Allgemeinen auf einer persönlichen Ebene kommuniziert.

      Auch Die Zeit Online siezt ihre Nutzer.    

      screenshot-facebook-zeit-online

      Aldi Süd Deutschland präferiert ebenso den formellen Kommunikationsstil.

      screenshot-facebook-aldi-sued

      Du oder Ihr? Singular oder Plural? Eine weitere Überlegung auf dem Weg zur passenden Anredeform ist die Wahl zwischen Singular oder Plural. Das schwedische Möbelhaus IKEA beispielsweise spricht in den sozialen Netzwerk Facebook ihre Nutzer grundsätzlich im Plural an. Bei Antworten auf Kommentare jedoch verlinken sie ihre Nutzer und sprechen diese dann per „Du“ an. Ebenso bei Twitter.

      screenshot-facebook-ikea

      Bildschirmfoto 2015-04-07 um 14.00.45

      McDonald’s kommuniziert nach dem gleichen Schema.

      screenshot-facebook-mcdonalds

      facebook-mcd-kommste-vorbei

      Focus Online ebenfalls.

      Stetic sagt „Du“

      Wir haben uns sehr lange Gedanken über die Anredeform gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen eine Mischung aus beiden zu nehmen. Wir sind ein junges Startup und pflegen einen persönlichen Kommunikationsstil ohne die klassischen Verhaltensformen zu vernachlässigen. In den sozialen Netzwerken und auf unserem Stetic-Blog duzen wir unsere Nutzer. Warum? Wir verfolgen den Community-Gedanken und dieser soll sowohl innerhalb, als auch außerhalb gelebt werden. In der Kommunikation mit unseren Kunden, sei es auf der Website oder im direkten Kontakt, verwenden wir nach wie vor das „Sie“.

      Fazit

      Wie bereits erwähnt kommt es auf das Unternehmen, die Unternehmensausrichtung und die Zielgruppe an. Darüber hinaus spielt das jeweilige soziale Netzwerk eine große Rolle. Bei Facebook und Twitter wird vorrangig geduzt. Bei Xing und LinkedIn hat sich das „Sie“ eingebürgert.

      Wenn du jedoch auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest du deine Nutzer duzen. Ein Umschwenken auf das „Du“ gestaltet sich wesentlich leichter als umgekehrt. Du kannst auch ganz offen deine Community fragen, welche Anredeform sie bevorzugen und dann dementsprechend duzen bzw. siezen.

      Generell gilt: bei Unternehmen mit einer jüngeren Zielgruppe eignet sich das Duzen sehr gut. Beispiele sind junge Startups, Unterhaltungs-Webseiten oder Lifestyle-Blogs.
      Traditionelle Unternehmen oder Institutionen wie beispielsweise Banken oder die Bundesregierung sollten ihre Nutzer stets siezen. Das „Sie“kennzeichnet Professionalität und ist ein konventionelles Zeichen für Respekt und Höflichkeit.

      Lerne deine Community kennen, beobachte und analysiere sie und am Ende des Tages weisst du, welcher Kommunikationsstil für dich und deine Nutzer angebracht ist.

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      https://www.stetic.com/blog/du-oder-sie-richtige-anrede.html/feed/ 0
      Google Mobile-Friendly Update: Mit diesen 8 Tipps machst du deine Webseite fit für mobile Nutzer https://www.stetic.com/blog/google-mobile-friendly-update.html https://www.stetic.com/blog/google-mobile-friendly-update.html#comments Thu, 02 Apr 2015 12:31:26 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/google-mobile-friendly-update.html Weiterlesen

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      Was viele schon lange erwartet haben, wurde am 21. April 2015 Realität. Google brachte an diesem Tag ein Update heraus, dass speziell mobile Webseiten betrifft. Kurzum: Mobile Webseiten, die nicht für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets optimiert sind, müssen seit diesem Tag damit rechnen, im Ranking herabgestuft zu werden.

      google-mobile-friendly-update

      Während die Google-Updates Panda und Penguin in den Jahren zuvor Webseiteninhalte und Indexmanipulationen im Visier hatten, geht es nun um die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten auf Mobilgeräten. Das Schlagwort, unter dem diese Updatekampagne läuft, lautet dementsprechend „mobile friendliness“. Anders als bei den früheren Updates, die überfallartig über die Netzwelt hereinbrachen – und das war neu – kündigte der Suchmaschinengigant sein Update Wochen vorher an. Zeit genug, um Vorkehrungen für den Tag X zu treffen, den Google auf den 21. April 2015 gelegt hat.

      Sehen wir uns die Fakten an: Die Anzahl der Webseiten, die über Mobilgeräte aufgerufen werden, ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Bereits in 2014 lag der Anteil weltweit bei 27 Prozent – Tendenz weiter steigend.

      Infografik: 54% der Deutschen surfen mobil | Statista
      Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

      Gleiches gilt für die mobile Internetnutzung: Lag sie im Jahr 2012 in Deutschland noch bei 27 Prozent, so hat sie sich in 2014 mit 54 Prozent verdoppelt. Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass Google nun mobil-freundliche Webseiten als Rankingfaktor einführen will.

      Wenn auch du deine Seiten für mobile Nutzer und das Mobile-Friendly Google-Update fit machen willst, dann fange am besten sofort damit an. Wir möchten dir mit diesen 8 Tipps aufzeigen, worauf es ankommt und was du tun kannst, um den Anschluss in der mobilen Welt nicht zu verpassen.

      Tipp 1: Mach deine Webseite jetzt responsive und stelle sie auf mobile Geräte ein

      Natürlich könntest du mehrere Layouts für die meistverbreiteten Bildschirmauflösungen erstellen. Der Nachteil dabei ist, dass du erstens für die Anzeige aller Seiten mehrere Versionen oder sogar Subdomains bräuchtest, zweitens eine Aktualisierung auf der Hauptseite nicht automatisch auf den anderen Seiten übernommen würde und drittens alle Webseiten einzeln für die Suchmaschinen optimieren müsstest. Davon abgesehen entstünde bei dieser Vorgehensweise Duplicate Content. Was Google davon hält, ist hinlänglich bekannt. Vergiss diese Strategie am besten gleich wieder und orientiere dich an den Google-Empfehlungen zu mobil-freundlichen Webseiten.

      Die wichtigste Maßnahme, um deine Webseite mobil-freundlich zu gestalten ist, sie auf responsives Webdesign umzustellen. Dieses Konzept nutzt CSS Media Queries, über die sich feststellen lässt, welches Gerät mit welcher Bildschirmauflösung und Größe die Seite gerade aufruft. Die Seitenanzeige passt sich dann – je nach Umsetzung im Stylesheet – automatisch der Auflösung und Größe des Bildschirms an. Diese Maßnahme umfasst einen Mix aus flexiblen Layouts, Bildern sowie die intelligente Nutzung von Media Queries.

      Beispiel einer Media Query per CSS für das iPhone 6

      @media only screen 
          and (min-device-width : 375px) 
          and (max-device-width : 667px) 
          and (orientation : landscape) 
          and (-webkit-min-device-pixel-ratio : 2)
      { 
        // Hier deine CSS-Styles für das iPhone 6 im Landscape-Modus (quer)
      }
      
      @media only screen 
          and (min-device-width : 375px) 
          and (max-device-width : 667px) 
          and (orientation : portrait) 
          and (-webkit-min-device-pixel-ratio : 2)
      { 
        // Hier deine CSS-Styles für das iPhone 6 im Portrait-Modus (hoch)
      }
      

      Tipp 2: Nutze am besten flexible Layouts für mehrere Geräte

      Damit du nicht Layouts für 400 am Markt befindliche Gerätetypen vorhalten musst, gestaltest du das Layout so flexibel wie möglich. Denk vor allem daran, dass das Display eines Smartphones nicht sehr groß ist. Von daher sollte die Seitenanzeige auf dem Smartphone das Wesentliche enthalten. Hier gilt der Grundsatz „Weniger ist mehr“. Vermeide unbedingt ellenlange Texte, die sowieso niemand liest und durch die sich ein Nutzer erst scrollen muss, um zur Kernaussage deiner Webseite zu kommen. Strukturiere das mobile Layout so, dass Kontaktelemente, Telefonnummern, Zahlungsmöglichkeiten, Bewertungselemente und Schnittstellen zu sozialen Netzwerken möglichst zentral platziert werden und ohne Umwege zugreifbar sind. Auch so wichtige Informationen wie Versandkosten solltest du nicht irgendwo verstecken, sondern möglichst direkt ins Blickfeld des Nutzers rücken.

      Um deine Webseite für die Mobilnutzung zu erweitern, kannst du entweder deine Stylesheets um responsive Styles über CSS3 Media Querys erweitern oder ein CSS Framework wie Bootstrap nutzen, das Stylesheets für responsives Webdesign umfassend unterstützt. Über ein zentrales Konfigurationsstylesheet lassen sich die Elemente wie Schriftart, Schriftfarbe und das Gestaltungsraster (Grid-Layout) anpassen. Media Querys fragen beispielsweise die maximale oder die Mindestbildschirmbreite ab. In den jeweiligen Abschnitten finden sich dann die entsprechenden Layoutanweisungen für diese Bildschirmgrößen.

      Möchtest du mehrere Bilder in einer Übersicht anzeigen, ist es für Mobilgeräte wie Smartphones nicht unbedingt ratsam diese als Thumbnails auf der mobilen Webseite zu verkleinern. Viel sinnvoller ist es, eine Galerie anzubieten, durch die der Nutzer mit dem Finger scrollen kann.

      Tipp 3: Verbessere die Geschwindigkeit deiner Webseite

      nutzung-von4g-lte
      Quelle: Studie „Mobile Internetnutzung – Gradmesser für die digitale Gesellschaft

      Bedenke, dass über das Mobilfunknetz nicht überall eine schnelle Internetverbindung verfügbar ist. Lädt eine Webseite zu langsam, dann verschwindet der Besucher erfahrungsgemäß so schnell, wie er gekommen ist. Aus dem Grund solltest du deine Webseite so optimieren, dass sie auch bei einer 3G-Verbindung zügig lädt.
      Das erreichst du beispielsweise durch die Wahl der Elemente. Aufwendige Schriftarten, Animationen und hochauflösende Bilder laden relativ langsam und sollten deshalb vermieden werden. Die Dateigröße einer Bilddatei im PNG-Format kannst du übrigens mit TinyPNG um bis zu 70 Prozent ohne Qualitätsverlust reduzieren, damit das Bild schneller lädt. JPEG-Bilder lassen sich beispielsweisse in Adobe’s Photoshop mit der Funktion „Für Web speichern“ und einer Qualität von 60% in den meisten Fällen ebenso in optimaler Dateigröße und ohne Verluste speichern.

      Tipp 4: Nutze Webhoster mit SSD-Festplatten und guter Anbindung

      Natürlich hängt es auch vom Server ab, wie schnell eine Seite lädt. Nutze am besten nur schnelle Server mit SSD-Festplatten. Sie sorgen für schnelle Zugriffszeiten, was vor allem dann wichtig ist, wenn du mit Datenbanken arbeitest. Genauso wichtig wie die Festplatten ist natürlich auch der Rest der Hardware, wie genügend Arbeitsspeicher, CPU und eine gute Anbindung deines Webhosters an mehrere Internet-Backbones für schnelle Zugriffszeiten über das Netzwerk. Wir selbst haben sowohl mit Hosteurope, die WordPress Hosting mit SSD bieten, als auch mit Hetzner, der günstige Root-Server mit SSD-Festplatten bereitstellt, gute Erfahrungen gemacht. Ebenfalls empfehlenswert ist die Google Compute Engine, die Cloud Hosting mit SSD bietet.

      Tipp 5: Nutze Caching und schreibe sauberen, reduzierten Code

      Ganz wesentlich kannst du die Ladezeiten deiner Webseiten auch dadurch verbessern, wenn du dich an bestimmte Regeln beim Programmieren hältst. Nutze das Caching im Browser und auf dem Server und sorge dafür, dass dynamische Webseiten in dessen Arbeitsspeicher zwischengespeichert werden. Die Programmierung sollte nur „sauberen“ Code enthalten. Entferne daher allen unnötigen Code, weil dieser nur Ballast darstellt. Anstatt Grafiken solltest du nach Möglichkeit Stylesheets (CSS) nutzen und diese sowie Javascripts komprimieren. Eine weitere Verbesserung der Ladezeit lässt sich dadurch erzielen, wenn du Javascripts im Footer der Seiten lädst oder wenn du Bilder, CSS und Javascript auf eine andere Subdomain auslagerst.

      Tipp 6: Prüfe die Geschwindigkeit deiner Webseite mit Google Pagespeed

      Möchtest du Performanceschwachstellen deiner Webseite zuverlässig herausfinden, dann solltest du deine Webseite mit Google Pagespeed analysieren, mögliche Fehler korrigieren und die Empfehlungen unbedingt umsetzen.

      google-pagespeed-insights

      Tipp 7: Teste deine Webseite mit den Google Webmaster Tools

      Wenn du nicht sicher bist, ob deine Seite den Google-Anforderungen an eine mobil-freundliche Webseite bereits entspricht oder nicht, dann teste zunächst deine Webseite mit den Webmastertools von Google und unterziehe sie dem Google-Test auf Optimierung für Mobilgeräte. Gib einfach die URL deiner Webseite in das Eingabefeld ein und klicke dann auf die Schaltfläche „ANALYSIEREN“. Nach wenigen Sekunden zeigt dir Google das Testergebnis an und sagt dir gegebenenfalls, was noch verbesserungsbedürftig ist. Detaillierte Empfehlungen zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit erhältst du, wenn du links unten auf den Textlink „PageSpeed Insights“ klickst. Hier listet Google nicht nur alle kleinen und großen „Sünden“ beim Webdesign auf und sagt dir konkret, was zu tun ist, sondern teilt dir auch mit, was an deiner Seite positiv auffällt. Alles bezieht sich wie gesagt auf die Nutzerfreundlichkeit sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop.

      Tipp 8: Mach diese Änderungen noch heute, spätestens aber in den nächsten Tagen

      Bedenke, dass Google einige Zeit braucht, bis deine Änderungen von den Crawlern erfasst und im Index gespeichert werden. Wenn du die Änderungen für deine mobil-freundliche Webseite erst in zwei Wochen machst, sind diese unter Umständen erst in zwei Monaten im Google-Index wirksam. Aus diesem Grunde solltest du die Änderungen möglichst sofort, spätestens aber innerhalb der nächsten Tage vornehmen. Nur so kannst du sichergehen, dass du so schnell wie möglich eine gute Positionierung in den mobilen Suchergebnissen hast und viele mobile Nutzer deine Webseite besuchen.

      Sobald du mit den Optimierungen deiner Seite fertig bist, kannst du die erneute Indexierung deiner Webseite beschleunigen, indem du Google über die Aktualisierung informierst. Dies kannst du in den Webmaster Tools von Google tun. Logge dich mit deinem Account ein und wähle deine Webseite aus. Solltest du diese in den Webmaster Tools noch nicht angelegt haben, wird es jetzt nächste Zeit dafür. Klicke dann unter dem Punkt „Crawling“ den Link „Abruf wie durch Google„, wähle aus dem Dropdown den Punkt „Mobile: Smartphone“ aus und klicke auf „Abrufen„. Wenn der Status in der Tabelle auf Abgeschlossen steht, kannst du jetzt mit einem Klick auf den Button „An den Index senden“ Google über dein Update informieren.

      google-webmaster-tools-mobile-index

      Ich hoffe, wir konnten dir mit diesem Artikel die wichtigsten Informationen und Schritte mit auf dem Weg geben, wie du deine Webseite für mobile Nutzer und das große Mobile-Friendly-Update wappnen kannst. Direkt nach dem Lesen dieses Artikels solltest du nun beginnen, deine Webseite zu prüfen und mobil-freundlich zu optimieren. Vorher kannst du uns natürlich gerne noch einen Kommentar auf dieser Seite schreiben, über den wir uns sehr freuen würden.

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      https://www.stetic.com/blog/google-mobile-friendly-update.html/feed/ 0
      Twitter Cards Tutorial: So generierst du mehr Aufmerksamkeit für deine Tweets https://www.stetic.com/blog/twitter-cards-mehr-traffic.html https://www.stetic.com/blog/twitter-cards-mehr-traffic.html#comments Wed, 01 Apr 2015 11:33:34 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/twitter-cards-mehr-traffic.html Weiterlesen

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      twitter-cards-header

      Wer Twitter nutzt hat dieses kleine Phänomen namens Twitter Cards bestimmt schon einmal gesehen, weiß womöglich gerade im Moment nur nicht wovon ich spreche. Diese Twitter Cards sind ein von Twitter eigens entwickeltes Feature, welches dir mehr Traffic für deine Seite beschaffen soll. Denn wie allseits bekannt, werden Tweets, die mit Bildern versehen sind, viel öfter angeklickt, retweetet und favorisiert. Aber mehr Bilder anzufügen ist nur eins der Features von Twitter Cards. So bieten sich auch kurze Zusammenfassungen zu Blogartikeln oder Websites, Informationen zum Autor und und und an. Mit etwas Copy und Paste von Codes, die Twitter zur Verfügung stellt, kann man also ganz einfach mehr aus seiner Website heraus holen.

      Verschiedene Arten von Twitter Cards

      Aktuell gibt es sieben verschiedene Arten von Twitter Cards, die Unterschiedliches bei deinen Tweets bezwecken und sich für dich, je nach Art deiner Website, besser eignen und einen anderen Nutzen davon tragen können.

      Summary Card
      Die Summary Card wurde von Twitter so entwickelt, dass sie – wie der Name schon sagt – eine Zusammenfassung, also eine Art Vorschau, auf den Content gibt. Sie ist so etwas wie die Standard Card und bietet einen Titel, eine Beschreibung, ein Vorschaubild und einen Direktlink zum Content.

      Summary Card with Large Image
      Die zweite Karte wird so gesehen durch dieselben Attribute definiert, hat aber den Vorteil eines größeren Bildes.

      Photo Card
      Die Photo Card funktioniert ähnlich wie bei dem normal angehängten Foto. Allerdings bleibt die Möglichkeit für eine Bildunterschrift. Bindet man den Tweet über den HTML Code in die Website ein, so werden die Bilder in voller Größe angezeigt. Dabei empfehlen wir, sich an die optimalen Bildgrößen für die gängigen Social Media Kanäle zu halten.

      Gallery Card
      Möchtest du deinen Followern bei einem geteilten Link mehr als nur ein Bild anbieten, so kannst du durch die Gallery Card bis zu vier anhängen. Dabei besteht erneut die Möglichkeit einen kurzen Beschreibungstext anzufügen.

      twitter-gallery-card

      App Card
      Bist du beispielsweise Entwickler oder gibt es zu deiner Seite Apps, so können diese über die App Card beworben werden. Dort wird dann der Name der App, die Bewertung, das Icon, der Preis sowie eine kurze Beschreibung und der Direktlink zum jeweiligen Store angezeigt.

      twitter-summary-card-app

      Player Card
      Wenn du Videos, Vines oder Audiodateien auf deiner Website verwendest, so kann die Player Card von Vorteil für dich sein. Dort besteht die Möglichkeit des direkten Abspielens ohne das Fenster zu verlassen – und das sowohl in deinem Browser als auch in der mobilen Anwendung.

      Product Card
      Hast du einen eigenen Onlineshop und wirbst auf Twitter gern für einzelne Produkte? Hierbei kann dir künftig die Product Card behilflich sein. Neben der Angabe einer Überschrift finden sich dort links ein Produktbild und rechts daneben zwei Kernmerkmale. Das könnte zum Beispiel der Preis, die Produktkategorie, der Hersteller oder ähnliches sein.

      Bildschirmfoto 2015-03-31 um 15.02.17

      Wie du Twitter Cards für deine Website einrichtest

      Hast du dir nun die für dich perfekte Twitter Card ausgesucht, kann es eigentlich auch schon losgehen. Zunächst musst du dich allerdings von Twitter verifizieren lassen, solche Twitter Cards benutzen zu dürfen. Dann geht es nur noch darum, die von Twitter gegebenen Meta Tags in deine Website einzubauen. Dies kann man rein theoretisch für jede Unterseite einzeln machen, bei Blogs oder Shops mit gleich aufgebauten Artikeln oder Produktansichten hingegen besteht die Möglichkeit, die Meta Tags direkt in das Theme einzubauen. Nachfolgend ein Beispielcode für die Summary Card mit einem großen Bild:

      
      
      
      
      
      

      So würde im Anschluss dann der Tweet mit der Twitter Card aussehen:

      stetic-summary-card-large-image

      Je nach Kartentyp unterscheiden sich die Codes. Genauere Erklärungen dazu und eine Beschreibung der einzelnen Attribute findest du auf der offiziellen Dokumentation zu Twitter Cards.

      WordPress Plugins für Twitter Cards

      Solltest du nicht so viel Erfahrung mit dem Coding haben, kannst du entsprechende Tools verwenden, die die Meta Tags automatisch generieren. Bei der Verwendung von WordPress als CMS kannst du zum Beispiel folgende Plugins verwenden. Eine genaue Step-by-Step-Erklärung bietet die Developer-Seite von Twitter.

      JM Twitter Cards: Mit diesem netten Plugin kannst du für jeden Post eine optimale Twitter Card auswählen und hast dabei auch eine Vorschau auf den Tweet.

      Jetpack: Jetpack scannt deinen Content automatisch und schlägt dir dann die beste Card vor. Außerdem hast du zusätzlich die Möglichkeit direkt vom Editor aus deinen Eintrag auf Twitter zu posten.

      WordPress SEO: Das WordPress SEO von Yoast funktioniert ähnlich simpel: Dort setzt man einen einfachen Haken, gibt seinen Twitter Namen ein und kann starten.

      Erfolgskontrolle deiner Twitter Cards

      Twitter Cards bringen eins mit sich: mehr Klicks. Zwar bekommt man nicht automatisch 50% mehr Klicks, aber bei der richtigen Vorgehensweise kannst du gut und gerne ein paar Klicks zusätzlich generieren. Um dies zu schaffen solltest du dich zunächst für eine Twitter Card entscheiden – sollte dir das nicht leicht fallen, kannst du auch einfach verschiedene über einen bestimmten Zeitraum testen. Über das Twitter eigene Analytics Tool lassen sich Klicks messen. Arbeitest du mit Stetic kannst du allerdings auch unser Kampagnen Tracking benutzen und hast in deinem Dashboard so alles auf einem Blick.

      twitter-card-analytics

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      https://www.stetic.com/blog/twitter-cards-mehr-traffic.html/feed/ 0
      Die optimale Bildgröße für Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest & Co. https://www.stetic.com/blog/optimale-bildgroessen-soziale-netzwerke.html https://www.stetic.com/blog/optimale-bildgroessen-soziale-netzwerke.html#comments Fri, 27 Mar 2015 13:55:00 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/optimale-bildgroessen-soziale-netzwerke.html Weiterlesen

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      Weisst du, was ich als Social-Media-Marketer gar nicht mag? Wenn Bilder und Fotos in Posts auf Facebook, Twitter & Co. unscharf sind oder abgeschnitten werden. Deswegen habe ich hier für dich alle notwendigen Informationen zusammen gesammelt, damit dir so etwas gar nicht oder nicht noch einmal passiert und deine Beiträge immer optimal angezeigt werden.

      Als grobe Zusammenfassung hier die optimalen Bildgrößen, um geteilte Bilder in allen gängigen sozialen Netzwerken verlustfrei und in einer guten Qualität zu posten. Durch einen Klick auf ein Netzwerk kommst du direkt zur jeweiligen Erklärung.

      Empfohlenes Format
      Empfohlene Größe (Breite x Höhe)
      fb-icon Facebook Querformat
      1000 x 523
      twitter-logo Twitter Querformat 2:1
      1000 x 500
      google-plus-icon Google+ Hochformat 2:3
      667 x 1000
      pinterest-logo Pinterest Hochformat 2:3 bis 1:3,5
      667 x 1000
      instagram-logo Instagram Quadrat
      1000 x 1000

      Die optimale Bildgröße bei Facebook Posts

      Bei Facebook kannst du rein theoretisch jede Bildgröße hochladen. Allerdings mag die ein oder andere Variante nicht ganz so harmonisch in deinem Feed ihren Platz finden wie andere. Ab einer Breite von mind. 720 Pixel wird ein Bild bei Facebook in guter Qualität dargestellt, das wird auch auf der Hilfeseite des Social Media Riesens angezeigt. Je größer die Bilder, umso besser die Qualität. Alles unter 470 Pixeln Breite wird in der tatsächlichen Größe dargestellt.

      Aber fangen wir mal mit quadratischen Bildern an. Egal wie lang die beiden Seiten deines Bildes sind, sobald es quadratisch und über 470 Pixel in der Höhe und Länge ist, wird es in Facebook in einer Größe von 470 x 470 Pixel anzeigen.

      facebook-bildgröße-quadratisch

      Beim Upload eines horizontalen Bildes wird die Breite automatisch auf 470 Pixel reduziert, die Höhe passt sich dann im Verhältnis dazu an. Ist die Breite allerdings unter 470 Pixel, so kann es vorkommen, dass das Bild in genau der Größe gepostet wird und man rechts einen rechten weißen Rand hat. Absolutes no go bei Facebook Posts aller Art!

      facebook-bildgröße-horizontal

      Bei vertikalen Bildern sind diese soeben erwähnten weißen Ränder vorprogrammiert: Die Bildhöhe wird auf maximal 394 Pixel reduziert, vorausgesetzt das Bild hat mindestens diese Höhe, andernfalls wird es in der Originalgröße angezeigt.

      facebook-bildgröße-vertikal

      Bei geteilten Links auf Facebook lassen sich zugehörige Bilder ebenso teilen. Diese Vorschaubilder werden dann auf eine Größe von 470 x 246 Pixel skaliert. Möchtest du also, dass dein Content optimal geteilt wird, so haben Bilder die du auf deiner Website oder in deinen Blogposts verwendest, mindestens dieses Größenverhältnis.

      facebook-bild-link

      Beträgt die Bildhöhe mehr als die 246 Pixel, so wird der obere und untere Bildrand weggeschnitten.

      facebook-bildgröße-geteilt

      Ist das bei einem geteilten Post verwendete Bild nicht groß genug, so wird es links am Rand zugeschnitten in einem Quadrat mit der Größe 158 x 158 Pixel dargestellt.Bei sehr großen horizontalen Bildern kann es auch vorkommen, dass diese in dem Format 158 x 237 Pixel dargestellt werden.

      facebook-bildgröße-geteilter-artikel-klein

      Optimale Bildgröße für Tweets auf Twitter

      Hast du Twitter in einem Browser auf deinem Desktop geöffnet, so erfolgt die Darstellung von allen Bildern im Verhältnis 2:1 mit der Größe 506 x 253 Pixel. Ist dein Ausgangsbild kleiner als diese Größe, so resultiert das ähnlich wie bei Facebook in einem weißen rechten Rand. Hat dein Bild ein anderes Verhältnis als 2:1, so wird es von Twitter automatisch so zugeschnitten, dass der dominante Teil der Grafik auf jeden Fall sichtbar ist. Erkennt Twitter keinen solchen dominanten Teil, wird von oben und unten gleich viel weggeschnitten, sodass für die Vorschau nur die Mitte angezeigt wird.

      twitter-bildgröße-feed

      Ideale Bildgröße für Google+ Posts

      Auch bei Google+ gibt es verschiedene Varianten, in denen Bilder dargestellt werden können. Teilt man einen Link oder Artikel, so erscheint dieser bei einer maximalen Breite von 426 Pixel. Die Höhe passt sich dabei automatisch an. Dies gilt auch für einzeln gepostete Bilder ohne jegliche Verlinkung oder ähnliches.

      google-bildgröße

      Stellt Google, ähnlich wie dies auch bei Facebook der Fall ist, fest, dass das Bild unter 426 Pixel breit ist, so wird anstatt einer vollen Bildansicht ein Thumbnail mit der Breite 120 Pixel erstellt, welches links platziert wird. Die Höhe passt sich auch in diesem Fall wieder automatisch an.

      googlex-eintrag-klein

      Klickt man sich zur Einzelansicht des Updates durch, so wird das Bild mit einer Breite von 506 Pixel dargestellt, die Höhe passt sich erneut an. Sollte die Grafik in der Breite kleiner als 346 Pixel sein, so wird sie dann zentriert mit einem weißen Rand dargestellt.

      google-bildgröße-ansicht

      Die letzte Möglichkeit, wie Bilder teilweise von Google+ dargestellt werden können, schließt beide Kolumnen ein und bietet somit eine Breite von 886 Pixel.

      Und das ist die optimale Bildgröße für Pinterest

      Bei Pinterest gibt es verschiedene Orte, an denen Bilder auftauchen können. Einer davon ist das Feed, dort werden alle Bilder auf eine Breite von 235 Pixel herunter skaliert, die Höhe wird dabei im Verhältnis übernommen.

      pinterest-bildgröße-feed

      Öffnet man einen dieser sogenannten Pins wird das Bild mit einer Breite von 736 Pixel angezeigt, die Höhe passt sich wieder automatisch an. Sollte das Bild im Original kleiner sein, so wird das Bild in dieser Größe angezeigt.

      pinterest-bildgröße-vollansicht

      Laut Pinterest liegt das Verhältnis bei verwendeten Grafiken zwischen 2:3 und 1:3,5 mit einer Mindestbreite von 600 Pixel. Hat man ein größeres Verhältnis als 1:3,5, so wird das Bild „zugeschnitten“ und bekommt den Zusatz „Pin erweitern“.

      pinterest-bildergröße-pin-erweitern

      Die ideale Bildgröße bei Instagram

      Instagram macht alles kurz und schmerzfrei: Hier sind alle Fotos quadratisch und werden in einer maximalen Größe von 510 x 510 Pixel angezeigt.

      instagram-bildgröße

      Vorschaubilder die im Profil angezeigt werden werden mit 161 x 161 Pixeln dargestellt.

      instagram-bildgröße-feed

      Wir hoffen, dass du mit Hilfe dieser Infos nun möglichst gut auf deine Fotoposts vorbereitet bist! Schau gern wieder mal vorbei – wir werden uns bemühen die Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten.

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      Wertvolle Tipps für deinen Weg zum richtigen Email-Marketing https://www.stetic.com/blog/richtiges-email-marketing.html https://www.stetic.com/blog/richtiges-email-marketing.html#comments Wed, 25 Mar 2015 08:01:05 +0000 Stetic email-marketing Online-Marketing https://www.stetic.com/blog/richtiges-email-marketing.html Weiterlesen

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      Obwohl sich Marketing über verschiedene Social Media Kanäle wie Twitter und Facebook immer weiter verbreitet, so greifen viele Unternehmen dennoch auf die gute „alte“ Email zurück. Dies liegt daran, dass eine Vielzahl der Konsumenten auf sie persönlich zugeschnittene Werbung über Emails bevorzugen. Auch die Kommunikation findet mittlerweile überwiegend anderweitig über Social Media statt – und trotzdem geben viele Nutzer an, die Email wäre ihnen am liebsten. Aber auf was musst du nun achten, wenn du künftig zusätzlich mit Mails werben bzw. dies optimieren möchtest?

      Fünf Gründe warum Email-Marketing sinnvoll ist

      Kosten. Bei der Verwendung des Email-Marketing als Form der Direktwerbung entstehen im Gegensatz zu anderen Werbeträgen geringe Kosten für das Unternehmen. So ist der Versand von Emails in den meisten Fällen kostenlos; gelegentlich für die Erstellung des Newsletters können Kosten anfallen oder wenn man dafür bestimmte Tools verwendet bzw. Agenturen anheuert.

      Selektion. Liegen bei den Adressaten Informationen zu Alter, Geschlecht, Ort, Interessen oder ähnlichem vor, also Angaben, die hauptsächlich in Onlineshops durch Versand und Anmeldung zustande kommen, so besteht die Möglichkeit einen Newsletter konkret anzupassen und je nach gewünschtem Kriterium an eine bestimmte Zielgruppe zu senden. So landet die optimale Mail beim richtigen Empfänger.

      Messbare Werte. Durch Programme wie zum Beispiel auch Stetic können in Emails versendete Links ausgewertet werden und bieten konkrete Zahlen über die Effektivität dieser Werbemaßnahme. Solche Messungen bei einer Werbung in Printmedien durchzuführen gestaltet sich hingegen schwierig.

      Aktualität. Bei Emails besteht der Vorteil hoher Aktualität. An dieser Stelle musst du natürlich beachten, wie oft oder in welchem Rhythmus der Newsletter versendet wird. Allerdings lassen sich Mails schnell und einfach umändern; und das auch noch kurz bevor diese versendet werden.

      Multimedial. Wie bei Websites lassen sich auch Emails via HTML oder CSS gestalten. Dadurch besteht die Möglichkeit die Werbebotschaft passend und ansprechend im Design der Website mit Grafiken, Tabellen oder ähnlichem zu erstellen und anzupassen.

      Wie man zu Newsletter-Abonnenten kommt

      Wer regelmäßig Newsletter versenden möchte, benötigt dafür Empfänger. Diese kann man auf unterschiedliche Art und Weise generieren. Bei einem existierenden Unternehmen, das Kontaktdaten zu seinen Kunden hat, besteht die Möglichkeit diese auch für den Versand des Email-Marketings zu benutzen. Du solltest allerdings beachten, dass Nutzer dies eventuell als störend empfinden, wenn von einem auf den anderen Tag plötzlich „Werbemails“ gezielt in ihrem Postfach landen. Des Weiteren sollte man hier auch auf die zuvor vereinbarten Datenschutzrichtlinien achten und die Mailadresse nicht „missbrauchen“. In jedem Fall holst du dir also im Vorhinein eine Zustimmung deiner Kunden. Des Weiteren ist es in Deutschland nicht erlaubt, einen Newsletter zu versenden, wenn die Anmeldung nicht noch einmal per E-Mail bestätigt wurde. Dies nennt sich Opt-In-Verfahren.

      Sollten (noch) keine Adressen vorliegen, so kannst du auf deiner Website eine Anmeldung zum Newsletter einbauen. Diese sollte nicht aufdringlich sowie einfach zu verstehen und zu bedienen sein. Im besten Fall gibt ein potenzieller Leser nur seine Emailadresse ein und klickt auf „Absenden“. Optional besteht dann auch noch die Möglichkeit, auszuwählen, wie oft und zu welchen Themen man den Newsletter bekommen möchte.

      Schritt für Schritt wirksame Emails entwickeln

      Das Ziel für ein gutes Email-Marketing ist, Mails so zu entwickeln, dass sie geöffnet und gelesen werden, für den Empfänger interessante Informationen enthalten und eine gewünschte Reaktion auslösen. Also zum Beispiel, dass ein bestimmter Artikel gekauft wird oder ein gewisser Blogpost gelesen wird.

      Der Grundbaustein schlecht hin ist ein gut gewählter Betreff. Hierbei geht es allerdings nicht darum, Spannung aufzubauen, sondern konkret zu sagen, was Sache ist. Dann sind die Chancen höher, dass der Adressat die Email nicht sofort löscht sondern auch weiterliest. Die optimale Länge für einen Betreff beträgt dabei etwa 55 bis 60 Zeichen.

      Was könnte im nächsten Schritt wichtiger sein als eine Email so zu „befüllen“ und gestalten, dass sie ansprechend ist und gerne vom Empfänger gelesen wird? Zunächst einmal solltest du dir dabei überlegen, welchen Inhalt die Mail enthalten soll. Dies könnte eine Zusammenfassung der letzten Blogposts mit entsprechendem Verweis sein, aktuelle Angebote des Onlineshops oder wichtige Hinweise zur Website oder zum Produkt. Hierbei sollte man mit absteigender Relevanz den Inhalt gliedern. Also wichtiges gleich am Anfang, unwichtiger weiter unten. Dabei solltest du auch darauf achten, dass du mit der Menge nicht übertreibst und die Mail nur wichtige Fakten beinhaltet und auf entsprechende Links verweist – in der Kürze liegt die Würze!

      Da du bei der Gestaltung einer Email unendlich viele Möglichkeiten hast, solltest du diese auch unbedingt ausnutzen und die Mail am besten im Design deiner Website und für den Leser ansprechend gestalten. Dabei ist vor allem auf eventuelle Bildschirmbegrenzungen zu achten, sodass auch Nutzer mit Netbooks problemlos die Mails lesen können. Ebenso solltest du berücksichtigen, dass immer mehr Menschen ihr Postfach vom Smartphone oder Tablet aus checken und sich dort die Bildschirmauflösung erneut um einiges reduziert. Es ist also wichtig, dass Mails problemlos von mobilen Geräten aus geöffnet und gelesen werden können.

      Wann versende ich den Newsletter?

      bester-zeitpunkt-versand-newsletter

      Wenn die komplette Email fertig ist, stellt sich eigentlich nur noch die Frage nach der richtigen Versandzeit, sodass die Empfänger die Mails möglichst zeitnah öffnen und lesen. Dabei sind nicht nur die Wochentage von Wichtigkeit, sondern auch die Uhrzeit. Empfohlener Weise versendet man seine Mails an private Empfänger am Wochenende, da dort generell weniger Emailverkehr herrscht man gut auffallen kann. Wendet man sich hingegen an ein Unternehmen, so spricht es für sich, dies unter der Woche zu machen. Eine optimale Zeit festzulegen ist hingegen schwierig, da dies, abhängig von Branche und/oder Zielgruppe, stark variieren kann. Dennoch lassen sich Regelmäßigkeiten feststellen. So werden die meisten Newsletter gegen Mitternacht, zur Mittagszeit oder abends versendet. Gelesen hingegen werden sie überwiegend zwischen sechs und zwölf Uhr mittags mit anschließender Abnahme.

      Fünf Newsletter und Email-Marketing Tools

      1. CleverReach
      Dieses Email-Marketing Tool aus Deutschland lässt sich wunderbar zum Versenden von Newslettern verwenden. Dabei bietet diese SaaS-Software, also ein Programm, dass der Nutzer nicht downloaden muss sondern über den Browser nutzt, ein vollständiges Management für Newsletter an. Neben dem Versand und der generellen Verwaltung von deinem Email-Marketing besitzt es auch einen leicht verständlichen Editor für das einfache Erstellen von Mails, die Integration für zahlreiche Systeme und einen anschließenden Email- und Spamtest. Des Weiteren kann das Programm auch mobil genutzt werden. Bei bis zu maximal 250 Empfängern und unter 1.000 versendeten Emails pro Monat bleibt die Verwendung von CleverReach für dich kostenfrei.

      2. Clever Elements
      Ebenso hat auch Clever Elements seinen Sitz in Deutschland und bietet eine Software, mit der du deine Newsletter erstellen, versenden und auch auswerten kannst. Zur Verwendung kommen hierbei ein Baustein-Editor und zur Auswertung deiner Newsletter-Klicks auch die Möglichkeit zu segmentieren. Dieses Tool kann den ersten Monat kostenlos getestet werden, im Anschluss wird der monatliche Kostenbetrag anhand der Empfänger bestimmt.

      3. MailChimp
      Dieses Programm hingegen ist ein Anbieter aus den USA, welches sehr viele Möglichkeiten zur Automation und Auswertung von Emails bietet. Dabei gibt es auch die gängigen Features wie die Erstellung und der Versand von Newslettern mit einem guten und leicht verständlichen Editor. Ein Vorteil bei MailChimp ist das sogenannte Email-Client-Testing, wobei die erstellten Emails auf allen gängigen Email-Klienten sowie mobilen Apps getestet werden. Dieses Features kann man kostenpflichtig dazu buchen, die generelle Verwendung des englischen Programms ist aber bis zu maximal 2.000 Empfängern bei unter 12.000 Emails im Monat kostenfrei.

      4. Litmus
      Das soeben erwähnte Client-Testing, das bei MailChimp seine Verwendung findet, stammt von Litmus und kann auch unabhängig genutzt werden.

      5. Campaign Monitor
      Der letzte Tool, dass nun noch vorgestellt werden soll, nennt sich Campaign Monitor und ist ein Anbieter aus Australien. Wie MailChimp besteht das Programm nur in englischer Sprache und besitzt grundsätzlich ähnliche Features wie alle anderen auch. Ein Vorteil ist hier klar der gute und übersichtliche Editor mit Design-Vorlagen. Außerdem bietet das Tool ebenso Spam- und A/B-Testing.

      Was du beim Versand von Emails beachten solltest

      1. Du solltest niemals an eine große Menge von Empfängern selbst versenden, da der eigene Email-Server dann sehr schnell in Spam-Listen landet und die Empfänger den Newsletter und auch andere Emails nicht erhalten. Dies spricht eindeutig für die Verwendung von externen Newsletter-Tools.

      2. Wichtig ist, die Emails mit Hilfe einer Testing-Software in so vielen Email-Klienten wie möglich zu testen, damit alle Empfänger den Newsletter lesen können. Dadurch wird die Lese- und letztenendes auch die Conversionrate erhöht. Unbedingt sollte man hierbei auch die mobilen Endgeräte testen, da vor allem der Anteil der mobil gelesenen Emails in den letzten Jahren stark gestiegen ist.

      3. A/B Tests können helfen zwei oder mehrere Varianten von demselben Newsletter zu testen und die beste herauszufinden. Hierüber kann man Wissen und Know-How für die nächsten Newsletter sammeln und die gelernten Fakten, wie die Positionierung der Buttons, die Länge des Textes, die Größe und Menge der Bilder usw. für die Zukunft anwenden.

      Kommunikationsemails nicht vergessen …

      Nicht nur Newsletter sind wichtig für das Email-Marketing. Du solltest unbedingt auch an automatisierte Emails wie zum Beispiel nach einer Registrierung, einer Bestellung oder Onboarding-Emails bei neuen Usern oder Kunden denken. Hier steckt großes Potenzial und die Kunden können aufgrund ihrer Aktionen direkt angesprochen werden. Nützliche Tools wie customer.io oder intercom.io können dir hier behilflich sein.

      Gestalte jetzt deinen ersten Newsletter und werte die Ergebnisse aus

      Natürlich kannst du nun versuchen, nach dieser „Anleitung“ vorzugehen und so den perfekten Newsletter für deine Zwecke auf die Beine zu stellen. Allerdings bleibt hier das Sprichwort „Probieren geht über Studieren“ im Vordergrund. Du musst für dich selber herausfinden, wie der Content in deinem Email-Marketing am besten beim Nutzer ankommt. Genauso musst du auch testen, welche Uhrzeit und welcher Wochentag sich für einen Versand eignet. Dabei kommt man nicht daran vorbei, über Analysetools die Werte zu messen, wobei Stetic durch den Einsatz von Kampagnen bestens weiterhelfen kann.

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      In diesem Beispiel für Kampagnen-Tracking kann man die Messung verschiedener Kampagnen, wie auch Newslettern, hinsichtlich Besuchen und Seitenaufrufen sehen.

      Durch das Kampagnen-Tracking von Stetic hast du die Möglichkeit, die Anzahl der Besucher, Seiten-Impressionen, Besuchszeit oder Absprungrate gezielt pro Kampagne zu messen und auszuwerten. Dabei wird ein gewünschter Link deiner Website so generiert, dass du dir die zuvor genannten Messwerte anzeigen lassen kannst. Eine ausführliche Erklärung zum Kampagnen-Tracking sowie unser einfaches Tool um URLs für Kampagnen zu erstellen, findest du auf unserer Hilfeseite für das Kampagnen-Tracking.

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      Wie du jede Webseite mit Hilfe eines einzigen Bookmarklets bearbeiten kannst https://www.stetic.com/blog/bookmarklet-webseite-bearbeiten.html https://www.stetic.com/blog/bookmarklet-webseite-bearbeiten.html#comments Wed, 25 Mar 2015 07:14:21 +0000 Stetic https://www.stetic.com/blog/bookmarklet-webseite-bearbeiten.html Weiterlesen

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      webseite-stetic-bearbeitet

      Wäre es nicht nützlich und sicher auch lustig, jede angezeigte Webseite in deinem Browser bearbeiten zu können? Ist aufwendig? Geht nicht? Geht doch – und zwar mit Hilfe eines einzigen Links, den du einfach als Lesezeichen hinzufügen kannst.
      Klicke einfach auf den folgenden Button, halte die linke Maustaste gedrückt und ziehe ihn auf deine Browserleiste mit den anderen Lesezeichen:

      Webseite bearbeiten

      Wenn du jetzt auf diesen Link in deiner Browserleiste klickst, kannst du die aktuell geöffnete Webseite direkt bearbeiten. Probiere es am besten gleich aus und klicke auf diesen Text hier. Es erscheint ein Cursor und du kannst direkt loslegen und den Inhalt bearbeiten. Das bedeutet nicht nur, dass du den Text der Webseite verändern kannst, du kannst nun auch Bilder über Copy and Paste einfügen oder auch vorhandene entfernen oder ersetzen. Das Ganze funktioniert mit fast allen HTML-Elementen und ist sehr nützlich, wenn man Korrekturen oder Texte auf einer Webseite testen möchte oder schnell mal andere Inhalte für eine Webseite zwecks eines Screenshots oder ähnlichem benötigt.
      Aber Achtung: alle hier gemachten Änderungen sind (zum Glück) nur lokal und temporär. Das bedeutet, nach dem erneuten Laden der Webseite sind deine Änderungen verloren. Wenn du diese also sichern möchtest, speichere das Dokument mit deinem Browser oder mache einen Screenshot des Browser-Fensters.

      Auf der Google-Suche funktioniert dies übrigens nicht, da der Cursor beim Tippen direkt wieder in das Eingabefeld für die Suche springt.

      Hast du das Bearbeiten der Webseite schon ausprobiert, funktioniert es bei dir oder kennst du ähnliche nützliche Tricks? Wir freuen uns immer über Kommentare hier auf dieser Seite oder per Twitter, Facebook und Google+. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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      5 Tipps wie du dein Social Media Marketing optimierst https://www.stetic.com/blog/5-tipps-wie-du-dein-social-media-marketing-optimierst.html https://www.stetic.com/blog/5-tipps-wie-du-dein-social-media-marketing-optimierst.html#comments Fri, 20 Mar 2015 15:24:59 +0000 Stetic Conten-Marketing Conversion Rate Online-Marketing Social Media Social Media Marketing https://www.stetic.com/blog/5-tipps-wie-du-dein-social-media-marketing-optimierst.html Weiterlesen

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      Tipp 1: Erzeuge qualitativ hochwertigen Content

      Ein altbekannter Spruch. Qualität braucht Zeit und wird sich am Ende immer durchsetzen. In vielen Fällen trifft das zu. So auch beim Content Marketing. Oder besser gesagt, gerade beim Content Marketing. Du willst schließlich dein Produkt, in dem Fall deinen Content, so gut wie möglich vermarkten. Das funktioniert selbstverständlich auch mit einer ausgeklügelten Marketingstrategie, doch letzten Endes entscheiden die Leser darüber, ob sie sich noch weitere Texte von dir anschauen.

      Das heißt, deine Texte sollten einen Mehrwert bieten. Es müssen nicht immer lebensverändernde Ratschläge sein. Eine entscheidende Information kann für die Leser schon von nutzen sein und der Text erhält das Prädikat „wertvoll“.

      An dieser Stelle ein persönlicher Tipp von mir: Ich stelle mir immer vor, dass der Leser absolut kein Wissen über das Thema hat. Ich erkläre ihm quasi in eigenen, einfachen Worten die Inhalte. Meine verwendete Sprache ist dabei immer angepasst an die Zielgruppe.

      Aber Vorsicht! Viel hilft nicht immer viel. Verwende Fachwörter nicht im Übermaß und nur an geeigneten Stellen. Manchmal lässt sich das nicht vermeiden, aber zu viel Fachchinesisch führt zum Stocken im Lesefluss. Gerade dieser spielt eine wesentliche Rolle. Leser sind ein sehr verwöhntes Publikum. Treffen sie einmal auf Hindernisse, verlassen sie deine Seite schneller als du denkst.

      Tipp 2: Baue eine Community auf

      In dem Begriff soziales Netzwerk steckt das Wort „sozial“ drin. Das wiederum ist ein Synonym für „gesellschaftlich“. Eben ein Netzwerk, eine Gemeinschaft, eine Community. Das Verhalten innerhalb der Community spielt eine tragende Rolle.

      Stichwort: Kommunikation. Wie so oft kommt es auf die Art und Weise und die von dir verwendete Sprache an. Versuche emphatisch zu agieren und auf einer Ebene mit deinen Lesern zu kommunizieren. Menschen sehnen sich nach Gleichgesinnten und fühlen sich automatisch sehr viel wohler, wenn sie Gemeinsamkeiten miteinander teilen können.

      Dennoch ist bei dem Ganzen darauf zu achten immer Authentizität zu bewahren. Die Leser haben meist eine feine Spürnase und merken sofort wenn irgendetwas nicht der Wahrheit entspricht oder du bei dem einen oder anderen Thema flunkerst. Und wir wollen ja hier keinen verärgern :-). Denn wie wir wissen geht kritisieren ja immer viel einfacher als loben.

      Hast du es geschafft das Interesse deiner Leser zu wecken und sie zu Interaktionen in Form von Kommentaren, Rezensionen etc. anzuregen kann die Community weiter wachsen. User-Generated-Content hilft dir ein Meinungsbild zu schaffen, um noch zielgruppenspezifischer zu agieren. Mittlerweile haben sich nutzergenerierte Inhalte zu einem Teil eines Geschäftsmodells, dem Crowdsourcing, entwickelt. Dabei werden relevante Unternehmensprozesse an die Zielgruppe angepasst. Die Nutzer geben quasi mit ihren Beiträgen die Unternehmensausrichtung vor.

      Tipp 3: Poste zum perfekten Zeitpunkt

      Gibt es sowas wie den perfekten Zeitpunkt zum Teilen deiner Beiträge? Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Was mit Sicherheit existiert sind günstige bzw. ungünstige Zeitpunkte. Es ist (fast) logisch, dass User eher am Tag deine Beiträge wahrnehmen und darauf reagieren. Normalerweise sind Posts um 03:00 Uhr nicht so effektiv wie etwa um 20:00 Uhr am Abend. Nichtsdestotrotz gibt es hier keine allgemeingültige Formel. Deine Aufgabe ist es wieder, deine User zu beobachten und zu analysieren. Sind es eher Frühaufsteher oder doch Nachtschwärmer.

      Um das herauszufinden kann dir unser Web & Mobile Analytics Tool Stetic helfen. Mit Hilfe vom Kampagnen-Tracking kannst du extakt ablesen zu welcher Uhrzeit deine User aktiv sind und sie so noch besser kennenlernen.

       

      Bildschirmfoto 2015-03-31 um 17.23.47

      (Auszug aus den Facebook Statistiken)

       

      Tipp 4: Überflute deine Leser nicht

      Spam ist wie Unkraut: Es gibt jede Menge davon und keiner möchte es haben. Achte hierbei auf die Anzahl deiner Posts/Tweets und die zeitlichen Abstände. Diese müssen der Ausrichtung des jeweiligen Social Media Kanals entsprechen. In der Regel sind Twitter-User viele Tweets in ihrer Timeline gewohnt. Facebook-User reagieren oft empfindlicher, wenn ihr Newsfeed nur aus deinen Inhalten besteht. Überflute daher deine Zielgruppe nicht mit Informationen. An dieser Stelle wie beim ersten Tipp bereits erwähnt: Qualität statt Quantität.

      Wichtig ist, dass du deine Zielgruppe so gut wie möglich kennst und abschätzen kannst wie sensibel sie bei diesem Thema sind. Falls nicht geht es wie immer über das Probieren. Was funktioniert gut, was hingegen gar nicht. Mit Rückschlägen in Form von weniger Likes oder Retweets musst du rechnen, jedoch werden die gewonnenen Erkenntnisse über deine Zielgruppe dich in Zukunft voranbringen.

      Tipp 5: Verwende relevante Hashtags bei Facebook, Instagram und Co.

      Das kleine Rautensymbol hat das World Wide Web im Sturm erobert. Mittlerweile hat es sich zu einem festen Instrument im Online-Marketing etabliert und ist kaum mehr wegzudenken.
      Facebook, Instagram, Twitter. Überall findet man Hashtags. Hier gilt es eine gesunde Dosis zu finden. Zu viel gesetzte Hashtags überwältigen den User und können den Eindruck von einer aggressiven Jagd nach Klicks und Likes erwecken, was nicht immer gut beim User ankommt. Das gleiche gilt für die Relevanz. Die Hashtags sollten passend zum Thema sein und eine unterstützende Funktion einnehmen.

      Allerdings spielt auch hier der jeweilige Kanal eine wesentliche Rolle. Bei Twitter gelten ein bis zwei Hashtags als optimal. Mehr Hashtags wirken kontraproduktiv. Die Interaktion sinkt. Ganz anders sieht das bei Instagram aus. Hier gilt: je mehr, desto besser. Bei 11+ Hashtags kann die Interaktion um bis zu 80% gesteigert werden. Facebook ist mittlerweile auch auf den Zug aufgestiegen und belohnt verwendete Hashtags des öfteren mit höheren Klick-Raten.

      Daher gilt: verwende möglichst relevante Hashtags und achte auf die Gesamtanzahl. Bei richtiger Verwendung sind Hashtags ein durchaus mächtiges Instrument, um User auf die Beiträge aufmerksam zu machen und die Reichweite zu erhöhen.

      Das Ende: Probieren geht über Studieren

      Wie das so oft ist gibt es auch hier keine feststehende Formel. Du solltest, wie bereits erwähnt deine Fans, Follower, Leser kennen beziehungsweise kennenlernen. Nur wer die Menschen auf der anderen Seite kennt, kann auch dementsprechend agieren und reagieren. Das ergaben zumindest meine Erfahrungen.

      In diesem Sinne hoffe ich, dass du als Leser meines Artikels ähnliche Interessen wie ich teilst und freue mich, wenn ich dir die eine oder andere wertvolle Information übermitteln konnte.

      Lob, Kritik, Anregungen sind sehr willkommen. Prädikat „wertvoll“ auch :-).

      Tuan

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      https://www.stetic.com/blog/5-tipps-wie-du-dein-social-media-marketing-optimierst.html/feed/ 0
      Was macht eigentlich einen guten Blogpost aus? https://www.stetic.com/blog/merkmale-guter-blogpost.html https://www.stetic.com/blog/merkmale-guter-blogpost.html#comments Thu, 19 Mar 2015 17:19:00 +0000 Stetic blogging blogpost headline länge optimal überschrift https://www.stetic.com/blog/merkmale-guter-blogpost.html Weiterlesen

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      Man sitzt also vor einem leeren Eingabefenster und stellt sich Fragen wie: Wie fange ich an? Was ist dem Leser wichtig? Wie viel sollte ich überhaupt schreiben? Auf was muss ich unbedingt achten? Allerdings gibt es einfache Tipps und Tricks an die du dich beim Bloggen halten kannst und genau einen solcher Leitfaden soll das Ziel dieses Eintrags werden.

      Wie die Überschrift entscheidet, ob ein Blogeintrag gelesen wird

      Im Durchschnitt heißt es, acht aus zehn lesen die Überschrift und nur zwei von diesen zehn lesen letztlich den ganzen Eintrag. Es gibt allerdings einfache Regeln an die man sich halten kann, wenn man sich Gedanken über die Überschrift macht. Und dafür darf sich der Autor ruhig genauso viel Zeit nehmen wie für das Verfassen des kompletten Eintrags.

      Wir überfliegen nicht nur den Text, bevor wir ihn lesen, nein, wir lesen, wenn es schnell gehen muss, nicht einmal die Überschrift komplett. Unser Augenmerk liegt hierbei auf den ersten drei und den letzten drei Wörtern, also sollte man genau diese gut wählen. Mindestens sechs Wörter sind also ein Muss – zu lange sollte die Headline allerdings auch nicht sein, sonst verliert der Leser womöglich das Interesse. Damit die Überschrift bei Google übrigens vollständig angezeigt wird, sollten es maximal 55 Zeichen sein.

      Im oberen Beispiel endet der zu lange Titel bei den Google Suchergebnissen mit „…“, wohingegen die untere Headline komplett angezeigt wird.

      Im besten Fall kommen natürlich die Keywords des Blogeintrags bereits weit vorne in der Überschrift zum Einsatz. Und dann auch später im Fließtext – so zeigt man eindeutig den Fokus auf das Thema. Diese Keywords sind auch noch an einem anderen Punkt von Bedeutung: dem Permalink des ganzen Eintrags. Dieser enthält im Optimalfall nur wichtige Stichpunkte und keine vollständigen Sätze, damit er kurz und prägnant ist und dabei nochmals auf das konkrete Thema des Textes eingeht.

      Bei unserem Blogpost sollte das nun also nicht

      www.stetic.com/blog/was-macht-eigentlich-einen-guten-blogpost-aus sondern

      www.stetic.com/blog/merkmale-guter-blogpost sein.

      Der richtige Einstieg um Leser zu fesseln

      Schaut man sich nun einen Blogeintrag an, so kommt im Anschluss an die Überschrift ein kleiner Einstiegstext, um zu überzeugen, dass der Beitrag lesenswert ist. Hier hat sich herausgestellt, dass eine Art Storytelling, also ein Einstieg durch eine Erzählung, bei Lesern gut ankommt. Allerdings ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, seinen Blogpost zu beginnen.

      Oftmals bietet es sich an, ein passendes Zitat, eine aktuelle Meldung aus den Nachrichten oder konkrete Zahlen und Fakten zu verwenden. Im Mittelpunkt steht dabei – ganz einfach ausgedrückt – den Leser zu fesseln, damit er auch den kompletten Artikel liest.

      Ein viel verwendetes Mittel sind außerdem sogenannte Featured Bilder. Diese können als gute Aufmacher dienen, quasi ein Eyecatcher sein, und sollten entweder so breit wie das Textfeld des Blogs sein oder in etwa die Hälfte davon einnehmen. Beim letzteren hat man den Vorteil, dass die ersten Zeilen weniger Zeichen enthalten und somit angenehmer zu lesen sind.

      Was macht nun einen guten Blogpost aus?

      Da Internetuser dazu tendieren, Blogposts zuerst einmal nur zu überfliegen, bietet es sich an, hervorgehobene Zwischenüberschriften zu verwenden. Diese stechen dann direkt ins Auge und ermöglichen erneut die Möglichkeit einen potenziellen Leser für sich zu gewinnen. Klingen die Zwischenüberschriften interessant, so scheint der Inhalt wohl generell interessant zu sein – also ein weiterer Grund ihn zu lesen.

      Lesenswerter wird ein Artikel auch noch einmal durch das Verwenden von diversen Medien wie Bildern, Videos, Audios, Tabellen und was sich auch sonst noch so anbietet. Hier liegt ja auch der generelle Unterschied zu den Print-Medien: Man hat viel mehr Möglichkeiten und sollte diese deshalb auch unbedingt nutzen. Bevor man also lange über den Inhalt eines YouTube-Videos schreibt, sollte man es einfach einbetten oder zumindest verlinken. Charts und Bilder bieten die Möglichkeit Sachen besser und verständlicher darzustellen. Diese Dateien sollte man dann ebenso mit passenden Keywords benennen.

      Die „perfekte“ Länge

      Die Frage, wie lang ein „guter“ Blogpost nun sein soll, habe sicherlich nicht nur ich mir schon gestellt. Und so gesehen kann man nicht pauschal sagen, dass ein Blogpost ab einer bestimmten Länge automatisch gut ist. Dort spielen weitaus mehr Faktoren eine Rolle und am wichtigsten ist wohl am Ende der Inhalt. Aber, und dies wird vielerseits behauptet, läge die beste Länge bei 1.500 Wörtern – oftmals heißt es aber auch: je mehr, desto besser. Dies hat aber auch etwas mit Google zu tun; so ranken längere Artikel (etwa 2.400 bis 2.500 Wörter) besser als kürzere. Bei circa 1.500 Wörtern benötigt der Leser dann etwa sieben Minuten, was auch einen psychologischen Aspekt mit sich bringt: nach ungefähr diesen sieben Minuten schwindet unsere Aufmerksamkeit dahin und wir nehmen nicht mehr ganz so viele Informationen auf wie zuvor.

      Man darf allerdings nicht vergessen, dass verschiedene Menschen verschiedene Schreibstile haben, dass einige Themen nicht so viel Schreibstoff hergeben wie andere und genauso können 400 Wörter vom einen Autor mehr aussagen als 2.000 vom nächsten. An dieser Stelle sollte man ganz simpel denken: du kannst dich in 300 Wörtern ausdrücken? Dann reichen 300. Wenn du allerdings 2.000 benötigst, dann brauchst du halt 2.000. Des Weiteren spielt auch die Häufigkeit des Bloggens eine Rolle. Manche veröffentlichen täglich kürzere Meldungen, von anderen hört man wiederum nur einmal in der Woche etwas Ausführliches.

      Nobody’s perfect – auch ein Blogpost nicht

      Es ist schwierig, allgemeine Regeln oder eine klare Anleitung für einen perfekten Blogeintrag anzufertigen. Es gibt aber genügend Punkte, an die man sich halten kann, um seinen Post zumindest ansprechender für seine Leser zu gestalten und letztlich auch mehr Leser für sich zu gewinnen.

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      https://www.stetic.com/blog/merkmale-guter-blogpost.html/feed/ 0